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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
19
4,5 von 5 Sternen
Zen-Training: Praxis, Methoden, Hintergründe (HERDER spektrum)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 14. Oktober 2017
Sekida schreibt mit einer klaren Meinung zu den Aspekten des Zen. Hier findet man auch viele äußerst wertvolle Hinweise zur effektiven Zenübung. Natürlich widerspricht dies dem eigentlichen Zenweg, der eher nicht das Anwenden einer speziellen Atemtechnik oder ein schnelleres Erreichen des Samadhi propagiert. Zen möchte nichts erreichen oder Gelerntes anwenden. Aus diesem Grund ist es sinnvoll dieses Buch als Inspiration zu verstehen, jedoch auch immer wieder die Inhalte zu vergessen und sich klarzumachen, dass Zen kein Training ist.
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am 6. Oktober 2017
Interessantes Buch mit einigen neuen Aspekten in der Meditationspraxis. Vor allem eines der wenigen Bücher die eine Praxis zum Samadhi bieten und noch dazu mit einer einfachen Methode. Dazu interessante eigene Erfahrungen des Autors, was man bei den Übungen erwarten kann, was man nicht machen soll und die Praxis größenteils verständlich erklärt.
Negativ: eine vergleichsweise kleine Schrift
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am 17. Februar 2013
Schade, dass mir das Buch nicht schon vor Jahren begegnet ist. Es hat mir ganz klar geholfen, mein Praktizieren zu verbessern. Und bemerkenswert, wie sich dieses Zen-Buch von anderen unterscheidet. Es erklärt dem Übenden Zusammenhänge, wie es mir noch in keinem anderen Buch begegnet ist und setzt dieses Wissen sofort in praktische Übungen um.

Manche Kapitel waren mir zwar zu theoretisch, da mich die Theorie nur bis zu einem gewissen Maß interessiert, aber das hat meiner Begeisterung keinen Abbruch getan.

Ich bin allerdings der Meinung, dass ein Beginner das Meditieren nicht ausschließlich mit diesem Buch beginnen sollte, sondern, um eine solide Basis zu bilden und die Instruktionen in einen sinnvollen Kontext einzubetten, sehr wohl auch Kontakt mit anderen Meditierenden oder einem Meditationslehrer haben sollte.
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am 9. Juni 2013
Dies ist ein tiefgründiges, von einem Grossmeister der Vermittlung kompakt geschriebenes Praxis- und Lehrbuch nicht nur über Zen, sondern auch über Meditation und den tiefen Sinn des Lebens im Allgemeinen. Der Autor schreibt von sich, dass er 30 Jahre gebraucht habe, bis er das Gefühl hatte, vom Zen ein bisschen verstanden zu haben, weil es ihm an organisierter Methode und Theorie gefehlt hatte (S.262). Diese Lücke hat er nun mit diesem Buch vollumfänglich geschlossen.

Im Aufbau geht er dabei vom Grobstofflichen zum Feinstofflichen, beginnend mit der Sitzhaltung über die Atemphysiologie zur Erkenntnistheorie, vor. Im Gegensatz zu anderer Zen-Literatur fällt auf, dass der Verfasser gleich zu Anfang seines Buches den Begriff der Erleuchtung, Einheit" verwendet und ihn in die drei Hauptkategorien Samadhi, Kensho und Satori einteilt, zu denen es dann noch weitere Abstufungen gibt. Für Sekida ist das Eintreten in den Samadhi absolut notwendig, da dies die Läuterung des Bewusstseins darstellt (S. 256). Das allumfassende Gewahrwerden der Läuterung des eigenen Geistes nennt man dann Kensho (S.111). Beim Satori wird einem auf einen Schlag eine erschöpfende und tiefe Erfahrung zuteil, eine explosionsartige Erleuchtung (S.278). Sehr beeindruckt haben mich dann die Kapitel Erfahrungen des Kensho", in dem Fallbeispiele von Zen-Schülern beschrieben werden, die das Kensho erlangt haben und das Kapitel "Eine persönliche Schilderung", in dem der Autor seinen eigenen Zen-Weg beschreibt. Den Versuch, etwas mit Worten eigentlich nicht Fassbares wie Samadhi, Kensho oder Satori zu schildern, habe ich in der von mir gelesenen Zen- und Meditationsliteratur bisher so nicht gefunden. Die Erleuchtungserfahrung, die die ganze Abhandlung durchzieht, wird im weiteren Verlauf auch gegen Drogenerfahrungen und Psychosen abgegrenzt. Last but not least nimmt Sekida ausführlich Stellung zu den westlichen Existenzphilosophen M. Heidegger und E. Husserl, die seiner Meinung nach nicht zu einem wirklichen Verständnis von Sein/Existenz vorgedrungen sind und den Sucher frustriert zurücklassen.

