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am 9. März 2015
"Adrenalin Junkies & Formulare-Zombies" zählt zu meinen Lieblings-Büchern. Ich schreibe die Rezension jetzt, weil ich über die gemischten Rezensionen sehr überrascht bin.

Was "Adrenalin Junkies & Formular-Zombies" nicht ist
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"Adrenalin Junkies & Formular-Zombies" ist kein Lehrbuch für Projektmanagement. Es ist auch kein "How-To Make Good Projects". Lehrbücher zu den Techniken des Projektmanagements gibt es genug. Und die How-Tos müssen bei so komplexen Themen wie Projekten versagen. Zum Glück versuchen die Autoren nicht zu beschreiben, was man alles tun muss damit Projekte garantiert erfolgreich sind. Daran sind schon viele gescheitert. Es gibt keinen goldenen Weg, der immer zum sicheren Erfolg führt. Auch wenn viele danach suchen. Für jedes Projekt muss man abhängig von der Aufgabenstellung, den Rahmenbedingungen und den beteiligten Personen eigene Entscheidungen treffen.

Was "Adrenalin Junkies & Formular-Zombies" ist
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"Adrenalin Junkies & Formular-Zombies" stellt 86 Muster von individuellen oder kollektiven Verhaltensweisen vor. Jedes Muster wird auf 2 bis 3 Seiten dargestellt und bewertet. Es sind Muster, die zum Projekterfolg beitragen, oder Muster, die dem Projekterfolg im Weg stehen. Die Muster werden jeweils kurz und prägnant eingeführt und bewertet. Es geht dabei um die Menschen im Projekt, wie sie sich verhalten und nicht um Techniken des Projektmanagements. Mein Vater sagte immer "Wo Menschen sind menschelt's". Er meinte es im Guten wie im Bösen. Und genau das Beschreibt "Adrenalin Junkies & Formular-Zombies".

Wieso viele Erwartungen an "Adrenalin Junkies & Formular-Zombies" falsch sind
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Man kann sich ein Projekt als Regelkreis und den Projektleiter als Regler des Projekts vorstellen. In diesen einfachen Modell ist das Projektmanagement trivial. Man vergleicht den Soll- mit dem Istwert und verstellt das Stellglied entsprechend. Natürlich wissen alle, dass Projektmanagement nicht so trivial ist, weil man viele Größen im Auge behalten muss und weil man viele Eingriffsmöglichkeiten hat.

Doch irgendwie bleibt dieses einfache Modell vielen in den Köpfen hängen. Sie hoffen auf ein How-To, dass sie durch die Unbilden des Projektmanagements führt. Dass es so etwas nicht geben kann, wird offensichtlich, wenn man die Randbedingungen und Einflüsse eines konkreten Projektes dokumentiert.

Wieso "Adrenalin Junkies & Formular-Zombies" sich von "Deadline" unterscheidet
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Ich finde den Ansatz eine teilweise skurrile Sammlung an Mustern zusammenzustellen für viel fruchtbarer als im luftleeren Raum über effektives Projektmanagement zu schwadronieren. Im Grunde ist "Adrenalin Junkies & Formular-Zombies" der Gegenentwurf zu Deadline. In Deadline entwarf Tom DeMarco ein konkretes Szenario, und zeigt wie der Projektmanager darin agiert. In diesem Szenario kann er sehr konkret werden. Aber in einem Szenario kann man auch nur einen Teil der Muster aus "Adrenalin Junkies & Formular-Zombies" abdecken. Und was er schreibt, gilt nur für dieses Szenario.

"Adrenalin Junkies & Formular-Zombies" zeigt ein breites Spektrum an Mustern, kann aber nicht genauer auf die Details eingehen. Einerseits würden mehr Details die Muster zu sehr einschränken. Andererseits würden mehr Varianten die Aussagen verwässern und den Rahmen sprengen.

