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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
80
4,7 von 5 Sternen
1984: Roman - Mit einem Vorwort von Thomas M. Disch
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 27. März 2017
Habe das Buch auf Empfehlung gelesen. Kannte den Titel schon vorher, dachte aber an Langeweile (steh' nicht auf Science-Fiction).
Ich war begeistert nach dem Lesen. Habe mit Erschrecken festgestellt, wievieles sich heute wieder in der aktuellen Politik finden lässt. Überwachung, Gleichmacherei und wer anders denkt, der wird ausgegrenzt oder Schlimmeres.
Hat mich vieles auch an die politischen Verhältnisse in der DDR erinnert und ja, ich habe diese selbst miterlebt als ehemaliger DDR-Bürger und kenne sie nicht nur vom Hören-Sagen.
Wie nah Orwell an heutige Verhältnisse dran ist, obwohl er das Buch um 1948 schrieb ist erstaunlich. Werde es jetzt noch mal lesen.
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am 15. April 2015
Das Buch lässt eine Menge visionärer Züge erkennen. Das bedeutet es lässt sich mehr oder weniger alles in dem Buch in abgeschwächter Form auch in unserer Gesellschaft wieder finden. Außnahme ist die Unterdrückung der Sexualität.
Allerdings wirkt es doch etwas überzeichnet. Die Frage "Wie" funktioniert dieser skizzierte Staat wird eindeutiger und überzeugter beantwortet als die Frage "Warum" ist das so. Speziell bei der Aufzeigung des "Warums" wirkt das Buch doch eher leicht unglaubwürdig und scheint eher weniger mit unserer heutigen Situation zu korrelieren.
Darüber hinaus ist das Buch doch sehr düster und hoffnungslos geschrieben. Speziell gegen Ende des Buches wird es derart hoffnungslos dass es den Leser richtig niederschmettert und verstört. Ein Happy End gibt es leider nicht.
Das Buch wirkt lange nach und wirft moralische und philosophische Fragen an die Akteure und an einen selbst auf. Nicht zuletzt habe ich sogar daran gezweifelt ob der Versuch des Widerstandes den die Hauptfigur im Buch einschlägt letztlich der richtige Weg ist. Das lässt zweifeln und wirft einen selbst regelrecht in ein tiefes Loch. Das regt zum Nachdenken an was wirklich wichtig und richtig ist, macht aber eher weniger Spaß.
Deshalb kann ich auch nicht gerade behaupten das Buch habe mir wirklich gut gefallen.

Edit:
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Ich möchte noch etwas über das Wirken der Partei und ihrer Funktionäre im Buch schreiben und dies mit unserer heutigen Zeit und dem Faschismus vergleichen.
In dem Buch wird dargestellt, wie die Partei alles und jeden bestimmt und manipuliert. Es gibt kein falsch oder richtig, sondern nur die Interessen der Partei. Alles muss und wird diesen Interessen untergeordnet. Selbst verständlich auch die Wahrheit!!. Man kann hier also im Prinzip von einer extremen Form von "politisch Korrekt" sprechen. Wie auch heute üblich, wird der Begriff "Korrekt" dabei eingeschränkt.durch das Wort "politisch". Oder anders ausgedrückt ist es eben nicht mehr "Korrekt" was die Partei macht. Wie auch heute üblich, müssen die Funktionäre des Systems diese unsinnige Form von Korrektheit verinnerlichen und danach leben. Dies erfordert eine starke Verleumdung der Realität und der Fakten. Real ist also was die Partei sagt bzw. was gerade opportun und "politisch Korrekt" ist. Die starke Unterdrückung der Abweichler und Nicht-Konformisten in diesem System ist ein wesentlicher Bestandteil.
Tatsächlich lässt sich dieser gesamte Sachverhalt auch 1:1 auf den Faschismus und ebenso auf unsere heutige Welt, insbesondere auf unser heutiges Deutschland übertragen.Natürlich nur nicht so überzeichnet wie im Buch dargestellt.
Die zu Grunde liegenden Mechanismen sind allerdings die Gleichen. Die mächtigen hinter unserem System bestimmen wie wir denken und handeln sollen, was gerade von Interesse ist, was verpönt ist bzw. was politisch Korrekt ist. Wer heute diesen Dogmen, die nichts mit Vernunft, Realität oder Moral zu tun haben grundlegend widerspricht, der wird im harmlosesten Fall dafür massiv kritisiert, beleidigt, angefeindet und diffamiert. Im Schlimmeren Fall landet man eben im Gefängnis, oder bekommt ein Berufsverbot, oder wird einfach nur medial wirksam hingerichtet.
Wem diese Zusammenhänge nicht klar sind / noch nicht aufgefallen sind, der sollte sich einmal Fragen ob er nicht selber Teil dieses problemes ist.
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am 17. März 2017
Der 1949 erschienene Zukunftsroman „1984“ des britischen Autors George Orwell zeichnet das Schreckensbild des totalen Überwachungsstaats.

