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am 18. November 2010
Mit "Der König der Schmuggler" (im Original: "Rebel Dawn")bringt Ann C. Crispin die Darstellung der frühen Lebensgeschichte des wohl berühmtesten Schmugglers aller Zeiten zu einem stimmigen und spannenden Abschluss. Und auch wenn Han Solo, wie auch bereits im Vorgängerband "Der Gejagte" oft von den ihn umgebenden Handlungssträngen etwas in den Hintergrund gedrängt wird, ist ihr ein bis zum Ende fesselndes Werk geglückt.

Die Story setzt diesmal nur wenige Tage nach den Ereignissen aus "Der Gejagte" an. Han Solo hat sich nach Bespin begeben, wo er an einem großen Sabacc-Turnier teilnimmt und dabei gegen Spieler-Größen wie seinen Freund Lando Calrissian antritt. Han kann seinen alten Freund beim Kartenspiel besiegen und das Schiff gewinnen, das ihn zur Legende machen wird: Den Millenium Falken. Zusammen mit seinem Freund und Copilot Chewbacca steigt Han zum erfolgreichsten Schmuggler der Galaxis und dem besonderen Liebling von Hutt-Boss Jabba auf.
Doch sein Schmugglerglück scheint nur von kurzer Dauer und große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Durga der Hutt, nach dem Tod seines Vaters Aruk nun Führer der Besadii ist noch immer bestrebt, den Mörder seines Vaters zu finden und zur Strecke zu bringen und geht dabei einen Deal mit dem machtvollen Prinz Xizor von der Verbrecherorganisation "Schwarze Sonne" ein. Der hat jedoch seine eigenen Pläne mit Durga und strebt eine Übernahme des Besadii-Clans und der Drogenfabriken auf Ylesia an. Unabhängig davon plant dort der Hohepriester von Ylesia, Teroenza, die Abspaltung von den Besadii. Und auch Jabba und seine Tante Jiliac sind am Untergang Durgas interessiert...
Zudem plant auch Bria Tharen, Hans ehemalige große Liebe und nun Commander im corellianischen Widerstand gegen das Imperium, den Ort ihrer einstigen Sklaverei zu vernichten, um die Sklaven dort zu befreien und der wachsenden Rebellengruppierung zusätzliche Ressourcen zu beschaffen. Doch Boba Fett hat sich, beflügelt von einem gewaltigen Kopfgeld der Besadii, auf die Jagd nach ihr gemacht...

Hatte der erste Band "Der Pilot" überwiegend Hans psychologische Entwicklung zum abgebrühten Einzelgänger zum Thema und legte "Der Gejagte" die Grundlage für alle Bekanntschaften, die Han in der restlichen Star Wars-Buchwelt auf den Leib geschrieben wurden, so schließt "Der König der Schmuggler" nun den Kreis und spannt den Bogen zu den Ereignissen der drei klassischen Star Wars-Filme. Wie gewann Han den Millenium Falken von Lando? Wie kam es zum Zerwürfnis zwischen Han und Lando? Wo kamen die Schulden bei Jabba her und was hatte es mit dieser Gewürzlieferung auf sich? Wovon sprach Han als er vor Luke und Kenobi mit dem Rekord auf der Kessel-Strecke prahlte? Und warum stand Han der Rebellion in "Eine neue Hoffnung" so kritisch gegenüber? Und -ganz nebenbei- woher hatte Leia die Pläne des Todessterns? All diese Fragen und noch viel mehr werden in diesem Buch beantwortet.

Anknüpfend an die vielzähligen Handlungsstränge von "Der Gejagte" führt Ann Crispin mit "Der König der Schmuggler" die Geschehnisse um die Hutt-Clanfehde zwischen den Besadii und den Desilijic fort. Hatten diese huttischen Intrigen im Vorgängerband der eigentlichen Hauptfigur Han Solo ein wenig das Rampenlicht gestohlen und ihn in großen Teilen des Buches eher in den Hintergrund gestellt, so ist der Handlungsstrang um Han Solo auch hier wieder ein wenig von den anderen Handlungssträngen abgetrennt und hat mit der eigentlichen Haupthandlung des Buches zunächst wenig zu tun. Er besucht Chewbaccas Familie auf Kashyyyk, erlebt ein paar kleinere Abenteuer und verschwindet in der Mitte für gut 100 Seiten völlig von der Bildfläche. Erst gegen Ende, wenn sich alle Handlungsstränge zu einem Ganzen verbinden, partizipiert Han wirklich an der Haupthandlung. Schade eigentlich, da es doch eigentlich Han ist, um den sich diese Buchreihe hauptsächlich drehen sollte und über den der Leser mehr erfahren will.

In dem gleichen Maß, in dem Han und Chewie also in den Hintergrund geraten, tritt Hans ehemalige Geliebte Bria Tharen, die in "Der Gejagte" eine eher kleinere Rolle einnahm, nun stark in den Vordergrund. Neben Brias Plänen zur Zerschlagung der Sklavenwelt Ylesia, erfährt der Leser auch einiges über die Ereignisse, die zur Gründung der Rebellenallianz führten und die in Timothy Zahns Thrawn-Trilogie angesprochen wurden. Crispin gelingt es unglaublich gut, die Stimmung innerhalb einer Widerstandsgruppe gegen eine totalitäre Großmacht zu beschreiben und dabei ein recht realistisches Bild von den Abläufen zu zeichnen. Insgesamt ist es sehr interessant, die Entwicklung zu beobachten, die sowohl Han als auch Bria seit ihrer letzten gemeinsamen Nacht in Band 1 durchgemacht haben; hier werden keine statischen Figuren erzeugt, sondern realistische Charakterveränderungen dargestellt, die die Beziehung zwischen den beiden Figuren unglaublich interessant macht.

