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am 21. Januar 2009
Einfach mal eine Leseprobe:
"Kapitel 1:
Bisher passierte folgendes:
Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen..."

So muss ein Buch anfangen, an dem ich bis zum letzten Buchstaben Freude habe und nicht anders.

Adams verulkt nicht nur die Psychiater als Gurus, deren wohlhabende übersättigte Gläubige sich z.B. "mit einer Dose Pillen ins Badezimmer eingeschlossen hatte und sich weigerte rauszukommen, bis man ihm nicht schlüssig beweisen könne, dass er kein Fisch sei" und ein anderer
steht an einem Strand, "wo er schon über eine halbe Stunde glücklich sei und einen kleinen Stein gefunden habe, der jetzt sein Freund sei".

Schön sind seine handwerklich perfekten Beschreibungen und Charakterisierungen, seine bildlich runde und treffende Sprache, die im wesentlichen immer auf unsere Lachmuskeln abzielt.
Beispiel:

"... mit einer langen silbernen Kill-O-Zap in ihre Richtung fuchtelte. Der Designer des Gewerhrs war ganz offensichtlich nicht angewiesen worden , beim Entwrfen wie die Katze um den heißen Brei herumzugehen. "Mach es böse", hatte man ihm gesagt, "mach absolut klar, dass diese Gewehr eine richtige und eine falsche Seite hat. Mach jedem, der auf der falschen Seite steht, absolut klar, dass die Dinge für ihn schlecht stehen.... das ist ein Gewehr, mit dem man rausgeht und Leute unglücklich macht..."

Adam, der allzufrüh von uns ging, schreibt einfach urkomisch in der Übersetzung des kongenialen Benjamin Schwarz.
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am 19. Oktober 2017
Gut gesprochen, gute Tonqualität, gute Übersetzung.
Die Story kannte ich schon, ich hab alle Bücher der Reihe vor Jahren mal gelesen.
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am 16. Juni 2015
Im Gegensatz zum ersten Band zwar nicht mehr ganz so gut in meinen Augen, aber immer noch lesenswert.
Der Witz ist teilweise nicht nachzuvollziehen, aber immer noch witzig.
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am 8. Juni 2017
Am Anfang wurde das Universum erschaffen.
Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

Adams nimmt den Leser wieder mit an Bord der Herz aus Gold. Zusammen mit Arthur Dent, Ford Perfect, Zaphos Beeblebrox, Trillian und Marvin geht es auf die Suche nach der Frage zur Antwort Deep Thoughts, dem Herrscher des Universums und Milliways, dem Restaurant am Ende des Universums.
Wie sich wohl jeder Leser des ersten Teils dieser Saga denken kann wird es wieder fantastisch, verrückt, etwas durcheinander und reichlich komisch.

Direkt zu Beginn der Geschichte müssen sich die Hauptdarsteller dieses urkomischen Werks mit einem alten Widersacher abgeben. Immerhin ist da noch eine alte Rechnung aus der letzten Odyssee offen. Zum Glück gibt es aber Hilfe aus der Geisterwelt. Ab diesem Punkt startet die Geschichte dann direkt durch. Man muss sich als Leser ziemlich oft neu orientieren und wirklich aufpassen nicht den Faden zu verlieren, denn ich finde diese Geschichte ist noch wesentlich verrückter als Teil Eins.
Zuerst dürfen wir Zaphod dabei begleiten wie er in einem Gebäude entführt wird, den Durchblickstrudel erkundet und sogar den Herrscher des Universums trifft. Und das ist eine Begegnung der etwas verwirrenden und wirklich verrückten Art.
Im weiteren Verlauf der Geschichte explodiert die Crew sogar noch und findet sich einige Millionen Jahre in der Zukunft wieder. Dazu kommt noch das Restaurant und die Flucht aus diesem. Und direkt wieder kommt es zur Zeitverschiebung und unser Team teilt sich dieses Mal sogar auf. Tja, und was Ford und Arthur dann herausfinden schlägt dem Fass fast den Boden aus.

