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Kundenrezensionen

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am 17. Februar 2002
Ich habe den ersten Band der Krimi-Reihe gelesen und war sehr begeistert - von Amerotke, Hatschepsut und der Beschreibung der ägyptischen Lebensart: unterhaltsam, interessant, sich aber nicht zu sehr im Detail verlierend. Jetzt habe ich ALLE Krimis von Doherty aus der Reihe gelesen und muß den Kritikern recht geben: er muß irgendwie ein PC-Programm haben, daß ihm die Krimis zusammenstückelt!! Inzwischen gehen die Ideen aus, die Überfall-Art ist immer die gleiche, die Strafart auch: alle werden lebendig im heißen Sand der Wüste verbuddelt, sofern sie nicht vorher der Dolch eines Soldaten trifft oder sie zufällig aufgrund der Gnade der Pharaoin (ein frühes Mitglied der "Luderfraktion") das Gift im Wein trinken dürfen. Diese Kritik gilt für alle Krimis: hat man nämlich mehrere davon gelesen, merkt man richtig, wie die Textbaustein im gleichen Buch immer wieder auftauchen, ohne Witz! Der gleiche Satzbau, der gleiche Inhalt, die gleiche Wortwahl - erst stutzt man, dann fühlt man sich verschaukelt. Also: nur als ein Krimi pro Jahr zu empfehlen. Kennen Sie einen, kennen Sie alle! Sparen Sie sich das Geld!
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am 5. September 2001
Schade, die neue Serie im Alten Ägypten hatte mit dem ersten Band recht vielversprechend angefangen. Aber nun scheinen die Fehler der Vergangenheit den Autor mehr und mehr einzuholen: Produktion von Kriminalfällen im Schnellschußverfahren. Beispiele: Türschlösser und Kamele haben im Ägypten des 15. Jhds. v. Chr. nichts verloren haben. So wurde das Kamel erst im 6. Jhd. v. Chr. durch die Perser eingeführt. Meine Lieblingsstelle ist die für Doherty/Harding/Clynes charakteristische Beschreibung einer "Marktplatzszene": Da dürfen weder die Blutfontänen von Tierschlachtungen und natürlich auch nicht die "Huren mit ihren roten (!) Perücken" fehlen. Hier handelt es sich offensichtlich um einen Textbaustein, den der Verfasser von einem mittelalterlichen Londonszenarium per "strg-c" in das Ägypten Hatschepsuts hinüberkatapultiert hat. Ansonsten folgt auch dieser Band den "bewährten" Konstruktionsprinzipien: Mehrere Fälle laufen parallel nebeneinander, weisen aber Überschneidungen auf. Mit Dohertys Aufbau einigermaßen vertraut, kann man bereits nach wenigen Passagen die Lösung von einem der Mordfälle erahnen. Zum Schluß noch eine Bitte für die Zukunft: Keine Labyrinthe und keine von den Gegenspielern organisierte Überfälle durch Raubtiere mehr!
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am 20. Juli 2007
Wieder geschieht Seltsames im Land am Nil. Hatschepsut empfängt die Delegation der vernichtend geschlagenen Mitanni um einen Friedensvertrag auszuhandeln, doch noch bevor die Verhandlungen wirklich in Gang kommen, geschehen seltsame Morde. Eine Tänzerin im Anubistempel wird tot aufgefunden, offenbar vergiftet, jedoch hat sie nichts Giftiges gegessen. Das bleibt natürlich nicht der einzige Mord, auch Sinuhe, ein reisender Geschichtenerzähler mit ausführlichen Karten der Handelswege weit über Ägypten hinaus wird aus dem Nil gefischt - natürlich ohne seine Karten. Der Hauptfall jedoch ist ein Raubmord im Tempel des Anubis. Dort wachte Nemrath, ein Priester, während der Nacht über die "Pracht des Anubis", einen Faustgroßen Amethyst, in einem Raum, dessen einziger Ausgang fest von innen verschlossen war. Als er am nächsten Tag die Tür nicht öffnet, lässt man sie aufbrechen - Nemrath lehnt erstochen an einer Wand und der Amethyst ist verschwunden. Waren es die Abgesandten der Mitanni? Oder die Tempelpriester selbst? Und wie war das möglich? Noch bevor Richter Amerotke sich näher mit den Fragen auseinandersetzen kann, stirbt auch schon ein Abgesandter der Mitanni, ebenfalls in einem von innen verschlossenen Raum und auf die gleiche mysteriöse Weise wie die Tempeltänzerin und das sollte noch längst nicht der letzte Mord sein...

