Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More Learn more Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. August 2005
Wer sich schon immer gewundert hat über die scheinbar so tollen USA, die immer erfolgreich, hilfreich und gut zum Besten ihrer Bürger und der ganzen Welt agieren, der sollte sich dieses Buch zur Gemüte führen. Deschner ist eigentlich einer der profiliertesten Kirchenkritiker, was aber gut zum Thema paßt. Immer wieder zieht er die Verbindung zwischen den Aktionen der Supermacht und den religiösen Überzeugungen der Strippenzieher. Aber auch ganz ohne Religion legt Deschner in der ihm eigenen Vermischung von Fakten und ätzender Polemik schonungslos die Schattenseiten der USA frei, macht mit manchen gnädigen Legenden (Jeder kann es schaffen, wenn er nur hart genug arbeitet, etc) Schluß und zeigt penibel auf, dass seit der Gründung der Staaten stets Machtpolitik nach außen und Profitgier nach innern die treibenden Federn sind. Und schließlich wird klar, dass das von Europäern befremdlich empfundende Pathos der Bürger eine der wesentlichen Klammern darstellt, die das Land einigermaßen zusammen halten. Jeder sollte dieses Buch zur Abrundung seines Wissens lesen, und dann frei entscheiden.
0Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2003
Natürlich ist dieses Buch keine objektive Darstellung amerikanischer Geschichte - aber es wäre auch nicht realistisch sie zu erwarten. Natürlich ist es antiamerikanisch - aber nicht mehr als unsere Geschichtsschreibung proamerikanisch ist. Der Sinn dieses Buches ist uns eine andere Sichtweise dieses oft glorifizierten Landes zu vermitteln. Es zeigt uns die dunklen Seiten der USA und liefert unglaublich viele Fakten, die nur wenigen bekannt sein dürften aber von großer Relevanz sind. Wer Diskussionen mit Proamerikanisten erfolgreich führen will bekommt mit diesem Buch bestes Handwerkzeug. An der Sichtweise des Autors ist allerdings auszusetzen, daß er sehr genau die Schandtaten amerikanischer Politiker betrachtet, aber die anderer Länder wie z.B. Nazi-Deutschlands oder der stalinistischen Diktatur und der daraus resultierenden Bedrohung in seiner Wertung weitestgehend außer Acht läßt. Deswegen gibt dieses Buch extrem viele Informationen aber kein realistisches Geschichtsbild ab.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2002
Es wurde auf jeden Fall einmal Zeit, dass jemand die negativen Fakten der US-Geschichte zusammenstellt. Genau das tut Deschner in diesem Buch, und zeichnet die traurigen und schlimmen Punkte der US-amerikanischen Geschichte nach, von der Indianer-Ausrottung, über die Sklaverei, bis hin zu vielen sinnlosen Kriegen. So ein Buch zu schreiben ist sicherlich legitim, allerdings ist es nicht ganz korrekt, dieses Buch „Eine kritische Geschichte der USA" zu nennen, und somit den Anspruch zu haben, einen kompletten Geschichtsverlauf wiederzugeben. Denn kritisch heißt laut Dudendefinition: beurteilend, unterscheidend, prüfend! „Der Moloch" hingegen lässt die positiven Fakten weitgehend weg. Dazu möchte ich 2 Beispiele geben: Zum einen gab es in den USA Ende des 18. / Anfang des 19. Jahrhunderts schon eine (wenn auch eingeschränkte) Demokratie. Das wird im Buch aber kaum gewürdigt, obwohl die amerikanische Demokratiebewegung und die Unabhängigkeitserklärung von 1776 maßgeblich die geistigen Väter der französischen Revolution inspirierten. Das zweite Beispiel betrifft den 2. Weltkrieg, Deschner schreibt in einem kurzen Satz, dass Sowjetunion und Westeuropa ohne US-Hilfe (finanziell und militärisch) den Krieg gegen das Deutsche Reich verloren hätten. Das wird nicht gewürdigt, sondern als negativ dargestellt (Zitat: „und provoziert Deutschland")! Es wird beschrieben, wie die USA Deutschland provoziert, und geradezu zur Kriegserklärung getrieben haben. Eine etwas merkwürdige Darstellung, zumal Deutschland bereits in 11 europäischen Ländern und Nordafrika Krieg führte (und die werden wohl nicht alle provoziert haben).
