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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
20
3,7 von 5 Sternen
Der Gottkaiser des Wüstenplaneten: Roman (Der Wüstenplanet, Band 4)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. Januar 2013
Ich habe fünf Bücher beim gleichen Anbieter erworben, die im Gleichen Paket geliefert wurden. Der Versand wurde mit Hinweis auf die Amazonrichtlinien jedoch für alle Artikel berechnet. Das ich das billigste Buch gratis bekommen habe macht die Sache nicht wesentlich besser. Einfach nur unverschämt.
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am 2. Juli 2006
man kann also ein ganzes Buch nur mit Dialogen und Monologen vorwärts bringen. Das hätte ich nicht gedacht. Die philosophischen Einflüsse sind stärker denn je. Einzig im Mittelteil hat das Buch leichte schwächen für mich. Es wird etwas zu langatmig und bleibt praktisch auf der Stelle stehn. Das Ende ist wie immer unvorhersehbar und überraschend. Wer nach diesem Buch noch Lust auf mehr hat, dem kann ich die nächsten Bücher nur wärmstens empfehlen. Auch wenn der Anfang des 5 Teils der Schwächste überhaut im ganzen Zyklos ist.
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am 14. Oktober 2012
Dieser Frage kann man gleich in mehrerer Hinsicht im vierten Band der Dune-Reihe nachgehen. Zum einen natürlichen bezogen auf die Handlung, denn der einstige Wüstenplanet hat sich nach 3500 Jahren(!), die seit dem letzten Band "Die Kinder des Wüstenplaneten" vergangen sind, völlig gewandelt.
Aber auch der Stil in dem Frank Herbert Geschichten erzählt, verwobene Handlungen spinnt und clevere Charaktere interagieren lässt, wird der Leser dieses Buches schmerzlich vermissen. Die Kommentare sind nicht umsonst gespalten, in jene, die auch alle nachfolgenden Werke verschlingen und andere, die das Buch schon nach wenigen Seiten enttäuscht beiseite legen.

Handlung
Doch worum geht es? Den Fremen ist endlich gelungen, worauf sie die letzten Bände hingearbeitet haben: Terraforming - Einen grünen, lebendigen Lebensraum zu schaffen, in dem man nicht mehr jeden Tropfen Wasser aufs peinlichste genau aufsparen muss. Da sich jedoch die gesamte Fremenkultur um genau diesen Aspekt entwickelt hat, verschwanden mit der Wüste nicht nur die Sandwürmer, sondern auch jeder Sinn als Freme zu leben. So gibt es als Überbleibsel der Kultur und dem was der Leser aus den letzten Bänden kennt, nur noch die Museumsfremen, ein trauriger Abklatsch der einst so stolzen Ureinwohner Arrakis'.
Doch ein letzter Fremen und Sandwurm existiert noch: Leto II, der sich am Ende des vorherigen Bandes bereits zu der unheiligen Verschmelzung von Mensch und Sandforelle vereinigt hat. Er ist zugleich Herrscher, Gott, Anführer, Deuter der Zukunft, Erzähler der Vergangenheit, Despot, Friedensbringer und Wächter über die letzten Gewürzreserven. Doch noch ist das Werk Letos nicht vollendet. "Der Gottkaiser des Wüstenplaneten" erzählt von Letos Ziel den Goldenen Pfad - die Errettung der Menschheit und den unbedingten Willen sein Lebenswerk zu sichern.

