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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
13
4,7 von 5 Sternen
Liebe Sophie! Brief an meine Tochter
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. Juni 2013
Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre aller Eltern werden. Der Autor versteht es auf wunderschöne Art seine Gedanken, sowohl an seine Tochter, als auch an den Leser weiterzugeben. Nie mit erhobenem Zeigefinger, sondern immer auch mit Zweifel und Selbstreflexion. Diese Gedanken sollten sich alle Eltern machen und sich überlegen, wie sie das Leben ihrer Kinder gestalten und was sie ihnen mit auf den Weg geben möchten.
Es ist kein Ratgeber, so etwas würde ich nicht lesen wollen. Nein, das Buch ist ein berührendes Werk eines Vaters, der damit hadert, dass unsere Kinder oft erwachsener sein müssen, als ihre Eltern.
Unbedingt lesenswert!
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am 17. Oktober 2013
Henning Sußebach, Redakteur der Zeitung „Die Zeit“ hat einen Brief an seine 12jährige Tochter geschrieben – herausgekommen ist dabei ein Plädoyer für die Kindheit - für mehr Freizeit und gegen die Vereinnahmung durch Bildungssystem und Eltern. Ein weises, kleines Buch – sympathisch, nachdenklich stimmend, ein bisschen gefühlsduselig, meistens gefühlvoll.

Er blickt zurück auf die eigene Kindheit und auf die seines Großvaters, beschreibt die Okkupierung des Alltags durch Eile und Effektivität als direkte Folge der Globalisierung. Er spricht viel von Zukunftsangst und dem Wunsch, unsere Kinder vor allem und jedem behüten, dabei aber gleichzeitig stark machen zu wollen für die große, weite Welt.

Der Autor fragt zurecht, welche Hilfsmittel wir unseren Kinder eigentlich gegen Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit mitgeben. Eine 1 in Englisch? Oder in Latein? Volle Stundenpläne und Vereinsmitgliedschaften?
Oder ist das alles nur ein verzweifelter Sprung in ein Hamsterrad, das sich immer schneller bewegt und gleichzeitig nirgendwo ankommt?
Diese Frage stellt sich Sußebach auch selbst. Was angenehm ist, denn der erhobene Zeigefinger bleibt im Hintergrund.

Sußebachs Buch ist ein Buch für Väter und Mütter, viel mehr als ein persönlicher Brief an seine Tochter (würde er sich nur an seine Tochter wenden, hätte er den Text nicht veröffentlichen müssen.) Zum weitaus größeren Teil richtet er sich an die anonyme Leserschaft - die wohl hauptsächlich aus Müttern und Vätern der Mittel- und Oberschicht bestehen wird.

Denn dieses Buch bietet lediglich einen Ausschnitt, richtet den Blick auf einen bestimmten Teil der Gesellschaft.
Von Kindern, die nicht jeden Tag zur Schule kutschiert werden, stattdessen allein hin und zurück laufen und nachmittags wieder alleine fernsehschauen weil die Eltern arbeiten, ist hier nicht die Rede.
Stattdessen steuert der Text zielsicher Themen wie Burnout und Ritalingabe an und befasst sich mit entsprechenden Statistiken.

Wenngleich das natürlich richtig und gut ist und es ganz bestimmt diese Eltern gibt, die ihren Kids keine eigene Freizeit zugestehen und noch bis in die Abendstunden hinein deren Hausaufgaben überwachen, hat die Sache einen Haken: Diese Eltern werden dieses Buch überwiegend nicht lesen.
Das tun wohl ausschließlich Eltern, die ohnehin versuchen, alles richtig zu machen und viel über das Thema Erziehung nachdenken. Die finden sich in den Gedanken des Autors wiederum wieder, sind aber vermutlich ebenso wie Sußebach zu dem Schluss gekommen, dass "Kind-sein-dürfen" wichtig ist, man sich aber auch nicht vollständig den äußeren Gegebenheiten entziehen kann.

