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am 8. November 2007
Dass zunächst zwei brutal parteiische Rezensenten, mit entgegengesetzten Aussagen, nur je 1 Stern verleihen (als wenn der Kardinal eine Speisenkarte auf Japanisch veröffentlicht hätte), zwingt schon fast zur Übertreibung in der Gegenrichtung. Aber 4 Sterne hätte das Buch schon verdient. Es greift die hochkontroverse Diskussion auf, die um den "Kreationismus" entbrannt ist.

Die Darwin-Deutung der Kreationisten ist extrem ideologisch. Davon muss sich Schönborn distanzieren. Aber sein Hauptanliegen, in der Schule des S. Thomas (des größten Dominikaner-Theologen überhaupt), ist und bleibt: Der Vernunft eine Gasse! Und Augen auf für das Darüberhinaus! Leider ist der Text aber etwas flott publiziert; daher den 5. Stern nur "h.c." ;-)
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am 6. Oktober 2015
Wie gewohnt schreibt Christoph Schönborn klar, kurz und gut lesbar was Sache ist. Das schätze ich sehr, zumal seine Gegener oftmals zu emotional schreiben. Der akademische Diskurs ist auch in Glaubensfragen - vielleicht besonders dort - sher geschätzt.
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am 17. Dezember 2013
Kardinal Schönborn hat hier einen lesenswerten Beitrag zur Frage von Schöpfung und Evolution geschrieben. Hier muss nicht der Verstand ausgeschaltet werden , sondern es wird deutlich, Glaube und Naturwissenschaft sind keine Gegensätze.
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am 12. Mai 2007
Christoph Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien, galt bis vor kurzem als scharfer Kritiker der materialistischen Evolutionstheorie. Noch vor wenigen Monaten trug er auf einer Tagung des "Ratzinger-Schülerkreises" in Castel Gandolfo im Beisein des Papstes vor: Die Begrenzung der naturwissenschaftlichen Methode auf rein materielle Vorgänge werde "nicht dem Ganzen der Wirklichkeit gerecht". Unter Berufung auf Isaac Newton erklärte er dort, es sei notwendig, möglich und richtig, "ausgehend von den Naturerscheinungen (auch) über Gott Aussagen zu machen." Er trug Passagen aus Newtons Werk vor, die völlig mit Argumenten übereinstimmen, wie man sie von Vertretern des "Intelligent-Design-Movement" hören kann. - Jetzt aber hat der Kardinal widerrufen. Hier lobt er nämlich plötzlich an vielen Stellen die wissenschaftliche Methode, gerade k e i n e Aussagen über nicht materielle Gegenstände und über Gott zu machen. Er nennt diese Selbstbeschränkung der wissenschaftlichen Vernunft jetzt "saubere naturwissenschaftliche Methode" und "völlig legitim", wozu er auf die "Erfolgsgeschichte und die enormen Leistungen gerade dieser Methode" verweist. Den Vater der Evolutionstheorie Charles Darwin beschuldigte er noch in Castel Gandolfo, mit seinem Werk absichtlich den Materialismus unterstützt zu haben. Jetzt preist der Kardinal Darwins Werk als "genialen Wurf" und bleibendes "ganz großes Werk der Geistesgeschichte" (?). Von Newtons wissenschaftlichem Programm der Wahrheits- und also Gottsuche ist keine Rede mehr. - Schönborns ursprüngliche Position, die er auch in Castel Gandolfo vortrug, stimmte mit derjenigen des Papstes überein, der in seiner "Regensburger Vorlesung" von Sept. 2006 den materialistischen Vernunftbegriff als "beschränkt" kritisierte und seine Überwindung forderte. Schon 1981 nannte Ratzinger die wissenschaftliche Methode "armselig" und in seinen Büchern spricht er gelegentlich von der von Immanuel Kant her kommenden "amputierten Vernunft" der Wissenschaft, die überwunden werden müsse. Aber ausgerechnet von Theologenseite gibt es dagegen nun Widerspruch. So distanzierte sich der Frankfurter Theologe Wilhelm Wiedenhofer in einem nachgereichten Beitrag zu den Vorträgen von Castel Gandolfo deutlich von Schönborns Position (siehe St. Horn und W. Wiedenhofer Hrsg., Schöpfung und Evolution, Augsburg 2007). Wiedenhofer betont den Vorrang des Glaubens vor der Möglichkeit, aus einer "Ordnungsstruktur der Welt" (die er anzweifelt) vernünftig auf die Existenz des Schöpfers zu schließen. Jetzt hat ein anderer Gelehrter noch eins draufgesetzt: Der Theologe an der Päpstlichen Universität in Rom, Martin Rhonheimer, erklärt in einem soeben erschienenen Artikel in der Wiener Zeitschrift "Imago Hominis" den "methodologischen Materialismus" der Wissenschaft für "legitim". Rhonheimer betont, es gehe ihm "um die Verteidigung der legitimen methodologischen Autonomie der naturwissenschaftlichen Erkenntnis". Entgegen der vom Papst geforderten Überwindung der "Selbstbeschränkung der wissenschaftlichen Vernunft" fordert Rhonheimer die "strikte Trennung" von Wissenschaft und Philosophie/Theologie. Sein Artikel beruhe auf einem Brief an Kardinal Schönborn, teilt er im Vorwort zu dem genannten Aufsatz mit. Schönborns Buch zeigt: Die Intervention Rhonheimers hat - bis in Formulierungen hinein - ("Legitimität der materialistischen Methode") gewirkt. - Die unübersehbare Tatsache, dass Schönborn sich von seiner eigenen früheren Position hinsichtlich der Kritik der Wissenschaftsmethode absetzt, und dass hier ein wesentlicher Dissens zur Lehre Benedikts XVI. sichtbar wird, ist das einzige wirklich bemerkenswerte an Schönborns Buch. Wer meint, Schönborn verteidige hier "fundamentalistische Positionen", kann das Buch nicht gelesen haben.
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am 5. Mai 2007
leider hat der wiener erzbischof nichts neues zur theologischen auseinandersetzung der katholischen kirche mit den wissenschaften beizutragen - im gegenteil, mir scheint, er lässt sich nur allzu bereitwillig vor den (politischen) karren fundamental-evangelikaler kreise in den usa spannen. schade, dass er dabei hinter die vatikanische wissenschaftspolitik zurückgeht. und außerdem ist das buch nicht einmal gut geschrieben.
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