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am 9. März 2017
Wer sich dieses Buch kauft nach dem er die Serie gesehen hat wird enttäuscht. Der Grundgedanke ist sicherlich der selbe. Einige Personen der Serie sind im Buch wieder zu finden. Jedoch haben die Drehbuchautoren nur den Grundgedanken dem Buch entnommen. Die ganze Geschichte bewegt sich im Buch in eine andere Richtung und ist für Fans der Serie nur verwirrend. Trotzdem kann ich dieses Buch jedem empfehlen der Geschichte, Verschwörungstheorien und verdrehte Visionen mag.
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am 10. Mai 2016
Das Buch habe ich mir gekauft, weil ich die Amazon Original Serie ''The Men in the High Castle'' geschaut habe. Obwohl ich die 1.Staffel schon geschaut hatte, war ich gefesselt von der Lektüre und konnte Sie nicht mehr aus den Händen legen.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der auch einmal in einer anderen Welt verschwinden möchte.

Viel Spaß damit
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am 2. April 2016
Wir kauften das Buch nachdem wir von der Serie bei Amazon Prime sehr begeistert waren. Liest sich prima und ist genau so abgefahren, wie die meisten Bücher von Philip K. Dick. Sehr kurzweillig, und nun müssen wir nicht mehr auf die nächste Staffel warten, da wir das Ende kennen ;0)
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am 5. Januar 2000
Dick ist mit Sicherheit einer der einflußreichsten und wichtigsten Autoren der amerikanischen Science Fiction. Auch wenn jedoch sein Gesamtwerk einzig- und großartig ist, sind die meisten Einzelromane nur von mittelprächtiger Qualität. Mit "Das Orakel vom Berge" jedoch ist Dick ein großer Wurf gelungen. Es handelt sich hierbei um einen Alternativwelt-Roman, der auch heute, fast vierzig Jahre nach seiner Entstehung, aus dem Genre herausragt: Dicks Roman schildert eine Welt, in der nicht Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg verloren haben, sondern die Amerikaner. Die Siegermächte haben die USA unter sich aufgeteilt, in Europa herrscht der nationalsozialistische Staatsterror. Erlösung verspricht nur ein merkwürdiges Buch, Hawthorne Abendsens "Schwer liegt die Heuschrecke", das von einer anderen Welt erzählt, einer Welt, in der Amerika den Krieg gewonnen hat. Der Protagonist des Buchs, der Antiquitätenfälscher Frank Frink, macht sich auf, um mit Abendsen zu sprechen.
Dicks Roman erzählt meisterlich von vorgetäuschten Identitäten und gefälschten Fälschungen. Alles ist gleichzeitig sein eigenes Gegenteil und bleibt doch es selbst, da die Negation der Negation wieder die Identität ergibt. So liegt Dicks großartigem Buch eine taoistische Weltsicht zugrunde. Konstruiert wurde die Handlung übrigens mithilfe des I-Gings, des Buchs der Wandlungen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 30. November 2003
Die Idee eine Alternativwelt entstehen zu lassen, in der Japan und Deutschland den 2. Weltkrieg gewonnen haben, hat einen besonderen Reiz. Diesen Teil der Story beschreibt P.K. Dick detailliert, anschaulich und glaubwürdig. Die Protagonisten werden liebevoll dargestellt und dem Leser nahe gebracht. Leider geht es zwischendrin irgendwann schief, so dass sich nach zwei Dritteln des Buches immer noch keine Geschichte entwickelt hat und die Handlungsfäden lose in der Gegend hängen.
Das nicht wirklich überzeugende Ende trägt dann ebenfalls zu der nur durchschnittlichen Bewertung bei. In einem ähnlichen Setup konnte beispielsweise Robert Harris "Vaterland" weitaus mehr überzeugen.
Als hilfreich erweist sich das Vorwort von Kim Stanley Robinson (nach der Geschichte nochmal lesen!) und der Anhang. Neben einer Erläuterung zur Geschichte gibt es noch zwei vollständige Kapitel einer geplanten Vorsetzung des Buches. Dies alles zusammen hilft ein wenig zum besseren Verständnis.
Fazit: Sicherlich nicht die beste Geschichte von Philip K. Dick. Dennoch rechtfertigt alleine die Idee und ihr Umsetzung die Lektüre. Fans von P.K. Dick werden auch die flaue Storyline verschmerzen können.
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am 4. April 2017
„Das Buch ist ja immer besser als der Film!“
Aufgrund dieser (Binsen)weisheit habe ich letztendlich „Das Orakel vom Berge“ gelesen, nachdem mich die ersten beiden Folgen der Amazon-Serie „The Man In The High Castle“ zwar von der Idee her ansprachen, mich jedoch von der Umsetzung her nicht überzeugen konnten.
Aber das Buch ist ja immer besser, und es ist ja auch nur ein dünnes Büchlein – liest du das mal eben schnell. Gesagt, getan. Und bereut.
Was für ein langweiliger, verschwurbelter, unlogischer Käse!
Die Idee der Alternativwelt ist natürlich immer noch gut, aber leider in Plot und Stil grottengrottenschlecht umgesetzt. Mit Verlaub, man merkt, dass der Autor zeitlebens nahezu immer unter Drogeneinfluß stand.
Es gibt keine richtige Storyline, nur vier verschiedene (sehr lose miteinander verknüpfte) fragmentarische Geschichts …entwürfe, möchte ich es mal höflich nennen.
Das Ende ist enttäuschend, weil es nämlich gar keines ist. Seite um Seite Reflexionen der „handelnden“ (die handeln eigentlich gar nicht) Personen, sinnfreie Dialoge und plötzlich *peng* Ende.
Völlig umsonst bis zum Ende durchgequält.
Falls es einen verborgenen Subtext gibt, so habe ich ihn nicht erkannt. Macht aber nix, Hauptsache, ich bin endlich fertig mit dem Machwerk und kann was vernünftiges lesen!
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am 14. Juli 2017
Wer die Prime Serie "Men in the High Castle" gesehen hat, wird ggf. enttäuscht, da die Drehbuchautoren offenbar nur den Grundgedanken von Dick übernommen haben. Dennoch gefällt mir das Buch sehr gut.
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am 31. Juli 2017
Es macht einfach Spaß seine Geschichten zu lesen.
Was für eine Idee. Hitler und Japan haben den 2. WK gewonnen und nun stellen wir uns vor wie die Welt nun aussieht und wie Widerstand aussehen würde.
Im Unterschied zur Serie ist es hier Literatur die unterschiedlich ist, nicht Filme. Dies macht aber das Buch noch etwas besser.
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am 2. September 2001
Was wäre, wenn Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA unter sich aufgeteilt hätten? Auf dieser Grundlage entwirft Philip K. Dick eine Alternativweltgeschichte, bei der der Leser erkennt, wie eine scheinbar belanglose Entscheidung Hitlers - er bombardiert im Roman statt englischer Städte die Radarstationen des Gegners - den Verlauf des zweiten Weltkrieges zu seinem Sieg verändert. Die eigentlich geniale Idee des Autors ist der Romanheld Abendsen, der ein Buch geschrieben hat dessen Handlung in einem Paralleluniversum spielt, in dem die Alliierten siegreich waren und die Nazis den Krieg verloren haben. Anhand vier sehr detailliert charakterisierter Protagonisten schildert der Autor die Existenz der Menschen (unter der Herrschaft der Japaner und der Deutschen), deren Inhalt die Verhinderung eines dritten Weltkrieges ist. Ein Buch, welches im Gesamten spannend und gut konstruiert zu lesen ist, aber in einem sehr schwachen Finale endet.
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TOP 500 REZENSENTam 5. Juli 2012
Was wäre, wenn Roosevelt 1933 nicht erschossen worden wäre? Hätte der Zweite Weltkrieg dann vor 1947 geendet und hätten vielleicht die Achsenmächte und nicht Deutschland und Japan den Krieg gewonnen und die Welt unter sich aufgeteilt? Diese Frage stellt sich der Autor Hawthorne Abendsen in seinem Roman "Schwer liegt die Heuschrecke", der in Festung Europa natürlich verboten ist, in den japanisch besetzten Gebieten und in der neutralen, kleinen, amerikanischen Pufferzone zwischen dem deutschen und japanischen Besatzungsgebiet jedoch ein Bestseller ist.