Wieso gefällt mir "Adrenalin Junkies & Formular-Zombies"
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Wenn man "Adrenalin Junkies & Formular-Zombies" Muster für Muster liest ist es eine Lektüre, die man gemütlich nebenbei lesen kann. Es ist kein Buch, das man auf einem Rutsch lesen sollte. Das Buch funktioniert, wenn man die eigenen Erfahrungen an den Mustern spiegelt. Man sollte schon Erfahrungen mit Projekten haben, wenn man wirklich vom Buch profitieren will. Für mich war es das eigentliche Vergnügen zu überlegen, ob ich ein Muster schon Mal erlebt habe oder was es von meinen Erfahrungen unterscheidet. Ohne diese Überlegungen ist es nur eine nette Sammlung von Mustern. Aber genau diese Überlegungen machen das Buch so lehrreich.

Es liegt in der Natur der Sache, dass "Adrenalin Junkies & Formular-Zombies" nicht beschreibt, wie man zu den guten Mustern kommt und wie man die schlechten verhindert. Es wäre schön, aber es ist nicht umsetzbar. Man siehe nur den Umfang und die Anzahl der Literatur zum Thema "Mit dem Rauchen aufhören". Wie viel Stoff würde bei 86 Mustern zusammenkommen?
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am 22. April 2009
Ich habe dieses Buch mit viel Spaß daran gelesen und viele beschriebenen Muster wiedererkannt.

Der Aufbau des Buches, das viele voneinander unabhängige Muster auf jeweils 3 Seiten beschreibt, macht es einfach, mal zwischendurch darin zu lesen, ohne einen großen Kontext im Kopf behalten zu müssen.

Ein Punkt abziehen muss ich, da wie in einer anderen Rezession bereits bemerkt, nur die Probleme genannt werden, aber eher weniger konkrete Lösungsvorschläge gemacht werden. Das Buch ist also eher etwas für Menschen, die die typischen Probleme noch nicht erkannt haben, es aber wollen und weniger etwas für jemanden, der diese ihm bereits bekannten Probleme nun lösen will.
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am 25. September 2009
Ich fand es sehr bemerkenswert, wie bekannt mir all diese in dem Buch beschriebenen Muster vorkamen. Und so beschlich mich während des Lesens ein angenehmes Gefühl der Art "Ich bin nicht alleine". Wer schon in mehreren IT-Projekten gearbeitet hat, wird wohl einiges darin wiedererkennen. So bestätigte mich das Buch in meinen immer wieder gemachten Beobachtungen und Beurteilungen im Projekt-Alltag, und wahrscheinlich deshalb genoss ich es auch so, es zu lesen. Lösungen werden zwar nur bedingt angeboten, diesen Anspruch erhebt das Buch meiner Ansicht aber auch nicht, und schussendlich ist oft schon das Erkennen eines Musters der erste Schritt zur Lösung.
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am 12. Mai 2009
Tom De Marco führt uns mit spitzer Feder geschriebenen Form das eine oder andere Verhalten von Mitgliedern in Projekten vor und das auch noch in unterhaltsamer Form.
So gesehen könnte man annehmen, hätte das Buch außer einen Unterhaltungswert sonst Keinen.
Das Buch gewinnt jedoch erst dann an Wert man sich die einzelnen Verhaltenweisen ansieht um dann Strategien zu entwickeln.
Für die Einen ist es unterhaltsamer Stoff für die Anderen ein Ah-ha-Effekt-Generator oder wertlos, nett aber überflüssig.
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am 6. Februar 2012
Ich bin auf dieses Buch durch eine Fußnote im Java-Magazin aufmerksam geworden. Ich fand mich aber weder informiert noch gut unterhalten was durchaus auf rein subjektiver Wahrnehmung beruhen mag.
Sicherlich ist an vielen geschilderten Dingen das eine oder andere wahr und man findet Situationen aus eigenem Erleben wieder. Die aufwändige Form (4-farb-Druck, Bildchen) und der dazu ausgesprochen knappe Umfang der einzelnen Kapitel hätten mich im Buchladen schon stutzig gemacht: eine wirkliche Lehre aus diesen kurzen Texten zu ziehen halte ich für schwierig.
Das ist aber nicht das eigentliche Problem. Richtig geärgert habe ich mich über zwei Punkte: zum einen die These, man solle sich nicht an Technologien verkaufen sondern nur verpachten. Im Text wurden - offenbar wohlweislich - nur Auswirkungen über Mitarbeitermotivation und Neukundenakquise beschrieben. Das Problem ist doch - und das muss ja gelöst werden! - dass man vielleicht eine Reihe von "alten" Kunden für die "alte" Technologie begeistert hatte und ihnen nach Projektabschluss eröffnet, das (was im Zweifel gerade einsatzbereit ist) sei ja inzwischen alles kalter Kaffee. Oder was stattdessen?
Der andere Punkt: Softwareentwicklungsmodelle nach Gusto anpassen. Hatte ich auch schon: IT-Abteilung glaubt sich allwissend und lässt in einem sonst sehr aufwändigen und durchdachten Modell den Punkt "Moderation zwischen der IT- und der Fachabteilung" mal eben als überflüssig weg. Ergebnis: Hunderttausende verprasst für Software mit der niemand arbeiten kann. Lösungsansatz - und da fehlt mir auch wirklich die Struktur im Buch - wäre doch, das Modell erst einmal wirklich verstanden zu haben bevor man es für seine Ansprüche ändert.
Daher mein Fazit für dieses Buch: es gibt Dinge, bei denen muss man in die Tiefe gehen und kommt mit oberflächlichem Gerede eben nicht weiter, auch wenn das auf den ersten Blick unterhaltsam scheinen mag.
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am 4. November 2009
Sicher steckt viel Wahres in dem Buch und es ist einfach, sich selber oder seine Organisation wiederzuerkennen.
Im Gegensatz zu "Der Termin" ist dieses Buch absolut langweilig. Es werden lediglich Fakten heruntergebetet, die man im Kopf als "stimmt / stimmt nicht" abhaken kann.
Ein wirklicher Lesespass ist das Buch wahrlich nicht.
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am 13. Juli 2008
Nach den vielen exzellenten Buechern von Tom DeMarco habe ich mich schon sehr auf dieses Werk gefreut. Und in dem neuen Buch sind dann auch viele Erfahrungen des ganzen Teams der Atlantic Sytems Guild aus ihrer Beratertaetigkeit zusammengetragen. Die einzelnen Themen, ob zu Zeitmanagement, dem Feiern von Projekterfolgen,der Teambildung in Projekten, dem Umgang mit "Stars" in Projektteams und viele andere mehr werden gut, interessant und zuweilen recht humorvoll "geschildert".

