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am 5. Mai 2005
Das Buch sollte vielleicht den Untertitel "Wie komme ich von einem Menschen los, der alkoholabhängig ist" tragen.
Zumindest wird dieser Punkt sehr oft angesprochen. Das muss jedoch kein Störfaktor sein.
Ich habe mir dieses Buch zugelegt, weil auch ich süchtig war. Süchtig nach meinem Ex. Ich kam einfach nicht von ihm los.
Ich hatte mir auch eingebildet er bräuchte mich auch weiterhin. Vor allem aber brauchte Ich ihn.
Es gibt ein Leben danach. Es gibt das "eigene Leben" !
Einige von uns haben Angst alleine zu sein und klammern sich deswegen an jemanden der im Grunde unsere Anwesenheit
bzw. Fürsorge gar nicht will oder zu schätzen weiss.
Ich kann dieses Buch an alle weiterempfehlen, die nach einem Menschen süchtig sind. Egal ob es sich um einen Alkoholiker, Tablettensüchtigen, Drogenabhängigen, psychisch Labilen, oder was auch immer, handelt.
Die Autorin schreibt über das, was sie selbst am eigenen Leibe erlebt und durchgemacht hat. Das wirkt besonders sympathisch.
Man fühlt sich verstanden.
Und die Übungen, die zum nachdenken anregen, sind schon alleine eine gute Hilfestellung.
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am 10. Oktober 2000
In dem Buch "Die Sucht, gebraucht zu werden" beschreibt die Autorin auf eine sehr warmherzige und annehmende Art das Denken, Fühlen und Handeln co-abhängiger Menschen. Dabei gibt sie der Leserin bzw. dem Leser aktiv Hilfestellung in Form von "Hausaufgaben", um die eigene Form der Co-Abhängigkeit herauszuarbeiten. An dieser Stelle läßt sie aber die Leserin bzw. den Leser nicht stehen. Es werden erste Schritte und Möglichkeiten aufgezeigt, um sich von der eigenen Sucht (Gebraucht zu werden) zu befreien.
Dieses Buch macht Mut, ist herzlich, ehrlich und offen formuliert und reicht quasi der Leserin/dem Leser eine helfende Hand.
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am 10. September 2010
Zwar bezieht sich das Buch vorwiegend auf z.B. Partner von Drogenabhängigen, dabei sind "Co-Abhängige" Menschen auch in anderen Beziehungen zu finden. Sich co-äbhängig-verhalten heisst, sich übermäßig um andere, (nicht jedoch sich selbst) zu kümmern. Co-Abhängige reissen sich ein Bein für andere aus, aber können meistens schwer für sich selbst dermaßen kämpfen. Sie fühlen sich für alles & jeden allzu schnell (allein) verantwortlich, kämpfen mit einem eher schwachen Selbstwertgefühl (Selbstliebe) & haben Angst davor, so zu sein, wie sie sind. Sie wollen alles kontrollieren & suchen das Glück in anderen, anstatt in sich selbst. Meistens wissen sie selbst nicht wo ihre Grenzen sind, können anderen schwer vertrauen & sind irre wütend, wenn andere nicht dankbar für ihre Hilfe sind.

Sie haben es gelernt, nur für andere da zu sein. Als Beispiel dazu ein Kind von psychisch kranken Eltern. Auch hier wird das Kind darauf "getrimmt", tausend prozentig für die Eltern da zu sein, unabhängig von seinem Alter oder gar eigenen Bedürfnissen. Es hilft den Eltern & wird tatsächlich unersetzlich & weiß eben leider nicht, dass es Aufmerksamkeit, Anerkennung & Liebe eigentlich wegen seiner selbst Willen bekommen sollte & NICHT "nur" weil es so viel hilft.

Viele Menschen mit dem bekannten "Helfersyndrom" können sich in dem Buch wiederfinden & so es die Selbstreflexion zulässt, verändern. Dazu gehört Mut, einzusehen, dass nicht alles zum besten der anderen ist, was man so "selbstlos für den anderen gerade tut".

Kurz: Es ist auch ein Buch über SELBSTLIEBE, ohne die im Leben gar nichts geht!

Inhalt des Buches sind unter anderem zum Thema "Die Grundlagen der Selbstfürsorge", folgende:

- Lolassen
- Befreien Sie sich!
- Entfernen Sie das Opfer!
- Unser eigenes Leben leben
- Eine Liebesbeziehug mit uns selbst eingehen
- Die eigenen Gefühle fühlen
- Wut
- In einem Zwölf-Schritte-Programm arbeiten
- Lernen, wieder zu leben und zu lieben

Ich habe mit diesem Buch noch keine Wunder erlebt, aber schon, dass zahlreiche Kinder von Alkoholabhängigen, Spielsüchtigen oder Psychisch Kranken Eltern, (denke die Bandbreite hier ist vielseitig) sich in diesem Buch wiedergefunden fühlten. Es spendet nämlich nicht nur Trost, (den Co-Abhängige sehr brauchen!) sondern auch Hilfe. (Wobei auch das Grenzen hat & eine gute Therapie sicher am Besten greift.)
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Dieses Buch handelt von der Co-Abhängigkeit. Hierbei geht es um Menschen, die von Alkohlikern und anderen Suchtkranken abgängig sind. Menschen, die ohne das Leid des Anderen nicht leben können. Menschen, die sich erst wohlfühlen, wenn sie helfen können, wenn sie retten können. Bis vor kurzem wusste ich selbst noch nicht, dass es sich hierbei um ein gewisses Schema handelt.

