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am 31. Oktober 2000
Ich habe das Buch vor 10 Jahren (im Alter von 19 Jahren) zum ersten Mal gelesen, förmlich verschlungen und zu einem meiner Lieblingsbücher erklärt. Vor kurzem habe ich es zum 4. Mal gelesen und sehe es -vielleicht inzwischen etwas gereifter :) - nun etwas kritischer. Das Thema der Reinkarnation finde ich sehr interessant und gut umgesetzt. Die Szenen in der Vergangenheit sind lebhaft beschrieben und sehr spannend. Aber was die Szenen in der Gegenwart angeht, gefällt mir inzwischen einiges nicht mehr. Es wird immer wieder betont, was für eine toughe, emanzipierte udn selbstbewusste Frau Jo ist - trotzdem lässt sie sich ständig von Männern herumschubsen, Vorschriften machen, schlagen, sogar vergewaltigen, ohne dass sie auf die Idee kommt, von diesen Männern vielleicht mal Abstand zu halten,(vor allem Nick), ihnen den Zutritt zu ihrer Wohnung zu verweigern oder die Schlösser auszuwechseln, (nachdem Nick sich weigert, seinen Schlüssel abzugeben). Der Psychiater bricht seine Schweigepflicht, um mit diversen Männern über sie zu reden, ihr Journalistenfreund beutet sie aus - und trotzdem zieht sie keinerlei Konsequenzen. Dieses absolut unselbständige, kindlich-abhängige Verhalten macht es in meinen Augen schwer, sich mit Jo zu identifizieren und sie ernst zu nehmen. Ohne die Männer in ihrem Leben ist sie ein Nichts, gleichzeitig soll sie jedoch unglaublich abgebrüht und durchsetzungskräftig sein, eine echte Karrierefrau - das ist leider nicht überzeugend umgesetzt.
Trotzdem ist es jedoch ein sehr spannendes Buch, nur zu empfehlen. Erskines spätere Bücher sind großteils leider nur noch laue romantische Spukgeschichten, lediglich Tochter der Phoenix und Königreich der Schatten sind noch auf dem Level von der Herrin von Hay. (Originaltitel übrigens "Lady of Hay")
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am 3. März 2003
Leider gibt's für dieses Buch nur 5 Sterne zu vergeben, verdienst hätte es deutlich mehr. Spannend bis zur allerletzten Seite. Zum Thema Reinkarnation mag man geteilter Meinung sein, aber es gibt vermutlich Dinge zwischen Himmel und Erde die man sich nicht vorstellen kann. Warum soll also eine Art "Wiederkehr oder Reinkarnation" nicht möglich sein?
Dieses Buch greift das Thema auf eine höchst spannene Weise auf, man kann das Buch nicht mehr weg legen.
Höchst empfehlenswert.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. Juni 2003
für dieses wunderschöne Buch. Es ist unbeschreiblich schön. Alles, aber auch wirklich alles an diesem Buch stimmt: das Thema, der Schreibstil, die Geschichte - es ist traumhaft. Aber auch traurig. Zum Schluß habe ich doch die ein oder andere "Feuchtigkeit im Augenwinkel" wegputzen müssen. Joanna Clifford nimmt als junge Studentin an einem Experiment teil. Es soll versucht werden, ob sie in einem früheren Leben schon mal existent war und es möglich ist, eine Verbindung herzustellen. Bei diesem Experiment stirbt sie fast, denn es ist mehr als erfolgreich. Und so wird beschlossen, ihr Gedächtnis zu "verschließen", sie soll keine Erinnerung daran mehr haben, denn es ist offensichtlich zu gefährlich. Viele Jahre später soll Joanna über genau dieses Thema als Journalistin darüber schreiben. Um sich genauestens zu informieren, wagt sie einen Selbstversuch - und prompt ist "der Verschluß" nicht mehr verschlossen und so erlebt sie die Geschichte von Matilda, Lady of Hay, im 12. Jh. bis zum bitteren Ende. Und es ist bitter. Verraten von William, ihrem Ehemann, gehaßt von König John, den sie als Liebhaber abgewiesen hat, und verlassen von ihrem Geliebten Richard, steht sie am Ende ganz alleine da und stirbt mit ihrem ältesten Sohn in einen Kerker auf besonders grausame Art und Weise. Ooh, mit läuft's noch kalt den Rücken runter, wenn ich nur dran denke. Waaa - kein Wunder, dass sie auch nach 800 Jahren noch "ein paar Rechnungen offen hat"....! Joanna ist aber nicht alleine mit Matilda - König John, Richard und William sind auch "zurückgekehrt" - und sie alle haben ein großes Interesse daran, dass die Geschichte zu ihren Bedingungen abläuft......Suuuperspannend, megagroßes Lesevergnügen - ich werde das Buch sicher noch einmal oder mehrmals lesen - es ist neben dem "Königreich der Schatten" für mich das beste Buch. Meine absolute Empfehlung !!!!
