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am 6. November 2002
Der Brite Paul Davies ist ein bekannter Physiker, Kosmologe und Wissenschaftsphilosoph und darüber hinaus ein fleißiger Sachbuchautor, der schon so ziemlich alle Themen behandelt hat, die zwischen Himmel und Erde existieren. "Sind wir allein im Universum?" fragt er in diesem Werk, und der Leser braucht nicht lange nach der Antwort zu suchen - sie lautet schlicht und ergreifend nein. Allerdings sagt der Verfasser dies nicht so unumwunden direkt, aber seine Meinung steht deutlich erkennbar "zwischen den Zeilen".
Wer eine penible Recherche über die Möglichkeit außerirdischen Lebens erwartet, wird enttäuscht sein. Davies verzichtet weitgehend auf harte Fakts aus Astrophysik, Biologie und Evolutionslehre (diese Themen werden lediglich gestreift, und mehr lässt das schmale Buch mit seinen 190 Seiten auch kaum zu). Im Mittelpunkt stehen eher die Denkschulen und Meinungen, die es im Umkreis dieses Themenkomplexes gibt - also kopernikanisches und anthropisches Prinzip, etwas Erkenntnistheorie, Geschichte und Grundlagen der SETI-Forschung, die Drake-Gleichung und sogar etwas Ufologie und Theologie. Eigentlich geht es weniger um die Außerirdischen selbst, sondern vielmehr um das, was wir Irdischen in ihnen vermuten (oder lieber nicht vermuten). Kürzer ausgedrückt: Davies analysiert das gesamte Spektrum der Ideologien, die sich um die eventuelle Existenz von "E.T." ranken. Negative Stimmen kommen dabei keineswegs zu kurz, ob es sich nun um das neodarwinistische Prinzip des Zufalls oder um Fermis berühmtes Paradoxon handelt (das meines Erachtens jedoch nur auf streng mathematischer Basis funktioniert, sich jedoch in Schall und Rauch auflöst, wenn man biologische und soziologische Faktoren mit einbezieht). Auch die gedankliche Basis, auf der die SETI-Forschung beruht, wird kurz und prägnant analysiert - danach suchen wir im Kosmos nach unseren technologischen Spiegelbildern, denn Superzivilisationen hätten a) wohl wenig Interesse an einem Gedankenaustausch und wären b) mit irdischen Mitteln und Methoden auch kaum zu finden
Davies hat sehr viel in die Seiten hineingepackt, ohne den Leser dabei zu überfordern. Man hat nie das Gefühl, hilflos wilden Spekulationen ausgeliefert zu sein, sondern kann allen Gedankengängen fast mühelos folgen. Noch bleibt bei diesem Thema ein sehr breiter Spielraum zwischen Glauben und Nichtglauben, aber dieser Spielraum wird in den nächsten Jahren wohl schrumpfen - spätestens dann, wenn erstmals erdähnliche Planeten in unserer Galaxis entdeckt werden sollten. Bis dahin kann dieses Buch eine durchaus wertvolle Hilfe zur Meinungsbildung sein.
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Erich von Däniken sucht bereits seit mehreren Jahrzehnten weltweit nach Spuren von Außerirdischen, die vielleicht einmal unsere Erde besucht haben. Seine Bücher "wurden Bestseller, obwohl unabhängige Forscher sie weitgehend für Unsinn erklärten", schreibt der bekannte britische Physiker, Kosmologe und Wissenschaftsphilosoph Paul Davies. Er ist der Meinung, dass dieses Interesse dem Bedürfnis entspringt, für unser eigenes Leben "einen umfassenderen Zusammenhang zu finden, als ihn die irdische Existenz uns geben kann."

Davies hat sich einer der ältesten Fragen der Philosophie, die in letzter Zeit ebenso in den Naturwissenschaften wichtig geworden ist, angenommen: Ist die Menschheit allein im Universum oder nicht? Doch nicht die Themen der Exo- bzw. Astrobiologie oder des SETI-Projekts (Suche nach ExtraTerrestrischer Intelligenz) stellt er erschöpfend dar, sondern Davies befasst sich mit philosophischen Annahmen, "die dem Glauben an und der Suche nach Leben außerhalb der Erde zugrunde liegen, und mit der Wirkung, die die Entdeckung fremder Lebensformen auf unsere Naturwissenschaften, unsere Religion und unser Menschenbild hätte." Entstanden ist eine zum Nachdenken anregende, kleine, aber feine Lektüre. Indem wissenschaftlicher Jargon, wo möglich, vermieden wird, ist sie ideal für den Nichtwissenschaftler geeignet.

Mit einem kurzen geschichtlichen Abriss startet Paul Davies seine Ausführungen. Schon im vierten vorchristlichen Jahrhundert beschäftigten sich griechische Philosophen wie Epikur und Demokrit damit, ob wir allein im Universum seien. Kepler, Giordano Bruno, Galilei und Kant sollten es ihnen gleichtun. Nicht immer stießen sie dabei auf offenen Ohren und endeten wie Bruno gar als Ketzer auf den Scheiterhaufen.

Auch im 20. Jahrhundert unternahmen Wissenschaftler Anstrengungen, Leben im All nachzuweisen und zu finden. Sie waren der Auffassung, "dass Leben - vorausgesetzt, es herrschen die richtigen Bedingungen und es gibt die richtige Ursuppe - im Laufe von Jahrmillionen irgendwann spontan zustande kommen müsse. Wenn sich dies auf der Erde ereignet hatte, konnte es auch auf anderen Planeten geschehen sein.", schreibt Davies. Neueste Überlegungen gehen sogar so weit, dass einfache Lebensformen gar von anderen Himmelskörpern, z. Bsp. durch in Meteoriten eingebettete Mikroben - Panspermie genannt - auf die Erde gelangt seien und sich hier weiterentwickelt haben. Denn gerade der Ursprung des Lebens ist derzeit immer noch ein tiefes Mysterium. Paul Davies untersucht Für und Wieder dieser Hypothese. Aber immer wieder stellt er sich solch philosophische Fragen wie: Was würde es für den Menschen bedeuten, wenn er entdeckte, dass er nicht das einzig denkende Wesen im Universum ist? Wären wir erfreut oder bestürzt zu erfahren, nicht mehr "die Krone der Schöpfung" zu sein?

Ein eigenes Kapitel widmet Davies Argumenten gegen die Existenz außerirdischen Lebens, ein weiteres der eventuellen Entdeckung von Wesen, die Intelligenz besitzen, aber kein Bewusstsein. Mittels philosophischer Gedankengänge versucht er herauszufinden wie Bewusstsein entstand. Ist es vielleicht gar ein trivialer Zufall, ein unbedeutendes Detail oder Abfallprodukt der Evolution? Paul Davies bezieht ganz klar Stellung. Für ihn ist Bewusstsein "ein fundamentales Merkmal des Universums, ein natürliches Produkt des Wirkens von Naturgesetzen, mit denen es auf tiefe und bis heute geheimnisvolle Weise verknüpft ist." Auch wenn er sich vehement von der Auffassung distanziert, das die Spezies Homo sapiens durch die Gesetze der Natur vorbestimmt sei. Sein Standpunkt: "Die Welt ist nicht für uns erschaffen. Wir sind nicht der Mittelpunkt der Schöpfung. Wir sind nicht die wichtigste Sache im Universum. Wir sind jedoch auch nicht vollkommen unbedeutend. (...) Ich bin überzeugt, wir haben einen Platz im Universum - nicht in der Mitte, doch auch nicht am Rand. Wir spielen eine wichtige Rolle." Der englische/US-amerikanische Physiker und Mathematiker Freeman Dyson wusste dieses Empfinden in beeindruckenden Worten auszudrücken: "Ich fühle mich nicht fremd in diesem Universum. Je länger ich es betrachte und seine Konstruktion studiere, desto mehr sehe ich bewiesen, dass das Universum von unserer Ankunft gewusst haben muss."
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am 5. August 2000
Ein sehr gelungenes Buch das sehr umfassend die Faktoren beschreibt, die fuer die Entstehung von Leben notwendig sind. Darunter ist zum Beispiel die Tatsache, dass wir aus der Asche vergangener Sterne bestehen, die unsere Kohlenstoffatome erst ausgebruetet haben. Ein tolles Buch zu einem guenstigen Preis.
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am 11. Februar 2003
Nicht gerade unnötig, aber es gibt weit bessere Bücher mit denen man sich die Zeit totschlagen kann. Allerdings gibt es doch ein paar ganz interessante Kapitel, ansonsten werden für meinen Geschmack zuviele religiöse und psychologische Aspekte aufgearbeitet.
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