Neben der guten Darstellung von Bria Tharen fiel mir hier auch die Darstellung Chewbaccas auf, dessen familiärer Hintergrund in diesem Buch ebenfalls beleuchtet wird. In vielen Werk des Erweiterten Universums rückt Chewie sehr in den Hintergrund... hier jedoch gibt es mehrere Passagen, die sich genauer mit dieser sehr interessanten und durch und durch liebenswerten Gestalt befassen. Hierfür gibt es einen großen Pluspunkt.

Und auch die "Bösewichte" (Crispin verzichtet in diesem Band wie auch schon im Vorgänger auf einen klaren Bösewicht und spielt mit den verschiedenen Grauzonen des kriminellen und dubiosem Milieu, in dem sich Han Solo als Schmuggler nun einmal bewegt). Jabba ähnelt immer mehr dem Jabba aus der kurzen Szene aus "Eine neue Hoffnung" und auch die anderen Hutts sind sehr gut getroffen. Die einzelnen Ziele und Beweggründe der mit der nun dazugekommenen "Schwarzen Sonne" nun insgesamt vier unterschiedlichen Verbrecherorganisationen und Gruppen, die sich gegenseitig auszuspielen versuchen, ist recht verworren, jedoch selten verwirrend und ebenfalls sehr glaubwürdig und realistisch dargestellt. Und nebenbei hat man auch wieder einmal das Vergnügen, dem besten Kopfgeldjäger der Galaxis bei der Arbeit zuzusehen. Boba Fett sowie seine Haltung zu den Vorgängen in der Galaxis bekommen hier ein wenig mehr Tiefe, ohne dass der Figur indes das Mysteriöse genommen wird (das sollte erst einige Jahre nach der Veröffentlichung dieses Buches mit "Angriff der Klonkrieger" geschehen).

Was Crispins Werke jedoch nach wie vor besonders ausmacht, ist die enge Verknüpfung mit dem restlichen Erweiterten Universum. Mit der Schwarzen Sonne und Prinz Xizor tauchen Elemente aus Steve Perrys "Schatten des Imperiums" mit dazu, auch Winter aus der Thrawn-Reihe und Dash Rendar sind in kleinen Nebenrollen mit dabei (wobei die Integrierung von letzterem ein klein wenig zu bemüht wirkte). Besonders gut gelungen ist hingegen die Verknüpfung dieses Buches mit den anderen Büchern über die Hauptfiguren des Romans: Zum einen mit Smiths Lando Calrissian-Trilogie und zum anderen und vor allem mit Brian Daleys "Han Solos Abenteuer". Crispin lässt Han Solo in der Mitte des Romans mal für eine ganze Zeit von der Bildfläche verschwinden, um ihn die drei Abenteuer aus dem Werk Daleys (dessen Andenken dieses Buch auch gewidmet ist) erleben zu lassen und verweist in kleinen Intermezzo-Passagen zusätzlich auf diese Abenteuer. Das alles macht die Han Solo-Trilogie zu einer der am besten mit dem Rest-Buch-Universum der STAR WARS-Saga verknüpften Buchreihe, die ein Gefühl von Größe, Zusammenhang und Lebendigkeit vermittelt. Beeindruckend.

Insgesamt ein sehr interessantes Buch, das ein bisschen unter der häufigen Losgelöstheit des Helden von der Haupthandlung leidet. Das Ende ist allerdings ziemlich grandios und ziemlich tragisch... Crispin meidet hier bewusst die Klischee-Lösung und geht einen ungeahnten aber brillianten Weg, um alle Handlungsstränge zu verknüpfen und die Geschichte um Han und Bria zu einem würdigen Ende zu bringen.

4 von 5 abgetrennte T'landa Til-Hörner.
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am 6. April 2000
Man erfährt viel über Hans Leben befor die Filme anfangen, wie der Millenium Falke (dieser Schrotthaufen von aussen) zur schnellsten fliegenden Kiste wird, wie er den Millinum Falken von Lando gewonnen hat.
Was mich etwas gestört hat war die doch etwas harte Aktion der Rebellen nach der Schlacht um Ylesia, aber man weis genau warum Lando so verstimmt ist auf Han als dieser auf Bespin ankommt.
Besonders gut hat mir an diesem Buch gefallen das es praktisch nahtlos an den "1" Film anknüpft.
A.C. Crispin muß man sich merken, auch wenn sein Schlußwort nicht viel Hoffnung auf neue Bücher von ihm gibt.
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am 29. Juli 2005
Hallo, in dieser Story erfährt man viel über Han Solo und die Hutts. Die Story ist gut geschrieben und spannend. Kann das Buch jedem empfehlen. Ist nicht nur etwas für Fans.
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am 5. Mai 2000
Ich fand das Buch echt gut, wie seine beiden Vorgänger. Ein bißchen gestört haben mich die vielen Rechtschreibfehler. Aber die Geschichte war gut verpackt. Viele "alte" Bekannte tauchten auf. Man erfährt mehr über die Hutts, insbesondere über Jabba the Hutt, über Hans Freundschaft zu Lando und Chewie und natürlich zu seinem geliebten Millennium Falken. Kurz: eine rundum gelungene Trilogie um das Vorleben meines Lieblingsschurken!
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