An sich ist die Idee des Buches, es als Beschreibung von "Patterns" der Theorie von Christopher Alexander folgend anzulegen, gut. Auch andere Autoren wie W. H. Brown in seinem Buch "Antipatterns: Refactoring Software, Architectures, and Projects in Crisis" haben einen solchen Ansatz gewaehlt und gemeinsam mit dem Amerikaner Jim Coplien habe ich vor Jahren selbst Untersuchungen ueber "Organizational Patterns" mit meinen Projektteams durchgefuehrt.

Ein wenig schade fand ich, dass DeMarco's Buch dann aber doch etwas "seicht" geraten ist. Die einzelnen Patterns sind einfach als lockerer Text von 1-3 Seiten mit einer netten Abbildung geschrieben - auf eine systematische Analyse des "Kontexts", des "Problems" und der "Loesung", wie sie allgemein bei "Pattern"-Buechern vorfindbar sind, wird verzichtet. Und die einzelnen Patterns sind nicht einmal nach Themengebieten oder Kategorien, die sich anbieten wuerden, geordnet.

So macht das Buch einen etwas hurtig "zusammengeflickten" Eindruck und besteht zudem aus etwa 25% leeren Seiten. Die Beitraege sind zwar nett zu lesen und insoferne ist das Buch allemal Wert, empfohlen zu werden, auch wenn es an die anderen Buecher DeMarco's wie "Der Termin" oder das unglaublich gute Buch von ihm ueber Risikomanagement: "Baerentango" nicht im entferntesten herankommt.

