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am 25. Januar 2003
Ein fremdes Raumschiff wird entdeckt, das direkten Kurs auf die Erde nimmt. Nach erregten Diskussionen kommt man in den führenden Kreisen zu dem Schluß, daß Wesen, die den Weltraum durchqueren, eigentlich nur friedlich sein können. Es gibt zwar einige Leute, die nicht so recht daran glauben, doch diese bekleiden keine wichtigen Positionen. Und so wird dann den Ankömmmlingen ein Empfangskommite zur Begrüßung entgegen geschickt. Doch bevor dieses auch nur ein Wort von sich geben kann, eröffnen die Außerirdischen bereits das Feuer. Die Aliens beginnen nun einen Krieg, und sie machen den Menschen klar, daß sich diese entweder unterwerfen, oder daß die Menscheit restlos ausgerottet wird.
Es geht recht gemächlich los, steigert sich dann aber gewaltig. Die Handlung des Romans ist Science Fiction pur und man sollte sich auf gar keinen Fall dazu verleiten lassen, das Ganze als abgedroschenes Thema oder als Klischee abzutun. Auf den ersten Blick mag es so erscheinen. Doch dann schießen Niven/Pournelle ein wahres Feuerwerk an begeisternder und fesselnder Lektüre auf den Leser ab. Den beiden Autoren ist es gelungen, eine atemlose Stimmung zu erzeugen aufrecht zu erhalten und immer weiter zu steigern, bis es dann zum furiosen Finale kommt. Und obwohl die anfänglich noch bestehenden politischen Strukturen längst überholt sind, paßt die Handlungs- und Denkweise der verantwortlichen Akteure auch noch in unsere heutige Zeit.
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am 23. August 1999
1985 zeigten Larry Niven und Jerry Pournelle der Welt wieder einmal, wie gute Science-Fiction aussehen muß. Irgendwann etwa gegen Ende des 20. Jahrhunderts wird die Erde von einem Schiff von Außerirdischen überfallen, die sich von der Menschheit nicht so sehr durch ihre technologischen Kenntnisse unterscheiden, sondern durch ihre Denkweise, die einen Frieden fast unmöglich macht. Ähnlich ausgefeilt und umfassed wie in "Luzifers Hammer" beschreiben die beiden Autoren hier eine prinzipiell mögliche Situation. Sie beschränken sich nicht auf den Blickpunkt von ein oder zwei Protagonisten - schließlich handelt es sich ja auch um ein globales Problem. Eine nette Idee finde ich den Einsatz von SF-Autoren, um Kriegsgefange besser verstehen zu können (In wievielen der im Buch auftretenden Autoren erkennen Sie echte Schriftsteller wieder?). "Fußfall" ist keine SF von der Stange, sondern ein wirklich gutes Buch, das zeigt, das die SF eine eigenständige Literaturgattung ist, die sich nicht verstecken zu braucht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 21. April 2006
"Fußfall" ist ein klassischer Science Fiction aus der Zeit des Kalten Kriegs, in dem es um Raumfahrttechnologie, Militär, Atombomben und einen genau definierten Aggressor geht. "Fußfall" beeindruckt nicht mit differenzierter Figurenzeichnung, strapaziert den Zufall arg, zollt der Zunft der SF-Schriftsteller auf lächerliche Weise Achtung und verfällt in jedes Klischee des einsamen amerikanischen Helden, der auf seinem Raumschiff-Pferd galoppiert kommt und den Gegner mit seiner nuklearen Winchester vom Himmel bläst.

Und trotzdem - das Buch ist ein "pageturner". Seine große Stärke liegt in der Beschreibung der Elefantenkultur vom andern Stern mit ihren allzu menschlichen Intrigen. Wieso soll's im Weltall anders sein als hier auf Erden? Auch der Zusammenprall der völlig unterschiedlichen Kulturen von Menschen und "Rüsslern" ist einfallsreich - sehr nett auch, dass die Elefanten ausgerechnet in Afrika ihr erstes Waterloo erleben. Die Invasoren leisten ganze Arbeit bei der Verwüstung der Erde, und man verfolgt mit Spannung, wie sich die Erdenbürger auf einem total demolierten Planeten durchschlagen.