Man sieht also, es gibt wieder jede Menge zu entdecken. Adams verpackt die Geschichte wieder mit seinem unvergleichlichen Charme und so kommt dem Leser natürlich immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Die restliche Zeit verbringt der Leser mit Staunen und Gedankensortieren.
Ebenfalls gibt es eine Menge Seitenhiebe auf unsere Gesellschaft. Gerade im letzten Teil der Geschichte treibt Adams seine kleine Satire ganz offensichtlich auf die Spitze und das höchst amüsant.

War der erste Teil noch recht abgeschlossen, so fand ich hier das Ende offen. Ich bin gespannt wie es im nächsten Teil weitergeht und hoffe, dass ich mir nicht wieder 4 Jahre bis dahin Zeit lasse.

Die Hauptrolle in diesem Teil fällt sehr auf Beeblebrox. Die anderen Charaktere haben dieses Mal nur kleinere Nebenrollen und selbst wenn, wie zum Beispiel zum Ende hin, nur Ford und Arthur in einem Erzählstrang auftauchen, so sind sie doch recht unscheinbar. Zaphod nimmt definitiv den größten Teil der Publikumsaufmerksamkeit für sich ein.
Natürlich darf auch Marvin nicht fehlen. Er taucht zwar auch nur ab und an auf, aber wenn, dann wenigsten herrlich deprimiert.

Etwas Spaß an verrückten Thesen und wirren Gedankengängen muss man als Leser aber schon mitbringen, denn Adams haut hier wirklich ordentlich rein. Immer wieder habe ich mich gewundert wie man bitteschön so etwas verzapfen kann. An mancher Stelle hat mich fast gewundert, dass er immer wieder in die Geschichte zurückgefunden hat. Gerade die Erklärungen aus dem Buch für Anhalter sind, wie auch im ersten Teil, faszinierend, etwas erschreckend, nachdenklich stimmend und, sofern das überhaupt gewollt ist, sogar sehr witzig.

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Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.

Fazit:
Das Restaurant am Ende des Universums ist ein würdiger Nachfolger für den ersten Teil der Anhaltersaga. Er ist allerdings wesentlich verrückter als Teil eins und etwas unübersichtlich, voll mit Humor und Anspielungen und verdammt unterhaltsam. Wer auf verrückte Sci-Fi steht wird dieses Buch lieben. Was die Frage zur Antwort '42' angeht? Tja, das muss der geneigte Leser selbst herausfinden.
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am 20. Oktober 2017
Wenn ich eines durch "Per Anhalter durch die Galaxis" gelernt habe, dann das es wichtig ist ein Handtuch in seiner Nähe zu haben, da es dein Leben retten kann. Was tat ich also, bevor es wieder zu Arthur Dent und Ford Perfect ging? Ihr könnt es euch denken.

Nachdem mich sein Vorgänger einfach nur aus den Socken haute und das Wort "abgefahren" ein neues Sprachlevel erklomm, musste ich einfach wissen wie es weiter ging.

Wer wie ich, die Bücher erst sehr spät für sich entdeckte, kann Probleme damit die richtigen Ausgaben zu erwischen. Für mich war es etwas schade, nicht die richtigen zu haben, da aber der Inhalt der Selbe war, genoss ich jenen und vergaß schnell die Sache mit dem Cover.

Für mich ist und bleibt die Arthurt Dent-Reihe das "Harry Potter" des Universums. Hier lasse ich auch nicht mit mir streiten. Versucht es ruhig, aber ihr werdet scheitern.
Denkt einmal darüber nach, vielleicht erkennt ihr auch die Zusammenhänge.

Auch diesmal machte es sehr viel Spaß das Universum mit Arthur Dent weiter zu entdecken. Und obwohl er wohl einer der normalsten Charaktere im ganzen Buch ist, handelt die Geschichte hauptsächlich von ihm.

