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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 20. Januar 2002
Was den Verlag dazu bewogen hat, nach vier vernünftigen Übersetzungen der Anhalter-Bücher nun den Übersetzer zu wechseln sei dahingestellt: bitterlich geschadet hat es dem Finale des wohl definitivsten Reiseführer, so viel steht fest. (Ein Buch mit dem Titel 'Ziemlich harmlos' kann man wohl in Dtld. nicht verkaufen?!?). So erstirbt einer der running gags schon beim Einband.
Im englischen Original ist Adams wohl nur für eingefleischte Anglophile zu verstehen, zuviel seiner Schreibe hängt am Wortwitz, zu stark definieren sich Adams Bücher über seine Wortwahl.
Das Buch könnte als krönender Abschluß der Anhalter-Serie durchgehen, wenn auch gezeichnet von einer stillen Depression, einer leisen Resignation; dass letztendlich doch alles für die Katz ist, aber was soll's? Wir hatten schließlich eine verdammt gute Zeit, nicht?
4 Sterne für die ordentliche Handwerksarbeit Adams, keinen Stern für die Übersetzung, hier hat man grundlegendes nicht verstanden...
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am 19. Juni 2005
Das ist er nun, der Abschluss der fünfteiligen Anhalter-Trilogie. Und er ist anders als man sich das auch nur hätte träumen lassen.
Während sich die ersten 3 Bücher durch ein temporeiches Gagfeuerwerk, ihren abgedrehten Witz und eine pfiffige Absurdität auszeichneten, deren Niveau jedoch vom 1. bis zum 3. Buch absank, unterschied sich bereits der 4. Band deutlich von den vorigen, indem er uns eine lustige Liebesgeschichte erzählte. Jedoch wich auch schon hier die unbekümmerte Unbefangenheit der Figuren einer etwas trägeren und "realistischeren" Erzählweise, soweit man das Wort "realistisch" überhaupt in einem Atemzug mit dem Anhalter erwähnen darf, was die Geschichte an sich etwas ausbremste.
Es hätte nach dem 4. Band zu Ende sein können, ein zugegeben ziemlich offenes jedoch aus der Sicht des Hauptprotagonisten glückliches Ende. Doch auf Drängen der Fangemeinde entstand nun dieses Buch und es ist offensichtlich, dass Adams hiermit einen eindeutigen und finalen Schlusspunkt setzen wollte. Das ist ihm gelungen.
"Einmal Rupert und zurück" (Anmerkungen zu diesem völlig fehlübersetzten und verhunzten Titel lassen sich den anderen Rezensionen zu Genüge entnehmen) weißt zwar immer noch stellenweise lustige Einfälle und Situationen vor, bleibt aber von seinem eigentlischen Spaßfaktor weit hinter den ersten Bänden zurück. Adams hat hier seiner Geschichte einen Sinn gegeben, er hat verschiedene bisher unklare Zusammenhänge ins rechte Licht gerückt und erzählt seine "unendliche Geschichte" zu Ende.
Die (schon seit Anfang an vorherrschende) Ziellosigkeit Arthur Dents wird deutlich und Fragen nach dem Sinn des Lebens werden aufgeworfen (Grebulonier), doch auf all das kann keine Antwort gegeben werden. Zwar wird durch die Existenz der Parallelluniversen einiges erklärt und auch stärker als bisher auf Elemente der vorherigen Bücher eingegangen, besonders auf das 3. Buch, und nach dem letzten Satz scheint man von einem Gefühl der Klarheit beseelt zum ersten Mal wirklich alles zu verstehen, da es plötzlich logisch erscheint, doch zu welchem Preis Adams dieses Geflecht entwirrt, mag vielen grausam erscheinen. Mit perfidem Sadismus, scheint es, reist Adams den Leser aus der bis dahin farbenfrohen, lustigen und unbekümmerten Welt des Anhalters hinaus. Der letzte Eindruck bleibt im Gedächtnis, und der ist dominiert von einer melancholischen Traurigkeit, eben jenes Gefühl, dem man in Adam's Welt bisher auf so wunderbare Weise entfliehen konnte, doch letztendlich hat die Realität die Fantasie eingeholt und verschluckt; aus und vorbei der Traum.
Arthur gelingt es nicht, sich mit seiner Tochter zu versöhnen, der Anhalter kann nicht gerettet werden, weder Arthur noch Random finden ihr wahres "Zuhause", die letzten Hoffnungen der Protagonisten lösen sich in einer finalen Niederlage auf; der Kampf ist verloren, die Hoffnung fort; endgültig.
Man sollte sich die Lektüre dieses 5. Buches wirklich vorher genau überlegen. Man sollte sich entscheiden zwischen einer glücklichen Unwissenheit (indem man nach dem 4. Buch die Reihe beendet) und einer zutieft deprimierenden Klarheit (indem man Adam's Werk wirklich bis ganz zum Ende liest).
Eine Wahl, die jeder Leser für sich selbst treffen muss...
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Nach vier Bänden setzte sich Douglas Adams damit durch, mit "Einmal Rupert und zurück" endgültig und final einen Schlussstrich unter die Anhalter-Serie zu setzen. Danach wollte er sich mehr auf seine Dirk Gently Romane konzentrieren und diese Serie ausbauen. Mit seinem Tod wurde diese Chance 2001 jedoch vereitelt, das Fragment seines unvollständigen dritten Dirk Gently Romans, sowie einer Zaphod-Kurzgeschichte wurde jedoch zusammen mit zahlreichen anderen Texten in "Lachs im Zweifel" zusammengefasst.

