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am 21. Januar 2007
Gleich vorweg: Ich habe dieses Buch mit Vergnügen gelesen! Der Stil ist zuerst etwas gewöhnungsbedürftig und ich wusste nicht so recht, ob da vielleicht nur jemand etwas eigenartig übersetzt hat. Nach einigen Seiten begann ich den offenen und sehr persönlichen Erzählstil zu genießen und neige nach dem Auslesen sogar dazu, dem Übersetzer mein Kompliment dafür auszusprechen, wie geschickt er diese sehr amerikanische Erzählweise ins Deutsche umgesetzt hat. Ein Sachbuch ist das freilich nicht und es will offensichtlich auch keines sein, wie schon Umschlag und Titel signalisieren (nur der sehr frei übersetzte Untertitel könnte falsch verstanden werden). Irgendwie deplaziert wirkt das über elfseitige Technik-Glossar. Bei den ohnehin eher seltenen technischen Details haben sich ein paar Ungereimtheiten eingeschlichen. Das tut jedoch dem Lesevergnügen keinen Abbruch, denn Fachleute wissen es sowieso besser und Laien stört es nicht. Weil ich so viel Spaß beim Lesen dieses Buchs hatte, vergebe ich vier Sternchen.
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am 28. Oktober 2007
Allgemeines
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Dieses im Hanser Verlag erschienene Buch ist die deutsche Übersetzung der bei W. W. Norton erschienenen amerikanischen Originalausgabe.
Das man im Begriff ist, ein ungewöhnliches Buch zu lesen, erahnt man schon beim ersten Blick auf ebendieses. Über einem grinsenden Playmobil-Männchen prangen die Namen der Verfasser in einer sich an keine Rechtschreibkonvention haltenden Schreibweise: steve WOZNIAK und gina SMITH. Die Rückseite ziert ein Foto des schon etwas ergrauten Wozniak, der gerade herzhaft in einen Apfel beißt.
Informationen über Wozniak's Mitautorin Gina Smith sucht man in diesem Buch vergeblich, was der eine oder andere als schade empfinden dürfte.

Der Spaß an dem Buch beginnt schon, bevor man es aufschlägt. Es ist auf eine 1995 zum Patent angemeldete Weise gebunden, die man heutzutage höchst selten und bei Büchern in diesem Preissegment so gut wie gar nicht findet. Der Einband besteht aus mehreren nicht miteinander verklebten Einzellagen, die sich relativ zueinander verschieben können, wenn er gebogen wird. Das macht das Buch ungewöhnlich robust und garantiert mehrfaches Lesevergnügen, ohne das es sich - wie die meisten Taschenbücher heutzutage - während dieses Vorgangs selbsttätig zerlegt.
Ein weiteres Relikt aus einer schon fast vergessenen Zeit ist das integrierte Lesezeichen. Der eine oder andere wird sich vielleicht noch an das dauerhaft im Buchrücken befestigte Bändchen erinnern, das man einfach zwischen die Seiten legt und das nie verloren gehen kann.

Zum Inhalt
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Die 323 Seiten des Buches gliedern sich in 20 Kapitel nebst zwölfseitigem Glossar und den obligatorischen Danksagungen. In der Buchmitte findet man zwölf Seiten mit insgesamt 24 Schwarzweißfotos. Ein Stichwortverzeichnis, das heutzutage eigentlich zum Standard gehört, fehlt überraschenderweise völlig.

Kapitel 1 widmet sich auf 13 Seiten Wozniak's früher Kindheit. Stephan Gary Wozniak, drei Jahre nach der Erfindung des Transistors geboren im Jahre 1950, wird schon als Vierjähriger von seinem Vater, Elektronikingenieur im geheimen Raketenprogramm von Lockheed, in die Grundlagen der Elektronik eingeweiht. Das, zusammen mit seinem unersättlichen Drang, die Funktion technischer Dinge zu verstehen und - möglichst verbessert - nachzubilden, dürfte Wozniaks Werdegang begründet haben.