„Der Moloch" ist kein komplettes Geschichtsbuch, da einige positive Fakten fehlen. Als Zusammenstellung der negativen Seiten ist es interessant, sollte aber vielleicht den Untertitel „Negative Fakten der USA" oder „Die andere Seite der US-Geschichte" tragen.
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juli 1999
Endlich ein Buch das den unkritischen Amerikaphilen (und nicht nur ihnen) etwas ueber die bigotte Heuchelei in "God's own country" erzaehlt. Von den Anfaengen der Kolonisation bis heute - eine Geschichte des Kapital-Imperialismus und der Unterdrueckung und Ausbeutung weiter Bevoelkerungsteile. Vieles erscheint ueberzeichnet, aber nach zwei Jahren im "Bauch des Monsters" (José Marti) weiss ich, dass Deschner die Wahrheit spricht. Ein Wermusttropfen: manchmal waeren Literaturzitate angebracht, um die Schilderungen zu untermauern und den Gegnern nicht den Angriffspunkt zu geben, unsubstantiierte Behauptungen abzugeben.
In Summe: ein wichtiges Buch, fuer alle, die sich fragen, warum es den Amerikanern (??) wirtschaftlich so gut geht und Europa an der Rezession leidet und die gerne haetten, dass wir auch ein bisschen mehr Amerikanisch werden.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. September 2002
... hat mich gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite.
Ich habe noch nie Geschichte so schonungslos offen gelesen.
Sie ist flüssig geschrieben, mit einer angemessenen Mischung aus Sarkasmus und Humor, ohne dabei die Tatsachen zu beschönigen oder ins Lächerliche zu ziehen.
Dieses Buch muss man gelesen haben.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. November 2016
... ein Deschner, der mich begeistert.
Für mich informativ, lehrreich und viele meiner Vermutungen bestätigend und auch belegend.
Leider lesen jene Menschen, die es bitter nötig hätten, kaum solche Bücher.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. April 2000
Kennen Sie die wahre Geschichte? Die Geschichte des 20.Jahrhunderts ist - weil noch wirksam - mehr oder weniger Ideologie. Und sie ist die Geschichte des Großreiches USA. Karlheinz Deschner wagt sich in die tabuisierten Regionen ausserhalb des gängigen Geschichtsmodells. Er ermöglicht Blicke in Abgründe, die den Leser wie sonst nur gute Science fiction schwindlig machen. Unsere maßgeblich von den USA geprägte "Kultur" steht auf einem geradezu erschreckend fauligem Fundament. Durch das unumschränkte Regime des Kommerz wird 500 Jahre Humanität untergepflügt. Wo fand der größte Genozid aller Zeiten statt? Falsch! Wer finanzierte die Nationalsozialisten? Falsch! Die Integrität des Autors und seine wissenschaftliche Reputation scheint bemerkenswerterweise heil geblieben zu sein. Versucht man den Autor durch Nichtbeachtung wirkungslos zu halten? Seine "Kriminalgeschichte des Christentums" ist durch die jüngste Abbitte des Papstes sozusagen "kanonisiert" worden. Eine vergleichbare Bestätigung erhielt "Der Moloch" durch die Abbitte der USA-Aussenministerin in Teheran 3/2000. Es ist tatsächlich - trotz des damit verbundenen Grauens - wahrscheinlich: Wenn Sie den Moloch kennengelernt haben, kennen Sie die wahre Geschichte.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 1999
