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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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Dass Douglas Adams kein gewöhnlicher Autor war hat der Erfolg der Anhalter-Trilogie in fünf Teilen eindrucksvoll bewiesen, doch auch seine Dirk Gently Romane sind sehr unkonventionell, einerseits weil Adams unvollendeter dritter Dirk Gently Roman, nicht wie branchenüblich von einem Ghostwriter vervollständigt wurde, anderenseits, weil "Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele" keine wirkliche Fortsetzung von "Der Elektrische Mönch" ist und somit ein Abweichen von Adams üblichen Stil darstellt (auf die Handlung des ersten Bandes wird kaum Bezug genommen).

Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele beginnt mit einem Akt höherer Gewalt. Ein Abflugschalter auf Londons größten Flughafen Heathrow donnert plötzlkich durch die Decke. Dirk Gently's Sekretärin Miss Pearce, die nun verheiratet Misses Smith heisst, ist allerdings verschwunden. Erst kürzlich hatte sie einen Job bei der Fluggesellschaft angenommen, deren Abflugschalter nun äußerst unüblich seinen Standord gewechselt hat. Nun, der Schalter ist wieder da, Miss Smith allerdings verschwunden. Und Dirk Gently kann Kühlschrankproblemen zunächst keine Beachtung schenken, da er von Geldsorgen geplagt wird und erst durch einen "Zufall" auf die Spur des fliegenden Schalters kommt...

Wie schon in "Der Elektrische Mönch" ist auch "Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele" eine rasanten Jagd nach rein zufälligen Zusammenhängen und Ereignissen, was bereits dem ersten Dirk Gently-Roman seinen besonderen Charme verliehen hat. Diesmal ist das dem zu Grunde liegende Konzept der Verschränkung von Ereignissen jedoch verständlich als zuvor. Ebenso ist die Handlung deutlicher strukturiert und der Beginn kommt weniger einem Sprung ins kalte Wasser gleich.

Neue Ermittlungsmethoden kommen ebenfalls zum Einsatz, vor allem Dirk Gentlys besondere Verfolgungsfahrten. Der Original-Titel "The Long Dark Tea-Time of the Soul" ist eine Anspielung auf "The Dark Night of Soul" hätte jedoch vielleicht etwas besser auf das erste Abenteur Dirk Gentlys gepasst, wo dieser es mit einem Geist zu tun hatte, der sich gewissermaßen in einer solchen langen dunklen Teezeit der Seele befand, dem Warten auf die Erlösung, während man nur meist langweilig vor sich hinleben kann, allerdings ahnungslos, was danach kommt.