Die nächsten beiden Kapitel begleiten den Leser durch Wozniak's Schulzeit und die zumeist elektronischen Projekte, die er - stets unterstützt von seinem Vater - in dieser Zeit verwirklicht und von denen nicht wenige im Rahmen von Wettbewerben mit Preisen bedacht werden. Zu jener Zeit (um das Jahr 1960) entdeckt Wozniak im zarten Alter von knapp elf Jahren seine Faszination für Computer. Geräte, von denen zu jener Zeit kaum jemand auch nur den Namen kennt. Diese beiden Kapitel werden immer wieder aufgelockert durch detaillierte Beschreibungen von Streichen, die Wozniak seinen Mitmenschen schon immer gerne spielte und die (wie seine im Spind eines Mitschülers versteckte Zeitbomben-Attrappe) nicht immer folgenlos für ihn blieben.

Die Kapitel 4 und 5 behandeln Wozniak's Studienzeit - zunächst in Colorado, danach wieder nahe seines Heimatortes in Kalifornien. Es ist die Zeit des Vietnamkrieges. Überraschend kurz wird angesprochen, wie dieser Krieg Wozniak's Denkweise und Weltanschauung verändert hat. Ansonsten lesen sich diese Kapitel wie eine Fortsetzung der Schulzeit: Erste Programme werden geschrieben, technische Projekte realisiert und viel Schabernack getrieben.
In dieser Zeit erblickt der legendäre Cream Soda Computer das Licht der Welt: Eine kleine Elektronikplatine ohne Monitor und Tastatur, ausgestattet mit sagenhaften 256 Byte RAM (etwa soviel, wie ein Textverarbeitungsprogramm heute brauchen würde, um den einen Satz zu speichern, den Sie gerade lesen).

Die Kapitel 6 und 7 behandeln auf 37 ebenso vergnüglich wie spannend zu lesenden Seiten das Entstehen der legendär gewordenen Blue Box: Ein kleiner Tongenerator, mit dessen Hilfe das damalige Telefonsystem so ausgetrickst werden kann, daß kostenloses Telefonieren möglich ist. Wozniak hat inzwischen seinen Namensvetter Jobs (zu jener Zeit noch Schüler) kennengelernt, der schon in jungen Jahren mit kaufmännischen Fähigkeiten ausgestattet ist, die eine heimliche und sehr erfolgreiche Vermarktung der illegalen Blue Box erlauben.

Die folgenden beiden Kapitel behandeln die Zeit, in der Wozniak - mittlerweile 22-jährig - die Universität ohne Abschluß verläßt und einen Job bei Hewlett-Packard antritt. Ein größerer Teil des achten Kapitels ist hierbei Wozniak's Dial-a-Joke System gewidmet (täglich ein neuer Witz, erzählt von einem Anrufbeantworter). Kapitel 9 geht kurz auf einige Projekte ein, die Wozniak neben seiner Tätigkeit bei Hewlett-Packard realisiert hat und schließt mit der Entstehungsgeschichte des berühmten von Wozniak in nur vier Tagen konstruierten Spiels Breakout.

Das folgende Kapitel beschreibt unter dem Titel "Meine große Idee" die Zeit, in der die ersten Mikroprozessoren das Licht der Welt erblicken und Wozniak zusammen mit knapp drei Dutzend Leuten (von denen viele wie Adam Osborne später selbst Computerfirmen gründen werden) den legendären Homebrew Computer Club ins Leben ruft. Wozniak beschreibt, wie er während dieser Zeit den Vorläufer des Apple I konstruiert und warum er sich für bestimmte Bauteile wie z. B. den 6502 Prozessor entschieden hat.

Auch Kapitel 11 beschreibt diese Zeit. Wozniak's Rechner, der immer noch nicht Apple I heißt, ist mittlerweile recht ausgereift, was seinen Freund Steve Jobs auf den Gedanken bringt, eine Platine davon zu verkaufen, die die Käufer mit eigenen Chips bestücken sollen.
Mittlerweile haben wir die Buchmitte um 15 Seiten überschritten, aber die Firma Apple ist immer noch nicht gegründet.

Dies passiert nun endlich im zwölften Kapitel, das auf 15 Seiten die Gründung und den von Wozniak zunächst nicht erwarteten finanziellen Erfolg der neuen Firma Apple beschreibt. Deren einziges Produkt ist, zumindest bis zum Beginn von Kapitel 13, der Apple I. Keineswegs ein kompletter Computer, sondern nur ein fertig bestücktes Mainboard, das der Käufer mit Netzteil, Fernseher, Tastatur und Gehäuse erst zu einem vollwertigen Computer machen muß.

Die folgenden 21 Seiten beschreiben die Geburt und die Vermarktung des Apple II: Keineswegs lediglich eine Weiterentwicklung des Apple I, sondern erstmals ein kompletter Computer, ausgestattet mit Farbausgabe, Sound, einem Port für Spielesteuerung und einer für die damalige Zeit hochauflösenden Graphik. Wozniak verläßt unter der Voraussetzung, bei Apple nicht mit Manageraufgaben belästigt zu werden, schweren Herzens die Firma HP. In dieser Zeit (um 1976) stößt Mike Markkula dazu, der - gerade mal dreißigjährig - wesentlich am schwunghaften Aufstieg der eben erst gegründeten Firma Apple beteiligt ist. Die letzten sechs Seiten dieses Kapitels widmen sich der Beschreibung eines groß angelegten Schabernacks, den Wozniak anläßlich der West Coast Computermesse der MITS Corporation (das Unternehmen, das den Altair Computer gebaut hat) spielt: Eine in großer Auflage gedruckte Broschüre über ein nicht existentes Projekt von MITS, die den Anschein erweckt, als wäre sie von deren Konkurrenzunternehmen Processor Technologies in Umlauf gebracht worden.

Überaschenderweise behandelt Kapitel 14, betitelt "Der größte Börsengang seit Ford", ebendiesen nicht. Dies passiert erst ein Kapitel später. Statt dessen beschreibt Wozniak, warum der Apple II ein solcher Erfolg wurde, und geht (technisch fast etwas zu detailliert) auf eine Erfindung ein, auf die er zu Recht stolz ist und die als ein weiterer Meilenstein der Computergeschichte angesehen werden kann: Ein seinen Angaben zufolge in nur zwei Wochen entwickelter Controller nebst Treiberprogramm, der das gerade von der Firma Shugart auf den Markt gebrachte 5 1/4-Zoll-Floppylaufwerk an den Apple II anschließt und damit dem bis dahin langsamen Speichern der Daten auf Audiokassetten ein Ende bereitet.

Das folgende Kapitel beschreibt die Zeit um Apple's Börsengang im Jahr 1980. Dieser macht nicht nur Jobs und Wozniak über Nacht zu Millionären, sondern auch viele verdiente Apple-Mitarbeiter, denen Wozniak zum Vorzugspreis Aktien aus seinem eigenen Paket verkauft. Es ist die Zeit, in der der Apple III (ein unzuverlässiger Flop auf der ganzen Linie) das Licht der Welt erblickt und die erste ernsthafte Konkurrenz in Form des IBM PC am Horizont auftaucht. Leider geht das Kapitel nicht auf die offensichtliche Frage ein, warum es Wozniak, immerhin Mitinhaber der Firma und alleiniger Entwickler des überaus erfolgreichen Apple II, nicht möglich war, das Apple III - Debakel zu verhindern.