Den Einstieg in das Buch gestaltet die Autorin, selbst trockene Alkohlikerin, sehr packend. Sie beschreibt Co-Abhängige als Personen, die Süchtige kontrollieren wollen, beeinflussen wollen und sich für die ganze Welt verantwortlich fühlen. Sie geht gedanklich in die Zeit Ihrer Alkohol-Sucht zurück, in der sie Co-Abhängige als Menschen sah, die manipulieren, statt sich um sich selbst zu kümmern, als lästige Anhängsel. Nach den ersten Seiten war ich erschüttert, aus dieser Sicht hatte ich den Sachverhalt noch gar nicht betrachtet.

Die erste Hälfte des Buches ist sehr interessant, es gibt sehr viele Denkanstöße. Vermutungen und Erklärungen, warum sich die Freunde und Partner der Alkohliker so verhalten. Durch die vielen Fallbeispiele fällt es sehr leicht, sich dem Thema zu nähern. Aufschlussreich waren hier auch die Ausführungen zum Drama-Dreieck, in das sich Co-Abhängige häufig begeben.

Den zweiten Teil des Buches fand ich ziemlich langatmig und eintönig. Seitenweise gibt die Autorin messias-ähnliche Anweisungen: "Lassen Sie los!", "Sie können selbst denken!", "Setzen Sie sich Ziele!" Vielleicht muss man so reden, um Co-Abhängigen zu helfen, aus ihrer verstrickten Situation auszubrechen.

Ich gebe dennoch 4 Sterne, da ich einige Kapitel sehr erleuchtend fand. Und womöglich hilft dieses Buch Menschen, die unglücklich mit einem Alkohliker zusammenleben, weiter. Ich wünsche es ihnen!
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am 7. Januar 2011
Als ich zum ersten Mal den Blick ins Buch gewagt habe, hatte ich dass Gefühl endlich verstanden worden zu sein. Das Gefühl nicht falsch zu sein, sondern nur Dinge falsch gelernt zu haben, ohne es besser wissen zu können. Noch nie in meinem Leben habe ich gefühlt, was ich da gefühlt habe.
Es hat mir die Augen geöffnet und mir Kraft und Mut gegeben, umzudenken und zu lernen.

Wirklich sehr hilfreich für Menschen die Co-abhängig wurden, z.b. durch die Sucht eines anderen und sie seine Aufgaben übernommen haben, um das Rad weiter am laufen zu halten, auch wenn sie die Sucht des anderen haßten und sie ihn so doch bei seiner Sucht unterstützt haben.
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am 24. Juni 2014
Sicherlich muß man bereit sein, nach Gründen zu suchen, warum ein Muster sich im Leben stets wiederholt und zur Destruktivität in Beziehungen führt. Doch wenn man soweit ist, ist dieses Buch der Beginn einer langen, wunderbaren Reise zu sich selbst. Einfach fantastisch.
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am 18. Dezember 2014
Ich habe erst durch das Lesen dieses Buches erkennen können, welche Probleme ich wirklich habe. Bis zuletzt wollte ich es leugnen, doch am Ende stand die ernsthafte Frage: Könnte etwas dran sein? Und mein Inneres schrie förmlich ja.

Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen der in einer Beziehung steckt und meint, das Glück des Partners hänge an einem selbst.
NEIN, sie sind nicht verantwortlich für das Glück des anderen. Sie müssen niemanden retten. Sie haben wen um den Sie sich wirklich kümmern müssen:Sie selbst!!

Dieses Buch ist mit liebevoller Offenheit geschrieben und bringt die Dinge auf den Punkt, die Co-Abhängige am meißten fürchten: Du wirst NICHT gebraucht, aber du bist GEWOLLT!
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am 31. Oktober 2013
"Die Sucht gebraucht zu werden" stellt alles andere in den Schatten, das absolute Aufklärungsbuch über Co-Abhängigkeit. Ich suche keine weitere Literatur, hier ist alles über dieses Thema zu finden.! Hoch empfehlenswert.
Maren Gruner
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am 25. Januar 2013
Kann in bestimmten Lebenskrisen hilfreich sein. Fundiert. Leicht zu lesen ohne oberflächlich zu sein. Hilft, ohne zu belehren. Eignet sich auch als Geschenk für Freundin/Freund/Sohn/ Tochter/Enkel...
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am 11. Juli 2012
Melody Beatty hat sich intensivst mit dem Thema Co-Abhängigkeit befasst, ein äußerst schwammiger Begriff. Sie berichtet sogar aus eigener Erfahrung, wie sich das anfühlt: verstrickt zu sein in die Launen anderer, keine freien Entscheidungen treffen zu dürfen, keine eigene Persönlichkeit zu haben und sich letztendlich permanent todsterbenskrank zu fühlen - freilich ohne dass man irgendetwas Bestimmtes feststellen könnte.
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