Fazit:
Weniger verworren und klarer strukturiert als sein Vorgänger, ein Werk, das den Vergleich allerdings nicht zu scheuen braucht und den ersten Dirk Gently-Fall sogar noch an skurillen Einfallsreichtum übertrifft.
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am 17. September 2004
Nicht zu unrecht gilt Douglas Adams als einer der besten Schriftsteller der Gegenwartsliteratur. Er schafft es Komik und Sprachwitz in eine herausragende Sprache zu hüllen und damit auch den anspruchsvollen Leser zu packen. Damit sind wir auch schon bei dem großen Vorzug dieses Buches. Das sprachliche Repertoire von Adams ist extrem groß, seine Beschreibungen der Szenerie sind äußerst beeindruckend, der Schreibstil sucht seinesgleichen und seine abstrusen Ideen sind außergewöhnlich.
Womit wir auch schon beim Inhalt dieses Buches angekommen wären. Um es auf den Punkt zu bringen, es herrscht das reine Chaos. Immer tiefer verstrickt sich das Buch in eine Handlung die für den Leser absolut keinen Sinn macht. Erst sehr spät wird des Rätsels Lösung gegeben. Der Plot ist im Wesentlichen auf zwei Haupthandlungsstränge aufgeteilt zwischen denen laufend gewechselt wird und die sich immer wieder berühren. Zum Thema Tiefe der Figuren und Entwicklung der Figuren muss man zwar festhalten, dass weder das eine noch das andere nennenswert ausgeprägt ist, dass dies aber der Qualität des Buches keinen Abbruch tut. Wahrscheinlich wäre die Einforderung dessen sogar kontraproduktiv, da es den handlungsorientierten Plot behindern würde.
Mein Gesamturteil lautet daher volle Punkte und eine klare Empfehlung für dieses Buch. Allerdings ist es günstig, wenn Sie auf folgenden Punkt vorbereitet sind: Das Buch ist zwar schön aber nicht leicht zu lesen, da die teilweise komplexen Sätze und Handlungen nicht "nebenbei" gelesen werden können ohne starke Qualitätseinbußen hinzunehmen.
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am 24. Dezember 2016
Also ich mag Douglas Adams Style...aber hier hat er mich abgehangen...ich fand den Roman sehr wirr und uniteressant geschrieben!
Mir fehlte der roten Faden.....vielleicht war ich ja von "Per Anhalter durch die Galaxis" zu sehr verwöhnt.
Also das war nix.....(fü+r mich).
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am 3. Februar 2008
Wenn ein Roman mit dem verheißungsvollen Titel "Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele" lockt, und wenn der Autor Douglas Adams heißt, dann greift man sich ohne langes Zögern das Buch, trägt's zur Kasse, eilt heimwärts und beginnt zu lesen. Die Entscheidung scheint richtig gewesen zu sein, denn als erstes bekommt man einen bemerkenswerten ersten Satz eines Romans zu lesen: "Es kann kaum ein Zufall sein, daß es in keiner Sprache der Welt die Wendung 'schön wie ein Flughafen' gibt." Dieser bemerkenswerten These folgt ihr unwiderlegbarer Beweis... Anders gesagt: Was passiert, wenn ein eigentlich gutwilliger, aber auch jähzorniger altnordischer Donnergott einen Flug buchen will? Unsterbliche haben es nämlich nicht leicht in der modernen Welt, für die sie nicht so recht konstruiert wurden... und wehe dem Paragraphenreiter oder der Schalterangestellten, der sich stur an die Vorschriften hält. Jedenfalls lässt Thor höchstpersönlich auf den Flughafen Heathrow ein formidables Donnerwetter niedergehen, für das es partout keine Erklärung zu geben scheint. Um einen "Akt höherer Gewalt" handle es sich, verlautbart man allgemein, und das wiederum lässt dem chronisch zahlungsunfähigen holistischen Detektiv Dirk Gently keine Ruhe mehr: Wessen höhere Gewalt lässt Abfertigungsschalter in die Luft fliegen?

Dass ihn zunächst ein nicht minder obskurer, nicht minder logikresistenter Auftrag eines mittlerweile Geköpften anderweitig beschäftigt, ist für Gently kein Zufall, denn er folgt einer höheren Logik, die ihn, nach einer Parforce-Jagd durch die Absurditäten der Moderne und deren Auswirkungen auf die Protagonisten der altnordischen Sagenwelt, den Fall schließlich auch klären lassen, mit einem Happy End, wie es sich gehört.

Jetzt hat man zwar als normalsterblicher Leser gewisse Schwierigkeiten, Dirk Gentlys logischen Kapriolen zu folgen, aber dafür wird man durch absurden Humor erster Klasse mehr als entschädigt: Amüsanten Absurditäten der etwas anderen Art begegnet man zuhauf, und bald wundert man sich auch nicht mehr über die Mitteilung, dass die 90 unbenutzten Prozent des menschlichen Gehirns der Aufbewahrung von Pinguinen dienen könnten. Außerdem ist es ja durchaus logisch, dass Unsterbliche gegen eine moderne gutgeschmierte Bürokratie keine Chance haben: Wie will man ohne Geburtsurkunde zu einem Reisepass kommen? -- Übrigens findet sich der Eingang zu den Hallen von Walhall am durchaus abenteuerlichen Ort, und durchquert man ihn mehr oder weniger beabsichtigt, dann sollte man sich an die Douglas-Adams-Lektüre erinnern.
Die Lektüre des "Langen dunklen Fünfuhrtees der Seele" ist obendrein lehrreich, denn man erfährt nicht nur, was zu tun ist, wenn einen spätabends auf einsamer Straße ein leicht derangierter Donnergott anspricht, und dass man Cola-Automaten nicht über den Weg trauen darf, ist auch gut zu wissen... Ganz nebenbei lernt man auch, was darüber entscheidet, ob ein Buch das Zeug zum Bestseller hat: "Nicht: 'Taugt sein Zeug was?' oder 'Taugt sein Zeug was, wenn man alle Adjektive rausgestrichen hat?', sondern: 'Ist sein Familienname hübsch kurz und sein Vorname ein kleines Stückchen länger?'" Weitere Beispiele dieser Art findet man viele, und jedes einzelne Beispiel ist glänzend formuliert und spornt das Vorstellungsvermögen zu Höchstleistungen an. Und das Allerbeste ist: Diese verbalen Slapstick-Einlagen sind nicht auf Teufel-komm-raus in die Handlung hineingepresst, sondern integrieren sich perfekt ins eigentlich höchst logische Chaos.