Arthur und Trillian sind die letzten beiden Überlebenden der Erde, welche für eine Umgehungsstraße gesprengt werden musste. Wo Trillian die ganzen Verrückheiten des Universums noch sehr gut verarbeiten kann, braucht es bei Arthur etwas länger bis er diese auch wirklich begreifen kann bzw. muss. Wie er denkt? Ich würde sagen, wie jemand der auf der Erde lebte. Trillian spielte in diesem Teil leider eine ehr kleine Rolle, obwohl gerade sie mein Interesse geweckt hatte.

Ausreichende Beschreibungen für Ford Perfect, Zaphod Beeblebrox oder die verschiedenen Lebensarten zu finden wäre einfach zu aufwendig, da ein einfaches "verrückt" nicht ausreichen würde. Aber gerade dies macht das Buch so lesenswert. Aliens hier und Aliens da, ist einmal ganz ok, sich aber für die verschiedenen Rassen Namen und Geschichten auszudenken war einfach nur umwerfend, da man beim Lesen das Gefühl hatte das all dies wirklich stimmen würde.

Die Beschreibungen aller waren wieder sehr detailreich, was nicht immer zum Vorteil der Beschreibenden war, da so manche Wesen weder innerlich noch äußerlich sehr attraktiv waren. Tatsächlich waren die meisten Gestalten im Buch unterschiedlicher als die Sorten in einer Fruchtgummitüte und meist wusste man auch nicht was man zieht bzw. wen man im Buch antraf.

Sobald ich angefangen hatte zu lesen, fixierte ich mich sofort auf Arthur, da ich mich mit ihm am ehesten identifizieren konnte. Man sah ihn einfach als Erdenbürger und genau das sind wir auch. Clever durchdacht würde ich sagen.

Wenn man sich etwas nach dem Lesen des Buches wünschte, dann war es ins Weltall zu dürfen um es zu erforschen und vielleicht die ein oder andere Rasse zu entdecken.

Arthurs Reise durchs Universum ging weiter und das nach dem selben Stil wie es sein Vorgänger zeigte. Man schloss direkt an das Ende an und stieg sofort wieder in die Geschichte ein. Da das Setting und die Charaktere so einprägend waren, hatte ich auch keine Probleme damit, nach Monaten, wieder in die Story zu finden.

Erklärungen gab es im Buch viele, sie zu lesen war eine Sache, sie aber auch zu verstehen eine andere. Dies bereitete zum einen Spaß, war manchmal aber doch etwas mühselig, da man gerne verstanden hätte warum ein Planet, ein Raumschiff oder eine Lebensart dies und jenes tat. Tatsächlich könnte ich kaum etwas aus dem Buch wiedergeben ohne es nicht wenigstens noch einmal nachgelesen zu haben.

Das Buch besaß gerade einmal 240 Seiten, welche aber bis zum bersten mit humorvollen, verrückten oder einfach nur atemberaubenden Ideen gefühlt waren. Depressive Roboter, Fahrstühle mit Hang zu Kellern, zerstrittene Körper und Seelen usw., es war ein Fest über sie alle zu lesen, zu lachen oder sie zu bemitleiden.

Nachdem ich das Buch beendete hatte ich auch gleichzeitig das Gefühl, das Weltall zu verlassen, da mich die Geschichte einfach zu weit in den Raum gezogen hatte. Dies trotz einer so geringen Seitenzahl zu schaffen verblüffte mich zusehends, weshalb ich auch die weiteren Teile der Reihe mit Freuden lesen werde.

Das Ausgabe mit dem oben gezeigten Cover konnte ich leider nicht ergattern, was mich doch etwas ärgerte, da mir einheitliche Reihen sehr wichtig sind.

"Modern" würde diese Cover wohl kaum noch einer nennen, aber charakteristisch für diese Reise auf jeden Fall.

Bunt, voller Roboter,Wesen und Muster, besser könnte ich das Cover nicht zusammenfassen. Das man es trotzdem schaffte den Buchtitel und den Autorennamen hervor zu heben, war schon eine tolle Leistung.

Die neueren Cover zum Buch konnten mich bislang nicht überzeugen, da ihnen einfach der Charme fiel und sie für die Reihe meist viel zu bieder ausfielen.

