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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen
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am 18. Juli 2008
Zu Gesetzen gibt es so genannte Kommentare. Das sind Werke, die den Stand der Rechtsprechung aufzeichnen und der Frage nachgehen, wie man das Gesetz, um das es geht, ausgelegt, wie man es angewendet hat. Das Buch "Regeln zum Leben. Die Zehn Gebote - Provokation und Orientierung für heute" von Notker Wolf und Matthias Drobinski ist ein solcher Gesetzeskommentar, ein Gesetzeskommentar zum "Grundgesetz des Volkes Israel" (S. 150), wie der Abtprimas des Benediktinerordens und der Kirchenjournalist einer großen deutschen Tageszeitung die Zehn Gebote nennen.

Um die Zehn Gebote hat man im Laufe der Geschichte viel gerungen. In der langen Reihe der Interpreten können wir aber Jesus als denjenigen bezeichnen, dessen Auslegung des Dekalogs das meiste Gewicht hat. Denn, so zeigen Wolf und Drobinski auf S. 21: Jesus ist es, der nach Mk 12, 29 ff. die Zehn Gebote verdichtet hat, fordert er uns doch auf, Gott zu lieben und den Nächsten.

Diese Präzisierung durch Jesus hebt hervor: der Dekalog ist stets aktuell, stets "up to date", gerade weil er das ist, wovon Thomas Mann als dem " 'Ewig-Kurzgefassten' " (S. 28) spricht, gerade weil er zeitlos Geltung hat, sich prägnant präsentiert und sich ohne Mühe auf eine Vielzahl von Fällen anwenden lässt.

So erscheinen uns Weisungen wie zum Beispiel die des fünften Gebots "Du sollst nicht töten" (S. 90) heute selbstverständlich. Vergegenwärtigen wir uns aber nur, was Wolf und Drobinski klar herausarbeiten: das fünfte Gebot hält uns an zur Lösung der Probleme, die durch die Möglichkeiten der modernen Medizin entstanden sind - etwa in der Gentechnik; es steht wider die vielen Kriege auf der Welt; und: "Das fünfte Gebot richtet sich auch gegen die Todesstrafe.", (S. 97). An alledem sehen wir, dass das fünfte Gebot nichts an Aktualität eingebüßt hat, heute notwendig ist wie eh und je.

Fazit: Notker Wolf und Matthias Drobinski legen hier also einen höchst aktuellen und für jedermann sehr empfehlenswerten Gesetzeskommentar zu den Zehn Geboten vor, der sowohl die Geschichte berücksichtigt wie auch Fragen, die wir uns in der heutigen Welt stellen, auf die Gott aber, wenn wir genau hinhören, eine Antwort hat.
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am 25. August 2008
Mein Vater war es, der mir das Buch empfohlen hat und mich gebeten hat, ihm nach dem Durchlesen meine Meinung dazu zu schildern. Zunächst nicht ganz überzeugt von dem Unternehmen, bin ich nun froh, ihm den Gefallen getan zu haben und freue mich, das gut zu lesende Büchlein gelesen zu haben.
Zwar kennt man die 10 Gebote, versucht sich daran zu halten, die meisten haben aber einen konkreten Bezug der 10 Gebote zum eigenen Leben nicht herstellen können. "Du sollst nicht töten" sollte dem Durchschnittsbürger, der nicht gerade zum Kategorie Axtmörder gehört, nicht allzu schwer fallen. Wie aber verhält es sich dem Autofahrer, der sich nach einer Feier trotz Alkoholkonsums ans Steuer setzt. Er geht das Risiko ein, jemanden zu töten. Hat er nun schon gegen das Gebot verstossen; und ist er sich dessen überhaupt bewusst? Solche alltagbezogene Auslegungen (dieses Beispiel ist ein eigenes und nicht aus dem Buch genommen) machen es jedoch schwieriger zu behaupten, nicht gegen das 5. Gebot zu verstossen, gehört doch angetrunkenes Autofahren in vielen Kreisen zum Bereich Kavaliersdelikte.
Gerade in dem Lebensabschnitt, in dem ich mich gerade befinde, relativ neu im Beruf und ebenso frisch verheiratet, befindet man sich im Aufbau des eigenen beruflichen wie privaten Lebens. Da es gut läuft, strebt man nach mehr und möchte die Punkte, die man sich gesetzt hat, Heirat, Beförderung, "Nestbau", Gehaltserhöhung, Kinder etc., einen nach dem anderen "abhaken". Dabei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren, passiert schnell und vor allem vielen. Da ist es gut einmal darüber zu reflektionieren, was denn tatsächlich wichtig ist im eigenen Leben, auch in jungen Jahren eine Zwischenbilanz zu ziehen und dankbar zu sein für das, was man hat, sowie abzuwägen, was es noch zu erreichen lohnt.
Dank der Erziehung, die ich geniessen durfte, habe ich in dem Buch von Abtprimas Notker Wolf, zwar wenig Neues erfahren, das Lesen des ausserordentlich gut geschriebenen Büchleins tat aber gut. So hatte ich an vielen Stellen das Gefühl, dass mir aus der Seele gesprochen wurde, habe ich doch die Orientierungs- und Wertelosigkeit vieler Gleichaltriger tagtäglich vor Augen.
Schade ist, dass das Buch denjenigen am meisten Nutzen bringen würde, die es freiwillig wohl kaum lesen werden. Ich würde das Buch auf jeden Fall als Lektüre für den Religions- oder Ethikunterricht an Schulen empfehlen.
Aber auch denjenigen Lesern, die an leicht aber intelligent formulierten Denkanstössen für das eigene Leben interessiert sind, ist das Buch zu empfehlen. Besonders gut gefallen hat mir, dass jedes Gebot aus seinem Sinn und seiner Geschichte heraus erklärt wird, eine konfessions- und religionsübergreifende Erläuterung enthält und zudem der aktuelle Alltagsbezug hergestellt wird. So findet keine tieftheologische Auseinandersetzung statt, sondern vielmehr ist das Buch an den gläubigen Nicht-Theologen gerichtet.
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Dieses Buch des Abtprimas (der Benediktiner) Notker Wolf und des Journalisten Matthias Drobinksi hat es in sich: einerseits Herausforderndes und andererseits Herkömmliches. Und das alles bekömmlich und doch auch provozierend.
Hier werden die Zehn Gebote ungeheuer aktuell ins Auge gefasst, ohne in der Aktualität oder einer Politisierung aufzugehen.
Besonders beeindruckend sind die leichtfüßige Sprache und die fantastischen Formulierungen, die einem immer wieder Aha-Erlebnisse bescheren und ein zu leichtes Abhaken der Zehn Gebote erschweren!