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am 12. Februar 2003
Die Idee, die hinter diesem Roman zu stecken scheint, hat mir ziemlich gut gefallen, doch finde ich ist die Umsetzung nicht wirklich gelungen...
Jo Clifford gerät durch Hypnosesitzungen in das Leben einer vor 800 Jahre lebenden Frau... es ist ziemlich utopisch, was einem Roman ja keinen Abbruch tun muß, doch fand ich alles ziemlich irreal rübergebracht, so daß mich der Roman auch nicht wirklich fesseln konnte. Falls ich mal Zeit und Lust hatte, habe ich weiter gelesen, aber gereizt hat es mich nicht wirklich. Ein Buch für zwischendurch, aber kein Highlight.
Zum Schluß des Romanes läuft dann auch noch alles drunter und drüber. Ich für meinen Teil kann auch nachdem ich es fertig gelesen habe nicht wirklich sagen, ob es ein HappyEnd gab oder nicht... da zum Schluß ziemlich viel durcheinander geschmissen wurde und man eigentlich gar nicht mehr weiß woran man ist...
Ich kann dieses Buch jedenfalls nicht weiterempfehlen, obwohl es sicherlich auch Leser gibt, denen das Buch gefallen wird. Die Geschmäcker sind ja verschieden ;-)
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am 11. Dezember 2001
Ich habe den Roman zweimal gelesen und festgestellt, daß er mich auch nach einem Jahr Abstand noch in seinen Bann zu ziehen vermochte. Die Charaktere sind sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart überzeugend und lebendig beschrieben. Ängste, Zweifel und andere Emotionen werden mit viel Einfühlungsvermögen vermittelt.
Die Geschichte um Mathilda de Braouse und ihr Schicksal ist ebenso spannend ausgefallen wie das Thema Regression und Hypnose.
Die Autorin sollte ihren Stärken auch in weiteren Romanen treu bleiben!
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Februar 2003
Dieses Buch hätte wirklich mehr Sterne verdient, es ist und bleibt das Beste Buch das ich je gelesen habe.
Ich habe es vor vielen Jahren entdeckt, und seitdem immer wieder gelesen, inzwischenzeit bestimmt 10 mal wenn nicht öfter.
Barbara Erskine beschreibt fein und ausführlich die Charaktere und Gefühle der einzelnen Personen, und vorallem, die Gefühle zwischen ihren verschiedenen Leben.
Man meint bei diesem Buch, man wäre Live dabei, man kann sich gut in die Charaktere mitsamt ihren Vorzügen und auch Fehlern hineinfühlen.