Für problematisch halte ich die Einstellung Sekidas, dass der Samadhi unbedingt erlangt werden muss, denn ich bin mir nicht sicher, ob jedermann den Samadhi erreichen kann. Dazu bedarf es einer grossen psychischen Stabilität und Standfestigkeit. Wenn wir versuchen, Erleuchtung zu erlangen, kann dies eine schwere Bürde für unseren Geist sein und er wird dann nicht klar genug sein, um die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind, meint Shunryu Suzuki in seinem wunderbaren Buch "Zen-Geist, Anfänger-Geist", das die genaue Gegenposition zu Sekida einnimmt. Sekida lässt allerdings auch keinen Zweifel daran, dass es sich beim Zen um einen viele Jahre dauernden Weg voller Schweiss und Tränen (S. 203) handelt und deshalb gibt es so wenige Erleuchtete. Denn die Erreichung des Ganzen erfordert den Einsatz des Ganzen und mit ein wenig Meditation nach Feierabend wird man wohl nicht dorthin gelangen.Ich persönlich bin auf meiner langen Reise noch keinem Erleuchteten begegnet und falls jemand eine(n) solche(n) Meister kennen sollte, bei dem ich in die Lehre gehen könnte, wäre ich für eine Rückmeldung sehr dankbar. Für das Buch gebe ich 5 Sterne. Dixit: Ein Suchender !
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am 10. April 2017
Bin noch nicht dazu gekommen das Buch durch zu arbeiten. Das teilweise durchlesen war aber schon sehr interessant und aufschlußreich.
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am 7. Januar 2010
Dieses Buch ist anders als die meisten andern Bücher über Zen. Es hat einen beinahe wissenschaftlichen Anstrich und ist überaus präzise in der Schilderung der Praxis des Zazen (Zen-Meditation). Vor allem der erste Teil des Buches nimmt sich den wesentlichen Grundelementen des Zazen an: der Körperhaltung, dem Atem und, was wirklich selten ist in Zen-Büchern: der Bedeutung des Tanden, also des Punktes im Unterbauch, der für die Entwicklung der Körperenergie wie auch der spirituellen Energie von zentraler Bedeutung ist. Katsuki Sekida tut uns einen grossen Gefallen, wenn er auf die grosse Bedeutung des Tanden explizit hinweist, denn das ist etwas, was meiner Meinung nach oft allzu vernachlässigt wird und den Weg der Praxis oft unnötig erschwert.

Katsuki Sekida macht uns auch auf so subtile Unterschiede wie denjenigen zwischen Zazen und Shikantaza aufmerksam. Zazen wird das anfängliche Zen-Training genannt. Dabei achtet man in der Regel noch auf den Atem oder zählt ihn, um die Konzentrationsfähigkeit des Geistes zu erhöhen. Streng genommen ist dies jedoch noch keine Zen-Meditation, denn bei dieser "tut man absolut nichts mehr". Man ruht einfach in seiner Mitte, eben dem Tanden, ohne jegliche Aktivität. Man nimmt einfach wahr, ohne dass Gedanken oder Emotionen noch einen störenden Einfluss auf die zunehmende Vertiefung unserer Wahrnehmung hätten. Von grosser Bedeutung ist für Katsuki Sekida auch Kensho, die Erleuchtungserfahrung, und entsprechend gibt er diesem Thema ebenfalls Raum. In diesem Buch wird auf all die subtilen Unterschiede auf selten präzise Weise eingegangen.

Im zweiten Teil des Buches wird es dann ein wenig philosophischer und wir können auch mehr grundlegende Gedanken lesen, wie z.B.: " Ihre wahre Freiheit haben Sie dann erlangt, wenn Sie von sich selbst frei geworden sind."

Alles in allem ist "Zen-Training" für mich zweifellos ein Buch, das jede "Zen-Bibliothek" gehört.