Für wen die Zehn Gebote kein altes Eisen sind, wird an diesem Buch seine helle Freude haben.
Sehr empfehlenswert!
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am 26. September 2014
Ein zeitlose Schrift eines sympathischen Zeitgenossen, der an den gesunden Menschenverstand appelliert. Regeln entbinden nicht von verantwortlichem Handeln und eigenen Entscheidungen, wie viele Menschen glauben. Mangelnde Selbstverantwortung ist ein großer Missstand in heutigen sog. modernen Gesellschaften. Für alles sind andere Verantwortlich: der Arzt für meine Gesundheit, die Politiker für meine Rechte, für mein Wohlergehen mein Partner oder Mitmensch. Und wenn keiner Verantwortung tragen will, soll es ein Gesetz regeln. So einfach macht es uns Notger Wolf aber nicht. Die 10 Gebote sollen Hilfe und nicht Vorschrift sein, selbstbestimmt und verantwortungsvoll durchs Leben zu gehen. Damit trotz unterschiedlicher Menschen, Religionen, Mentalitäten und sozialer Unterschiede ein gutes Miteinander gelingt. Ein Buch mit Ecken und Kanten, aber sehr lesenswert - auch oder gerade für Kirchenferne.
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am 20. Juli 2014
Beste Einführung in das Thema. Berücksichtigt Erkenntnisse zeitgenössischer Ezegese, nicht biblizistisch. Geht auf aktuelle Probleme im Alltag ein. Hilfe für praktische Umsetzung der Regeln. Mitunter nicht einfach lesbar. Sehr empfehlenswert auf jeden Fall.
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am 28. Dezember 2009
Die 10 Gebote, wie sie im Alten Testament grundgelegt und im Neuen Testament von Jesus bestätigt bzw. sogar überboten und vertieft werden (Bergpredigt!), werden von Abtprimas Notger Wolf auf die heutige Zeit hin ausgelegt. Dabei wird deutlich, dass sie nichts an Aktualität verloren haben. Menschliches Zusammenleben, sei es in Bezug auf Gott, in Bezug auf Ehe und Partnerschaft oder in Bezug auf das Gemeinwesen braucht Regeln, damit dieses Leben gelingen kann. Ein spannend zu lesendes Buch für jeden, der seinem Leben heute eine Richtung geben möchte.
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am 22. August 2008
Notker Wolf und Matthias Drobinski unternehmen den im Großen und Ganzen als gelungen anzusehenden Versuch, die Sinnhaftigkeit der 10 Gebote Gottes als Regeln zur Ermöglichung eines Lebens in Freiheit und als Weg zum Glück aufzuzeigen. Die unkonventionelle Art des Zugangs und das Eingehen auf verschiedenste Herausforderungen des praktischen Lebens überrascht vielleicht manche bei einem Kirchenmann. Abt Notker Wolf besitzt sowohl Erfahrung im geistlichen Leben als auch Welterfahrung. Leider kommt bei allem Bemühen um die notwendige Vermittlung der Gebote Gottes ins Leben mitunter das zu kurz, was man die "Orthodoxie der Lehre" nennen könnte. Ist es beispielsweise wirklich so, dass "um des Liebesgebotes willen ... die Vorschriften der Zehn Gebote gebrochen werden" könnten, "ohne dadurch ungültig zu werden" (21)? Führt das nicht zu einer subjektivistischen Willkür? Die Autoren werden sich mit Recht gegen solche Verallgemeinerungen wehren wollen; durch einige problematische Formulierungen der besagten Art leisten sie diesem Vorurteil jedoch ungewollt Vorschub.
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am 10. September 2013
Dieses Buch ist sehr lesenswert. Es vermittelt den Wert der Gebote anhand sehr praktischer Beispiele und Lebenserfahrungen. Es ist wirklich zu empfehlen
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