1984 ist keine Utopie geblieben, sondern von einer bedrückenden Realität zumindest in Teilbereichen eingeholt worden. Orwell hatte sich den heutigen Stand der Kommunikations-, Überwachungs- und Militärtechnologie sicherlich noch nicht vorstellen können, als sein Werk zwischen 1946 und 1948 entstand.

„1984“ gibt Antworten auf Fragen, die auch in der heutigen politischen Diskussion eine zentrale Rolle spielen:

• Sind „faule Kompromisse“ mit rücksichtslosen und gewalttätigen Autokraten gefährlich - und wenn ja, warum?
• Welche Instrumente nutzen Diktatoren, um ihre Macht gegen alle Widerstände abzusichern und mit dem Ziel der totalen Herrschaft immer weiter auszubauen?
• Warum sind die gefährlichsten Diktatoren vermutlich nicht etwa dumm und verrückt, sondern wohl eher besonders hintertrieben und bösartig?
• Warum verfügen Autokraten über so große Anhängermassen, obwohl sie häufig drastische Unwahrheiten verbreiten und oft gerade nicht für die Interessen ihrer Anhänger eintreten?
• Wie gelingt es Gewaltherrschern und Populisten, beliebige Fiktionen als „Wahrheit“ zu „verkaufen“?
• Welche Bedeutung kommt den Herrschaftsinstrumenten der Gehirnwäsche und der Manipulation von Sprache und Denken zu?
• Warum sind Geschichte und Geschichtsbewusstsein so eminent wichtig, um Freiheitsrechte gegen Autokraten zu sichern?

In einem exzellenten Nachwort ordnet Sascha Mamczak die Biografie Orwells knapp und treffend in den zeit- und ideengeschichtlichen Kontext ein.

Dieses Buch ist nicht bloß zu empfehlen - es erscheint vielmehr als unverzichtbar für alle, die an der aktuellen Diskussion um gesellschaftliche und politische Richtungsentscheidungen teilnehmen und sich positionieren möchten – mit einem tieferen Verständnis für Denkhaltungen und Vorgehensweisen von Autokraten - aber auch von Populisten und Anhängern „alternativer Fakten“.