Nun ja, dass die Amis fett und hässlich sind, Alkohol nur aus braunen Papiersackerl trinken und ihre Pudel in Mikrowellenherden zu trocknen versuchen ist in Europa Allgemeingut. Auch kennen wir den Kissingersager, höchstens 2 Senatoren würden den Kosovo auf der Landkarte finden. Doch wie ist es mit unserem Wissen über die Historie jenseits des Atlantik bestellt? Den Genozid an den Indianern kannten wir aus dem einen oder anderen alten Western, in dem womöglich gar Ronald Reagan sein schauspielerisches Untalent zu Schau stellte. Karlheinz Deschner stellt im "Moloch" unsere Fantasien von Winnetou gründlich auf den Kopf. Penibel listet der als Päpstfeind bekannt gewordene Autor Detail um Detail auf; nach Powhattans und Pequots werden Cheyennen, Sioux und Apachen abgeschlachtet. Nach der Eroberung von Texas und Mexiko scheinen sich die Amis so ans Morden gewöhnt zu haben, dass sich ihr Bürgerkrieg nur als logische Fortsetzung darstellt. Dass vor allem die USA am ersten Weltkrieg schuld sind, wird als ebenso selbverständlich genommen, wie die umstrittene Faschismustheorie, die Wallstreet hätte Hitler finanziert. Dabei, wie bei der Verurteilung jedes einzelnen Präsidenten von Washington bis Bush gibt Deschner letzte Reste von Ausgewogenheit auf und kritisiert, wie man es aus seinen Vatikanbüchern kennt. Ist das Buch zu einseitig? Sicher. Wer sollte es dennoch lesen? Nur jene Linken, denen das Stammland des Kapitalismus immer schon suspekt war? Oder auch einige Amerikophile mit dem Motto: "Vom Amerika lernen heisst siegen lernen"? Ich denke beide, auf dass sich das Wissen über die USA vermehre und die Argumente im Streit verbessern. Was will man mehr von einem Buch?
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Oktober 2009
Eine kritische Geschichte der USA - ja, was bedeutet das eigentlich? Bedeutet das, ein differenziertes Bild über die ältere und jüngere Geschichte eines Staates zu zeichnen, quasi ein vollständiges Bild, das sowohl Licht und Schatten der Geschichte aufzeigt?
Wenn dies so sein sollte, ist "Der Moloch" keine kritische Geschichte der USa, sondern eine einseitige Auslegung. Es ist irgendwie in den letzten 10-15 Jahren zum Trend geworden, die USA als den Teufel persönlich zu skizzieren. Leider geschieht dies völlig undifferenziert, wie in diesem Buch.
Natürlich haben die USA (wie jeder andere Staat auch) Schattenseiten und Leichen im Keller ihrer Geschichte. Aber - ebenfalls wie jeder Staat, jede Kultur, auch viel gutes bewirkt. Davon ist aber keine Rede, zum Beispiel nicht davon, um mal den Bezug zu Deutschland zu suchen, dass es das Veto der USA war, das den Morgenthau-Plan verhindert hat, der die völlige Dempontage und Umwandlung in ein Agrarland Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg zum Ziel hatte, es wird auch nicht erwähnt, dass die USA Deutschland wieder aufgebaut haben usw.
Hinzu kommt, dass Deschner nicht eine einzige Quelle als Beleg für seine Ausführungen anführt. Damit wird dem interessierten Leser jegliche Möglichkeit genommen, dioe ein oder andere Aussage nachzuprüfen.
22 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. September 2004
Bei den teilweise unterträglichen LObhudeleien über Amerika tut es wirklich gut, gelegentlich die andere Seite zu betrachten. das tut Deschner ausgiebig und in der bekannten Weise. Pareiisch und hart im Austeilen schärft er den Blick auf die Wahrheit, die irgendwo zwischen den KOnservativen und Herrn Deschner liegt. Erfrischend, einen Autor zu lesen, der das genaue Gegenteil von politisch korrekt ist.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden