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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 18. Oktober 2012
Rezension:

Der Alltag ist eingefahren, die Beziehung gerade in die Brüche gegangen, und das Geflüster im Kopf noch mal woanders durchzustarten, bevor man sich im Trott der Berufswelt verliert, unüberhörbar! Warum dann nicht einmal ganz mutig sein und die Chance nutzen, die sich soeben in der Firma aufgetan hat, sich förmlich aufdrängt!?

Hanni, Mitte Zwanzig, bekommt das Angebot für ein Jahr nach San Francisco im sonnigen Kalifornien zu gehen, um dort beim Erschließen des amerikanischen Marktes zu helfen. Lange muss sie nicht überlegen und trotz der Ungewißheit und einigen Bedenken, ob sie die Erwartungen ihrer Vorgesetzten erfüllen kann, sagt sie spontan ja.

Im kalten Januar bricht sie auf, der Sonne und dem „amerikanischen way of life“ entgegen. Für ein Jahr hat sie ein Arbeitsvisum in der Tasche, 12 Monate die nun zeigen werden, ob ihr Bild von Amerika stimmt oder ob sie es korrigieren muss. Wie wird es sein, dort nicht nur Urlaub zu machen, sondern sich dem harten Wettbewerb mit vielen Konkurrenten zu stellen?

Sicher wird sie auch das Heimweh immer mal wieder quälen, denn schnell über‘s Wochenende nach Hause fliegen, das geht auf eine Entfernung von 9000 Kilometern eben nicht!

Wie wird sie sich schlagen im amerikanischen Arbeitsleben, bei Partys und bei Zeremonien an offiziellen Feiertagen, die ganz andere Traditionen und ein eigenes Flair haben? Wird sie leicht Freunde oder gar eine neue Liebe finden? Möglicherweise einen dieser knackigen Surferboys, braungebrannt und mit relaxten Lächeln.
Wie geht sie mit der offensichtlichen und erniedrigenden Armut der Amerikaner um? Ist das gängige Klischee der Oberflächlichkeit bei Freundschaften wirklich gerechtfertigt?

Eine Reise die ihr Leben verändern wird und muss, nicht nur weil viel Neues und Ungewöhnliches auf Hanni einprasselt, sondern auch, weil sie mit jedem Monat der verstreicht, immer mehr ein Teil dieser Gesellschaft wird und unbewußt typische amerikanische Verhaltensweisen übernimmt, die sogar ihrem mulitkulturellen Freundeskreis auffallen.

Und doch... wie so oft im Leben und speziell auch bei Hannis Geschichte greift das Sprichwort: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Mein Fazit:

Lust auf Fernweh?
Spätestens wenn man dieses Buch beendet hat, dann hat sich der Reisevirus fest gebissen und man möchte sofort los düsen!

Schon das Coverbild versetzte mich in Aufbruchsstimmung und das Cable Car zeigt die typische Assoziation zur Stadt. San Francisco als Urlaubs-oder Arbeitsmetropole ist mir bis dato leider fremd. Bilder und Dokumentationen von der Golden Gate Bridge und anderen typischen Wahrzeichen der Stadt, haben mich im jahrelangen Medienstrom im Glauben gelassen, ein individuelles Bild dieses Schmelztiegels an der sonnigen Westküste der USA zu haben.

Genauso ging es Hanni Bayers, die ihre Gedanken über diese schillernde Pazifik Metropole und ihr Leben zwischen deutschen Werten und amerikanischen Anforderungen in ein Buchformat gebracht hat. Es ist eine wohlgefällige Mischung, aus autobiografischen Erlebnissen, gesellschaftlichen Momentaufnahmen, Streifzügen durch die brodelnde und veränderliche Diversität des Zuhause auf Zeit. Mit Sicherheit ist nicht alles ist exakt so geschehen wie beschrieben, doch ich konnte sehr gut herauslesen, dass vieles so oder ähnlich erlebt und empfunden wurde.