Fazit: Ein Buch, bei dem man viel nicken und zustimmen kann, das angenehm (und ziemlich schnell) zu lesen ist, das aber wenig neue Erkenntnisse bietet und Kindsein ausschließlich aus der Perspektive gutsituierter Familien betrachtet.
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am 28. Januar 2014
"Liebe Sophie" ist ein sehr schmales Bändchen. Ein kleines Buch, in dem der Autor Henning Sußebach, Journalist bei der ZEIT, sich an seine 12jährige Tochter wendet und versucht, ihr und vor allem sich selber zu erklären, warum die Schule im Leben seiner Tochter so einen wichtigen Stellenwert hat, dass für viele andere Dinge keine Zeit mehr bleibt. Er ist erschüttert, und je mehr er mit Experten darüber spricht, desto verzweifelter wird er. Und doch merkt er immer wieder, dass er genau in diesem Hamsterrad ist, dass ihn gerade beim Nachdenken darüber so unglücklich macht.

Das könnte interessant sein. Es liest sich auch ganz schön. Es gibt sicher viel Stoff zum Nachdenken, wenn man sich bislang diese Fragen noch nie gestellt hat und durch diese Lektüre zum ersten Mal wirklich darüber nachdenkt, was dieser ganze globale Wettbewerb, die PISA-Tests, das Turbo-Abi und und und für Auswirkungen auf Kinder und auf die ganze Gesellschaft haben.
Ich hatte aber auch schon vor der Lektüre darüber nachgedacht. Und darum war mir das ganze zu lang. Die Gedanken des Autors, so war mein Gefühl ab der zweiten Buchhälfte, drehen sich irgendwie im Kreis. Er kommt nicht weiter. Und er kommt aus diesem Gedankenkarussell nicht raus. Denn alles, was ihn stört, das lebt er ja auch. Und er kann irgendwie auch nicht anders.
Er rät zum Ausbruch - und erklärt gleich wieder, warum alles ist, wie es ist.

Henning Sußebach hat einen wunderbaren Artikel in der Zeit geschrieben. Unter der Überschrift "Liebe Marie" kann man ihn sich ergooglen. Dort wird in kurzer, sprachlich klarer Form all dies auf den Punkt gebracht, was er dann dank des Erfolgs seines Artikels, zu einem Buch erweitert hat. Meiner Meinung nach hätte er das nicht zu tun brauchen. Der Artikel sagt alles. Das Buch zieht sich am Ende wie Kaugummi und man ist hinterher nicht klüger als vorher.
Denn Sußebach ist kein Revolutionär, der seiner Tochter sagt: "Lass den ganzen Mist, schmeiß die Schule, geh nach der 10. ab, mach mal ein Praktikum in einem Bereich, auf den Du noch nie gekommen bist, geh mal ein bisschen jobben und verdien Dir das Geld für eine große Reise. Und wenn Du dann zurück kommst, überleg Dir in Ruhe, womit Du eigentlich in Zukunft Dein Geld verdienen willst." Nein, er rechtfertigt das Verhalten von Eltern und Lehrern, erklärt, entschuldigt. Er kann nicht anders.

Mir hat das leid getan beim Lesen. Ich finde, der Artikel bringt besser rüber, worum es dem Autor geht. Den würde ich rückhaltlos empfehlen. Das Büchlein kann, muss man aber nicht lesen.
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am 9. Januar 2014
Henning Sußebach ist Redakteur bei der Wochenzeitschrift "DIE ZEIT" und vermag mit seinem lockeren und ehrlichen Schreibstil mitzureißen.

Der Autor äußert in seinem Buch Kritik an der Schulzeitverkürzung, durch die seiner Meinung nach unter anderem den Kindern die Kindheit "geraubt" wird. Er greift die Themen "Leistungsdruck", "Zeitmangel" uvm. auf, an die der Leser durch lebendige Sprache und kurzweilige Schreibweise herangeführt wird.

Fazit:

Ich möchte dieses Buch jedem empfehlen, der selbst auch Kinder hat. Ich selbst habe das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen. Es gab viele Stellen an denen ich sowohl schmunzeln als auch meine eigenen Handlungsabläufe überdenken musste. Im Endeffekt kann ich sagen, dass ich einige positive Dinge aus dem Buch mitgenommen habe, ohne meiner selbst "untreu" zu werden.