Charaktere
Im Mittelpunkt der Handlungen - neben dem Titelgebenden Wurm-Gott, steht Siona, Tochter seines Majordomus Moneo, einem Nachfahren der Atreides. Während Moneo zu Letos engstem Vertrauten gehört und nahezu widerstandslos jeden Befehl ausführt, hat sich seine Tochter dem Widerstand gegen Letos ewig währenden "Frieden" angeschlossen. Leto weiß natürlich von diesem Komplott, so wie er alles Zukünftige und Vergangene jederzeit abrufen kann.
Zu diesem Umstand passend gesellt sich ein Charakter, den man seit dem ersten Band Dune kennt: Duncan Idaho. Leto lässt den ihm nützlichen Diener der Artreides von den Bene Tleilax beliebig neu klonen, für den Fall dass der Anführer seiner Armee der Fischredner sich als widerborstig erweist und gegen Leto rebelliert. Das Buch begleitet den letzten der Klone und wie er hin- und hergerissen zwischen seinem alten Leben als Schwertmeister des Hauses Atreides und seiner Wiedergeburt unter Leto versucht seinen Weg zu finden.
Zu diesen Hauptcharakteren gesellen sich noch die üblichen Fraktionen des Dune-Universums: Die als Ingenieure bekannten Ix, die Wissenschaftler der Bene Tleilax, die Gilde der Raumfahrer und natürlich der weibliche Orden der Bene Gesserit.

Schreibstil
Eine durchgehende Handlung im Stile der letzten Bände sucht man leider vergeblich. Statt dessen besteht Der Gottkaiser größtenteils aus seitenweisen Monologen desselben. Manchmal unterbrochen von Nebencharakteren, die leider lediglich als Wortgeber fungieren. Oder ein wenig Handlung durch einen Settingwechsel, der aber meist eher sinnlos wirkt, da es ohnehin um Leto geht, der in einem großen, leeren Raum innere Monologe und Dialoge führt. Dadurch werden kaum Umgebungen oder Charakterwandlungen beschrieben, stattdessen nur einförmig gehaltene Mono- und Dialoge. Das macht den Gottkaiser - vor allem für jemanden der einen Roman im Stile der letzten Bände erwartet, ziemlich ermüdend.

Kritik
Dass der Schreibstil so dialoglastig ist, würde mich nicht weiter stören, wenn der Hauptcharakter sympathischer wäre oder wenigstens mehr Identifikationspotential bestünde. Stattdessen hat man es mit dem gleichen überheblichen, selbstgefälligen, arroganten und allwissenden Charakter zu den, der mich schon im letzten Band eher abstieß.
Spannung durch eventuelle Handlungszuspitzungen oder Steine, die Leto in den Weg gelegt werden, um dem Charakter wenigstens ein wenig mehr Facetten zu verleihen, fehlen leider völlig. Einzig die Ankündigung, dass der "Wurm in ihm erwacht" und die Kontrolle über sein menschliches Selbst übernimmt, verleiht dem Charakter ein unberechenbares Element, wobei er dadurch nicht wirklich geschwächt wird und zum Tragen kommt dieses Element kaum.
Natürlich liegt der Knackpunkt in genau dieser Allmacht der Figur. Das einsamste, mächtigste Lebewesen der Welt. Kein Mann mehr, noch kein Sandwurm, zu ewigem Leben verdammt, nicht angreifbar für Gegner, niemand der ihm intellektuell das Wasser reichen kann - Langeweile.
Auch der Versuch ihn mit der schönen, jungen, intelligenten, ja geradezu auf ihn gezüchteten Ixianerin Hwi von seinem Plan abzulenken, sorgt nur für Pseudoauseinandersetzung, da Leto die Falle von Beginn an durchschaut und amüsiert in sie hineintappt.

Letos Diener, Widersacher und Kritiker kann man dadurch nicht ernst nehmen, da es ja ohnehin auf einen Siegeszug Letos hinausläuft. Und eigentlich ist eine Handlung auch völlig irrelevant, stehen doch die philosophischen Ansichten zu Themen wie Religion, Führerschaft (Machiavelli lässt grüßen), Menschsein, Krieg, Identität und das persönliche Erbe (geistig als auch körperlich) im Vordergrund.
Ich finde die Darstellungsformen dieser Inhalte allerdings viel zu plump, vor allem wenn man eigentlich einen Roman im Stil der letzten Bände erwartet.
Vielleicht ist es auch gerade die Diskussion, die fehlt. Leto erläutert nur oberlehrerhaft seine Allmachtsfantasien.
Gerade weil Frank Herbert schon mit den vorherigen Bänden bewiesen hat, dass er durchaus philosophische Diskussionen mit einer faszinierenden Welt, spannenden Handlung und eigenwilligen Charakteren verknüpfen kann, musste dieser Band mich enttäuschen.