Peter Steiner, Autor von "Das Zen des glücklichen Arbeitens", "Weisheit für Minimalisten" u.a.
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am 7. August 2010
Super. Einfach eine top Einführung in das Zazen. Nicht philosophisch hochtragend geschrieben und damit auch endlich mal eins, was für alle, beim ersten mal lesen, verständlich ist. Es führt euch genau ein, vom anfang der atmung über z.B. die übungen mit dem mu, hinzu hintergrundinfos, was genau im körper passiert und vielen vielen geschichten, was nach diversen übungen mit mönchen geschehen ist, was eindeutig nochmal das verständis des geschriebenen vertieft.

also ein wirklich super buch! wer sich für zazen interessiert, für den ist das buch absolute pflichlektüre (und das wort "pflichtlektüre" sag ich wirklich nicht oft)
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am 1. Juli 2010
Als Nicht-ganz-Anfänger hat mir der umfassende Überblick geholfen, meine morgendliche Übung zu verbessern.

Ich bin allerdings nicht ganz sicher, ob Personen, die nicht zumindest eine kurze Einführung in Zen von einem Zen Lehrer bekommen haben, allein auf Basis des Buches starten können.
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am 12. Dezember 2010
Ein sehr gut geschriebenes Buch, daß aber nicht Non-Stop gelesen werden kann, da die Wissensmateie über das Zen einfach zu groß ist. Wen es nicht stört, ein Kapitel vielleicht zweimal zu lesen, der kann hier bedenkenlos zugreifen.
Zen zu verstehen ist eben ein weiter Weg. Dieses Buch ist aber die richtige Anleitung dazu...
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am 21. August 2012
Katsuku Sekida war ein hochkompetenter Zen-Mann, der es ganz und gar nicht nötig hatte, sich "Meister" zu nennen oder in traditioneller Zenkleidung herumzulaufen. Er war Englischlehrer von Beruf, trug ganz normale Alltagskleidung, weil er wußte, dass Zen ganz und gar nicht von äußeren Formen abhängig ist. In Deutschland hingegen titulieren sich gleich mehrere als bevollmächtigte Zenmeister und laufen den ganzen Tag lang in Zen-Soutanen herum. -- Da mag ich im Kontrast diese besondere Einfachheit und Bescheidenheit des Katsuki Sekida!

In seinem hervorragenden Buch kommt ein Thema vor, von dem man sonst so gut wie nie liest: nämlich Hara oder Tanden. Mit dem Ausatem den Tanden stärken, wird von vielen Zenleuten offensichtlich überhaupt nicht verstanden, was aus ihren Anweisungen zur Atmung nur allzu deutlich wird. Sekida aber macht deutlich, dass man ohne verwirklichten Tanden kein Sanmai erreichen kann. Er schreibt, dass sogar in Japan in Zenklöstern viele Adepten kein Wissen um Tanden haben und darum sehr viel Zeit vertun mit ihrem Sitzen. -

Ich kann aus jahrzehntelanger Erfahrung bestätigen, wieviel davon abhängt, ob ich im Hara / Tanden bin oder nicht. Zum Glück kam ich über Dürckheim zum Zen, bei dem die Lehre und das Üben des Hara im Mittelpunkt stehen. Es gibt auch kaum Literatur über Hara, und dass man nur selten jemandem begegnet, der damit in rechter Weise vertraut ist und diese besondere Form der (Aus-)Atmung versteht und lange geübt hat, ist ein großes Manko im Zen-Bereich. Die Vermittlung von Hara ist allerdings auch sehr schwierig, da sie den gängigen Vorstellungen der bekannten Atemtherapien zu widersprechen scheint. Aber wenn man dann doch endlich erlebt, dass man am Ende der Ausatmung im Unter(!)bauch ganz fest wird, dann eröffnen sich mit einem Male ganz neue Dimensionen des Erlebens.

Diese von Sekida dargestellten Aspekte sind mir die wichtigsten in seinem Buch. Aber natürlich sind auch die nachfolgenden Ausführungen ganz hervorragend, wenn auch für Anfänger eher nicht so ganz geeignet.

Wer wirklich Zazen erlernen will, sollte dies bei jemandem tun, der oder die in der Lage ist, einem das Erleben von Hara /Tanden zu vermitteln, denn das scheint mir tatsächlich ganz im Zentrum aller Zen-Übung zu stehen. Ohne Tanden gibt es keine Zen-Erfahrung. Das mag etwas zugespitzt klingen, aber wer die Bedeutung des Tanden ganz leibhaftig an sich erlebt hat, wird dem sicherlich zustimmen.

Sekida hat uns ein äußerst wertvolles Buch hinterlassen, mit dem sehr lange leben kann und mit dem man im Grunde nie fertig wird.
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