Unter dem Titel "Bruchlandung" geht Kapitel 16 auf die Zeit ein, in der Wozniak, seit sechs Monaten stolzer Inhaber eines Pilotenscheines, seine Beechcraft aus ungeklärter Ursache in den Parkplatz einer Eislaufhalle steuert und diesen Unfall zwar körperlich fast unbeschadet, aber mit mehrwöchigem Gedächtnisverlust überlebt. Er beschließt am Ende dieser Zeit, vorerst nicht mehr für Apple tätig zu sein, sondern seine zehn Jahre zuvor abgebrochene Collegeausbildung zu beenden. Unter dem Namen Rocky Raccoon Clark immatrikuliert er sich am College in Berkeley und beginnt nicht einmal ein Jahr später mit der Organisation dessen, was er im Buch als den Höhepunkt seines Lebens bezeichnet: Der Organisation und Finanzierung des ersten von zwei im folgenden Kapitel näher beschriebenen riesigen Woodstock-ähnlichen Open Air Musikfestivals. Sehr kurz werden in diesem Kapitel die Scheidung Wozniaks von seiner ersten Frau Alice und die Hochzeit mit seiner zweiten Frau Candy erwähnt. Auch auf die Geburt seines ersten Sohnes Jesse am Vortag des ersten Konzertes wird nur recht kurz eingegangen.

Kapitel 18 beschreibt kurz Wozniak's Zeit bei Apple nach seinem College-Abschluß und geht im Folgenden auf die von ihm kurze Zeit später zusammen mit den Apple-Kollegen Joe Ennis und Laura Roebuck gegründete Firma CL 9 ("Cloud 9", eigentlich von Wozniak als Firmenname vorgesehen, war rechtlich geschützt) ein, die sich der Entwicklung und Vermarktung einer programmierbaren Fernbedienung mit nur einer Taste verschrieben hat. Im Zuge dieser Beschreibung stellt Wozniak ein Mißverständnis richtig, das seit jeher gebetsmühlenartig von jedem Buch über die Firma Apple aufgegriffen und wiederholt wird, nämlich den durch gezieltes Weglassen von Informationen in einem Artikel des Wall Street Journals entstandenen Eindruck, Wozniak hätte die Firma damals verlassen, weil er wütend auf Apple war. Auf den eher bescheidenen kommerziellen Erfolg seiner neuen Firma geht Wozniak weder in diesem Kapitel noch im weiteren Verlauf des Buches ein.

Das vorletzte Kapitel beschreibt (auf nur 10 Seiten relativ knapp) eine Seite Wozniaks, die er als die wichtigste seines Lebens bezeichnet und die den meisten Lesern unbekannt sein dürfte: Seine sich immerhin über zehn Jahre erstreckende Tätigkeit als Lehrer für Viert- und Fünftklässler.
Wenig überraschend umfaßt Wozniak's pädagogische Tätigkeit überwiegend computernahe Themen. Als Geschenk an Schulen und Schüler richtet er Computerlabore mit Dutzenden von Rechnern ein.
Auch findet man in diesem Kapitel einige Einblicke in Wozniak's Privatleben, die ausführlicher sind als das, was das Buch bis dahin preisgab.

Kapitel 20 bschließt das Buch auf 14 Seiten unter der Überschrift "Lebensregeln". Diese Überschrift ist etwas irreführend, denn von Lebensregeln liest man nur auf den ersten Seiten des Kapitels, auf denen Wozniak potentiellen Erfindern Ratschläge für erfolgreiche Arbeitsweise gibt. Danach schweift das Kapitel mal hierhin, mal dorthin: Die Richtigstellungen einiger in praktisch jedem Buch über das Unternehmen Apple zu findenden Fehler, Gerüchte und Ungenauigkeiten finden sich hier genauso wie Wozniak's Version des ebenfalls in jedem Buch erwähnten legendären Besuches des Xerox Palo Alto Research Centers (PARC), anläßlich dessen Jobs und Wozniak zum ersten Mal Bekanntschaft mit graphischen Benutzerschnittstellen und Mausbedienung machen, was wegweisend für die Entwicklung der Apple Lisa und später des Macintosh war.
Des weiteren findet man in diesem Kapitel eine "Abrechnung" mit Microsofts Internet Explorer, der Wozniak zufolge der alleinige Grund für die häufigen Abstürze von Mac OS 7 waren, sowie eine leicht philosophische Betrachtung einiger Produkte wie iMac und iPod, die Apple nach Jobs' Rückkehr in die Vorstandsetage hervorbrachte.

