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am 8. Juni 2015
Gibt es noch andere Publikationen welche dieser ungeschminkten Geschichte des größten Musikers amerikanischer Prägung gerecht wird?
Da ist ein Mann am Werk der Musikgeschichte geschrieben hat mit seinem Intellekt nicht zu stolz ist sein eigenes Versagen zu outen.
Darüberhinaus ist das Buch ein Zeitzeugnis welche die amerikanische Geschichte des 20 Jhrts als die rassistische zeigt die sie war und auch wohl noch ist.
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am 10. Februar 2016
Wenn mir vor 10 Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mal aus einer Laune heraus die Autobiographie von Miles Davis lesen würde, wär ich prustend vor Lachen weggelaufen. Ausgerechnet ich, der mit Jazz nicht das Geringste anfangen kann – schon gar nicht mit Miles Davis.
Und nun? Tja, jetzt sitz ich hier und versuche halbwegs kluge Sätze zu einer nachvollziehbaren Rezension zu eben jener Autobiographie zu verarbeiten. So ändern sich die Zeiten.

Aber (um ehrlich zu sein): ich hab das etwas mehr als 600 Seiten (davon mehr als 50 Seiten Diskographie! und Namensregister) starke Werk mit wachsender Begeisterung und Interesse gelesen. Auch wenn ich es nicht an einem Stück lesen konnte, weil mir dann doch irgendwann der „Hach, ich bin der Beste und Tollste“-Stil etwas auf die Nerven ging. Aber hey, wir sprechen hier immerhin von einem ungeschönten Verlaufsprotokoll von Gesprächsaufzeichnungen, die Miles Davis auf Band gesprochen und in denen er einfach „frei nach Schnauze“ erzählt hat. Und DAS macht die Sache irgendwo wieder interessant und man lässt sich einfach auf die teils krasse Wortwahl ein. Das am meisten (im englischen Original belassene) genannte Wort in diesem Buch spare ich mir allerdings an dieser Stelle…

Man nimmt ihm beispielsweise seine Begeisterung für die Zusammenarbeit mit (Jazz-)Größen wie Duke Ellington, Dizzy Gillespie, Wynton Marsalis usw. einfach ab und zieht den imaginären Hut vor dem, was er (musikalisch) alles erreicht hat. Man kann auch die von Bitterkeit überzogenen Aussagen über den in den USA vorherrschenden Rassismus nachvollziehen, wenn er wieder einmal (grundlos?) von weißen Polizisten verhaftet wurde oder die Juroren der Grammy-Verleihung kritisiert, weil sie eh nur die weißen Künstler ehren, die ihrerseits die Musik von den Schwarzen „geklaut“ haben.

All das und noch viel mehr lassen im Verlauf des Buches ein Bild von einem Mann entstehen, der immer genau wusste was er kann und was er will und den man auch als „Stehaufmännchen“ bezeichnen kann, da er sich immer wieder aus dem tiefen Drogensumpf gekämpft und nie wirklich aufgegeben hat (auch wenn er mehrmals kurz davor war!). Es ist ein Bild, das (nachdem man es gesehen und ausgiebig betrachtet hat), einem den Mann, die Persönlichkeit hinter der Trompete näherbringt und man betrachtet ihn plötzlich mit ganz anderen Augen. Er war weder ein Heiliger, noch ein Scharlatan. Er war einfach Miles Davis – mit allen Ecken, Kanten, Macken, die (fast) jeder von uns hat…So habe ich angefangen, mich näher mit dem (musikalischen) Werk bzw. Vermächtnis von Miles Davis zu beschäftigen und habe meine Aversionen gegenüber Jazz und Miles Davis endgültig ad Acta gelegt – auch wenn ich der klassischen Musik und dem Blues immer noch den Vorzug geben werde.
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am 17. März 2014
Wie ausgeschrieben und angeboten, erhielt ich den Artikel in bester Qualität.
Kann den beschriebenen Artikel bestens weiter empfehlen wie auch den Lieferanten.
Bin rundum zufrieden und würde mich wiederum zum Kauf entscheiden.
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am 4. Januar 2014
Über das Buch kann ich noch nichts sagen, da ich es noch nicht lesen konnte. Mein mir geliefertes Exemplar ging auf Seite 33 los statt Seite 1, also mitten in Kapitel 1. Scheint wohl ein Fehldruck zu sein. Sehr schade. Vielleicht sollte mal überprüft werden ob das nur ein Einzelexemplar war oder eine Charge verbockt wurde;)
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am 2. Februar 2005
Die Autobiographie einer Legende des Jazz. In seiner offenherzigen Sprache nimmt Miles Davis den Leser mit durch die Jahre seines Lebens. Da ihm fasst alle großen Namen des Jazz begegnet sind, ist das Buch auch ein Stück Jazzgeschichte über die Dimension einer Einzelperson hinaus. Die Lebensgeschichte von Miles Davis erinnert sehr an die Lebensbilder der frühen Jazzgrößen, anfangs des 20. Jahrhunderts. Der Weg vom erfolgreichen Musiker hin zum bettelarmen, oft drogenabhängigen Verlierer war nicht weit. Davis hat die Kurve aber dann doch noch geschafft und hat ein vielfältiges musikalisches Erbe hinterlassen. Eine unterhaltsame, spannende Lebensbeschreibung, ein Stück Jazzgeschichte, aber auch eine Stück Sozialgeschichte der US-amerikanischen Gesellschaft. Was das Buch für mich so besonders wertvoll macht sind die wie zufällig hingeworfenen Aussagen über das innere Wesen des improvisierenden Jazzmusikers. Dass, was in dieser Hinsicht oft schwer zu beschreiben ist, erläutert Miles Davis lakonisch in einem Nebensatz. Was unterscheidet Jazz von der Klassik, was ist die Grundlage der Improvisation? Hier findet man einige interessante Ausführungen dazu. Für Musiker und Jazzfreunde ein Muss - ein sehr empfehlenswertes Buch!
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am 15. Dezember 2003
Wer durch den "Bio-Müll" der Sport- und Showgrößen im "Land der Dieter und Denker" auf den Geschmack gekommen ist und einmal die Biographie eines wirklichen Musikers, der tatsächlich etwas erlebt und etwas geschaffen hat, lesen will, der greife zu diesem Buch. Absolut nicht nur etwas für Jazzliebhaber, sondern ein Stück Zeit- und Kulturgeschichte (wenn auch nicht unbedingt der mitteleuropäischen Kultur), oft in einer drastisch-deftigen Sprache erzählt. Faszinierend und spannend.
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am 8. Oktober 2014
Vorweg: Ich habe das Buch drei bis vier Mal komplett gelesen, verteilt über Jahre seit Anschaffung, und jedes Mal las ich noch aufmerksamer. Mit einer Buchhalternatur fasste ich einige (nicht wenige) Sätze immer wieder an, wenn Bedarf bestand. Sie gingen in meine persönliche Zitaten- und Moritatensammlung ein, wo ich sie hervorhole, sobald es sinnvoll erscheint. Dass mir nun niemand deswegen weint.

