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am 19. April 2017
Ich bin ein großer Fan von Douglas Adams und fand das Buch nicht hervorragend, aber sehr gut. Die üblichen, skurrilen Beschreibungen von alltäglichen und nicht alltäglichen Situationen und Menschen waren wie immer großartig und humorvoll aber meines Erachtens endet das Buch sehr abrupt, man sitzt erstmal da und überlegt wie das nun so schnell passieren konnte und hätte gerne ein wenig mehr davon gehabt..( ungefähr wie eine Minikugel sehr köstliches Eis, das viel zu schnell aufgegessen wurde)
Für jeden Fan aber ein unbedingtes Muss an dem kein Weg vorbei führt
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am 29. November 2006
Natürlich ist Dirk nicht Zaphord,
natürlich ist seine zugegebenermaßen mehr als nur etwas schmuddelige Detektei kein ultramodernes Sternenschiff, wie es die "Herz aus Gold" ist und
natürlich spielt die Zahl 42 hier überhaupt keine Rolle.

Na und?

Stellen Sie sich einfach einmal vor, dass auf einem etwas langweiligen Bankett plötzlich ein Salzstreuer verschwindet und sich erstaunlicherweise im Inneren einer wertlosen, aber immerhin einige Jahrzehnte alten Keramik eingeschlossen gefunden wird, was natürlich so einfach nicht gewesen sein kann.
Stellen Sie sich doch auch einmal vor, in Ihrem Treppenaufgang steckt ein Sofa fest. Irgendwie sind die Möbelpacker, als es geliefert wurde nicht um die Kurve gekommen. Jetzt geht es nicht vor und zurück und Sie können genau beweisen, dass es vollkommen unmöglich ist, dass das Möbelstück überhaupt so an diese Stelle kommen konnte.
Und zu guter Letzt stellen Sie sich vor, dass Ihr Chef vermisst wird und er sich auf Ihrem Anrufbeantworter mit der Feststellung meldet, ermordet worden zu sein und deswegen natürlich als Toter zu Ihnen spricht ...
Verstanden?
Eigentlich ganz einfach: Es ist ein Douglas Adams Roman.
Brüllkomisch und absolut chaotisch. Wer solche Bücher liebt sollte Dirk unbedingt kennen lernen.
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am 6. Juni 2008
Die meisten kennen Douglas Adams als Autor des Buches "Per Anhalter durch die Galaxis", welches 2005 erfolgreich verfilmt wurde. Dass Adams aber noch viele weitere, ebenso faszinierende wie witzige Bücher geschrieben hat, mag Vielen vielleicht gar nicht so bekannt sein. Deshalb möchte ich heute eine Lanze für weitere Werke dieses großartigen und einzigartigen Schriftstellers brechen, weil einem wirklich etwas entgeht, wenn man nicht wenigstens eins seiner Bücher gelesen hat. Die "Anhalter"-Bücher, fünf an der Zahl, wurden von Adams einmal als "einzige vierbändige Trilogie in fünf Teilen" beschrieben. Allein dieser eine Satz lässt erahnen, welch humoristisch-satirisches Talent in Adams schlummerte. Geboren 1952 in England, verstarb Adams viel zu früh 2001 in Amerika, so dass sein riesiges Talent in keine weiteren Bücher und Geschichten mehr fließen kann. Dies ist mehr als tragisch, da ich Adams für einen der witzigsten und phantastischsten (im wahren Wortsinn) Schriftsteller halte, die es gibt. Sein nahezu unnachahmlicher Stil, Banales mit Phantastischem und Science-Fiction-Elementen zu verbinden und zu einer logischen Einheit zu verschmelzen, ist für mich beinahe unerreicht und hat mich unzählige Male zum Lachen gebracht. Adams verfügte über eine nahezu überbordende Phantasie, der er keinerlei logische oder sonstige Grenzen setzte. Alles ist möglich, und, wenn man es nur lange genug betrachtet, auch vollkommen stimmig.

Sicher, nicht jedem wird sich Adams' spezieller und ein Stück weit sicherlich sehr britischer Humor erschließen, manch einer mag das alles vielleicht nur furchtbar albern finden, aber wer sich die Mühe macht, nur eins seiner Bücher unvoreingenommen und gelassen auf sich wirken zu lassen, sich auf Adams' phantasievolle Storykonstrukte einzulassen, der wird vielleicht doch überrascht sein, welche unglaubliche Welt sich da vor ihm auftut. Es lohnt sich, definitiv.

