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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
121
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 29. Juni 2014
Ray Bradburys "Fahrenheit 451" ist neben "Schöne neue Welt" und "1984" einer der Klassiker der totalitären Zukunftsvisionen.

Die Gesellschaft lebt gleichgeschaltet und durch seichte Unterhaltung abgelenkt ein konformes Leben ohne kritisches Denken, Fragen, Diskutieren etc. Die Feuerwehr ist auf der Jagd nach Büchern, um diese zu verbrennen und die Leute vor ihrem schädlichen Einfluss zu schützen. Vor diesem Hintergrund spielt sich die Handlung um den Hauptakteuer in diesem Buch ab.

Vom Verbrennen von Büchern sind wir zum Glück seit dem Dritten Reich (wieder) ein gutes Stück entfernt, aber was den Zustand der Gesellschaft angeht, kommt einem doch einiges seltsam vertraut und bekannt vor. Dieses Buch ist auf alle Fälle eine sehr intensive und prägende Leseerfahrung, die sowohl durch die Handlung selbst als auch durch die Art zu schreiben des Autors absolut überzeugt und viel Stoff zum Nachdenken gibt.

Absolute Kauf- und Leseempfehlung!
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am 21. August 2017
Brandaktuell in ener Zeit in der Bücher schon mal verboten werden
und in der man vorsichtig sein muss, was man sagt.

Ein dystoptischer Roman mit der Vision einer Gesellschaft, die sich zum Gegenteil einer Eutopie bzw. Utopie) entwickelt hat.
Nicht alles wird besser mit der Zeit.
1984 von Orwell zählt auch zu diesem Genre.
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am 18. August 2017
Über den Inhalt wurde schon genug gesagt. Dieses Buch ist gerade in der aktuellen Zeit hochaktuell. Der Fernseher spricht und die Menschen glauben ihm. Zu empfehlen
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am 3. April 2010
Nur wer etwas schreiben kann, kann auch etwas denken. Nur wer etwas denken kann, kann auch schreiben. Das Wort und die ihm inne liegende Kraft des Denkens kann die ganze Welt verändern. Dieses zu entdeckende Selbstverständnis trägt Ray Bradburys Buch einer fiktiven Welt ohne Bücher. Aus der Zeitgeschichte wissen wir, Medien prägen unser Denken. Das gedruckte Wort hat beim Menschen ganze Epochen ausgelöst (z.B. die Zeit der Aufklärung und das Aufkommen des Bildungsbürgertums); es hat überkommende Hierarchien (wie die damalige Katholische Kirche und die folgende Einleitung der Reformation durch den Buchdruck etc.) gestürzt. Wer liest, kann vernünftig denken, kann argumentieren, kann Widersprüche darlegen, kann Unwahrheiten, Unrecht und Tyrannei bloßlegen. Jeder einzelne Leser ist das Puzzlestück des gesunden Menschenverstandes gegen Missstände und Diktatur. Da das Buch bereits mit genügend guten Rezensionen eingedeckt wurde, möchte ich meinen Beitrag eher mit einem Zitat aus dem Buch schließen:
"Es gehen Gerüchte, die Welt sei am Verhungern, aber wir sind wohlgenährt. Ist es wahr, dass in der Welt draußen die Menschen sich abschuften, während wir dem Vergnügen leben? Ist das der Grund, warum wir so verhasst sind? Ich habe von Zeit zu Zeit davon sagen hören, im Laufe der Jahre. Weißt du etwa warum? Ich weiß es jedenfalls nicht. Vielleicht helfen die Bücher uns halbwegs aus dem Dunkel. Sie können möglicherweise verhindern, dass wir immer wieder dieselben unsinnigen Fehler machen. Die witzlosen Brüder auf deiner Wohnzimmerwand habe ich allerdings noch nie davon reden hören. Eine Stunde später, zwei Stunden, mit diesen Büchern, wer weiß ..."
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TOP 500 REZENSENTam 18. Juni 2012
Die fiktive Geschichte handelt von einem Feuerwehrmann Montag dem Zweifel an seiner Arbeit kommen. Eine Feuerwehr die keine Brände mehr löscht, sondern Bücher mit einer 451 Grad Fahrenheit heißen Kerosinlösung vernichtet..., das Feuer als Vernichter und gleichzeitig Glücksbringer, denn glücklich sein ist alles. Jubel, Trubel, Heiterkeit und bloß nicht nachdenken.
"Montag, wir sind die Glückshüter, du ich und die anderen. Wir stellen uns den wenigen entgegen, die mit ihren widersprüchlichen Dichten und Denken die Leute ins Unglück stürzen wollen. Wir schützen den Deich. Halte durch. Lass nicht zu, dass die Welt mit Tiefsinn und Trübsal überschwemmt wird." S.87f

Fazit:
Lesenswert, unterhaltsam, spannend und tiefsinnig paßt der Inhalt des Buches genau in unsere mediale Welt...
Das Buch entstand auf abenteuerliche Weise im Jahre 1953, innerhalb von nur neun Tagen und hatte dabei ein Eigenleben sich immer wieder selbst zu erfinden.
Gelungen fand ich oft die Wortwahl des Autors z.B.: "Bücher. Ihre Zauberkraft beruht auf dem, was drin steht, in der Art, wie darin aus Fetzen des Universums ein Gewand für uns genäht wurde." S.113
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am 17. Februar 2013
Fahrenheit 451 ist ein Klassiker der SciFi-Literatur. Dieses Buch beschreibt eine totalitären Staat, welcher den Einwohnern verbietet Bücher zu lesen, da diese sie verderben würden.

Die Geschichte handelt von Guy Montag, der eben diese Bücher verbrennt und dadurch das Gesetz umsetzt. Die Geschichte um Montag ist spannend geschrieben und wirft moralische Fragen auf.

Wer Fahrenheit 451 noch nicht gelesen hat, sollte es tun. Man muss aber leider sagen, dass das Buch recht dünn ist und man es dadurch leider viel zu schnell durchgelesen hat.
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am 26. Juni 2008
Rufus Beck ist ein wunderbarer Vortragender mit einer prägnanten Stimme. Zurecht wird er für viele Hörbücher herangezogen, um den Texten eine neue, eigene Note durch seine stimmliche Interpretation hinzuzufügen.
Nun hat sich der Diogenes Verlag, der Bradburys Werke auf deutsch betreut, daran gemacht, die bedeutendsten Bücher des Autors als Hörbücher herauszugeben. "Fahrenheit 451" und "Die Mars-Chroniken" sind bereits erschienen.
Beck überzeugt in seiner auffallend unaufgeregten, ruhigen Art einerseits; andererseits hätte ich mir doch mehr Tempowechsel gewünscht, denn gerade bei den frühen Werken Bradburys fällt die Vielstimmigkeit in dessen Stil auf, und der hätte Beck mehr Rechnung tragen müssen. So aber wirken die längeren Texte auf die Dauer doch zu einförmig.
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am 21. Februar 2013
Ich hatte gerade das Buch "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley gelesen und bin auf der Suche nach Bücher aus diesem Genre auf "Fahrenheit 451" gestoßen. Eindrucksvoll doch leicht verständlich wird hier Gesellschaftskritik geübt. Beim Lesen entstehen beeindruckende Bilder wenn der Protagonist von einem elektronischen "Wachhund" durch die Straßen seiner Stadt gejagt wird oder wenn Feuerwehrmänner, als wäre es das Normalste der Welt, Brände legen anstatt sie zu löschen.

Einen großen Stellenwert nimmt das Abstumpfen des Otto-Normal-Verbrauchers durch Medien wie Fernsehen und Radio ein. (Quer-)Denker werden eingesperrt oder schlimmstenfalls gleich mit ihren Büchern verbrannt....

Eine 100%ige Leseempfehlung für alle, die den Fernseher auch mal abschalten und Bücher wie "Schöne neue Welt" oder "1984" zu schätzen wissen. Fans von Philip K. Dick könnten hier eventuell auch auf den Geschmack kommen. Zudem ist das Buch bezogen auf unsere heutigen Gesellschaftsstrukturen - trotz des doch schon recht hohen Alters - aktueller denn je.
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am 2. Januar 2015
Die Geschichte ist spannend und interessant.
Es geht um die Kritik an der Konsumgesellschaft in einem Staat, in dem
Bücher und deren Inhalt niemanden interessieren soll. Abgestumpfte Menschen ohne
Eigendenken haben mit Robotern wenig Unterschiede.
Bis zum Schluss ist die Entwicklung eines erwachten Feuerwehrmannes sehr interessant.
5-Sterne.

p.s. Ich habe auch den Film dazu gesehen. Es war jedoch absolut enttäuschend, denn mit
dem Buch hat es (wie so oft) nicht viel zu tun. Es ist leider eine typische postmoderne Interpretation des
Buches, nach der -meiner Meinung nach- stets die wichtigsten und interessantesten Stellen entweder
einfach ausgelassen oder versaut werden. Dabei finde ich, dass der Autor ja nach dem Prinzip schreibt, dass
kein Wort zu viel und keins zu wenig da steht - darum geht es übrigens auch u.a. im Buch.
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am 25. Oktober 2016
Der Feuerwehrman Guy Montag lebt in einer Welt, in der die Feuerwehr anstatt Brände, Wissen löscht. Einer Welt in der jeder Gedanke, der aus der Mehrheitsmeinung ausbrechen will, sofort unterdrückt wird oder gar nicht erst aufkommt. Was für eine Dystopie! Was für ein schreckliches Horrorszenario für jeden vernünftigen, interessierten und neugierigen Menschen. Das Schlimmste ist, dieses Buch zu lesen, während man am gleichen Tag in der Zeitung erfährt, dass immer weniger gelesen wird und Bücherläden vom Aussterben bedroht sind. Ein Bücher-Antiquariat zu führen ist heutzutage auf jeden Fall ein Verlustgeschäft. Massenweise Bücher wechseln aus dem Privatgebrauch (von geerbten Bibliotheken belesener Vorfahren) zu Spottpreisen im Rappenbereich an Antiquariate, welche diese nicht mehr los werden und wenn nur noch zu lachhaften Preisen. Das Buch verliert laufend an Wert(schätzung), ist nur noch ein Dekorationsgegenstand, wenn überhaupt. Doch, immerhin existiert es noch! Das Geniale und gleichzeitig das Schreckliche an Fahrenheit 451 ist der Moment, in dem man erfährt, dass diese Entwicklung „von unten“ kam, dass nicht eine totalitäre Regierung Bücher aus Machtkalkül verbot, sonder dass die Menschen selber diese Entwicklung einleiteten und der Regierung in die Hände spielten. Selbstgemachtes Opium vom Volk fürs Volk.

Wird es womöglich bei uns eines Tages so weit kommen? Wird uns das Dauerangebot an Reizen immer mehr konditionieren und abhängig machen? Die überschnellen und inhaltlosen Informationen, die unterhaltsamen Filmchen, die schnellen emotionalen Kicks, schnellen Schlussfolgerungen und medialen Aufschreie, welche uns über unsere smarten technologischen Hilfsmittel 24 Stunden am Tag berauschen (wie Montags Ehefrau mit ihrer „Familie“, welche sie dauerbestrahlt und völlig apathisch macht)? Sind wir echt so weit entfernt von diesen Menschen? Unser Gehirn belohnt uns für diese schnellen passiven Kicks und wir wollen mehr davon. Wird sich das noch intensivieren in der Zukunft? Bis unser Frustpotential immer kleiner wird und wir immer noch schneller zu Ausstössen von Glückshormonen kommen wollen? So weit, dass die Fähigkeit, einen Endorphin/Dopamin Ausstoss am Ende oder während der beharrlichen und konzentrierten Lektüre eines längeren Artikels (oder gar eines Buches, man stelle sich vor!) zu erhalten, niemandem mehr möglich ist? Oder einfach niemand mehr danach verlangt? Ist diese Rezension schon zu lange? Sollte ich Sie nicht besser auf max. 140 Zeichen kürzen?

Uns nennen wir sapiens, sie nennen wir smart…wir werden sehen wer von uns in diesem postfaktischen Zeitalter der Gewinner sein wird. Sehr zuversichtlich bin ich nicht. Man bedenke, dass dieses Buch in den 50er Jahren geschrieben wurde! Unfassbar, wie ein Teil dieser Dystopie schon heute in die Realität umgesetzt wurde.
Bücher sind nicht entscheidend (wie Faber im Buch auch zugibt). Wichtig ist ihr Inhalt, die Neugier die sie wecken, das Wissen das sie vermitteln. Sachbücher erlauben es uns, intelligenter über diese Welt nachzudenken und Romane helfen uns die Welt (oder auch andere Welten) durch die Augen anderer zu betrachten. Die Welt wurde vor langem entzaubert, aber in guten Romanen lebt ein Hauch der alten Magie weiter.
Fahrenheit 451 ist ein schrecklich gutes Buch und dafür kriegt es klar 5 Sterne.
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