Außerdem entspricht Douglas Adams' ausgefeilte Sprache unbedingt seinem Ideenreichtum; oft entsteht die Komi.k schon allein durch eine göttliche Sprachbeherrschung. Dass Benjamin Schwarz einen Großteil von Adams' Sprachakrobatik ins Deutsche gerettet hat, spricht für ihn, und deswegen sollte man ihm auch einige wenige kleine Schnitzer nachsehen (wenn, dann hat das eh der Lektor zu verantworten).

Die Handlung des zweiten Romans mit dem holistischen Detektiv Dirk Gently entspricht also nicht unbedingt den gängigen Erwartungen an gängige Detektivromane, aber das war ja nicht anders zu erwarten. Wie immer bei Adams gibt man bald das etwaige Vorhaben auf, den Durchblick zu bewahren, und lässt sich begeistert durch die absurdeste Situationskomik treiben, die man sich vorstellen kann; die vielen Akte Höherer Gewalt haben hohen Unterhaltungswert. Lediglich die Lösung des Falles im vorvorvor- und vorvorletzten Kapitel schwächelt ein wenig und ist der bisherigen Handlung nicht ganz gewachsen, aber was soll's. Bis dahin hat man sich 31 Kapitel lang bestens amüsiert.
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am 6. Juni 2008
Bedauerlicherweise ist der Autor dieses Buches, der so geniale wie einzigartige Douglas Adams seit 2001 nicht mehr unter uns. Ich kann nur hoffen, dass es ihn irgendwohin in die von ihm beschriebenen Galaxien verschlagen hat, denn wenn es dort nur ansatzweise so ist, wie er sich das vorgestellt hat, dürfte er jede Menge Spaß und Abenteuer erleben. Man kommt einfach nicht umhin, über Douglas Adams zu schreiben, ohne seine "Per Anhalter durch die Galaxis"-Buchserie zu erwähnen. Von seiner mit dem "Der elektrische Mönch" begonnenen zweiten Serie um den Privatdetektiv Dirk Gently gibt es leider nur zwei Folgen, was umso bedauerlicher ist, da auch hier wieder auf jeder Seite die schier unerschöpfliche Phantasie des Autors aufblitzt. Douglas Adams schreibt sicherlich keine hochgeistige Literatur, die Themen seiner Bücher sind verspielt bis verrückt, nichtsdestotrotz kommt man nicht umhin zu bemerken, was für ein überaus talentierter und einfallsreicher Autor Adams ist. Sein Wortwitz, seine unglaublichen Ideen, sein beneidenswertes Talent, absurde Geschichten als völlig selbstverständliche niederzuschreiben, sucht meiner Ansicht nach seinesgleichen. Wer den Alltag einmal komplett abstreifen will, nichts Problembeladenes, Tragisches oder Wahres lesen will, dabei aber bestens amüsiert werden und sich geschätzte 300 Seiten lang in einem phantastischen Konstrukt aus Erkenntnis, Wahnwitz, Komik und Krimi verlieren will, der sollte definitiv alles lesen, was er von Adams in die Finger bekommen kann. Er wird fasziniert, überrascht und begeistert sein von dem, was er in Händen hält.

So geschehen (zumindest bei mir) auch bei der zweiten Geschichte um Privatdetektiv Dirk Gently, der im hier behandelten "Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele" wieder mit wahrhaft unglaublichen Vorgängen konfrontiert wird. Und auch hier fängt rein gar nichts harmlos an. Ach ja, bevor ich's vergesse: soweit ich mich erinnere, hat der Titel diesmal rein gar nichts mit der im Buch erzählten Geschichte zu tun, aber man weiß ja, dass die Engländer ein nahezu symbiotisches Verhältnis zu Tee haben, und Adams war Engländer.