Ich weiss nicht, was Herr Doherty sich bei diesem dritten Teil gedacht hat, ich hätte ihm Lustlosigkeit vorgeworfen, wenn der Krimi nicht wesentlich länger als seine Vorgänger ausgefallen wäre (kleinere Schriftgröße). Dafür ist das Buch jetzt aber auch Stellenweise recht langatmig ausgefallen. Die Geschichte ist auch an keine historischen Bezugspunkte mehr angelehnt und man erfährt auch nichts aus dem Leben der Alten Ägypter, was man nicht schon aus den vorherigen Bänden kennen würde. Das macht dieses Buch jetzt nicht mehr besonders interessant für Leute die gute historische Bücher suchen und die beiden Vorgänger schon kennen. Dazu häufen sich nun auch noch die Fehler ganz gewaltig:

Dromedare gab es nicht im Alten Ägypten.
Der Mitanni König Tuschratta lebte zu einer ganz anderen Zeit (um 1380 v. Chr.).
Altägyptische Ärzte hatten erstaunlicher Weise keine große Ahnung von Organen, da die Organentfernung bei Toten von Priestern durchgeführt wurde. Es war eine rituelle Handlung, die mit größter Sorgfalt und Vorsicht durchgeführt wurde, da nur Tote mit "intakten" Körpern ins Jenseits eingehen konnten. Ganz sicher verlief das nicht mit einem Arzt daneben, der die entnommenen Organe einer Autopsie unterzog.
Türen und Fensterläden - Holz war sehr teuer, da es von weit her importiert werden musste, somit nahm man normaler Weise Schilfmatten um Fenster und Türen zu verschließen, so wie es die Felachen noch Heute tun. Dass ein begnadigter Straftäter, der grade eine Familie gegründet hat sich so viel teures Holz leisten kann, ist schon unwahrscheinlich, dass er in der Haustür ein Schloss hat und auch Zimmertüren besitzt ist, so leid es mir tut: Schwachsinn.
Die Arbeiter von Thutmosis I. Grab, sind sicher nicht nach der Fertigstellung getötet worden, das ist was für schlechte Mumien-Horrorfilme.
Schlösser - hier gibt es sie überall, jede Menge Türschlösser, Truhenschlösser und sogar die Sarkophage wurden bei Herrn Doherty abgeschlossen, sodass hier auch schon Schlüsselbunde bekannt waren. Wo sind wir hier? In Rom, dem "Dorf" der tausend Schlüssel? Ich dachte wir wären im Alten Ägypten, lt. Autor 1479 - 1478 v. Chr! (Das älteste Türschloss der Welt ist ein Fallriegelschloss, gefunden im Palast von Khorsabad und auf "nur" 750 v. Chr. geschätzt.)

Grade mit dem ewigen Rumreiten auf den Schlüsseln, was hanebüchener Unsinn ist, machte Herr Doherty mich das ganze Buch über fast wahnsinnig. Sein Reisender Sinuhe sollte wohl eine lustige Anspielung auf Mika Waltaris Roman "Sinuhe, der Ägypter" sein. Wäre ich ungnädig würde ich ihm unterstellen, ihm gingen die Ideen aus, darum klaut er bei bekannten Größen. Auch wenn ich das nicht unterstellen will, fand ich die Anspielung nicht so recht gelungen, nachgemacht bleibt eben doch nachgemacht.