Großteils ist dieser Roman von Philipp K. Dick ein klassischer alternate history Roman, der natürlich das, besonders in den 1960er Jahren noch heiße Thema Nazideutschland behandelt. Dabei werden leider sämtliche damals herrschende Vorurteile und Klischees über Deutsche bedient: Zyniker, Perfektionisten, seelenlos, überheblich, blond '

Nebenbei scheint Philipp K. Dick auch ein Fan von James Joyce gewesen zu sein und versucht verzweifelt, seinen Ulysses zu imitieren. Er beschreibt wenige Tage in dieser Welt aus verschiedenen Blickwinkeln an verschiedenen Orten. Ihre Handlungen beeinflussen einander, auch wenn sie sich nie begegnen. Die Handlungen sind dabei teilweise einfach nur trivial.
Mr. Frink, Jude, geschieden, verliert seinen Job und macht mit einem ehemaligen Kollegen ein Schmuckatelier auf.
Frinks Ex-Frau Juliana Frink, Judolehrerin in der Pufferzone, lernt einen attraktiven Italiener kennen und geht mit ihm auf Reisen
Rudolf Wegener, deutscher Agent, nimmt Kontakt zur japanischen Seite auf.
Robert Childan, 38 Jahre alt, Kunsthändler echter amerikanischer Vorkriegskunst, entdeckt in seinem Sortiment Fälschungen.
Mr. Tagomi und seine Frau, Kunden von Robert Childan.

Dafür bedient sich der Autor umso mehr des inneren Monologs und schreibt zum Großteil auch den Text in dieser Sprunghaften, abgehackten Weise.

Warum nur, ist dieses Buch dann ein visionärer Klassiker der Science Fiction? Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Die Grundidee dieses Romans: Das I Ging.
Es geht nicht nur um einen alternativen Geschichtsverlauf. Es geht darum, dass Philipp K. Dick in diese Roman das Prinzip, die Idee der Parallelwelten entwirft, lange bevor Quantenphysiker auf diese Idee kommen sollten und sie wissenschaftlich untermauern würden. Mittels des I Ging kann der Prophet vom Berg Hawthorne Abendsen Informationen aus diesem parallelen Universum herausfinden und sie als Roman veröffentlichen, diese Welt existiert irgendwo. Philipp K. Dick selber schrieb diesen Roman auch mit Hilfe des I Ging und lässt auch seine Protagonisten regelmäßig das Orakel befragen, Philipp K. Dick selbst ist also der Abendsen Hawthorne, unserer Welt.
Die Macher von Matrix setzten daher Philipp K. Dick mit der Figur ihres Orakels in der Matrix Trilogie ein Denkmal, denn auch dort vermittelt das Oracle zwischen den beiden Realitäten, der Welt da draußen und der Matrix.

So gesehen legt die Grundidee des Romans einen wichtigen Science Fiction Grundstein, entwirft eine visionäre Grundidee. Die Umsetzung jedoch kann nicht überzeugen.
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