Ob es überhaupt Sinn mache, zu dem durchweg positiv bewerteten Buchinhalt zusätzliches anzumerken, zu rezensieren, zu schreiben, habe ich überlegt. Doch doch.

In der Art, in der es Amazon seinen Kunden vormacht, könnte man zu diesem Buch sagen: Kunden, die dieses Buch gekauft haben, erwarben auch...(das fehlt erstens in den Empfehlungen von Amazon und zweitens in den Rezensionen)

- Textmarker grün
- Textmarker gelb
- Textmarker rot

Undsoweiter. Die Benutzbarkeit der Farben ("Bildet Subdivisions!") überlasse ich der Fantasie des Lesers. Wer Miles Davis lesen will, muss intelligent sein zu versuchen zu verstehen, warum der Mann etwas auf dem Kasten hatte? Dies mag eine persönliche Grenzbefreiung (besser: Grenzüberschreitung) sein. Hinterher sieht man klarer. Vorurteilsbehaftete werden ihn besser verstehen lernen. Miles war schwierig, Miles war ein Prolet, Miles war drogenabhängig. Alles äußere Umstände, die nichts über den inneren Miles freilegen. Warum, warum, warum? Die Äußerlichkeiten spielen nämlich im jetzigen Zeitpunkt keine Rolle mehr. Nichts davon ist abänderbar.

Das Buch wendet sich an Musiker (wir) und Musikliebhaber (Ihr, der Rest) und definiert Statuten für den Umgang und die Beurteilbarkeit von konsumierbarer Musik und ihrer Einordnung. Lehrsätze, wie man mit Musik umgehen kann. Für Louis Armstrong gab es zwei Arten Musik: gute und schlechte. Für Frank Zappa lebte Jazz, roch aber komisch. Genau. Oder so.

Das Buch ist abgesehen von den bereits erwähnten Gesichtspunkten eine geeignete, tief zu Herzen gehende Gebrauchsanweisung, glücklicher zu sein, bestimmte Erkenntnisse zu benützen und nach ihnen zu verfahren. Das 13. Gebot aus der Jazzbibel "Du sollst nicht über Musik reden" ist sowas. Wenn Miles Davis sagt, Zitat:

"Da gibt es so viel über diese Musik zu sagen. Ich beabsichtige nicht viel zu erklären, denn das ist dumm, die Musik spricht für sich selbst ..." (Miles Davis, über sein Album Bitches Brew)

Grausam: Hier spätestens werden sämtliche Musikjournalisten arbeitslos. Daraus lernen wir zu kolportieren, das Musik an sich und ohne unser Zutun bereits ist. Das war's: Klack. Wir können zwar drüber reden, aber das ist zwecklos. Über Schlagzeuger erfahren wir zum Beispiel:

"Ich liebe Schlagzeuger. Max Roach brachte mir 'ne Menge über Schlagzeug bei, als wir damals mit Bird (Charlie Parker) zusamenspielten und viel unterwegs waren. Von ihm lernte ich, dass der Schlagzeuger den Rhythmus, den Groove beschützen muss, und das kann er nur, indem er einen Beat zwischen den Beat schlägt: "Bang, bang, sha-bang, sha-bang. Das "sha" zwischen dem "bang" ist der Beat im Beat, und dieses kleine "sha" macht den Extra-Groove aus. Wenn ein Schlagzeuger das nicht beherrscht, ist der Groove weg. Und, Mann, das ist tödlich."