Hanni Bayers hat eine herzerwärmende, spritzig-freche Art den Leser zu unterhalten und ihm das Leben mit und bei Amerikanern, in der nach ihrem Empfinden „unamerikanischsten“ und gegensätzlichsten Stadt der USA zu präsentieren.
Chronologisch reist man durch 12 Monate (12 Kapitel) ihres neuen Lebensabschnitts. Beginnend mit dem schneelosen Winter geht es durch den kurzen Frühling, zum verregneten Sommer bis hin zum bunten „Indian Summer“ und endet bei der bekannten „überbelichteten“ Zeit zu Weihnachten.
Thematisiert werden private und berufliche Anlaufschwierigkeiten, Erfolge und Weiterentwicklungen, genauso natürlich auch Niederlagen, Enttäuschungen und Probleme im „System Amerika“.

Aber auch für die Allgemeinbildung des Lesers wird etwas geboten. Der Einfluss und das veränderte Lebensgefühl, das der Mix aus einer Vielzahl immigrierter Nationen überall in der Stadt versprüht und zum Grundgerüst bestimmter Stadtviertel gehört, wird immer wieder und intensiv hinterfragt und mit deutschem Auge in gewohnter Gründlichkeit verglichen und bewertet.

Besonders facettenreiche Einblicke gibt es mit kulinarischen Ausflügen in verschiedene Etablisments, die Problematik des Wohnens und dem Kampf mit dem völlig anderen Sozialwesen. Aber auch zur stadtgeschichtlichen Entwicklung und der Arbeitsmarktpolitik wird viel Interessantes eingeflochten.

Und nicht zu vergessen! Bunt und laut wird es fast jeden Monat, denn die San Franciscans feiern was die Freizeit hergibt. Maskerade, Marathon oder Parade... überall tanzt Hanni mit, mehr oder weniger schmerzfrei.

Ich war so neugierig was noch alles passieren wird und wie es bei ihr weiter geht, dass ich nicht anders konnte, als es fast am Stück zu verschlingen. Es war fast so, als würde mir eine Freundin am Telefon oder beim Treffen in einer entspannten Ecke eines Cafe‘s in einem Monolog von ihren beeindruckenden Erlebnissen berichten.
Hanni Bayers drückt sich erfrischend und unverfälscht aus, und lässt auch Platz um Vorurteile beider Kulturen zu erörtern. Immer wieder fließt das amerikanisch-deutsche Wortgewirr ein, lehrt mich ganz nebenläufig und spielerisch Vokabeln und Redewendungen des Alltags und der Region.

Zum Abschluss jedes Kapitels gibt es noch ein tolles Extra! Hier erwartet den Leser eine gelungene Abrundung der thematisch aufgearbeiteten Erlebnisse mit regionalen und reiseführertypischen Empfehlungen (Insidertipps) elegant deklariert als „Streifzüge“.

Kurz gesagt: „Ein Jahr in San Francisco“ ist ein kleiner Buchschatz!
Ich möchte sagen, eine perfekte Mischung aus Unterhaltung und Reiseführerepisoden mit Insidertipps dieser einladenen Metropole mit ganz eigenem und freien Spirit.

Eine kurzweilige Lektüre, die nicht nur als Vorbereitung für einen Trip nach San Francisco dienlich sein kann, sondern auch für einen Urlaub auf Balkonien. Sie bringt dem Träumenden das Multikulti der Stadt mit einer Brise Pazifikluft ruckzuck in die eigenen Wände. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung gibt und sehr gern lesen, was aus ihren Träumen und Plänen geworden ist.
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am 19. März 2013
Ich kenne San Francisco und habe mich gefreut, etwas mehr über die Stadt zu lesen aus der Perspektive einer, die dort länger lebte. Die Stories waren mal unterhaltsam, mal informativ und insgesamt abwechslungsreich. Es ist definitiv kein Reiseführer, aber als Ergänzung zur Einstimmung oder für Fans der Stadt eine gute Lektüre.

Jetzt kommt das Aber: mich hat es sehr enttäuscht als ich auf der quasi vorletzten Seite lesen musste, dass die Erzählungen nur teilweise tatsächlichen Erlebnissen entsprechen, Einiges aber auch Fiktion ist. Sowas finde ich für ein Buch dieser Art völlig fehl am Platz. Schließlich wird es nicht als Roman verkauft.

Wirkte auf mich so als wären die eigenen Erlebnisse weniger ereignisreich gewesen und man musste noch was dazu "dichten". Auch wenn dies dann glaubhaft ist und sich so zugetragen haben könnte, bringt mich allein dies zu 2 Punkten Abzug in der Wertung.
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am 26. Oktober 2012
In „Ein Jahr in San Fransisco: Reise in den Alltag“ schildert Hanni Bayers ihre Abenteuer in der amerikanischen Stadt, in die sie für ein Jahr für ihren Job ziehen muss. Autobiographisch beschreibt sie ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken und lässt den Leser so an ihrem neuen Leben teilhaben. Gleichzeitig berichtet sie aber auch über Sehenswürdigkeiten, die unterschiedlichen Wohnviertel, die Menschen, das Essen, die Kultur und über die Geschichte San Franciscos.

Insgesamt zwölf spannende Kapitel – jedes steht für einen Monat in der aufregenden Metropole. Am Ende eines jeden Kapitels versorgt uns die Autorin mit wissenswerten Informationen über Ausflüge, Aktivitäten, Aussichtspunkte, Museen und Galerien oder Restaurants, die man unbedingt auf seiner „To-Do“-Liste stehen haben sollte, wenn man San Francisco besucht.

Träumer, die genauso von San Francisco schwärmen wie Hanni Bayers, sollten das Buch lesen, denn die Stadt wird mit all ihren Facetten sehr detailliert beschrieben. Doch auch Menschen, die noch nicht viel von Kalifornien gehört und gesehen haben, erhalten einen guten Überblick. Das Buch kann also als Reiseführer verstanden werden. Doch im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Reiseführer sind die Informationen und Reisetipps schön in Geschichten und Erlebnisse verpackt.

Es werden nicht nur die bloßen Zahlen und Fakten einer Stadt aufgezählt - man bekommt auf eine witzige Art und Weise einen echten Einblick in die vielfältige und außergewöhnliche Kultur und erlebt sie durch die Augen der Autorin. Wenn man selbst für einen längeren Zeitraum im Ausland war und sich mit einer fremden Kultur auseinander gesetzt hat, erkennt man viele eigene Gedanken und Reaktionen wieder, wie zum Beispiel, wenn es darum geht, neue Freunde zu finden, als Deutsche(r) positiv und locker auf eine schwierige Situation zuzugehen und sich von nichts aus der Ruhe bringen zu lassen, spontan zu sein oder zum kalifornischen Zahnarzt zu gehen. Aufgrund Hanni Bayers amüsantem und sehr unterhaltsamen Schreibstil, bei dem sie sich auch gerne einmal selbst auf den Arm nimmt, kann man sich wirklich gut mit ihr identifizieren und fühlt automatisch mit, wenn es einmal etwas turbulenter zugeht. Alles in allem ist „Ein Jahr in San Francisco“ ein sehr lesenswertes Buch, auch wenn man bis jetzt noch nie mit dem Gedanken gespielt hat, die Stadt an der Golden Gate Bridge zu besuchen.

