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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 17. Juni 2003
Eine staatlich verordnete Ideologie, die es den Menschen verbietet Bücher zu lesen und Feuerwehrmänner, die nicht mehr dafür da sind, um Brände zu löschen, sondern sie entstehen zu lassen...
Guy Montag ist solch ein Feuerwehrmann, der seinen Beruf liebt, den Geruch von Kerosin und das schöne flattern, wenn er Bücher verbrennt. Bücher haben in seiner Welt keinen Wert mehr, sind verpönt und gelten als "Menschen dummmachendes Instrument" Deshalb wurden sie auch regelrecht von der Bildfläche wegzensiert.
Und plötzlich gibt es einen Ruck in Montags Leben. Er lernt Clarisse kennen, die anders ist, als alle anderen Menschen und die die entscheidende Frage stellt: "Bist du glücklich?" Die Situation spitzt sich zu, als er eine Frau zusammen mit ihren Büchern sterben sieht. Der Punkt ist erreicht, an dem die Frage entsteht: "Was macht Bücher so gewaltig, dass Menschen für sie sterben?" Montag fängt selbst an, in den verbotenen Exemplaren zu lesen und weiß noch nicht welches Schicksal ihn treffen wird...
Ein zu empfehlenes Buch, was meiner Meinung nach nicht erst die Zeit in 100 bis 200 Jahren widerspiegelt, denn man sollte bedenken, dass auch wir bereits immer weiter im Zeitalter von Fernseher und Co. fortschreiten. Und auch wir heutzutage sitzen manchmal an einem Tisch zusammen und bleiben still. Unterhalten uns nicht und wenn wir sprechen, reden auch wir so manches Mal über nichts.
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am 2. Januar 2015
Die Geschichte ist spannend und interessant.
Es geht um die Kritik an der Konsumgesellschaft in einem Staat, in dem
Bücher und deren Inhalt niemanden interessieren soll. Abgestumpfte Menschen ohne
Eigendenken haben mit Robotern wenig Unterschiede.
Bis zum Schluss ist die Entwicklung eines erwachten Feuerwehrmannes sehr interessant.
5-Sterne.

p.s. Ich habe auch den Film dazu gesehen. Es war jedoch absolut enttäuschend, denn mit
dem Buch hat es (wie so oft) nicht viel zu tun. Es ist leider eine typische postmoderne Interpretation des
Buches, nach der -meiner Meinung nach- stets die wichtigsten und interessantesten Stellen entweder
einfach ausgelassen oder versaut werden. Dabei finde ich, dass der Autor ja nach dem Prinzip schreibt, dass
kein Wort zu viel und keins zu wenig da steht - darum geht es übrigens auch u.a. im Buch.
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am 12. Juli 2014
Den Roman "Fahrenheit 451" habe ich vor vielen Jahren zum erstenmal und seitdem etwa einmal pro Jahr gelesen. Auch die Verfilmung von Francois Truffaut habe ich schon unzählige Male gesehen. Details zum Inhalt möchte ich hier nicht angeben, denn der Klappentext verrät das Wesentliche. Ganz kurz: In einer Welt, in der die Feuerwehr nicht mehr die Aufgabe hat, Brände zu löschen, sondern Bücher zu verbrennen, trifft das Mädchen Clarisse auf den Feuerwehrmann Montag und verunsichert diesen so sehr, daß er die totalitäre Gesellschaft, für die er als Feuerwehrmann letztlich steht, in Frage stellt und schließlich opponiert.

Was "Fahrenheit 451" zur - meiner Ansicht nach - besten Dystopie der Literaturgeschichte macht:

1. Figurenzeichnung: Die beiden Hauptfiguren, Clarisse und Montag, sind sehr interessante Charaktere. Clarisse ist eine Aufklärerin in doppelter Hinsicht: Sie stößt nicht nur Montags geistige Entwicklung an, sondern auch dessen emotionale Selbstfindung. Sie unterscheidet sich daher von "kalten" Aufklärerinnen wie der Klara aus Hoffmanns "Der Sandmann".

2. Poetische Sprache: Viele Dystopien und Science-Fiction-Romane wirken sprachlich etwas steril. Nicht so "Fahrenheit 451": Ray Bradbury ist es gelungen, ein ernstes Thema sehr poetisch darzustellen. Schon während des ersten Lesens merkt man, daß "Fahrenheit 451" ein Roman von hoher literarischer Qualität ist.

3. Orginalität: Das Thema, das Ray Bradbury darstellt, ist zeitlos, und Bradbury ist es gelungen, das Thema in einen interessanten, den Leser ergreifenden Plot einzuweben.