Warum also nicht zu "Der elektrische Mönch" von immerhin 1987 greifen? Es ist nicht ganz einfach, die Geschichte dieses Buches so zu beschreiben, dass man auch nur annähernd einen Eindruck davon bekommt, was da wirklich auf einen zukommt. Nun gut, einen Versuch ist es wert: Um sich kurz auf den Titel zu beziehen: Adams entwirft die Vorstellung, dass elektrische Mönche entworfen wurden, um den Menschen das Glauben abzunehmen. Vielen Menschen fällt es heutzutage schwer, noch an irgendetwas zu glauben. Also wurden Roboter-Mönche konstruiert, die eben dies den Menschen abnehmen sollen. Sie sind so konzipiert, dass sie fast alles glauben, was halbwegs schlüssig daherkommt. Wenn so einem Mönch allerdings mal die technischen Synapsen durchknallen, kann es durchaus vorkommen, dass er z. B. glaubt, dass 30% aller Tische Hermaphroditen sind. Der elektrische Mönch ist aber nur eine von vielen Figuren, die Adams hier erschaffen hat.

Adams führt in seinem Buch auf überaus geschickte Weise die unterschiedlichsten Handlungsstränge zusammen. Richard McDuff arbeitet als Programmierer für Gordon Ways erfolgreiche Computerfirma und ist zudem mit Ways Schwester Susan liiert. Als Way plötzlich und unerwartet stirbt, steht Richard auf einmal ganz oben auf der Liste der Verdächtigen. Dies zumindest versucht ihn sein alter Collegefreund Dirk Gently, der mittlerweile als Privatdetektiv arbeitet, Glauben zu machen, nachdem er ihn überredet hat, seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Gently ist ein sehr seltsamer Mann, der vorzugsweise in einem riesigen Ledermantel und unmöglichem roten Hut durch die Gegend läuft. Normalerweise besteht sein Job allerdings eher darin, die entlaufenen Katzen alter Damen wiederzufinden und seinen alten, aber bei weitem noch nicht senilen Auftraggeberinnen mehr oder weniger schlüssig zu erklären, warum seine Spesenabrechnungen Hotelzimmer auf Hawaii beinhalten. Gently verfolgt mit seiner holistischen Detektei das Prinzip, dass alle Dinge des Universums miteinander verwoben sind und jede einzelne Aktion Einfluss auf alles andere hat. Das ganze wird mit ein bisschen Quantenphysik und Hypnose garniert und schon ist die Reise nach Hawaii zwecks Findung der Katze gerechtfertigt und mehr oder weniger kausal erklärt.

Des weiteren findet sich im Verlauf des Buches ein Pferd im Badezimmer wieder, ein Professor für Chronologie, der eigentlich gar nicht weiß, was er lehrt, dafür aber Zaubertricks beherrscht, taucht auf und auch Gordon Way hat noch einen Auftrag zu erledigen, obwohl er ja eigentlich schon tot ist. Schlussendlich führt der phantastische Dirk Gently alles zu einem wundersamen und treffenden Ende zusammen. Und dies ist nur ein kleiner Auszug aus Adams' Kaleidoskop der verrückten Einfälle und wahnwitzigen Begebenheiten, derer es unendlich viele im Verlauf der Geschichte gibt. Hier kommt zusammen, was eigentlich überhaupt nicht zusammen gehört und eigentlich auch gar nicht zusammen passt. Die Dialoge sind von einer stellenweise beeindruckenden Sinnlosigkeit und so dermaßen absurd, dass man sich vor Lachen kaum noch halten kann. Selten wurde Blödsinn so konsequent salonfähig gemacht, wurde vollkommen Irrationales als absolut selbstverständlich verkauft und auch die konstruiertesten Wortgeflechte noch mit erschreckender Logik versehen. Ist man erstmal in Adams' Welt angekommen, will man nie wieder weg und könnte seine Bücher endlos weiterlesen.