Allein die Entscheidung die Handlung 3500 Jahre in die Zukunft zu verlegen nimmt nahezu jegliche emotionale Verbindung, die man zu den letzten Bänden hatte.
Auch Herberts Umgang mit den weiblichen Figuren lässt eher auf Zweiter Frühling schließen, denn auf Anknüpfung an frühere selbstbewusste Charaktere. Psychologisch wirkte die Figurenkonstellation Hwi Noree und Sandwurm ohnehin etwas merkwürdig. Hinzukommen die ständigen Paarungsvorstellungen des Wurms um die Linie der Artreides weiter zu züchten.

Positives
Duncans Sinnsuche, Unsicherheit und Umgang mit seinen Vorgängern war für mich in dem Buch einer der wenigen Lichtblicke im Monologjungle. Auch das Schicksal der Museumsfremen, die leider zu kurz kamen, war sehr interessant, gerade weil es ja darum in den letzten drei Büchern ging.
Viele der Weltanschauungen sind durchaus lesbar, allerdings führt die schiere Masse an Aussagen und Ideen größtenteils dazu, dass man das meiste - ohne verknüpfende Handlung - wieder vergisst.

Fazit
Ich bin mir noch nicht sicher, ob das der letzte Teil der Dune-Reihe ist, den ich lesen werde. Und obwohl ich zwei Anläufe benötigt habe, gab es ein paar Ideen und Ansätze, die mich durchaus begeistert haben. Leider würgen die endlosen Passagen des Gottkaisers jegliche Spannung ab und auch das Ende war eher mau und hinterließ dadurch einen zusätzlichen schlechten Gesamteindruck.
Ich würde es nicht als Zeitverschwendung betrachten, aber nahezu alles was an den Dune-Büchern so faszinierend war, fehlt hier.
Dann doch lieber Stanislaw Lem oder Isaac Asimov.
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am 26. Juli 2010
Nach den ersten 3 Büchern war der vierte Teil eine herbe Enttäuschung. Es ist so anstrengend zu lesen, dass ich manchmal das Gefühl habe ein Fachbuch für dass Philosophie Studium in den Händen zu halten. Mein Ingenieur-Gehirn findet zumindest keinen Gefallen daran.