Mein Tip: LESEN! LESEN! LESEN!
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am 12. Januar 2015
Schon auf der reinen Handlungsebene spannend zu lesen. Ich habe das Buch als Jugendlicher gelesen und jetzt als Erwachsener erneut. Was davon abhält die Zeilen zu verschlingen, sind die Denkanstöße, die zum Reflektieren auffordern. Immer wieder wird "Fahrenheit 451" als Plädoyer für die Lektüre von Büchern verstanden. Schon, aber wie Faber in dem Buch sagt: "It's not books you need, it's some of the things that once were in books."
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am 6. Februar 2015
Fahrenheit 451 gilt zusammen mit Huxleys "Brave New World" und Orwells "1984" sicherlich zur Dreieinigkeit der dystopischen Zukunftsvorstellungen des letzten Jahrhunderts und ich muss sagen: Von allen drei hat mir Fahrenheit 451 am besten gefallen, weil es die offensichtlichste Aktualität mit sich bringt - auch wenn wir über Orwells Warnungen vor dem Überwachungsstaat mindestens genauso intensiv nachdenken sollten, begnetet uns der von Bradbury vorgezeichnete Verfall in die Belanglosigkeit und Medienabhängigkeit im täglichen Leben leider sehr viel öfter. Die ganze Idee, Umgebung, Gesellschaftsform erinnert leider so sehr an unsere heutige Welt, dass ich als Leser von einer gewissen Melancholie befallen wurde, wobei ich mich durch das Buch, den Protagonisten und seiner jugendlichen Freundin auch sehr verstanden gefühlt habe, was auch ein weiterer Grund dafür ist, dass es mir aus den dreien am besten gefällt - wobei das Lesen aller drei Pflich ist, solange man sich auch nur annähernd für dystopische Zukunftsvisionen interessiert.
Das einzige Manko ist das Vorwort des Buches in dem Aldiss behauptet man lese das Buch wegen seines Stils.
Man liest dieses Buch wegen seiner Idee, seiner Aussage und sicher nicht, wegen des Stils. Wobei der Stil trotzdem ganz schön geil ist, kann man nicht anders sagen.
Preislich mit den 7 Euro natürlich ebenfalls top.
Klare Kaufempfehlung meinerseits.
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am 16. Oktober 2011
"Fahrenheit 451" ist ein höchst politisches Buch und auch ein Fanal gegen totalitäre Regime und deren Machenschaften. Es ist aber auch ein Appell an die Menschen, sich selbst, die Selbstreflektion und die geistigen Güter trotz aller Alternativen, die die schnellebige Unterhaltungsindustrie bereit hält, nicht zu vergessen. Das Buch ist spannend geschrieben, ein Selbstfindungsprozess und obwohl "Fiction", in Aussprache und Wortwahl fast ein edler Klassiker, der zum Ende hin an McCarthys "Die Straße" erinnert.
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am 10. November 2006
Guy Montag ist ein Feuerwehrmann. Er legt Brände. Genauer, Feuerwehrmänner verbrennen Bücher. Romane, Essays, geisteswissenschaftliche Werke, einfach alles. In der Vergangenheit, sagt man sich, haben Feuerwehrmänner Brände gelöscht. Guy Montag lebt in einer Zeit, in der es verboten ist, Bücher zu besitzen, und sie zu lesen. Bücher, so die von der Gesellschaft getragene Auffassung, sollen die Menschen verwirren, und sie gar zu aufrührerischen Ideen verführen.

Guy lernt Clarisse, eine 17 jährige Nachbarin kennen, die so ganz anders ist, als der Rest der Menschen, die er kennt. Clarisse redet und denkt ganz andere Dinge, die er sonst so gewohnt ist. Clarisse findet gefallen an schönen Dingen, sei es eine schöne Blume, der blaue Himmel mit seinen Wölkchen oder morgendlicher Tau auf den Wiesen, und am Reflektieren von alltäglichen Dingen. Guy ist sich schon eine zeitlang bewußt, dass er eine gewisse Leere in sich spürt. Guy's Frau vergnügt sich an vollkommen inhaltslosen Daily Soaps (1953, Erscheinungsdatum des Buches, hatte man dies noch nicht so genannt, aber Bradbury hatte es wohl geahnt, dass es so kommen musste), und Guy erkennt nach und nach (auch durch die für ihn verwirrenden Gesprächen mit Clarisse), dass sein Leben leer und inhaltslos ist. Eines Tages, als er wieder mit seinen Feuerwehrkollegen ausrückt und Bücher verbrennt, "rettet" er einige Bücher vor den Flammen, und nimmt sie zu sich nach Hause. Zunächst versteht er nicht viel (das erste Buch ist ein Gedichtband :-), aber er erkennt, dass dies Worte sind, die ihn berühren. Dies bleibt bei seinem Vorgesetzten natürlich nicht unbemerkt. Er versucht Guy von der "Versuchung" zu warnen. Doch es ist zu spät. Guy's Haus wird niedergebrannt und Guy muss um sein Leben fürchten. Mildred, Guy's Frau, kann seine neue Anwandlungen, ein sinnvolles Leben zu führen, nicht folgen, und macht sich aus dem Staub. Guy ist nun auf der Abschussliste der Obrigkeit. Es beginnt eine packende Flucht des Geächteten. Guy findet außerhalb der Stadt Zuflucht zu einigen wenigen Intellektuellen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, Bücher auswendig zu lernen, um sie vor dem Vergessen zu bewahren. Zeitgleich beginnt ein kurzer aber heftiger Krieg, die Städte sind zerstört, aber die Menschheit hat durch die "Intellektuellen" die Möglichkeit neben der materiellen Erneuerung, auch eine geistige Erneuerung zu erleben.