Persönliche Wertung
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Obwohl mir die amerikanische Originalausgabe noch nicht vorliegt, habe ich den Eindruck, daß Jürgen Dubau's deutsche Übersetzung (die den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung folgt, was gelegentlich dazu führt, daß man Fehler zu erkennen glaubt, die keine sind) nicht nur hervorragend, sondern auch annähernd fehlerfrei ist. Verbesserungsfähig sind allenfalls wenige Flüchtigkeitsfehler sowie einige Dinge, die ich für korrekt übersetzte Fehler in der Originalausgabe halte.

Der Schreibstil des Buches ist überwiegend - wie soll man es ausdrücken - ungewöhnlich. Oft hat man hat nicht den Eindruck, ein bzgl. Formulierungen und rotem Faden ausgefeiltes und wohl überlegtes Buch in den Händen zu halten, sondern man glaubt, einem Monolog Steve Wozniak's zu lauschen, der nicht immer gradlinig ist und - wie im echten Leben - mal hierhin, mal dahin schweift. So beginnt das achtzehnseitige Kapitel 5 ("Der Cream Soda Computer") mit einigen Seiten über den Vietnamkrieg, gefolgt von einer Beschreibung der Rückstellungspolitik der damaligen US-Regierung für Studenten und deren Folgen für Wozniak. Dem schließt sich ein Ausflug in Wozniak's Ansichten über die damalige Hippie-Kultur an, danach erfährt der Leser mehr über Wozniak's Programmiererjob bei der kurzlebigen Firma Tenet. Erst nach elf Seiten wird das, worum es in der Kapitelüberschrift geht, erstmals erwähnt und dann auf ganzen zweieinhalb Seiten abgehandelt.

Vielfacher Gebrauch des Wortes "ich" ist in einem Buch, das ein berühmter Mensch über sich selbst schreibt, zu erwarten, aber für das Empfinden des bescheidenen Verfassers dieser Buchbesprechung liest man es dennoch eine Spur zu häufig. Das Wozniak auch Geschwister hat, erfährt der Leser z. B. erstmals im Bildteil in der Buchmitte.
Aus jeder Zeile spricht ein überaus gesundes Selbstbewußtsein. Das ist ohne Zweifel berechtigt, hat Steve Wozniak doch eine Menge erreicht, worauf er stolz sein kann. Entbehrlich gewesen wären aber jene Passagen, wo dieses Selbstbewußtsein der Grenze zum Größenwahn gefährlich nahezukommt. Beispiel:

"Und es ist eine Tatsache, dass ich, was Computerlogik betrifft, schließlich so gut geworden bin - besser als wohl jeder andere lebende Mensch."

Fairerweise sei hier angemerkt, daß dieser Eindruck möglicherweise durch ungeschickte Wortwahl bei der Übersetzung der amerikanischen Originalausgabe hervorgerufen sein könnte. Sollte es mir gelingen, einen Blick in ebendiese zu werfen, werde ich anläßlich einer Überarbeitung dieser Rezension auch auf diesen Punkt näher eingehen.

Fazit
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25 Jahre lang hat Steve Wozniak die Öffentlichkeit gemieden. Es stimmt allerdings nicht ganz, daß (wie man gelegentlich lesen kann) der legendäre Mitbegründer der Firma Apple, der (wenngleich mit dem niedrigsten Gehalt, auf das ein Vollzeitmitarbeiter Anspruch hat) bis zum heutigen Tag auf deren Gehaltsliste steht, in diesem Buch erstmals bereit ist, seine Geschichte zu erzählen. Schon 1994 schrieb Wozniak mit Martha Kendall als Mitautorin ein ähnliches Buch: "Steve Wozniak, Inventor of the Apple Computer".

