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am 14. Mai 2008
Oder besser noch, wer den Wind sät... Bekommt von mir noch lange keine fünf Sterne. Das immer wiederkehrende Motiv dieses Neuro-Marketing-Sellers ist das ehemals so verpönte Unterbewusstsein. Man hat es in den letzten Jahren "neu" entdeckt und bezeichnet es, übereinstimmend in Medizin, Psychologie und Wirtschaft, als Implizites.

Der Inhalt des vorliegenden Buches verspricht jedenfalls schon mal dem Leser Wachstum - und hält dieses Versprechen bis zum Schluss. Nicht uneigennützig zwar, erhält er einen Einblick in die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns. Anhand netter, kleiner Übungen folgt man den beiden Branchenkennern, Scheier und Held, in den literarischen Raum des praktizierten Neuro-Marketings. Systematisch wird hier der Boden bereitet für die Aussaat der neurologischen Kenntnisse - des "Autopiloten", des Impliziten.
Auch medizinisch unbefangene Unternehmer und Marketer werden schnell auf die Notwendigkeit dieser neuen? Sichtweise eingeschworen.

Wer keine Zeit oder Lust hat, sich durch komplizierte medizinische oder psychologische Fachbücher zu quälen, bekommt hier einen bequemen Quereinstieg geliefert.
Allerdings - auch die beiden Autoren setzen unauffällig bei den Lesern ihre implizite Marker. Wen freut es nicht, scheinbar, auf der erfolgreichen Seite der Geschäftstreibenden Platz zunehmen und die Quote der verkauftsrelevanten Produkte und Marken in die Höhe zu treiben, zumindest die der decode Marketingberatung GmbH? Seminare und implizite Messverfahren sind dabei zweckdienliche Hinweise in eigener Sache.

Einen winzigen Teufelsfuß hat die Sache dann aber doch noch. Ein Buch mit einem Sammelsurium von komprimierten Detailwissen schafft nur einen, sagen wir mal, allemeinen Überblick. Es ist nichts anderes als ein Appetizer für die mühevolle Realisierung neurologisch basierender Analysen. Neurologische Muster zu erkennen erfordert sehr viel Übung und Sensibilität.
Mark Solms und Oliver Turnbull bemerken so treffend in ihrem Buch "Das Gehirn und die innere Welt", Seite 173 (Stichwort prozedurales Gedächnis und das Unbewusste): "...Viele außerordentliche (Golf/Tennis)Spieler besitzen kein detailliertes Wissen über die Bewegungen, die nötig sind, um einen bestimmten Schlag auszuführen...Der erfahrene Spieler weiß, dass das explizite Nachdenken über eine zuvor perfekt eingeübte Bewegung häufig zu einem rapiden Leistungsabfall führt...Ihre besten Leistungen (erbringen sie), wenn sie sich "in der Zone" befinden - einer inneren Verfassung, in der sie vollkommen automatisch handeln und überhaupt nicht darüber nachdenken, wie man zum Beispiel einen bestimmten Schlag ausführt -; der Schläger ist einfach zu einer Erweiterung ihres Körpers geworden."

Viele Unternehmer haben auf diese Weise ihren Erfolg begründet, begründen können. Auch das Autorenpaar Scheier und Held weisen auf diese Besonderheit des Expertentums hin, offeriert eine Anzahl interessanter Strategien und Empfehlungen zu diesem Thema.
Doch wer den Wind sät...muss nicht unbedingt den Sturm ernten!
Ich möchte den Lesern nicht den Mut nehmen, sondern im Gegenteil ihnen die Beschäftigung mit der Arbeitsweise des Gehirns empfehlen. Denn auch wenn die Neurologie vielen, bis vor kurzem noch ungeklärten, Phänomenen auf die Spur gekommen ist und interessante Erklärungen für unser Verhalten liefert, ist sie doch längst nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber sie ist ein wichtiger und mittlerweile nicht mehr wegzudenkender Teil unserer unternehmerischen Analyseverfahren.

Insgesamt ist das Buch "Was Marken erfolgreich macht" ein lesenswerter und kompetenter Unternehmenskatalog. Er ist bewusst auf das deutsche Publikum zugeschnitten und liest sich allzu leicht und angenehm. Mit Beispielen und didaktischen Übungen wird planvoll praktiziert und gezielt der Liebe der deutschen Leser nach Anleitung stattgegeben.

Ps.:
Über die angegebenen Internetadressen können Sie Ihre Daten der Firma kostenlos zur Verfügung stellen :-).
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am 22. März 2011
Hallo

Ich konnte dsa Buch sehr gut für meine Bachelorarbeit verwenden, da es einen neuen Aspekt in Bezug auf Werbeforschung gibt. Meiner Meinugn nach können gewisse Formeln noch nicht so angewendet werden wie sie im Buch beschrieben werden, dennoch interessant für die Zukunft.
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