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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 24. Juni 2012
Dieses 864 seitige Werk im Taschenbuchformat wurde von Bocuse bereits 1976 verfasst und enthält nur Text. Bilder sind nicht enthalten. Anfänger werden mit den aufwändigen und komplizierten Zubereitungsarten ihre liebe Mühe haben. Oft sind die Beschreibungen von Garzeiten und Temperaturen nur vage erwähnt. Wer als Koch sein Handwerk ernst nimmt, sollte jedenfalls mal reingelesen haben. Es wird in diesem Standardkochbuch von Vorspeisen über Saucen, Suppen, Fleisch, Wild, Fisch, usw, usw, bis hin zu Beilagen und Desserts alles abgehandelt.

Leider ist das Register nur unvollständig. In vielen Rezepten wird auf speziell zuzubereitende Saucen, Beilagen oder Zutaten verwiesen. Diese sucht man dann aber im Register vergeblich und findet sie nur mit Glück und Mühe irgendwo anders im Buch.

Positiv zu erwähnen ist das, neben dem deutschen auch vorhandene, französische Register. Wer in einem Restaurant in Frankreich mit den Namen der Gerichte auf der Karte nichts anzufangen weiß, kann hier nachsehen.

Leider haben sich aber die deutschen Übersetzer die Freiheit herausgenommen, Rezepte und Zubereitungsweisen teilweise umzuschreiben oder ganz wegzulassen. Das ist aus den jeweiligen Anmerkungen der Übersetzer frei ersichtlich. Beispielsweise wurden einige Gänselebergerichte einfach weggelassen weil zu teuer, aufwändig oder exotisch. Selbes gilt für so manche Zubereitungsarten von zB Vögeln, Krebsen oder Fischen.