Hohe Literatur und vielschichtige Differenzierung gibt's hier nicht, aber wer unterhaltsam-anspruchslose SF zum Zwecke des Eskapismus mag, ist hier genau richtig!
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am 13. September 2005
Eine Alien-Invasionsgeschichte der anderen Art. Die Zutaten sind bekannt, aber die Details sind oft überraschend. Dieses Buch ist beste Science Fiction Unterhaltung und lebt vor allem von dem kulturellen Konflikt zwischen Eroberern und Ureinwohnern. Wenn man möchte, kann man über diese Konstellation eine Weile nachdenken (muss man aber nicht).
Weil das Buch ein paar Längen hat gibts hier nur 4 Punkte. Trotzdem: Lesen!
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am 3. Dezember 1999
Die boesen Aliens kommen schiessen alles platt und am Ende rettet ein einsamer Held die Erde im Alleingang vor der drohenden Vernichtung durch den Erzboesewicht der Galaxis. Stellen Sie sich vor das alle Sci-Fi Romane diesem Script von Independence Day folgen? Dann sollten sie diesen Roman lesen. Mit Freude wird man sehen, wie intelligent und ausgewogen ein Sci-Fi-Roman sein kann. Die Alliens sind nicht einfach boese, und der einsame Held spielt auch keine ueberragende Rolle (ein bisschen Selbbeweihraeucherung der Sci-Fi Autoren ist leicht zu verzeihen). In keinem Moment wird das Buch langweilig oder ger berechenbar. Aber bleibt immer (vielleicht bis auf das Ende) realistisch und der Super-Energy-Hyperraum-alles-weg-Blaster wird auch nicht 3 Sekunden vor dem Ende erfunden. Sollten Sie Science Fiction also nicht moegen lesen Sie dieses Buch, sollten Sie schon immer Sci-Fi Fan gewesen sein naruerlich erst recht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 14. August 2000
Dies ist eines der besten SF-Bücher, die ich gelesen habe. Dem Autorenpaar Niven/Pournelle ist eine überzeugende Schilderung unterschiedlicher Kulturen und Denkweisen gelungen. Weder sind die Aliens nur böse Eroberer noch sind die Menschen die guten Verteidiger, sondern gut und böse sind über beide Arten gleichmäßig verteilt. Die vielschichtige Handlung und der Versuch, die Denkweise und die Motivation des jeweils anderen zu verstehen, hat mich gefesselt. Sehr positiv ist auch, daß der Kampf mit den zur Verfügung stehenden Mitteln geführt wird und weder phantastische Erfindungen noch der Beistand einer fortschrittlichen Rasse bemüht wurde. Das Ende ist in seiner Konsequenz sehr überraschend.
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am 15. April 2006
Ich lese viel SciFi und "Fußfall" ist ein Buch, das ich vor Jahren gelesen habe und immer wieder raus suche um es noch einmal zu lesen.
Die Story ist eigentlich ein Standart: Aliens kommen und wollen die Erde erobern, das ganze ist aber so brilliant und mit Liebe zum Detail erzählt, dass man durch das Buch fliegt um zu sehen wie es weiter geht.
Was mir besonders positiv auffiel ist, dass die Aliens nicht humanoid sind und es neben dem militärischen Konflikt auch noch einen kulturellen gibt, der schlüssig dargestellt wird, so dass die Außerirdischen z. B. einer Gruppe von Gefangenen einen Porno zeigen um von den Gefangenen dann zu erfahren, was der Sinn des Films ist.
Meiner Meinung nach ist der Roman die beste Zusammenarbeit von Niven und Pournelle.
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am 12. Dezember 2008
Super, wenn man bedenkt was das Buch schon auf dem Buckel hat.
Klassischer Erstkontakt Roman der ab der zweiten Hälte Military lastig wird.
Manche finden ja immer den Pathos nicht angebracht den solche Szenarien mitbringen, doch ich finde ihn nicht übertrieben. Auch finde ich die Invasoren sehr authentisch dargestellt (Kleine Elefanten ;-)).

Daumen hoch.
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am 9. September 2007
Ich habe schon vieles gelesen, und bin bei Adam Douglas hängengeblieben, da er durch seine besondere Art von Humor besticht. Doch dann las ich Bücher von Larry Niven, wie "Crashlander" und vielles von den Kzin Kriegen. Aber Fußfall ist die absolute Krönung!! ein Meisterwerk.. Nur zu empfehlen an alle die was für Ausserirdische übrig haben...:)
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am 27. Februar 2004
Langweilig und belanglos
Dieses Buch stand bei mir schon seit einigen Jahren im Regal, bis ich es jetzt endlich doch mal gelesen habe. Im Regal wäre es auch besser geblieben (ungelesen natürlich), dann wären jedenfalls die bisher durchaus guten Erinnerungen an andere Niven-Romane gewahrt geblieben. Aber so...
Die vermeintlich so fremdartigen Aliens sind (wieder mal) nichts anderes als ein fremdartiges, aber durchaus menschliches Völkchen (äußerlich natürlich nicht, aber das Aussehen der Aliens bleibt ja jedem Autor selbst überlassen). Kulturelle Missverständnisse, die hier der Aufhänger für die ganze Geschichte sind, kennt jedenfalls jeder, der schon ein mal im Ausland Urlaub gemacht hat.
Der Schluss wird an Unglaubwürdigkeit wirklich nur noch durch den Oberwitz des Computervirus aus Independence Day übertroffen. Wenn die Fremden sich derart simpel überlisten lassen, muss man sich schon fragen, wie sie es überhaupt in den Weltraum, geschweige denn bis zu einem anderen Stern geschafft haben.
Apropos Independence Day: wer den Film gesehen hat, kann sich diesen Roman locker sparen: die Storys (falls man das so nennen will) haben doch auffällig viele Parallelen und die Personen sind fast beliebig austauschbar (Der Präsident der USA ist da nur das augenfälligste Beispiel).
Ich frage mich übrigens, wie man einen dermaßen dünnen Plot (die Aliens kommen, es wird gekämpft, sie werden besiegt .... fertig) auf fast 800 Seiten aufblasen kann. Ich habe mich jedenfalls ab Seite 200 richtiggehend zwingen müssen, weiter zu lesen.
Was mich an diesem Buch besonders erheitert hat, ist der bis ins Extreme getriebene peinliche Hurra-Patriotismus (wir kämpfen auch mit bloßen Händen gegen Raumschiffe. Und wir gewinnen, weil wir Amerikaner sind!). Wäre der Roman nicht fast 20 Jahre alt, man könnte ihn glatt für ein aktuelles Werk aus der George-Doppel-U - PR-Abteilung halten (oder wurden damals auch gerade irgend welche Durchhalteparolen benötigt?).
Die Autoren haben mit diesem Buch wahrlich kein Meilenstein der SF-Literatur geschaffen. Leider sind es aber genau diese kommerziell erfolgreichen Werke, die in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten und damit ein recht einseitiges Bild der Science Fiction erzeugen (Action, Knall-Bumm, Wild-West im Weltraum). Schade, denn die SF hat wirklich mehr zu bieten.
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