Bradbury's Roman ist geradezu eine "flammende" Rede für die Vielseitigkeit der Gedankenwelten der Menschen, seien sie subversiv, nachdenklich, lyrisch, prosaisch, innovativ, genial oder auch schwärmerisch. Das ist es, was einen Menschen ausmacht. Bradbury ordnet dieser "Botschaft" alles unter. Bradbury's Sache ist es nicht, genau zu beschreiben wie Guy Montag seinen Entschluss gefasst hat, ein neues Leben zu führen. Auch die Charaktere sind im wesentlichen "nur" Protagonisten der "Botschaft" Bradbury's. Auch ist Bradbury, zumindestens in diesem Roman, keine erzählerische Meisterleistung gelungen.

Ich denke, dass war auch nicht seine Intension.

Bradbury's gebührt für die weitgehende Begrenzung auf die eigentliche Botschaft des Romans meine hohe Anerkennung. Das ist Bradbury's eigentliche Meisterleistung.

Ich habe nicht eine Zeile vermisst, in der die Begebenheiten - warum gerade jetzt versucht Guy Montag die Fronten zu wechseln, wie geht eine solche Gesellschaft denn im Alltag wirklich damit um - hätten beschrieben werden können.

Für mich ein wahrer Klassiker, der in seiner Kompaktheit (knappe 170 Seiten) und Kompromisslosigkeit eine Ausnahme in der SF-Literatur darstellt.

Klarer Fall: 5 Sterne
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Ray Bradburys "Fahrenheit 451" ist neben "Schöne neue Welt" und "1984" einer der Klassiker der totalitären Zukunftsvisionen. Die Gesellschaft lebt gleichgeschaltet und durch seichte Unterhaltung abgelenkt ein konformes Leben ohne kritisches Denken, Fragen, Diskutieren etc. Die Feuerwehr ist auf der Jagd nach Büchern, um diese zu verbrennen und die Leute vor ihrem schädlichen Einfluss zu schützen. Vor diesem Hintergrund spielt sich die Handlung um den Hauptakteuer in diesem Buch ab.
Vom Verbrennen von Büchern sind wir zum Glück (wieder) weit entfernt, aber was den Zustand der Gesellschaft angeht, kommt einem doch einiges seltsam vertraut und bekannt vor. Dieses Buch ist auf alle Fälle eine sehr intensive und prägende Leseerfahrung, die sowohl durch die Handlung selbst als auch durch die Art zu schreiben des Autors aboslut überzeugt und viel Stoff zum Nachdenken gibt.
Absolute Kauf- und Leseempfehlung!
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am 15. August 2015
Ein Klassiker den jeder gelesen haben sollte.
Regt zum nachdenken an und ist wegen seiner Kürze locker an einem Tag zu schaffen wenn man gerade Ferien bzw Wocheende hat.
Doch das Buch wird einen garantiert noch mehrere Tage nach Abschluss beschäftigen.
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am 20. Juli 2016
In einer düsteren Zukunft werden Bücher verbrannt, damit kein Schaden entsteht. Schaden: damit ist die Niederschlagung von Aufständischen gemeint, die für ihre Freiheit kämpfen wollen. Wenn die Bürger nichts über Freiheit wissen, so können sie auch nicht dafür kämpfen, so einfach ist die Logik. Fesselnd und ergreifend. Säuberungen im Internet zeigen die Parallelen in unsere Moderne. Vorauswahlen von Google-Suchmaschinen, Ergebnis-Sortierung und Zensur von Websites zeigen, dass wir eigentlich dieselben Probleme haben, welchen sich die Feuerwehr im Buch stellen muss. Unbedingt lesen!
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