Update:
Die 2 Meinungen zu meiner Rezension haben dazu geführt, dass ich meine Kritik überarbeiten muss. Nur weil man es nicht versteht, sollte man dem Buch keine 2 Sterne geben :)
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am 9. Juli 2001
Frank Herbert perfektioniert hier seine in den vorhergegangenen Teilen eingeschlagene Richtung noch mehr. Er verbreitet seine politischen, religiös-philosophischen und weltanschaulichen Standpunkte durch die Figur von Leto II., dem Gottkaiser des Universums. Diese sind allerdings nur eine tragende Säule dieses Romans, denn auch der Handlungsrahmen ist diesmal wieder sehr spannend. Herberts großes Geschick besteht hauptsächlich darin, dass sich die im Text geäußerten Standpunkte nahtlos in die Storty einfügen und nicht als unpassend oder störend empfunden werden. Auch hier gilt wie bei allen Büchern dieser Reihe: Kein easy-reading-Stoff, aber wenn die Leser etwas Geduld und Aufgeschlossenheit mitbringen, wird sich ihnen ein ganzes Universum mit seinen Charakteren offenbaren. Im direkten Vergleich zu Band III kann man eine Steigerung feststellen, weswegen ich hier die Höchstnote gebe.
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am 24. Januar 2015
Alles so, wie beschrieben . Hatte es schon mal in meinem Besitz und habe nun wieder Lust es zu lesen..
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am 25. Dezember 2001
In diesem Teil der Wüstenplanet Reihe wird die Emergenz des Goldenen Pfades beschrieben, doch die literarische Beschreibung artet in der gleichen Weise langatmig aus, wie die Durchführung durch Leto, der in seinem auf der Metamorphose zum Sandwurm befindlichen Körper, die Menschheit 3000 Jahre lang durch scheinbaren Stillstand befriedet.
Es gibt auch philosophische Perlen, oder Elemente die in ihrer Fremdartigkeit faszinieren, wie der Referenzcharakter des fortlaufend erneut instanzierten Dunkan Idahos, oder die Analyse der lähmenden Lethargie von allem mit Religionscharkter.
Man hätte das Buch jedoch auch gut auf 100 Seiten kürzen können, ohne das der Leser etwas verpasst.
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am 17. März 2006
Tja, die Überschrift sagt doch wohl alles. Das Buch ist sicherlich sehr lang-atmig geschrieben, rundet die Saga um den Wüstenplaneten und di4e Familie Atreides quasi ab. So spannend wie allen voran der erste Teil ist es jedoch bei weitem nicht mehr geshcrieben. Dennoch sollte man ihn sich holen, um die ersten drei Teile abzuschliessen.
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am 15. Oktober 2001
"Der Gottkaiser des Wüstenplaneten" ist eindeutig das schlechteste Buch im Wüstenplanet-Zyklus. Es wird seitenlang über doch recht belanglose Probleme philosophiert, die einen a) nicht zum darüber Nachdenken animieren und b)absolut langatmig und langweilig sind.
Der andere Minuspunkt ist, dass es in diesem Buch nur eine äußerst dünne Handlung gibt, die sich vielleicht auch auf einem Zehntel des verbrauchten Platzes niederschreiben ließe. Wirklich interessant ist nur der Handlungsstrang um den Duncan-Idahoe-Ghola, hier langweilt man sich kurzzeitig mal nicht. Die Stellen mit Leto II. sind dagegen haarsträubend.
Fazit: Dickes Buch mit wenig Handlung und viel langweiliger, überflüssiger Philosophie. Man sollte es trotzdem lesen, dam man sonst die beiden folgenden, wesentlich besseren Bücher nicht versteht.
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am 6. Juli 2006
Dieser vierte Teil der Dune-Saga ist Langeweile pur, auf ganzen 600 Seiten bombardiert uns der Autor mit unzähligen idealistischen Pseudo-Weisheiten und unterdrückt dabei konsequent jede aufkommende Spannung. Wie das? Der Roman besteht fast ausschließlich aus Monologen und Dialogen von und zwischen dem Gottkaiser und seinen Konsorten, das Ganze so wirr, dass man den Eindruck gewinnt, der Autor wusste selbst nicht, worauf er eigentlich hinaus will. Er erkennt nicht, dass seine Wahrheit auch nur eine Meinung ist und versäumt, uns den sogenannten "Goldenen Pfad" zu erklären, der für das seltsame und unmenschliche Verhalten des Gottkaisers anscheinend von zentraler Bedeutung ist. Was übrig bleibt, ist ein stilistisch ansprechendes, aber ansonsten unterdurchschnittliches Buch. Seit dem originalen "Dune" geht es steil bergab, jede weitere Fortsetzung des Stoffes ist noch dürftiger als ihr Vorgänger, sodass sich folgende Wertung (meinerseits) ergibt:

"Der Wüstenplanet" - 5 Sterne
"Der Herr des Wüstenplaneten" - 4 Sterne
"Die Kinder des Wüstenplaneten" - 3 Sterne
"Der Gottkaiser des Wüstenplaneten" - 2 Sterne

Viel schlechter können Teil 5 und 6 also nicht mehr werden, hoffe ich!
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