Aber fuer Projektmanager UND Projektmitarbeiter ist dieses Buch allemal eine gute Hilfe, Fehler im Projektmanagement und der Projektarbeit zu vermeiden.
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am 4. November 2008
Tom DeMarco nennt 4 Schlüsselfelder des Projektmanagements:
1) Proficency
2) Velocity
3) Agility
4) Corporate Culture.
Mit dem ersten Punkt beschäftigen sich massenhaft Bücher, Konferenzen, etc. Mit dem 2.Punkt beschäftigt er sich in seinem nächsten Buch, zum 3.Punkt gibt es sein Buch "Slack" und um den vierten Punkt geht es im vorliegenden Buch.
Er hat dabei nicht versucht Werkzeuge an die Hand zu geben, wie man eine geeignete Firmenkultur aufbaut, sondern eine Fülle von Mustern und Gegenmustern formuliert, anhand dessen jeder prüfen kann "trifft zu" oder "trifft nicht zu". Auf diese Weise wird jeder Leser / jede Leserin in die Lage versetzt, die eigene Firmenkultur zu analysieren.
Diese Erkenntnis erschließt sich nicht sofort, wenn man das Buch in die Hand nimmt, sondern entstammt Tom DeMarcos Vortrag Gestern (3.11.) auf dem PMI Symposium in Frankfurt. Es war ein exzellenter Vortrag, der den großen Zusammenhang seines Buches zum Thema "corporate culture" herstellen konnte. Also: Kein Buch, um in "das ist ja bei uns auch so schrecklich, wie dort beschrieben" - "Gejammer" zu verfallen, sondern ein Buch, mit dem es leichter fällt, pathologische Verhalten in der Organisation zu identifizieren - um die Probleme dann anzugehen.
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am 1. Januar 2008
Mustererkennung

***Zu den Autoren***
Die Atlantic Systems Guild ([...]) ist eine Vereinigung unabhängiger, international bekannter Berater, die sich - gleich den Handwerksgilden des Mittelalters - lose zusammengeschlossen haben, um sich über die als gemeinsam erkannten Ziele und Wertvorstellungen auszutauschen und diese voranzutreiben. Das Buch ist eine Gemeinschaftsarbeit der sechs zum Entstehungszeitpunkt benannten Prinzipale.

***Zum Buch***
Ausgangspunkt des Buchs ist die Überlegung, dass viele Menschen, die in Projekten arbeiten, mit bestimmten Verhaltensweisen oder Zuständen in ihrem Unternehmen konfrontiert werden und diese als Muster zwar intuitiv erkennen, aber nicht verbalisieren können.

Hier setzen die Autoren an: Die für sie wichtigsten Muster, die sie in den (laut eigenen Aussagen) zusammengefassten 150 Jahren an Projekterfahrung in der Softwarebranche entdeckten, in leicht lesbare Sätze und einprägsame Schlagworte zu fassen und mit eingänglichen Abbildungen zu untermalen.

Dabei verweisen sie ausdrücklich auf das Werk Christopher Alexanders, dessen Einfluss (v.a. durch "A Pattern Language: Towns, Buildings, Construction") insbesondere in der IT-Welt nicht hoch genug eingestuft werden kann, was auch durch dieses Buch wieder bestätigt wird: 86 "Muster" werden hier beschrieben, wobei überwiegend erst ein Muster dargestellt und anschließend diskutiert wird. Persönliche Erlebnisberichte und Querverweise ergänzen die Darstellungen.

***Muster der Muster?***
Im Vergleich zu den Büchern Alexanders (oder auch zu Eric Bernes "Games People Play", dt. "Spiele der Erwachsenen", das elementare kommunikative Muster untersucht und einer Wiederentdeckung harrt) oder des Gang-of-Four-Buchs und seiner Nachfolger, fehlt diesem Buch etwas ganz Elementares: Struktur.

Die erwähnten Muster beziehen sich mal auf die Frage, wie sich Teams bilden können und was sie erfolgreich macht, mal, was daran falsch ist, sich sklavisch an Vorgehensmodelle oder Tools zu halten, mal wie man erkennt, ob das eigene Unternehmen noch "gesund" ist oder man besser kündigen sollte. Mal ist das Dargestellte ein Gegenmuster ("Antipattern", also ein Beispiel, um darzustellen: so macht man es besser nicht), mal eher eine bloße Feststellung, wie etwa, dass viele IT-Mitarbeiter musikalisch sind.