Es ist nichts gegen die zum Teil praktischen Anmerkungen der Übersetzer bei vielen Gerichten einzuwenden, Rezepte wegzulassen oder einfach umzuschreiben geht aber nicht in Ordnung!!! Dafür gibts die 2 Sterne Abzug.
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am 30. Juni 1999
Bei der Schwemme an Kochbücher ist es schwer, wirklich große Standardwerke auszumachen. Dieses von Bocuse gehört jedoch ohne jeden Zweifel dazu. Er vermittelt hier nicht nur wertvolles Grundwissen über Zutaten und Kochtechniken, sondern gibt einen weiten Einblick in die französische Kochkunst. Der mehrfach preisgekrönte Koch verrät dabei viele seiner berühmtesten Rezepte, die mittlerweile zu Klassikern geworden sind. Wer nun befürchtet, hierbei nur auf exklusive Ingredienzen und schwer nachzuvollziehende Tricks und Kniffe zu stoßen, kann beruhigt sein. Die Rezepte sind (fast) alle mit gebräuchlicher Ausrüstung und gut erhältlichen Zutaten nachzukochen. Bocuse bietet hier insbesondere auch viele Grundrezepte für den Alltag. Wirkliche Haute Cuisine fehlt natürlich ebenfalls nicht, wo man dann jedoch an die Grenzen der normalen Haushaltsküche gerät. Besonders wertvoll sind in der deutschen Ausgabe die Anmerkungen der Übersetzer bei fast jedem Rezept, die hilfreiche Erläuterungen geben und notfalls einige Anpassungen für hiesige Verhältnisse vornehmen. Oft ist schon das bloße Lesen der Rezepte ein Vergnügen, vor allem aber auch die Einleitung, die viel französische Lebenskunst vermittelt. Durch die Gliederung nach Warengruppen ist das Buch auch als Nachschlagewerk gut zu gebrauchen, wenn man für ein bestimmtes Gemüse oder einen seltenen Fisch eine übliche oder eine ausgefallene Zubereitungsart sucht. Bocuse beschreibt dabei nicht nur seine Rezepte, sondern er erklärt sie auch, was in Kochbücher sonst leider selten geschieht. Schade ist lediglich, daß diese Taschenbuchausgabe des mittlerweile leider vergriffenen Originals keine Fotos mehr enthält, wie es bei früheren Auflagen noch der Fall war. Gerade bei einem solchen Preis sollte dieses Buch jedoch in keiner Küche fehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 17. Februar 2004
Paul Bocuse stellt in diesem nicht bebilderten Buch Rezepte für wirklich ALLE Standards der europäischen Küche zur Verfügung, alles gepaart mit Tips zur Zubereitung, Begründungen, warum man etwas gerade so macht, wie man es macht und einigen grundsätzlichen Erklärungen an den Kapitelanfängen. Alle Gemüsesorten, alle Standard-Saucen. Fleischgericht usw. sind hier zu fiden - es fehlt wirklich nichts.
Wer totale Anfänger-Kochbücher a la G&U erwartet, sei gewarnt. Die Gerichte sind nicht komplett, sondern nach Zutaten gegliedert. Wo Filet Mignon draufsteht, ist auch Filet Mignon drin. Wer sich nicht selber eine passende Beilage aussuchen kann, sondern vom Autor vorgekaut haben will, wie das komplette Gericht auszusehen hat, läßt hier lieber die Finger weg.
Alles in Allem ein Buch für jeden, der anspruchsvoll kochen will und nicht immer ein komplettes 5-Gänge-Menü detailiert und dogmatisch vorgehalten haben will. Dafür erfährt man aus der Hand eines Meisters viele Details, die ein besonderes Gericht von einem wohlschmeckenden unterscheiden. Das einzige noch bessere Buch (obwohl man meines Erachtens beide besitzen sollte), ist "The Professional Chef" vom Culinary Institute of America (zumindest für Leute, die des englischen mächtig sind). Allerdings ist alleine der Preis des Paul Bocuse Standard-Kochbuchs unschlagbar und erhöht den Pflichtkauffaktor deutlich.
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am 24. November 1999
Es gibt Kochbücher mit schönen Bildern und schlechten Rezepten. Man kauft sie wegen der Bilder. Dann gibt es solche, die haben keine Bilder. Die sind meist von der Art "Tausend Rezepte für die sparsame Hausfrau". Lecker kocht man damit nicht. Und es gibt Kochbücher mit schönen Bildern und guten Rezepten. Aber die sind selten.
Im "Standardkochbuch" von Paul Bocuse finden sich außer zweier Skizzen zum Schnitt des Rinds keine Bilder, womit es der zweiten Kategorie zuzuordnen wäre. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Schon beim Lesen der Vorrede begreift man, daß die Güte eines Gerichtes nicht durch den Preis der Zutaten bestimmt wird, sondern von ihrer Qualität. Im Zeitalter der Supermärkte eine notwendige Erwähnung.
Auf mehr als 800 Seiten findet man nicht nur unzählige Rezepte, sondern auch Erläuterungen zu den verschiedenen Methoden der Zubereitung. Man staunt, wenn man liest, daß für Gemüse sechs Grundarten der Zubereitung gibt, wo man doch aus Mutters Küche nur Kochen, Braten und vielleicht noch Dünsten kennt. Zu (fast) allem, was man kennt, und zu noch viel mehr, was man nicht kennt (Froschschenkel) findet sich ein Rezept. Dabei stehen noch - nicht so wie bei Wolfram Siebeck - Mengen- und sonstige Angaben. Aber man ist gehalten, dem Gefühl den Vorrang zu lassen. Auf der Verschiedenheit der Kulturen beruhende Differenzen werden von den Übersetzern bereinigt. Mit dem Buch ist es kein Problem mehr, seine Gäste zu beeindrucken - wenn man sich zutraut, Gerichte und Menüs ohne Anleitung zusammen zu stellen. Denn die fehlt hier. Trotzdem: eine lohnende Investition. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 4. September 2005
Wer wirklich französisch kochen will, der erhält hier wirklich ein ausführliches und sehr durchdachtes Buch, dass sich auch ohne Kochgedanken gut schmöckern lässt. Zu den entsprechenden Sujets werden die Möglichkeiten zum Kochen und Zubereiten systematisch und aus der Sicht des Altmeisters erklärt. Auch die Unterschiede in den unterschiedlichen Materiallien werden wiedergegeben: So ist französische Butter anders als Deutsche, die Fleischarten werden bei einem französischen Schlachter anders wiedergegeben und natürlich gibt es dann auch noch andere Methoden der Schlachtung. Ich habe noch nie ein so durchdachtes und inspirierendes Kochbuch gelesen. Und das Beste ist, dass Bocuse dem Leser Mut macht, sich das Kochen kreativ und aus eigenem Antrieb anzueignen, nicht durch schnödes Nachkochen von Rezepten oder irgendeine Heilslehre. Das einzige Credo von Bocuse ist, dass Materiallien wirklich gut sein müssen.
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am 28. November 2007
Das Buch bietet keine Bilder und keine trendigen Kochrezepte, wie man in 1 Stunde Arbeit seine 8 geladenen Gäste beeindruckt und dabei noch cool wirkt. Um ehrlich zu sein, ich habe bisher die Geduld nur für ein Dutzend der Rezepte gehabt, denn in diesem Buch ist wirklich fast alles für Fortgeschrittene. Für die meisten Rezepte fehlt es an irgendetwas in der eigenen Küche, für manche sogar an allem. Dafür kann man das Buch lesen wie einen Roman. Das ist französische Kochkultur vom feinsten, und mein spezielles Lob auch an die Übersetzer, die in vielen Anmerkungen dem Laien die Unterschiede zwischen französischer und deutscher Küche erklären. Ebenfalls sind sämtliche Rezepte zweisprachig betittelt und das Inhaltsverzeichnis findet sich auch in beiden Sprachen. Deshalb ist das Buch für mich mehr ein Primer der französischen Kochkultur als solches, als ein Kochbuch zum selber-machen.
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am 19. Februar 2016
Das hier ist das Gegenteil eines Jamie-Oliver-Rezeptbuchs. Es hat keine Bilder und keine schöne Aufmachung, enthält aber dafür nicht nur Rezepte, sondern auch Grundlagen zu den jeweiligen Lebensmitteln. Wer als Kind gern in Lexika geschmökert hat, wird dieses Kochbuch auch ab und an zur Hand nehmen, nur um darin zu lesen.