Genau so ist es.

Hier trifft die Erkenntnis über "Rhythm Sections" zutiefst ins Schwarze und dem Schlagzeuger ins Herz. Nie wieder wird ein Schlagzeuger, der dieses weiß, sein "sha-bang" ohne innere Gewissheit aufführen, es für eine gute Sache zu tun. Gott will Groove und der Drummer tut es dem großen, kleinen Jazztrompeter zu Ehren, der heute zu den beeindruckenden Ikonen der Jazzmusik gehört. Miles ist Geschichte, aber eine schöne.

Diese zwei Zitate belegen bereits Textmarker als "addional tools" für die Lesephase. Liegen sie nicht neben dem Bett, auf dem Sofa oder am Lesetischchen in Greifnähe, Vergessenheit. Vergessenheit versus Versessenheit: Man darf den kongenialen Tony Williams (Drummer) nicht vergessen. Über ihn und die Jahre mit Miles Davis erfahren wir viel. Mann, der war Miles Drummer. Und was für einer.

Auf die vorstehend beschriebene Art und Weise wird das Buch als Weltkulturerbe des Jazz bzw. der Menschheit seinem Ruf gerecht, von und mit großer Bedeutung geschrieben worden zu sein. Seine durchweg hohe, gute und sprachlich verständliche Lesbarkeit ist hervorzuheben. Alles andere haben meine Vorredner bereits herausgearbeitet.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.
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am 6. Oktober 2006
Mr. Davis und Mr. Troupe ist mit diesem grandiosen Buch etwas gelungen, was ob seiner Schwierigkeit den Lesern nicht allzu häufig geboten wird. Das Buch ist seiner Sprache, seinem Ausdruck und seinem Inhalt überzeugend authentisch, ohne auch nur im Geringsten in die Vulgarität der Gossensprache abzurutschen. Dem interessierten Leser (der nicht interessierte Mensch ist wie in der Literatur üblich ohnehin fehl am Platze) ergibt sich ein offensichtlich guter Einblick in diese für den heutigen mitteleuropäischen Jazzfan so fremde Welt. Jeder, der sich mit diesen Jahrzehnten der Musikgeschichte auseinandersetzt sollte die Hintergründe, die Mr. Davis in seiner Biographie offen legt kennen, um die Dinge, die bereits vorher von außen zu sehen waren richtig einordnen zu können.
Abgesehen vom Informationsgehalt ist das Buch auch einfach gut geschrieben. Es macht richtig Spaß, eine Miles CD in den Player zu schieben auf Start zu drücken, sich mit diesem Buch in seinen Lieblingssessel zu fletzen und einfach ein paar Stunden in „Milesland“ zu sein.
Mein Vorschlag: Kaufen, lesen und mal wieder die Plattensammlung durchstöbern.
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am 15. Januar 2001
Einfach geniales Buch, dass tiefe Einblicke in das Leben und damit verbunden in die Musik von Miles gibt. Natürlich ist so ein Buch nur etwas für Jazz-Liebhaber und auf keinen Fall für Querleser. Wer meint, dass dieses Buch als frauenfeindlich beschreibt, hat es meiner Meinung nach nicht verstanden. Das Buch macht seine Musik ein wenig "verständlicher", wenn dies überhaupt möglich ist. Musik versteht man nicht, man fühlt sie. Ich kann dieses Buch für jeden, der sich mit Jazz intensiv beschäftigen will, nur empfehlen.
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am 23. März 2002
Eine der beeindruckendsten Biografien, die ich je gelesen habe. Obwohl mir die Musik von Miles Davis nicht zwingend gefällt, war ich als Musik-Liebhaber im allgemeinen schon nach wenigen Seiten gefesselt von der unglaublichen Story dieser Jazz-Legende. Dass dieser Mann schwer drogensüchtig und teilweise auch in einer Zuhälterfunktion "tätig" war, ist ebenso unglaublich wie auch die vielen Legenden mit denen Miles Davis zusammen gearbeitet hat. Ein Werk, dass den Star nicht nur in schönen Bildern zeigt. Und gerade dieser Umstand macht es auch so interessant. Dieses Buch ist eine echte Motivation, künftig mehr Biografien zu lesen!
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