Daumen hoch!
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Oktober 2012
„Home. Sweet Home.“
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San Francisco. Die Metropole im Westen der USA, im Golden State gelegen, hat nicht nur mich, sondern auch Hanni Bayers in ihren Bann gezogen. Und das völlig zu Recht! Zusammen mit der Autorin begibt man sich auf eine Reise in den Alltag, wie es im Untertitel so schön heißt. Die Leser sind dabei eingeladen, an sowohl beruflichen als auch privaten Erlebnissen der jungen Frau teilzuhaben und sich von der außergewöhnlichen Stadt verzaubern zu lassen, sofern dies nicht schon vor der Lektüre geschehen ist.
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In ihrem ganz persönlichen Reisebericht schreibt Bayers von der Begegnung mit Menschen, Kulturen und atemberaubenden Landschaften. Schnell wird dabei klar, warum es San Francisco vermag, auf seine Besucher eine enorme Faszination auszulösen. Eine Vielzahl unterschiedlichster Vorzüge der Stadt werden im Text beschrieben. So macht Hanni gleich zu Beginn ihres Aufenthalts die Erfahrung, wie herzlich die Leute dort sind und wie einfach es ist, richtig gute Freundschaften zu schließen. Mit ihren sympathischen neuen Freunden erkunden sie schließlich das Nachtleben oder wird Teil kultureller Feste, die es in dieser Form in Deutschland nicht gibt.
Im Sinne eines Reiseführers bietet der Text dem Leser neben den persönlichen Erfahrungen der Autorin interessante Beschreibungen der besten Sehenswürdigkeiten, informative Anhaltspunkte und Ratschläge sowie eine Einführung in den kalifornischen Lebensstil, wobei durchaus nicht auf ironische Kommentare verzichtet wird:
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„Du sagst dauernd Worte wie „like“ und „for sure“ und „right on“ und „dude“ und „totally“ und „peace out“ und „chill“ und „hell of“.
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Gerade Liebhaber der Stadt werden große Freude an der Lektüre haben und so manche Beschreibungen 1 zu 1 nachvollziehen können. Wer schon mal in San Francisco sein durfte, kann gut nachempfinden, wie authentisch die Schilderungen der Autorin sind. Für andere wären an manchen Stellen ausführlichere Kommentare wünschenswert, etwa über den Yosemite Park oder weitere Themen, zu denen man eigentlich gar nicht genug schreiben kann. Alles in allem ist der Text sehr jedoch gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist hervorragend, der Text dadurch flüssig zu lesen. Es ist fast so, als wäre man selbst in San Francisco und dürfte all die schönen Erlebnisse selbst machen. Danke dafür!
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am 23. Oktober 2012
Als Hanni die Chance bekommt für ihr Unternehmen für ein Jahr nach San Francisco zu fahren ist sie Feuer und Flamme. Sie packt ihre Sachen und fliegt in die verrückteste Stadt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
In diesem Buch berichtet Hani Bayers aus einem Jahr San Francisco. Es ist voller Überraschungen: positive, wie die Erkenntnis, dass man hier schnell tolle Freunde findet, und negative, wie die, dass die Datingregeln hier nicht selbsterklärend sind. Sie erzählt von wilden Partynächten und der unvergleichlichen Aufbruchsstimmung im Silicon Valley.
Dieses Buch ist nicht ausschließlich als Roman gedacht, sondern auch (wie alle Bücher dieser Reihe) als Reiseführer zu den wichtigsten Attraktionen der Metropole am Pazifik. Während Hanni sich als Start-Up versucht, lernen wir auch, wo die schönsten Sonnenuntergänge zu sehen sind und mit welchem Wetter man in San Francisco rechnen muss. Aufgeteilt in die zwölf Monate eines spannenden Jahres weckt sie das Fernweh des Lesers mit ganz persönlichen Tipps und Erlebnissen in der Stadt der Blumenkinder.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Hanni Bayers lässt mich als Leser durch ihren unkomplizierten und doch mitreißenden Schreibstil mitten rein in die Stadt rund um Hippies und Jungunternehmer eintauchen. Das Buch ist eine äußerst kurzweilige Lektüre, die Lust auf mehr San Francisco macht.
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am 28. Januar 2013
Dieses Buch hat mich deshalb so gepackt, da ich es in die Hände bekam, als ich selbst nach einigen Jahren SFO-Abstinenz wieder zurück kam.
Es war mein täglicher Begleiter die vielen neuen Dinge in San Francisco zu entdecken. Mancher SFO-Freund war baff erstaunt, in welche Locations
ich zum Treffen einlud. Das Buch ist mit der richtigen Leidenschaft für eine der schönsten Städte überhaupt geschrieben. Es animiert förmlich dazu,
sich jedes Kapitel in der Stadt zu erwandern und dabei zu entdecken. Die unzähligen Beispiele an spannenden Hideaways und Insider-tipps sind
sehr gut beschrieben, zeugen von wirklicher Lokalkenntnis und machen hungrig auf mehr.
Wann kommt der Fortsetzungsband dazu??
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am 16. Januar 2013
Sehr leicht und unterhaltsam. Dennoch aufschlussreich, was Things to see and explore angeht.

Die Autorin verküpft gekonnt Ihre eigenen Erfahrungen mit ausgedachten Figuren und erzählt Ihre ganz eigene Geschichte von San Francisco.