Diese Buchreihe verändert dein Leben, deine Sichtweise und lehrt dich Handtücher mehr zu schätzen. Schräger Humor trifft Sci-Fi und macht mit ihm eine Party die sich gewaschen hat. Bitte lesen und "Keine Panik".
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Oktober 2016
Nachdem ich durch den ersten Band der fünfteiligen Trilogie mit dem weltberühmten Titel „Per Anhalter durch die Galaxis“ bereits humorvoll unterhalten worden bin und dieser darüber hinaus mit einem Cliffhanger endete, blieb mir nichts anderes übrig, als mich auch dem Restaurant am Ende des Universums zu widmen.
Wie sich dabei herausstellen sollte, steht der zweite Band seinem Vorgänger auch beileibe in nichts nach. Der Ideenreichtum des Autors bleibt ohne Gleichen - gleichzeitig schafft es Douglas Adams seinem Feuerwerk an kuriosen Sätzen des ersten Bandes im zweiten Band noch einiges drauf zu setzen und dabei erfreulicherweise der Geschichte etwas mehr Tiefe zu geben.
Weiterhin hat man ab und an Schwierigkeiten der Sprunghaftigkeit des Autors in seiner Schreibweise zu folgen. Gleichzeitig sind seine Sätze aber durchweg auf eine Art und Weise konstruiert, dass man darüber hinwegsehen kann und einfach schmunzelnd weiterliest. Mir persönlich gefällt der trockene Humor eines Terry Pratchett ein klein wenig besser, nichts desto trotz scheint die Anhalter-Reihe im Bereich des Science-Fiction-Genres ein Alleinstellungsmerkmal inne zu haben. Allein deshalb lohnt sich diese kuriose und über alle grundsätzlichen Genre-Regeln hinweggehende Geschichte zu lohnen. Erneut ist man verblüfft, wie gelassen man über den Untergang ganzer Welten liest und wie trocken die Protagonisten diese jeweils wahrnehmen. Ich hoffe jedenfalls sehr, dass der depressive Roboter noch zu seinem Lebensglück finden wird und werde mich wohl auch dem dritten Band dieser interessanten, zeitumspannenden Universums-Odyssee widmen.
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am 9. September 1999
"das restaurant am ende des universums" von douglas adams ist der zweite band der trilogie von der "per anhalter durch die galaxis" der erste band ist. die geschichte wird fortgesetzt, jedoch hat man das gefühl das douglas adams zu schnell gestartet ist und dass er sein tempo nicht halten kann. der zweite band ist immer noch interesanter, einfallsreicher und besser geschrieben als so manch anderer roman, aber im vergleich zum ersten lässt er bereits nach (ein trend der sich fortsetzt und er in den beiden bänden die in einer trilogie nichts zu suchen haben, band vier und band fünf, seinen höhepunkt findet). möglicherweise muss man zwischen band eins und zwei auch nur eine kleine pause machen sonst steigt einem das irre geschribbsel in den kopf und irgend etwas läuft über und dann findet man es nicht mehr witzig und spritzig. allerdings: wer den ersten (ertklassigen, hervoragenden) band gelesen hat kommt eh NIEMALS am zweiten band vorbei (wenn er glück hat kommt er an band vier und fünf vorbei) (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 6. Dezember 2005
Eindeutig der beste Teil des "Anhalter-Zyklus". Während Adams sich in Band 1 "Per Anhalter durch die Galaxis" regelrecht warmgeschrieben hat, mit reichlich Situationskomik und ausserordentlichem Formulierungswitz, bekommt die Geschichte in Band 2 (dieser hier) Tiefe und Breite. Highlights sind zweifelsohne die "Grammatik für Zeitreisende", die farbige Beschreibung vom Restaurant am (zeitlichen) Ende des Universums, wo man gemütlich beim Abendessen zuschauen kann wie ALLES DEN BACH RUNTERGEHT und die haarsträubende, ätzend sarkastische Erklärung für den wirklichen