George Orwells scharfe Analyse schafft Orientierung und Struktur – wohltuend und heilsam angesichts häufig chaotisch erscheinender globaler Entwicklungen, die derzeit von erbitterten Auseinandersetzungen diametral entgegengesetzter Weltanschauungen geprägt sind.
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am 22. April 2017
In "1984" zeigt uns Orwell wie das (freiwillige oder unfreiwillige) Mitläufertum von Menschen bei autokratischen Systemen ausschauen könnte, wenn sich ein machtbesessener Führer mit seiner Partei/Bewegung mittels Gewalt und Einschüchterung an die Spitze eines/dieses Systems gestellt bzw. geputscht hat und sich dort mihilfe von Angst und Krieg auch hält. Die Mechanismen sind zeitlich vor und in solchen Gesellschaften immer dieselben (siehe hiezu auch meine Rezension zu "Herr der Fliegen"). Ohne Gewalt und Angst kann kein Diktator an die Macht kommen und dort längerfristig bleiben. In "1984" kommt für den Machterhalt noch eine Art von globalem Krieg hinzu - sowohl mittels Waffen als auch Ideologie. Wobei sich die im Roman aufgeworfene Frage stellt, ob es noch "echter" Krieg ist, wenn er zum Dauerzustand wurde. Krieg ist seit jeher ein probates Mittel, um das Volk unten zu halten, auszubeuten und auszunutzen. Ist das Volk - wie auch hier - wirtschaftlich am Boden, ist es am Empfänglichsten für Lügen. Die Produktion von Waffen (oder was-auch-immer), egal ob benötigt oder nicht, steht im Mittelpunkt des gesamten jeweiligen Staatengebildes. Orwell entwirft ein erschreckend nachvollziehbares globales Gesellschafts- und Machtsystem.
Dabei braucht es immer eine (kleine) Elite, die sich um den Führer schart bzw. die der Führer um sich schart, und die das Gefühl haben soll, etwas Besonderes in diesem System zu sein - denn ohne deren Hilfe würde dieses System kollabieren (dabei muss diese "Elite" gar nicht in alles eingeweiht sein, es reicht das Gefühl). Diese "Elite" muss ideologisch das radikalste Element der Gesellschaft sein, ja bereit sein, für die Zwecke der Partei, des Führers, zu foltern, zu töten und zu sterben. Hier im Roman ist das die "Innere Partei" der Engsoz.
Alle un- sowie antidemokratischen Systeme bauen viel mehr auf Gefühle als auf Rationalität - das ist auch der Grund, weshalb in allen Diktaturen die Wissenschaften als Feindbild hochstilisiert werden. Intellektualität gilt als verpönt. Das ist in "1984" besonders drastisch, wo sogar die Vergangenheit andauernd verändert sowie manipuliert wird: Nichts ist sicher, nichts ist gesichert, und überall lauert der Große Bruder. Das bindet enorme Ressourcen und gibt dem Volk gleichzeitig eine Aufgabe, von der es glaubt, dass sie sinnvoll ist, womit wiederum die Bevölkerung unten gehalten wird (s.o.). Alles opfert sich für das große Ganze. Das Kritik- sowie Denkvermögen der Bevölkerung wird zusätzlich durch "Neusprech" unterbunden, indem zB ganze Worte vernichtet werden (wobei "Neusprech" insgesamt noch komplizierter und bösartiger ist). Der Faschismus kennt viele Möglichkeiten und Methoden der Manipulation, in "1984" finden sich die meisten.
Der Roman hinterlässt einen bitteren sauren Nachgeschmack. Manchmal denkt man an die Gegenwart, aber was in diesem Buch geschildert wird, ist noch niemandem, auch nicht Hitler und Stalin, gelungen - die Gründe hierfür wissen und schildern die Fanatiker der Engsoz ebenfalls. Lesen auf eigene Gefahr.
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am 5. März 2011
viele der in 1984 geschilderten überwachungsmethoden sind heute schon realität, zwar ist die umsetzung nicht aus dem roman übernommen aber eine gewisse ungenauigkeit darf man wohl im bereich science fiction erlauben. auch die idee des neusprech welche in der heutigen zeit in abgeänderter form anwendung findet ( 2006 gab es in europa ca. 500 >terror<anschläge) gibt dem buch einen durchaus aktuellen charakter.