Ich hätte an zahllosen Stellen des Buches selbst einen elektrischen Mönch sehr gut gebrauchen können, da ich einfach nicht glauben konnte, wie man so schreiben kann. Ich bin immer noch begeistert von Adams' unnachahmlichem Stil, seinem Witz, seinem Talent, mit Worten zu jonglieren, dass es eine wahre Freude ist und von seiner schier unerschöpflichen Phantasie, die ihn zu den faszinierendsten Gedankengängen befähigt. Absurd, chaotisch und brüllkomisch, das ist Douglas Adams. Nichts für jeden, aber für sehr viele, da bin ich mir ganz sicher. Ich verneige mich tief vor Adams und seinem unglaublichen Talent und habe dank seiner Werke den Glauben an wirklich komische und einzigartige Bücher noch nicht verloren. Ich gestehe neidlos, dass ich mir wünschen würde, so schreiben zu können und weiß gleichzeitig, dass ich dazu nie in der Lage sein werde. Ich fühle mich allerdings verpflichtet, möglichst Vielen seine Bücher ans Herz zu legen. Dies habe ich hiermit wohl unübersehbar getan. Also: Eine inbrünstige Empfehlung, sich mit seinen Werken auseinanderzusetzen und glatte fünf leuchtende und blinkende, an den Synapsen durchgeschmorte elektrische Mönche!
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am 4. November 2001
Dieses Buch kann aus der Sicht eines liebhabers des britisch trockenen Humors nur schwer an die Erfolgreiche "Per Anhalter..." Reihe anknüpfen. Obwohl ähnliche Paralellen aufweist(Trotteliger, englischer Hauptprotagonist der regelmäßig von den fremdwortlastigen Redesachwällen seinen Freundes überrannt wird, etc.). Ist es jedoch ein ganz anderes Buch, hier wird nach Sherlock Homes Manier ein Fall mit lächerlich absurden Inhalten gelöst. Ich musste das Buch manchmal zur Seite legen und die Ereignisse ordnen was schwer ist weil man dabei unweigerlich anfängt zu lachen. Man stelle sich vor man baut eine Maschine die für einen an alles glaubt was einem das Gewissen zwingt man solle glauben um das leben zu erleichtern erleichtern. Oder: Ein seniler Collegeprofessor der seine Zeitmaschine dazu benutzt verpasste Fernsehsendungen anzuschauen. so zieht das Buch sich in einem unrhythmischen Schreibstil dahin und man stellt sich die Frage ob Mr. Adams sich nicht dann und wann mal einen übernächtigten Tag zum schreiben ausgesucht hatte. Für einen Menschen wie mich der das nüchtern Absurde liebt eine absolute Bereicherung.
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am 8. November 2001
Mein absolutes Lieblingsbuch von Douglas Adams!
Bevor ich dieses Buch gelesen habe war ich der Meinung, dass es einfach nicht möglich ist "den lange dunkle Fünfuhrtee der Seele" zu übertreffen, doch ich habe mich geirrt! Adams hat es wieder einmal geschafft!
Viele einzelne, vewickelte, komische und bizarre Handlungsstränge die sich im Laufe der Geschichte zu einem einzigen unglaublichen Höhepunkt zusammenfügen. Wie kann ein einzelner Mensch nur auf so viele verrückte Ideen kommen?
Wirklich schade, dass wir nicht noch mehr solche erstklassigen Bücher erwarten können.
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am 15. Juli 2016
Als ich den ersten Teil der Dirk-Gently-Serie zum ersten Mal gelesen habe, habe ich einen wahren Schatz entdeckt.
Das ist jetzt 20 Jahre her.
Ein Witz jagt den nächsten, der geniale, tiefschwarze britische Humor kommt noch besser zur Geltung als in der Anhalter-Reihe.
Ich habe seitdem das mittlerweile recht zerfledderte Buch etliche Male wieder in der Hand gehabt.
Die alte Ausgabe – gelber Banner mit buntem Bild.

Dieses Hörbuch entspricht der Neuauflage in neuer Übersetzung aus dem Heyne Verlag.
Leider trifft die neue Auflage nicht mehr ganz meinen Geschmack. Viele Redewendungen sind nicht mehr so gekonnt formuliert, der hintergründige Wortwitz geht verloren.

Das versucht der Verlag durch den um so witzigeren Sprecher wieder wett zu machen - und damit ist dann das nächste Douglas Adams-Hörbuch in die Hose gegangen.

Sorry, Herr Jäger. Ich bin wirklich ein Fan von Ihnen.
Aber das hier war wohl nichts.

Dirk Gently ist bizarr, schrill, genial, verrückt, weise und durchgeknallt.
Professor Chronotis. ist schon alt und ein wenig zerstreut, Micheal Milton-Innerwoakes ist schon unglaublich träge und langweilig.

Die Figuren in dem Roman leben schon durch den Text, sind sehr genau dargestellt.

Sie gewinnen nicht dadurch, wenn man ihnen bewusst „originelle“ Stimmen verleiht.
Dirk Gently ist irre genial und genial irre - aber das ist er durch das, was er sagt und tut. Wenn er hierbei mit der Stimme von einem englischen Speedy Gonzales auf Drogen spricht, unterstreicht es seinen Charakter nicht, sondern zieht es ihn ins Lächerliche.

Das gleiche gilt für Professor Chronotis und Michael Milton-Innerwoaks und eigentlich jeden männlichen Protagonisten. Sie alle hätten durch eine dezentere Interpretation gewonnen.

Die überzogene Darstellung ihrer Stimmen macht aus intelligenter Satire eine lächerliche Parodie.
Hier wäre weniger mehr gewesen.

Nach dem "Anhalter" eine weitere Enttäuschung für mich als eingefleischten Douglas Adams-Fan.

Fazit:
Einfach, weil Douglas Adams ein Kultautor und Pflicht(-hör-)lektüre für mich ist werde ich der Serie treu bleiben.
Natürlich werde ich mir - bei Erscheinen - auch die anderen Folgen der Dirk Gently-Serie herunterladen.
Der große Douglas Adams hat zwei weitere Teile der Serie verfasst, wobei der letzte erst posthum veröffentlicht werden konnte.

Trotzdem bleibt bei dieser Ausführung noch reichlich Potential nach oben.

Douglas Adams himself wären 5 von 5 Sternen gewesen.
Minus 2 Sterne für die Übersetzung.
Minus 2 Sterne für die Stimmen, die Herr Jäger den Personen verleiht.

Bleibt ein trauriger Stern für diese Version eines genialen Buchs.
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am 22. November 2001
Wer Douglas Adams weltberühmte Per Anhalter Reihe
mag und so ignorant war, die Existenz seiner beiden Dirk Gently Bücher bis jetzt zu negieren,
wird von der Qualität vergleichbare Bücher vorfinden, die mit Douglas typischem Humor und
Orignalität aufwarten können. Die Handlung oder irgendwelche Gags wiederzugeben,verkneipfe ich mir mal, dass macht bei Douglas Adams Bücher wohl wenig Sinn. Gegenüber "Titanic" oder dem ein oder anderem Buch wo Douglas Adams draufsteht, aber dieser nur teilweise beteiligt war, wurde Dirk Gently's... auch wirklich nur von ihm geschrieben, was eindeutig ein Plus ist.
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am 11. Oktober 2005
Douglas Adams, bekannt vor allem durch seine fünfbändige Anhalter-Trilogie, hat mit dem vorliegenden Buch den ersten Roman um Dirk Gently's Holistische Detektei geschrieben. Sein Stil eine Geschichte, welche die unterschiedlichsten Handlungsfäden hat zusammen zuführen, ist einzigartig und fesselnd. Das Buch hat aber nichts mit den Anhalter-Romanen gemein, außer vielleicht einige Satzbaumotive. Dennoch ist es mindestens genauso faszinierend geschrieben und fesselt den Leser von der ersten Seite an. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und werden liebevoll in Szene gesetzt. Jeder Charakter hat irgendwelche Eigenarten, die sehr schön durch Vergleiche dargestellt werden und die Handelnden voneinander abgrenzen. Dirk Gentlys Vorliebe für kalte Pizzas ist ebenso detailreich beschrieben, wie das erste Zusammentreffen von Dirk und Richard in dessen Büro. Viele Szenen wirken allein schon durch ihren Ablauf sehr skurril und witzig, lassen den Leser gespannt auf die nächste Szene hoffen, ohne jedoch dabei kitschig oder gar abgedroschen zu wirken.
Man erkennt auch viele Vorlieben des Autors in diesem Buch wieder. Die Liebe zur Technik, zur Musik und zum detailgetreuen Beschreiben von menschlichen Regungen und Verhaltensweisen sind einige davon.
Der Humor ist nicht platt, sondern regt zum Nachdenken an, denn der Leser wird mit Situationssprüngen überhäuft, gleichsam ins kalte Wasser geschubst. Einiges mag verwirrend erscheinen, doch ergibt es durchaus einen Sinn, wenn man das Gesamtwerk betrachtet. Man kann sich nicht nur berieseln lassen, man wird zum kombinieren verführt.
Douglas Adams ist es gelungen, was er sich vorgenommen hat. Er hat das Geister-Horror-Wer-ist-der-Täter-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epos erschaffen und es macht einfach Spaß daran teilhaben zu dürfen.
Das Buch ist die fünfte Auflage aus dem Jahr 2001, es erschien 1987 unter dem Titel Buches „Dirk Gently's Holistic Detective Agency" in London bei William Heinemann Ltd. Benjamin Schwarz ist der Übersetzer dieses Werkes. Für Bachfreunde ist am Schluss noch eine schöne Reverenz zum Thomaskantor niedergeschrieben.
Für alle Fans des Humors, für Liebhaber der Anhalter-Geschichten und für Menschen, die beim Lesen mitdenken wollen ist dieses Buch besonders geeignet. Freunden der gradlinigen Unterhaltung, die keine plötzlich völlig unerwarteten Wendungen mögen, sei aber abgeraten.
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am 20. Juni 2004
"Dirk Gentlys Holistische Detektei" (so hieß es mal) war ein brilliantes Buch, bis der Heyne-Verlag es überarbeitet hat.
Für die richtigen Leute ist es der beste Adams, mit Abstand. DNA entwirft eine höchst verworrene Handlung, die sich um Coleridge, an Katzen angewandte Quantenmechanik, einen Toten, der nicht weiß, wie er damit umgehen soll, einen kaputten Kunstmönch und ein verkeiltes Sofa rankt. Alle paar Seiten denkt man, das war's jetzt, aus der Sackgasse kommt er nicht mehr raus - am Ende muß man aber staunend zugestehen, daß DNA ausnahmslos jede, noch so fatal scheinenden Ausflug in die Widersprüchlichkeit perfekt auflöst und ins Gesamtgefüge zurückbringt.
Schade nur, daß Heyne das Buch so unglaublich dilettantisch übersetzt hat. Der Text ist nicht flüssig, etliche Formulierungen hat der Übersetzer nicht kapiert, das Titelbild widerspricht dem Inhalt und der Titel ist schlimm. Wer Englisch kann, sollte dringend das Original lesen, das ist unglaublich viel besser und kriegt auch den vierten und fünften Stern
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Um zu verstehen warum sich dieses Buch ein Geister-Horror-Wer-ist-der-Täter-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epos nennt, muss man es unbedingt von vorne bis hinten durchlesen. Neben Per Anhalter durch die Galaxis, sind Douglas Adams Dirk Gently Romane erheblich weniger bekannt. Dirk Gently ist nicht Arthur Dent und will es auch gar nicht sein. Wer den Anhalter kennt, muss dieses Werk nicht zwangsläufig auch lieben, denn der Großmeister der SciFi-Satire beschreitet darin neue Wege.

Der Elektrische Mönch trumpft mit einem scheinbar zusammenhanglosen Beginn auf und wirft den Leser sozusagen sofort ins kalte Wasser. Was haben ein elektrischer Mönch, ein Starprogrammierer, ein erfolgloser Privatdetektiv und der Geist eines Außerirdischen gemeinsam? Die Antwort darauf gibt Dirk Gently selbst, denn er ist kein gewöhnlicher Privatdetektiv, sondern löst seine Fälle gerne ganzheitlich, durch die Annahme einer Verflechtung aller Dinge, sowie der Verwendung von Quantenphysik und Hypnose als Ermittlungsmethoden. So fährt Gently einfach dem nächstbesten Auto nach, weil alles irgendwie zusammenhängt und er in seinem Glauben an die Verschränkungen von Ereignissen im Sinne der Quantenphysik, so oder so, zu seinem Ziel gelangen wird. Erst allmählich fügen sich diese scheinbar zusammenhanglosen Ereignisse und Handlungsstränge zu einer komplexen Erklärung, der ersten Fragen, die wie bereits aus der Anhalter-Reihe bekannt, zwar logisch aber vor allem maßlos exzentrisch ist.

Der größte Lesespaß kommt allerdings vor allem im letzten Drittel des Buches auf und versprüht förmlich den typischen Humor, der Douglas Adams Bücher auf Schritt und Tritt begleitet. Doch die Dirk Gently Romane sind anders als die Anhalter-Trilogie in fünf Teilen, sie sind irdischer und erschließen sich weniger leicht für jedermann. Die Themen, welche Adams darin aufgreift sind höchst interessant, sein Privatermittler Dirk Gently ist nur mäßig erfolgreich und seine Ermittlungsmethoden lassen sich als geniale Parodie auf Wunderheiler und Energetiker verstehen. Viel mehr als im Anhalter, der zur kultigen Weltraumodyssee geworden ist, nimmt Adams hier Esoterik auf die Schaufel.

Fazit:
Für jeden Freund britischen Humors und skurill-amüsanter Bücher ist Dirk Gentlys holistische Detektei äußerst geeignet. Auch Leser der Anhalter-Reihe könnten hier auf ihre Kosten kommen. Ein Buch das dem Anhalter in nichts nach steht und genausogut den Versuch einer Verfilmung wert ist.
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