In einem Paralleluniversum wird Tricia McMillan von grebulonischen Forschern auf den hinter Pluto gelegenen Planeten Rupert entführt. Die Grebulonier haben nach einem Unfall allesamt ihr Gedächtnis verloren und wissen nicht mehr, warum sie in das Sonnensystem der Erde aufgebrochen sind. Nun befassen sie sich am liebsten mit irdischen Fernsehserien und Astrologie, doch letzteres funktioniert nur von der Erde aus, weshalb sie Trillian um Hilfe bitten, um auch auf Rupert ein "funktionierendes" Horoskop zu erstellen. Anderenorts wurde der Anhalter-Verlag aufgekauft und nun soll der legendäre Per Anhalter durch die Galaxis durch den Per Anhalter durch die Galaxis Mark II ersetzt werden. Ford Prefect rebelliert jedoch und stiehlt den Prototypen des neuen Reiseführers, welchen er an Arthur Dent schickt. Arthur hingegen sitzt auf einem rückständigen Planeten fest, wo er sich ganz der Kunst des Sandwich-Machens verschrieben hat. Just da taucht auch Trillian wieder auf, die Arthur seine Retortentochter Random vorstellt...

Es ist ungefähr so, wie es Ford darstellt, als er den Mark II so beschreibt, dass dieser jeden kontrolliert, der glaubt er würde ihn kontrollieren, genauso fühlte sich Douglas Adams durch den Anhalter zu einer Produktions- und Unterhaltungsmaschine des Publikums degradiert. Der Anhalter hatte ihn zu seinem Sklaven gemacht, die Idee von unglücklicherweise zwei Büchern schließlich auf eine Trilogie aus fünf Bänden ausgedehnt. Unter diesen negativen Vorzeichen und dem Wunsch nach dem Schlusstrich, an den kein Ghostwriter je wieder anknüpfen kann, ist "Einmal Rupert und zurück" entstanden und doch beweisen die Fortsetzungsversuche mancher Nachlassschreiberlinge in den letzten Jahren, das es dennoch möglich wäre.

Trotz der permanenten Abwesenheit von Zaphod Beeblebrox und Marvin gelang es ihm seinen gewohnten Wortwitz und Humor wieder miteinzubauen, dennoch überwiegt eine dunklere und aussichtslosere Atmosphäre. Was am Ende bleibt ist ein verwirrender Abschluss der Reihe, der schon fast 3 Bände zu spät kommt.

Fazit:
Der Schlussstrich, ein verwirrendes, doch notwendiges Ende.
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am 5. Juli 2000
Wer beim fünften Band der Anhalter-Reihe eine weitere turbulente, wort- und wahnwitzige Jagd durch die Galaxis erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Auch Freunde der romantischen Liebeskomödie im vierten Band dürfen keine Fortsetzung erwarten. Im Gegenteil, Douglas Adams schreibt diesmal düster und deprimierend -- die gelegentlich immer noch vorkommenden skurrilen Charaktere und absurd-verrückten Ideen wirken eher wie ein verklungenes Echo aus den vorhergehenden Bänden. Der Autor scheint hier sein eigenes Denkmal absichtlich demontieren zu wollen, um endlich einen Schlussstrich zu ziehen.
Auch wenn Fans anderer Meinung sein mögen, aber das Buch ist sehr durchdacht und logisch aufgebaut, teilweise brilliant geschrieben und nimmt zum Schluss eine Wendung, die tatsächlich nur das Ende der Anhalter-Reihe bedeuten kann -- ein Finale, nicht grandios oder strahlend, sondern ernüchternd und verstörend. Die Handlung springt durch alle möglichen Raum- und Zeitkoordinaten, parallele Universen und spielt oft an bekannten, doch seltsam fremd wirkenden Orten: Literarische Quantenmechanik. Um alle Anspielungen zu verstehen, wäre es hilfreich, die vorigen Bände gelesen zu haben, notwendig ist es aber nicht. Wer sich jetzt lieber seine heile Anhalter-Welt bewahren möchte, sollte dieses Buch vielleicht nicht lesen.
P.S.: Das Buch hat einen der dümmsten deutschen Titel, die ein englischsprachiges Buch je erhalten hat. Im Englischen ist jeder Titel der Anhalter-Reihe eine Selbstreferenz, so auch hier: "Mostly Harmless".
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am 19. Dezember 2013
Ich habe die Bücher von Douglas Adams alle in viel zu kurzer Zeit gelesen.