die umsetzung der geschichte ist gut gelungen, man sollte sich nach jedem kapitel auch überlegen welchen bezug es zur realität gibt bzw. wie manche der von "der partei" gewünschten effekte in der heutigen zeit erzielt werden (interessant ist in diesem zusammenhang evtl auch michael crichtons "state of fear").
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am 2. August 2003
Georg Orwell - 1984
Obwohl als Kind im Sozialismus aufgewachsen, hatte ich doch Anfangs einige Probleme dieses Buch zu lesen. Allein die vorangegangenen Kritiken hatten mich jedoch neugierig gemacht und hielten mich weiter bei Leselaune. Nach kurzer Zeit konnte ich mich dann sogar teilweise zwischen den Zeilen wieder finden. Ich durchlitt mit dem Hauptakteur die Ängste, Widersprüche und Hoffnungen bis zum Moment seiner Inhaftierung durch die Gedankenpolizei. Von diesem Augenblick an weigert sich dann allerdings mein Hirn und ich wurde wieder der einfache Leser. Zu realitätsnahe, zu nach vollziehbar und zu erschreckend wurde nun die körperliche und gedankliche Welt eines Individuums beschrieben, welches in die Fänge der Gedankenpolizei gerät.
Fazit:
Es ist eine Buch, welches uns zuerst ganz sanft an die Hand nimmt um uns in eine Welt zu führen, welche für den Autor beim Schreiben im Jahre 1948 wohl eher eine Fiktion war. Fast fühlen wir uns geborgen um dann mit einer gewissen Niederträchtigkeit im Heute aufzuwachen.
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am 9. Juni 2010
Als ich das Buch durchgelesen hatte war ich defintiv schon ein wenig geschockt. Dieses Werk strahlt eine ganz eigene Art von Horror aus da es eben eine durchaus realistische Alternative zeigt wie unsere Welt heute auch aussehen könnte.

Es handelt sich meiner Meinung nach nicht so sehr um einen SciFi-Roman, sondern eher um eine Verarbeitung von politischen Spielarten welche zu allen Zeiten dazu angewendet wurden und werden um die Massen sowohl zu unterdrücken, als auch zu manipulieren. Der wesentliche Punkt dabei besteht darin, das wer diese politischen Spielarten durchschaut von ihnen nicht mehr beeinflusst wird, eben ganz so wie es auch dem Hauptdarsteller im Buch wiederfährt.

Und genau aus diesem Grund kann ich das Buch nur weiterempfehlen, die eigendliche Story ist dabei eher langweilig, die Impfung welche man durch das Buch erhält reicht jedoch ein Leben lang.
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am 31. Mai 2011
"Lese 1984 von Orwell" haben sie gesagt...

"Hat was mit Facebook und den Ausblick auf unsere Welt zu tun" haben sie gesagt...

...und ich bin hart aufgeschlagen in diesem Meisterwerk.

Leider war ich sehr unvorbereitet und habe nicht diese extreme Düsternis und Hoffnungslosigkeit erwartet die Orwell beschreibt.
Das Buch hat mich regelrecht in eine Depression und tagelanges Grübeln gezogen.

Man(n) kann sehr gut nachvollziehen wie die Welt hier funktioniert. Die Gedanken, Hoffnungen, Wünsche und Ängste von Winston gehen einem sehr nahe.
Kann das auch bei uns passieren? Passiert dies alles auch bei uns.

Die schockierende Antwort ist leider -> ja.

Pressezensur- und Überwachung in der Türkei ist mir gleich eingefallen. Willkür in vielen Ländern in der Welt wenn es um die Staatsmacht geht.

Das Buch fesselt einen und lässt keinen mehr los. Auch lange danach nicht mehr.

Das Buch ist ein Weckruf, eine Warnung und die Aufforderung sich zu wehren.

Es macht aber auch klar, dass man allein kaum etwas erreichen kann.

Lest dieses Buch!
Lest dieses Buch!
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am 5. Juli 2014
Kann ich noch nicht abschließend beurteilen, da ich nur einige Seiten gelesen habe, und dann hat mich der "Pfaffenspiegel" mehr interessiert. Es scheint aber bezüglich des Zeitgeistes sehr vorausschend geschrieben zu sein. "leider"
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am 23. März 2013
Nachdem wir letztes Mal schon ein ziemlich ernstes Buch hatten, machen wir heute mit dem Standardwerk der totalen Überwachung weiter.

1984 beschreibt eine Welt der totalen Überwachung. Es gibt drei Kontinente, von denen sich zwei ständig im Krieg befinden, um immerzu Güter zu vernichten und damit die knappen Konsumgüter und den geringen Lebensstandard zu rechtfertigen.

85% der Bevölkerung sind Arbeiter und werden bewusst dumm und naiv gehalten. Sie dürfen quasi machen, was sie wollen.

Die äußere Partei wird immerzu durch Teleschirme, die gleichzeitig senden und empfangen können, überwacht. Alles, was irgendwie Spaß macht, ist verboten.

Das Buch erzählt die Geschichte von Winston Smith, der im Ministerium für Wahrheit (“Miniwahr”) arbeitet und daher über die Geschichtsfälschung genau Bescheid weiß. Er ist skeptisch und beginnt im Laufe des Buches Indizien über die Zeit vor der Revolution zu sammeln.

Im Verlaufe des Buches trifft er Julia, mit der er eine heimliche Beziehung führen möchte, Julia möchte ihre Beziehung ausleben, Winston der Bruderschaft (eine Untergrundorganisation gegen den Staat) beitreten, beide rebellieren also.

Sie werden bei einem ihrer Treffen, beim Lesen des Manifests der Bruderschafts, festgenommen, Winstons Peiniger im Gefängnis (Ministerium für Liebe) ist der, der ihm dieses Manifest besorgt hat und ihn in die Bruderschaft aufgenommen hat.

Er wird dann einer brutalen und schmerzhaften Gehirnwäsche unterzogen, betritt letzten Endes das Zimmer 101, in welchem sein Widerstand endgültig gebrochen wird.

Nach Zimmer 101 lebt Winston noch einige Zeit weiter, er braucht von nun an nicht mehr zu arbeiten, sitzt den ganzen Tag in einer Kneipe und betrachtet das Programm des Teleschirms. Als er eines Tages bei den Kriegsnachrichten mitfiebert, ist er endlich vollständig bekehrt und wird für seine Verbrechen umgebracht.

Wie schon erwähnt, ist das Buch ein Klassiker. Es wird eindrucksvoll gezeigt, wie die öffentliche Meinung von einem totalitären Überwachungsregime gelenkt werden kann, es gibt ja beispielsweise noch die Neusprache (die diesen Blogpost sprengen würde) und weitere Methoden, die Bewohner der Staates klein zu halten.

Unklar bleibt das ganze Buch lang, welchem höheren Zweck die Sache dient. Auch die Figur des O’Brien bleibt offen. Letzten Endes soll das Buch auch die Doppelmoral und die Sinnlosigkeit einer solchen Überwachung zeigen.

Es ist, wie schon beim Herr der Fliegen, sicherlich kein einfaches Buch und kein Buch für jedermann. Für einige Szenen am Ende braucht man durchaus starke Nerven (oder mangelndes Vorstellungsvermögen), für manche Stellen muss man sich ziemlich stark in die Welt hineinversetzen, einiges bleibt auf den ersten Blick unklar.

Zur Übersetzung von Kurt Wagenseil kann ich sagen, dass sie mir grundsätzlich gut gefallen hat. Neusprech war vom Sinn her gut dargestellt und alles war klar erkennbar und doch fremdartig.

Trotz allem: Dieses Buch ist noch mehr als der Herr der Fliegen ein absolutes Muss. Auch angesichts der Aktualität des Themas, sollte man sich das Buch, unbedingt zu Gemüte führen. Folgerichtig gebe ich 1984 5/5 Sternen.
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