Grund des Auftauchens der menschlichen Gattung auf dem Planeten Erde! Darwin würde sich im Grabe umdrehen (ca. 1250 mal.Mindestens.) Auch wie man mittels Depressionen einen Kampfroboter besiegen kann wird hier wunderschön beschrieben. Der 2. Band macht, obwohl allmählich das Grundthema -auch stilistisch- totgeritten wird, Lust auf den 3. Band . Dieser jedoch ("Das Leben, das Universum und der ganze Rest") ist kaum lesenswert. Zum einen wegen dem Handlungsfehler mit der Gestalt Zaphood (der einfach wieder auf der "Herz aus Gold" ist. Wie ? Warum ?) und zum anderen wegen den mühsamen Längen mit der Krikkit-Geschichte. Zu aufgebauscht. Zu unbesonders. Man kann also durchaus zufrieden und gesättigt mit Band 2 aufhören.
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am 10. August 1999
"Das Restaurant am Ende des Universums" ist der zweite Teil der "Anhalter"-Trilogie von Douglas Adams, also quasi die Fortsetzung von "Per Anhalter durch die Galaxis". Wenn man dieses Buch gelesen hat, hat man den Eindruck, eine Fortsetzung wäre nicht möglich, bzw. könnte bestenfalls in einer Enttäuschung enden. Aber das ist nicht der Fall; zwar kommt "Das Restaurant am Ende des Universums" nicht ganz an "Per Anhalter durch die Galaxis" heran, es ist aber trotzdem sehr unterhaltsam, und vor allem witzig, auch dieses Buch zu lesen. Außerdem ist die Tatsache, daß die Qualität von "Per Anhalter durch die Galaxis" nicht ganz erreicht wird erklärbar; nur der kleinste Teil davon scheint zu sein, daß Adams die Ideen ausgehen, bzw. daß er die besten bereits aufgebraucht hat, denn die Witzdichte und auch die Qualität der Witze ist fast genauso hoch wie im "Anhalter"; und damit immer noch bei weitem besser als in den meisten vergleichbaren Büchern. Etwas schwerer wirkt wohl die Tatsache, daß "Anhalter" in dem Moment, in dem man es liest, eine völlig neue Art von Buch darstellt; diese Effekt fehlt bei "Das Restaurant am Ende des Universums" natürlich, was den Eindruck etwas weniger überragend macht. Aber alles in allem kann auch zur Lektüre dieses zweiten Teils nur geraten werden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 19. Juli 2005
Das Restaurant am Ende des Universums ist keine schnöde Fortsetzung, denn es war im Grunde bereits als Abschluss des Original-Anhalters gedacht, konnte jedoch, typisch für Douglas Adams zur Deadline nicht in diesen integriert werden. Somit wurde aus den fehlenden Kapiteln ein eigenes Buch, was fast prophetisch für die Entwicklung der künftigen Trilogie aus fünf Teilen stehen sollte. Das Restaurant am Ende des Universums oder Milliways, ist genau der Ort der im letzten Satz von Per Anhalter durch die Galaxis erwähnt wird und damit fängt man genau dort wieder an wo man aufgehört hat - die Odyssee geht weiter und führt Leser wie Charaktere an das Ende des Universums.

Das Restaurant setzt die Geschichte allerdings nicht bloß fort, sondern schreibt sie einfach weiter. Dabei gelingt es Douglas Adams sich mit Wortwitz und herrlichen Humoreinlagen, die den Monty Pythons mehr als ebenbürtig ist, den Vorgänger sogar noch zu übertreffen. Inhaltlich begibt sich Adams nun von der Suche nach dem Sinn des Lebens, auf die Suche nach dem Wesen, das die Galaxis wirklich kontrolliert.

Fazit:
Wer wissen möchte, ob Marvin noch depressiver und die Galaxis noch skuriller sein kann, der sollte auf "Das Restaurant am Ende des Universums" nicht verzichten, auch weil nach dieser gelugenen Fortsetzung, das Niveau des Hitchhikers nur noch von wenigen Bänden der Trilogie in fünf Teilen annähernd erreicht wird.
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