Diese Bücher haben mir unheimlich! viel Spaß bereitet. Ich habe dabei herzlichst lachen können!
Adams schreibt teilweise einfach nur einen unglaublichen Müll, der so unglaublich komisch ist, das man es liest, versteht und einfach nochmal lesen muss und dabei einfach Lachen muss.

Die Reihe ist eine super Empfehlung !
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am 1. August 1999
Der fünfte und letzt Teil der Anhalter-Triologie ist ein würdiger Abschluss. Er ist erst wesentlich später als die anderen Teile erschinen und wurde wohl nur auf Grund des intensiven Drängens einer fanatischen Fangemeinde geschriben, so dass man Adams Geldmacherei hier wohl wirklich nicht vorwerfen kann. Auf jeden Fall ist der letzt auch der verrückteste Teil der Reihe. Wärend er am Anfang nur in verschieden Warscheinlichkeiten und Zeitstufen hinundher wanderte, so springt er jetzt problemlos zwischen den verschiedenen Dimensionen. Ein besonderen Lob verdient Adams nach meiner Meinung für das Ende. Ohne zuviel verraten zu wollen: Selten wurde eine weitere Fortsetzung so konsequent ausgeschlossen wie hier.

Die Per Anhalter durch die Galaxis Reihe muß man einfach gelesen haben und der letzte Teil gehört auf jeden Fall dazu. Auch wenn Adams hier vieleicht nicht mehr ganz so viel Elan zeigt, wie bei den ersten Teilen, so ist das Buch doch trotzdem ausgezeichnet gelungen. Schade, dass Douglas Abams sich in letzter Zeit sonst ziemlich mit neuen Büchern zurückgehalten hat. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 19. Dezember 2006
Zugegeben Teil fünf der Triologie ist nicht mehr ganz so schräg und abgedreht wie seine Vorgänger, aber denoch ist "Einmal Rupert und zurück" ein würdiger Abschluss.

Zum Inhalt: Arthur Dent reist kreuz und quer durch das Universum um seine Heimat, oder zumindest etwas, dass dem ähnelt zu finden und wird ganz plötzlich Vater. Ford Prefect hat seine liebe Müh und Not mit den neuen Inahbern des Reiseführers und setzt alles daran, diese ins Chaos zu stürzen und in den Ruin zu treiben.

Das ganze ist durchsetzt mit Adams verqueren Ideen und Einfällen, sowie einer Prise des typischen Anhalter-Humors.
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am 28. April 2014
Das Buch ist irrsinnig witzig, voller Kreativität, genau wie all seine anderen Werke der Serie "Per Anhalter durch die Galaxis". Wer auf Komödie, Satire und Science Fiction steht, ist hier genau richtig. Außerdem lesen sich die Bücher sehr leicht und zaubern einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht, perfekte Buslektüre!
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am 12. Februar 2007
Die Besten sterben zuerst. Wenn man Literatur und Schriftsteller in diesen simplen Zusammenhang bringt, dann trifft das auf Douglas Adams zu. Der Brite beschenkte die literarische Welt mit seinen Per Anhalter durch die Galaxis Bänden, ehe er viel zu früh abtrat. Einmal Rupert und zurück ist dabei das geniale und finale Endstück der Geschichte. Arthur Dent, Trillian und Ford Prefect sausen kreuz und quer durch alle Universen und Dimensionen. Dabei wird Arthur ohne sein Zutun Vater, Ford kauft Elvis Presley ein Raumschiff ab und Trillian baut den Grebuloniern ein Sonnensystem. Zudem werden wir Zeuge von Arthurs Karriere als Sandwichmaker und lernen Old Trashbag kennen, einen absoluten Fachmann was Pikkas und Ganz normale Viecher angeht. Die Story ist dabei so klar und zielstrebig, wie man das bei einer Trilogie in Fünf Bänden erwarten kann. Adams ist tot, leider. Von dieser Art Unterhaltung hätte ich ganz locker noch zehn Bände verkraftet.
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am 28. Dezember 1999
Es scheint als hätte Adams seine Drohung aus dem Neil Gaiman-Buch wahr gemacht und tatsächlich versucht, aus allen einmal angefangenen und nie zu Ende geführten Fäden der vier Bücher ein abschließendes Werk zu schreiben. Und so liest sich das ganze auch - verkrampft und ausgesprochen unlustig. Dazu kommt noch die fürchterliche Übersetzung und ein Verlag, der sich nicht im Klaren darüber ist, was für einen Autor und was für ein Buch er überhaupt besitzt. So hatten alle vorherigen Buchtitel wie im englischen Original ein Zitat aus dem ersten Buch, dies ist hier nicht der Fall. "Größtenteils harmlos", wie das Buch eigentlich heißen müßte, ist insgesamt ein undurchdachtes und wirklich überflüssiges Buch und angesichts der Post-Anhalter-Bücher (Gently) erschreckend schwach.
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