Was ich mochte:
*super genial, man erfährt was über die Stadt, Preise und Lebenstile
*man erfährt ganz nebenbei etwas über die Start-Up Welt und eventuelle Chancen, die sich selbst für Newcomer bieten
*und nebenbei eine holprige Liebesgeschichte mit Ups and Downs

Lesenwert!
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am 4. Mai 2015
San Francisco ist großartig, ohne Frage, und das kommt in dem Buch auch gut rüber. Es gibt viele interessante Tipps und Alltagskuriositäten, die sicherlich nicht in jedem Reiseführer stehen. Natürlich ist es schade, dass die Geschichte fiktiv ist, aber das wusste ich ja durch die anderen Rezensionen und die Idee einer Rahmengeschichte hat mir grundsätzlich gut gefallen. Leider sind alle Beziehungen in dem Buch irgendwie oberflächlich. Da ist Nick, der irgendwie ein Date ist, aber irgendwie auch mehr und dann plötzlich gar nichts mehr, aber große Emotionen wollen einfach nicht aufkommen (weder im Buch noch beim Leser). Das Buch ist eine Aneinanderreihung lustiger Geschichten in 12 Kapiteln (12 Monate), mit tollen, spannenden Highlights zwischendurch, aber irgendwie nicht rund. Ein schönes Buch mit tollen Geschichten über the City aber einer weniger überzeugenden Rahmengeschichte.
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am 18. Juni 2014
Wie auch schon von anderen bemängelt, stört mich an diesem Buch der Mix aus realem Hintergrund und Fiktion. Da man dies erst im Nachwort erfährt, hinterlässt es einen schalen Beigeschmack; wäre mir dies von Anfang an klar gewesen, hätte ich das Lesen vermutlich erst gar nicht begonnen. (Ich hatte eher etwas in der Art der »Gebrauchsanweisung«-Bücher aus dem Piper-Verlag erwartet.)

Inhaltlich fand ich das Buch ebenfalls nicht sonderlich mitreißend. Vor allem die Abschnitte zu ihrem Privatleben fand ich mittelmäßig und zum Teil etwas platt. Die Teile des Buches, die mutmaßlich fiktiv sind, hätte ich jedenfalls nicht gerne eigenständig als Roman gelesen. Andererseits geben die Sachinformationen meines Erachtens auch nicht genug her, um das Buch nur deswegen zu lesen.
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am 30. Oktober 2012
"Ein Jahr in San Francisco - Reise in den Alltag" - sieht man das Buch das erste Mal, denkt man eigentlich eher an einen klassischen Reiseführer, als an einen Roman. Der Autorin Hanni Bayers ist mit ihrem Debütroman eben diese Verbindung zwischen klassischem Reiseführer mit vielen Tipps plus der Kombination mit einer Geschichte passend dazu gelungen.

Worum es geht? Natürlich um San Francisco und dem ganz alltäglichen, nicht immer normalen Leben in dieser Stadt. Hanni bekommt von ihrer Firma das Angebot, für ein Jahr in San Francisco zu arbeiten. Sie wagt das Abenteuer und stürzt sich in die Reise ihres Lebens. Von Anfang an fasziniert von dieser oft sehr widersprüchlichen Metropole, geht sie doch immer sehr offen auf neue und oft auch überraschende Ereignisse zu, bekommt so einen intensiven Eindruck vom Leben in der Stadt ihrer Träume.

Das Buch ist in zwölf Kapitel unterteilt, die jeweils in einem Monat des Jahres spielen. Am Ende des jeweiligen Kapitels stehen Vorschläge ("Streifzüge") der Autorin, was man in San Francisco unternehmen kann oder auch Tipps, welche Bücher, Filme, Hintergründe,.......sie zu diesem Thema gibt. Man bekommt einen intensiven Einblick in das Leben in und um die Stadt, begleitet Hanni an ihrem ersten Arbeitstag, bei der Wohnungssuche, Veranstaltungen, Partys, ersten Dates und vielem mehr. An manchen Stellen hätte ich mir eine ausführlichere Beschreibung der Geschehnisse gewünscht, allerdings hätte man dann sicher nicht so einen umfangreichen, gut gemischten Einblick geben können. Das ist allerdings das Einzige, was ich an diesem Buch zu bemängeln habe - ansonsten fängt meine Begeisterung schon beim Cover an. Im Vordergrund zu sehen eine Cable Car an einem der Hügel in San Francisco, im Hintergrund der Blick in die Bucht. Man weiss sofort, von welchem Ort/welcher Stadt es handelt.

Ich empfehle das Buch allerdings nicht nur für Leser, die vielleicht irgendwann einmal vorhaben, dorthin zu reisen, sondern auch denjenigen, die schon dort waren. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen - mein Dank an die Autorin, die mir diese kleine "Urlaubsreise" beschert hat.
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