- Absolut empfehlenswert! -
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am 15. Dezember 2013
Zu diesem Buch will ich gar nicht so viel schreiben, es regt mich sehr zum Nachdenken über unsere Gesellschaft und die heutigen Normen an. Wer nicht kritisch über das eigene Denken und tun nachdenken möchte braucht dieses Buch nicht.
Es ruft einiges ins Bewusstsein und erklärt manche psychologischen Zusammenhänge.
Für alle die kritisch durchs Leben gehen und gerne was im Leben ändern möchten ist es ein guter Einstieg für neue Denkweisen.
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am 18. Dezember 2014
Tolles kurzes Buch, dass zum Nachdenken anregt und das ein oder andere Schmunzeln erzeugt, wenn man an die eigene Kindheit erinnert wird
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am 18. August 2013
Sehr leidenschaftlich und authentisch geschrieben. Es kitzelt die Frage wieder mal wach "was ist wirklich wichtig und was wollen wir unseren Kindern auf die Reise durchs Leben mitgeben". Und es regt entsprechend die Diskussion mit dem "Erziehungspartner" an, denn die Sinnfrage muss jede Familie für sich beantworten.
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am 24. Januar 2014
Inhalt:
Henning Sußebach schreibt einen Brief an seine zwölfjährige Tochter. Einen sehr ernsten Brief in dem es um die heutige schnellebige Zeit geht. Den Druck der auf Kindern lastet und auch darum das es manchmal besser ist schwimmen zu gehen anstatt zu lernen.

Meine Meinung:
Der Brief an seine zwölfjährige Tochter ist kein Erlebnisbericht und auch keine anderweitige leichte Kost. Liebe Sophie! ist eher eine Buch für Erwachsene das zum Nachdenken anregen soll.

In der heutigen Zeit geht es um Erfolg. Alles muss schnell gehen und Kindheit findet kaum noch statt. In vielem was der Autor seiner Tochter schreibt gebe ich ihm vollkommen recht und frage mich warum Eltern so handeln. Warum muss ein Kind einen volleren Terminplan haben als manch ein Manager, dazu kommt noch der Leistungsdruck in der Schule. Kindheit heutzutage oft Fehlanzeige. Fehler dürfen nicht geschehen, alles was außer der Norm fällt muss ein Syndrom sein. Dabei war es vor 40 Jahren noch normal. Wir waren eben Zappelphilippe heute haben die Kinder ADS. Das sind nur ein paar beispiele von dem was Sußebach aufgreift.

Das Ganze geschrieben in Briefform. Die Anrede geht an Sophie. Ein langer Brief der in verschiedenen Kapiteln unterteilt ist. Manchmal etwas kompliziert und nicht sehr kindgerecht wie ich finde, aber ich denke das ist auch gewollt so.

Sophie ist Zwölf und auf dem Gymnasium, dazu sehr ehrgeizig und bald in der Pubertät. Ihr Vater setzt sich in diesem Brief mit ihrer Kindheit, mit der Kindheit anderer und auch mit der hohen Erwartungshaltung auseinander.

Ein Buch das ich gerne weiter empfehlen möchte. Alle Eltern, Lehrer und Erzieher sollten es lesen und mal reflektieren wo sie stehen. Denn leider stimmt alles was in diesem Brief/ Buch steht und das bedeutet auch das wir unsere Kinder kaum noch Kinder sein lassen. Nicht immer liegt die Schuld bei den Eltern, manchmal auch bei Lehrern, Trainern, Politikern. Doch wir Eltern sollten alles tun damit unsere Kids als Kids aufwachsen dürfen und die Kindheit wieder etwas entschleunigt wird.

Mein Fazit: Ein Buch für Erwachsene gerichtet an eine zwölfjährige. Höchst interessant und mit vielen Fakten gespickt dabei sehr gefühlvoll geschrieben.
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am 19. November 2013
ein tolles Buch für Eltern; sehr schöne Sprache, die einem des öfteren ein Lächeln ins Gesicht zaubert und einen veranlasst, das Tempo etwas herauszunehmen!
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am 20. November 2013
Ein tolles Buch um sich immer wieder daran zu erinnern was das wirklich wichtige im Leben ist! Auch wenn es oft schwer fällt! Danke fürs wachrütteln!
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