Also, Kate Schechter steht am Flughafen London-Heathrow und will eigentlich nur nach Norwegen, zumindest glaubt sie, dass sie das will. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände kommt es im Folgenden aber zu einem, wie es später Flughafenbehörde und Presse einheitlich erklären, " Akt höherer Gewalt", nach welchem Kate im Krankenhaus erwacht und erfährt, dass ihr Abfertigungsschalter in Terminal 2 sich per Feuerball in Luft aufgelöst hat. Während sie noch dabei ist herauszufinden, ob das Ganze irgendetwas mit dem Typen vor ihr am Schalter zu tun hat, der cholerisch und flugticket- und kreditkartenlos ebenfalls nach Norwegen wollte, ist parallel Privatdektetiv Dirk Gently in London unterwegs zu einem Mandanten. Abgelenkt durch völlig konfuse Gedanken, in denen es hauptsächlich um seine Putzfrau und einen Kühlschrank geht, kommt Gently im wahrsten Sinne des Wortes viel zu spät zu seinem Mandanten, der mittlerweile kopflos im Sessel sitzt, während sich sein Kopf auf einem Schallplattenteller dreht. Nur nebenbei sei bemerkt, dass die Polizei erstmal von Selbstmord ausgeht...
Im weiteren Verlauf der Geschichte finden Kate und Dirk durch eine Reihe völlig unglaublicher Zufälle zusammen und machen sich an die Aufklärung des Todes von Gentlys Mandanten und der Explosion am Flughafen. Es stellt sich heraus, dass der Donnergott Thor und sein übermächtiger Vater Odin, der mittlerweile in einer psychiatrischen Klinik lebt und eine obsessive Vorliebe für Leinenbettwäsche entwickelt hat, in die Sache verwickelt sind. Fortan muss Kate einem kindischen und aufbrausenden Donnergott Manieren beibringen, während Gently hinter das Geheimnis seines Mandanten zu kommen versucht, dessen One-Hit-Wonder "Hot Potato" eine gewichtigere Rolle spielt als zunächst angenommen...

Menschen, denen Bandnamen wie "Faustkampf und der dritte autistische Kuckuck" einfallen, verdienen einfach meinen Respekt, auch, wenn es bescheuert klingt. Nein, gerade weil es so unglaublich bescheuert klingt. Wie kommt man auf so was? Unfassbar! Adams schafft es auch hier wieder, völlig absurde, abstruse und extrem unrealistische Vorkommnisse als das Normalste der Welt zu schildern. Natürlich gibt es Götter, und diese treffen sich gerne mal zum Fressen und Feiern im Bahnhof St. Pancras, der kurzfristig zu Walhalla umgewandelt wird. Natürlich hat der einäugige Odin eine Vorliebe für Leinen, natürlich verwandeln sich Schalterangestellte in Cola-Automaten, in was denn auch sonst? Das Unglaublichste wirft sich hier den Mantel stinklangweiliger Normalität über... glücklicherweise passt er nicht und sorgt somit für eine wunderbar verschrobene, seltsame, brüllkomische und phantastische Geschichte. Natürlich ist das ab und an albern, aber da das alles, wie gesagt, so herzerfrischend normal und selbstverständlich daherkommt, sieht man die Dinge schon nach ein paar Seiten mit denselben Augen wie Adams. Umso bedauerlicher, dass die seinen für immer geschlossen bleiben werden.
Ich kann auch hier nicht anders als volle fünf von fünf heißen, mit Sahne und Zucker verfeinerten Tassen Tee einzuschenken. Well done, Adams. Slainte!
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am 22. November 2003
Sorry... obwohl das Buch anfangs absolut begeistern kann und es einem die Tränen in die Augen treibt... Adams hat es leider nicht geschafft, die anfängliche Genialität bis zum Schluß aufrecht zu erhalten.
Das Buch artet ins Abstruse aus und der Humor bleibt leider auf der Strecke. Abschnittsweise fehlte mir die Orientierung, als ob der Leser über Gedankensprünge des Autoren und der Handlung absichtlich im Unklaren gehalten werden sollte.
Der Charakter Thor wird zusehends albern und überzogen dargestellt. Ganze Seiten wurden mit überdrehten Darstellungen dieses Charakters vergeudet, die nicht gefehlt hätte, wären sie nie geschrieben worden.
Zu guter Letzt ist es mir nach wie vor Schleierhaft, in welchem Bezug der Buchtitel zur Geschichte steht?! Einen Zusammenhang habe ICH zumindest nicht feststellen können.
Drei Sterne dennoch, weil der Anfang gelungen, die Story gewohnt genial ist und - typisch Adams - Lust auf's Weiterlesen macht.
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am 19. Dezember 2013
Ich habe die Bücher von Douglas Adams alle in viel zu kurzer Zeit gelesen.