Tipp: Die Holzbein-Suppe! (Nicht im Stichwortverzeichnis zu finden)
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am 23. März 2011
Dieses französische Standardkochbuch enthält alle wichtigen Rezepte für den alltäglichen und auch den nicht alltäglichen Gebrauch. Es passt auch gut zur deutschen Küche.

Seine Gestaltung ist sehr schlicht, die Rezepte sind nacheinander abgedruckt, Grafiken gibt es keine, die werden in einem Standardkochbuch, also einer möglichst umfangreichen Rezeptesammlung auch nicht benötigt.

Einen Stern Abzug gab es dafür, dass das Layout als Taschenbuch für ein Kochbuch sehr ungünstig ist, es ist für den Kücheneinsatz nicht robust genug und man kann es ohne Hilfsmittel nicht aufgeschlagen auf den Tisch legen, um hin und wieder hinein zuschauen.
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am 18. Februar 2010
Wer gerne kocht und eine große Zahl von Grundrezepten braucht, ist seit Jahren mit diesem herrlichen kompakten Buch am besten bedient. Fernab von Tomatenkochbuch, italienische Spezialitäten und anderen Nischenprodukten oder Modekochbüchern lernt man hier die Basis für alles: Umgang mit Fleisch und Gemüse, wie macht man eine Standardsoße. Klar: keine Bilder, nur Text, der aber gut. Für Hobbyköche mit Grundverständnis für das Material, als Anleitung für eigene Kreationen. Mir fehlen nur einige freie Blatt zwischendurch für meine Notizen und Anmerkungen. Und: Die Bindung ist leider mies, hält den harten Küchenalltag nicht aus.
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am 31. Januar 2015
Ja, das Buch ist eine "Bleiwüste" - Text statt Bilder, Ja, man merkt an mancher Stelle, dass das ursprüngliche Werk schon viele Jahre alt ist. Ja, durch die Anpassungen der Übersetzer wurde das Buch nicht besser - umso mehr, als manche der noch als hier nicht erhältlichen Zutaten wie Drachenkopf oder grobes Meersalz nicht mehr so exotisch sind. Und manches ist schlicht so nicht richtig: Entrecôte und Rostbraten sind nicht die gleichen Stücke und das Entrecôte ist nicht zwingend ein sehr dünnes Stück Fleisch, auch wenn es so in Frankreichs Restaurants oft auf den Teller kommt. Man muss also bezüglich der Übersetzung von Zutaten - anderes Beispiel: Nordseekrabben werden von den Übersetzern pauschal mit Garnelen gleichgesetzt (natürlich ist es eine Garnelenart, aber bei Garnelen gibt es doch eine beachtliche Vielfalt über die Nordseekrabbe hinaus) - vorsichtig sein und etwas mitdenken.
Aber: Es geht in die Tiefe, liefert viele wichtige, ergänzende Informationen (das Rezept zur Bouillabaisse ist ein gutes Beispiel) und handelt die französische Küche in enzyklopädischer Breite ab. Damit ist es ein unverzichtbares Werk für die Küche (wie ich finde im Gegensatz zu dem "Der Große..." der Übersetzer). Es ist nichts für jemand, der gerne Kochbücher durchblättert und sich an schönen Fotos erfreut, sondern eines der Bücher, das man immer wieder braucht, weil sich darin eben fast alle Rezepte einer bestimmten Küche (in dem Fall der französischen) finden und dann auch noch viele hilfreiche Tipps zur Zubereitung dort, wo andere Kochbücher meist aufhören.
Trotz des unhandlich kleinen Formats und der lieblosen Aufmachung und obwohl die Übersetzer das Buch definitiv nicht besser gemacht haben gebe ich fünf Sterne, weil es - auch für den niedrigen Preis - eine immer noch hervorragende Übersicht zur französischen Küche ist.
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