Um nicht missverstanden zu werden: Jedes einzelne "Muster" ist exzellent analysiert und dargestellt und dürfte, wenn auch nur einmal in einem Projekt erfolgreich angewendet, weit mehr wert sein als der Anschaffungspreis des ganzen Buchs. Es macht Spaß, das Buch zu lesen.

Aber es macht keinen Spaß, in dem Buch etwas zu suchen, es als "Vademecum" im Projektalltag zu verwenden. Dazu trägt zum einen bei, dass als Register lediglich ein Register der Abbildungen und ein alphabetisches Verzeichnis der Muster vorhanden sind, aber kein Stichwörterverzeichnis und dass Literaturverweise in der Marginalienspalte und Fußnoten auftauchen, aber nicht zusammengefasst wurden. Zum anderen fehlt eine Zuordnung der Muster zu Themenbereichen, die das Auffinden leichter machte und eine thematisch zusammenhängende Lektüre ermöglichte.
Auch wenn es sich "nur" um knapp neunzig Muster handelt und einige sich schon beim ersten Lesen unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt haben mögen, dürfte dies nicht für das gesamte Buch gelten, außer für weit überdurchschnittlich erinnernde Leser.

Persönlich hätte ich mir eine Neuauflage von "Peopleware", dt. "Wien wartet auf Dich", gewünscht, in das die Muster eingearbeitet worden wären (ggf. als Anhang), da dieses Buch einen guten thematischen Rahmen für alle 86 Muster bildete (und auch für die bedauerlicherweise nicht publizierten Muster, die unter "Ein Blick in den Schneideraum" aufgeführt werden).

Oder eine Veröffentlichung als Blog/Wiki, bei dem die Muster "getagged" wären, also mit Schlagwörtern versehen.

***Wer sollte dieses Buch lesen?***
Jeder, der in (IT-)Projekten arbeitet, kann dieses Buch nutzbringend lesen, selbst wenn es nur bestätigte, dass sie/er für ein perfektes Unternehmen arbeitet und durch diese Erkenntnis ihre/sein Elitebewusstsein gestärkt würde.

Besonders interessant ist das Buch aber für Mitarbeiter mittelgroßer (ab ~150 Mitarbeitern) und großer Unternehmen, da hier die Wahrscheinlichkeit wächst, dass durch "Politik" (d.h. Machtwillen im Nietzeschen Sinn) oder einfach nur Ignoranz Probleme entstehen, denen wirksam mit Hilfe der dargestellen "Muster-Lösungen" begegnet werden kann.

Projektmitarbeitern aus Projekten, bei denen Softwareentwicklung keine Rolle spielt, wird das Buch ebenfalls nützlich sein, sofern ein Projektteam vorhanden ist und der Großteil der Projekttätigkeit in Denken besteht (und nicht in reiner Muskelbetätigung).

Wer das Buch "Wien wartet auf Dich" noch nicht kennt, sollte dieses _vor_ "Adrenalin-Junkies" lesen! Thematisch überlappt es sich und kommt mit einer klaren Struktur daher; Muster des neueren Buchs finden sich auch im älteren, das von seiner Aktualität kaum etwas eingebüßt hat.

Die Übersetzung von dem professionellem Übersetzer Dirk Wittke (Medienkooperative) und dem Mitautoren Dr. Hruschka bürgt für höchste Authenzität.

>>>>>>>Insgesamt eine eindeutige Empfehlung!<<<<<<<
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am 27. Juni 2009
Das Buch hält, was es verspricht. Viele Alltagssituationen aus Projekten, die man als erfahrener und auch nicht erfahrener Projektmanager kennt. Man fidet sich wieder. Was ich vermisse, sind mehr konstruktive Vorschläge zum Ungang mit diesen Situationen - oft bleibt das Buch auf einer rein deskriptiven Ebene. Ansonsten sehr empfehlenswert. Insbesondere auch die Idee des eBooks, das mit einem Code abgerufen werden kann... Damit auch unterwegs immer dabei.
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