Diese Bücher haben mir unheimlich! viel Spaß bereitet. Ich habe dabei herzlichst lachen können!
Adams schreibt teilweise einfach nur einen unglaublichen Müll, der so unglaublich komisch ist, das man es liest, versteht und einfach nochmal lesen muss und dabei einfach Lachen muss.

Die Reihe ist eine super Empfehlung !
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am 28. Oktober 2016
Wer den Anhalter gelesen hat und mag, der sollte auch dieses Buch unbedingt lesen.
Ich finde es gut nicht immer alles neu kaufen zu müssen, es fühlt sich gut an, hier zu shoppen und dabei Ressourcen zu schonen.

Das Konzept Medimops ist echt toll!
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am 23. Juli 2014
...dann nehmen sie ein Flugzeug. Dass sie dabei den Check-In Schalter in die Luft sprengen ist genauso ungewöhnlich wie unbeabsichtigt. Der Zusammenhang mit einem enthaupteten Plattenverleger, der von seltsamen Monstern heimgesucht wird, ist da schon nachvollziehbarer.

Klingt alles zu abstrus? Nein mit der holistischen Erklärung von dem Detektiv Dirk Gently wird alles klar. Genauso wie seine Navigationsmethode einfach anderen Autos hinterherzufahren oder seine Strategie seine Putzfrau dazu zu bringen den Kühlschrank vor ihm zu öffnen.

Diese Kleinigkeiten machen den zweiten Teil von Douglas Adams Reihe sogar noch komischer als den ersten Teil, dabei aber nicht ganz so verworren.

Das große Ganze und des Rätsels Lösung ist dabei nicht so wichtig, wie vielmehr der weg dorthin und die Komik des Abstrusen.

5 Sterne
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am 24. Mai 2004
Was haben eine Sekretärin, ein Abfertigungsschalter in Heathrow und ein Cola-Automat gemeinsam? So genau lässt sich daraus nichts ableiten, aber wer Douglas Adams "Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele" gelesen hat, wird es herausfinden. Und noch vieles mehr. Schöner ideenreicher, teils recht trockener britischer Humor.
Ein Humor, mit dem uns Adams durch das ganze Buch begleitet. Und das ist auch nötig, beginnt es doch mit augenscheinlich nicht zusammenpassenden Abschnitten und Geschehnissen. Wer das Buch ein mal zur Hand genommen hat, wird es nicht mehr zur Seite legen wollen, ist der Drang zum weiterlesen einfach zu stark.

Das Auflösen der Verwicklungen steht kurz hinter dem Humor und ist das, was den Leser an dieses Buch fesselt. Geschickt, wenn auch abstrus und unglaublich, führt Adams alle Fäden zusammen.

Zur Story selbst möchte ich nicht so viel sagen, die sollte sich jeder erlesen. Trotz allem sollten sich weichere Gemüter vor dem Lesen etwas wärmer anziehen. Adams lässt es einfach wunderbar blutrünstig zugehen, was sich gleich zu Anfang einen Höhenflug leistet: Ein Kopf, drehend auf dem Plattenteller.

Gekrönt wird das ganze dann noch von unseren allerliebsten Göttern, unsterblich, eigentlich Machtvoll, aber nicht mit unserer Welt zurechtkommend. Sie leben unter uns, versuchen sich mit Ihrem Leben und ihren Marotten durchzuschlagen. Und bringen dazu noch alles durcheinandern.

Dazu dann auch noch Dirk Gently, der etwas andere - holistische Privatdetektiv, der zu aller erst noch mehr Verwirrung und dann ganz viel Licht in die Sache bringt.

Alles in allem ist das Buch, neben den Anhalter, das beste, was uns Adams vorlegt und absolut lesenswert.
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