Ich habe dieses Buch zwar schon sehr oft gelesen, aber ich werde es wohl immer wieder tun.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 18. Mai 2000
Dieses Buch ist eine Meisterleistung der Autorin, welche es brilliant versteht, das jetzt mit der Vergangenheit zu verknüpfen. Barbara Erskine hat es einfach super packend und spannend geschrieben, das man die Zeit um sich herum ganz und gar vergisst. Man könnte ewig weiterlesen ohne zu ermüden (höchstens die Augen vom vielen Lesen). Das ganze Buch ist so geschrieben, daß man meinen könnte, dies sei alles genauso passiert (und nicht erfunden). Die Charaktäre lebensecht, das Umfeld im Heute und sehr gut recherchiert. Eine Meisterleistung
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am 6. März 2007
Ich war sehr gespannt als ich mir das Buch gekauft habe und freute mich auf ein schönes Leseabenteuer. Zuvor hatte ich gerade "Die Tochter des Phönix" gelesen und hoffte nun ein gleichwertiges Buch vor mir zu haben, was allerdings nicht so war.

Die Romanheldin Jo wird zunächst als taffe Journalistin beschrieben, welche sich nicht die Butter vom Brot nehmen läßt. Im Verlauf des Geschehens wird sie allerdings immer mehr zum Mauerblümchen, welches sich von den Männern an der Nase herumführen läßt und welches sogar, nachdem sie vergewaltigt und geschlagen wurde, einfach den Mund hält. Also identifizieren konnte ich mich nach den Geschehnissen nicht mehr mit ihr. Ganz im Gegensatz zu Matilde. Sie bietet den Männern, welche Sie herumkommandierieren wollen die Stirn. Wohl eher untypisch für die Zeit, aber was sollŽs.

Trotz allem ist es ein gutes Buch. Spannend, authentisch und vor allem gut geschrieben. Dennoch wäre es für mich interressanter gewesen über Matildas Leben zu lesen im Stile "Der Tochter des Phönix". Daher nur 4 Sterne.
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am 25. Oktober 2004
Die Herrin von Hay mein zweites Buch der Autorin nach "Königreich der Schatten". Eine ähnliche Geschichte, eine junge Frau welche in die Vergangenheit versetzt wird, wobei bei der Herrin von Hay ist diese junge Frau eigentlich eine sehr selbstständige und selbstbewusste Frau, die normalerweise voll im Leben steht und dann in die Vergangenheit versetzt wird, auch dort - dann Mathilda ist sie für diese Zeit äußerst mutig und selbstbewusst.
Das Leben zu Zeiten von König John wird im Detail dargestellt und auch die Geschichte von Mathilda und ihrer Familie im Mittelalter wird spannend und sehr interessant erzählt, mit viel Gefühl weil es ja auch eine Liebesgeschichte gibt, nämlich zwischen Mathilda und einem jungen schönen Mann sowie auch Realität bzw. Brutalität wie es eben zu dieser Zeit gewesen seindürfte, jedenfalls ein wirklich gutes Buch, natürlich braucht man für die Möglichkeit einen Menschen mit Hypnose ins Mittelalter versetzen zu können ein gewisses Maß an Fanatasie, aber das haben wohl die meisten Leser.
"Nur" vier Sterne deshalb, weil die letzten hundert Seiten etwas zu sehr in die Länge gezogen wurden und nur noch wenig vom wesentlichen Inhalt bieten.
Ich würde jedenfalls sofort wieder ein Buch in der Art von dieser Autorin lesen.
Brigitte aus Niederösterreich
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. März 1999
Ich bin als begeisteter Stephen King Leser ziemlich verwöhnt, aber als ich dieses Buch von einer Freundin zum Lesen bekam, war ich sehr überrascht. Ein excellent geschriebenes Buch, es lässt sich sehr gut lesen und fesselt den, der es in Händen hält, bis auf die letzte Seite. Zusammen mit Jo ihre Reinkarnation erleben, wie sie nicht mehr davon loskommt und immer häufiger in die Existens Matildas schlüpft u. deren Leben lebt...ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Toll!!!
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