Die Krimihandlung ist dieses Mal aber noch ausgefeilter und verstrickter. Natürlich kann man, wie immer, bis zum Schluss nicht herausfinden wer die Mörder wirklich sind. Allerdings wird es dabei auch erst ab ca. der Hälfte des Buches wirklich spannend. Wenn man die beiden Vorgänger gelesen hat, bleibt dieser Teil in allem, außer der Menge der Morde und der Weitläufigkeit der Fälle, hinter ihnen zurück. Denn das einzig Spannende bleibt hier, wer die Mörder sind und wie sie es gemacht haben - ein purer Krimi also und nicht mal mehr gut recherchiert. Eine echte Enttäuschung, verglichen mit den wirklich guten Vorgängern.
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TOP 500 REZENSENTam 5. Januar 2005
Während sich Hatschepsut in Friedensverhandlungen mit den Hethitern befindet, kommt es zu unerfreulichen Zwischenfällen: aus dem Tempel des Anubis wird ein heiliger Stein gestohlen und außerdem ein Priester ermordet. Hatschepsut sieht den Fortgang der Verhandlungen als gefährdet an, sollten sich die Hethiter als schuldig erweisen. Also wird der schlaue Richter Amerotke mit der Aufklärung des Falls beauftragt. Unter großem Zeitdruck beginnt er zu ermitteln, doch auch er kann nicht verhindern, dass weitere Verbrechen geschehen...
Paul Doherty alias Paul Harding hat mit Richter Amerotke einen sympathischen Charakter erschaffen. Leider kann der dritte Fall in punkto Qualität nicht mit den ersten beiden Büchern mithalten, spannend ist er aber allemal und zudem eine schöne Abwechslung zu den Mittelalter-Krimis des Autors. Hier die chronologische Reihenfolge der Fälle:
1. Die Maske des Ra
2. Die Rache des Horus
3. Der Fluch des Anubis
4. Die Krieger des Seth
Wer mehr über Hatschepsut erfahren möchte, der sollte die Biographie "Hatschepsut" von Joyce Tyldesley lesen (momentan leider nur gebraucht erhältlich).
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am 14. Dezember 2003
Um allen Kritikern mal entgegenzutreten " und spannend sind sie doch". Doherty alias Harding versteht es eben immer wieder seine Bücher gut recherchiert und spannend geschrieben herüberzubringen.
Es ist ja nicht nur die Tatsache das er den Stoff des "Falles" beschreibt, hier werden auch viele Lebensumstände beschrieben und Leute erwähnt die Berufe der damaligen Zeit ausführten.Sicher ist vieles abgekupfert und einfach ins falsche Zeitalter verschoben, aber was soll`s , solange das Buch Inhalt hat und nachvollziehbar ist, hat es seinen Zweck erfüllt und hier war mir kein Euro zuviel.
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am 14. August 2001
Auf dieses Buch hat die Fachwelt wahrlich lange gewartet. Bündig und kompetent vermittelt der Autor auf diesen 325 Seiten die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Fluch- und Genderforschung. Immerhin hat auch er erkannt, daß Anubis eigentlich eine weibliche Gottheit ist (Die Plural-Femininendung "is" im Pseudopartizip hätte es doch eigentlich offensichtlich machen müssen). Auch seine Beweisführung hinsichtlich der Astralstrahlkraft der Tempelmauern ist nicht triftig. Wie bereits der weitgehend anerkannte Astrophysiker A. Wolff Fiedler vor nunmehr fast 60 Jahren überzeugend nachgewiesen hat, ist die Klagemauer von Edfu auf Bodenstrahlung und nicht auf kosmische Sonnenwinde fixiert. Ansonsten muß man dem Kollegen Doherty eine wahrlich vorzügliche Archivrecherche bescheinigen. Nicht jeder hat die Möglichkeit, die Magazine des Museums von Grimmingen zu konsultieren und die Tagebücher eines Prof. Dr. Ernst Zachudel studieren zu dürfen.
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