Dieses Buch wäre eine schlechte Wahl für Leute, die sich vor allem für die Geschichte der legendären Firma Apple interessieren. Zu diesem Thema gibt es Besseres im Überfluß. Menschen aber, denen diese Geschichte schon halbwegs vertraut ist, werden dieses Buch genießen.

Beim Lesen drängt sich immer wieder der Vergleich mit einem ungeschliffenen Diamanten auf: Eckig, manchmal scharf, nicht immer gerade und nicht aus jeder Perspektive ansehnlich. Und dennoch schön, wertvoll und allemal die Mühe wert, sich lange und eingehend mit ihm zu beschäftigen.
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am 28. Juli 2010
Gefühlte jede dritte Seite enthält eine fast schon abschreckende Eigenlobhäufung wie genial Woz ist, wieviel besser er wie die anderen ist etc.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, ich bewundere die Genialität von Woz und seine Leistungen wirklich. Das war auch der Grund warum ich dieses Buch gelesen habe. So interresant und bewundernswert ich die "Gründerzeit" der IT finde, hier wird einem durch den Erzählstil fast schon die Lust genommen weiterzulesen. Ich musste feststellen Woz ist wirklich bewundernswert und hat viele Talente, aber leider gehört eine Autobiografie schreiben nicht dazu.
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am 22. August 2009
...die über ihn verbreitet wurden (wie es leider fast allen populären Menschen geschieht), aber er tut es auf sehr eindringlich ehrliche Weise wie kaum einer. Fast könnte man sagen, er kehrt sein Inneres nach außen und outet sich als Ingenieur und Technikfreak, der lediglich durch einen Glücksfall vom Lötritter und Elektronik-Genie ohne derlei Ambitionen zum hundertfachen Millionär wurde, angefangen in der Kindheit bis. Das Buch ist eine lockere Aneinander-Reihung von allen möglichen Erlebnissen geschäftlicher, privater aber auch Apple-Natur. Es ist aber auch etwas dabei für Freaks wie ich einer bin, nämlich wie er die Architektur des Apple 2 entwickelte (er hat sie nicht geklaut, wie behauptet) und als erster für einen Apple einen Treiber für ein Disketten-Laufwerk schrieb. Es schwingt bei alldem ein wenig Idealismus und Naivität mit, wie bei allen Menschen, die so viel Glück hatten. Sehr lesenswert und Ansporn für alle, die sich als Ingenieure verstehen und Idealisten sind.
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am 21. Mai 2016
Bevor ich dieses Buch gelesen habe, war mir Steve Wozniak schon immer sehr sympathisch vorgekommen.
Ich wusste nicht allzuviel über ihn, aber ich hatte das Gefühl, dass er einen guten Charakter hat.

So war das Lesen dieses Buches ein großes Vergnügen, auch weil meine Einschätzung hier absolut bestätigt wurde!
Das Buch kann ich allen empfehlen, die sich ein wenig für Computertechnik oder einfach für den Menschen Steve Wozniak, genannt iWoz interessieren und auch mehr über die Hintergründe oder Computerhistorie wissen möchten.

Also auch wenn Sie keinen Apple-Computer nutzen/mögen - hier geht es um den Menschen Steve Wozniak und seine Sicht und Erlebnisse und das ist meiner Meinung nach wirklich interessant. Vor allem, weil iWoz kein egoistischer selbstsüchtiger geldgieriger Machtmensch ist.
Der englische Originaltitel beschreibt noch viel besser, um was es in seinem Buch geht:
"iWoz: Computer Geek to Cult Icon: How I Invented the Personal Computer, Co-Founded Apple, and Had Fun Doing It"

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!
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am 21. Mai 2011
Das Buch beschreibt aus der ganz persönlichen Sicht von Steve Wozniak, wie es zu dem Phänomen Apple kam und wie sich die verschiedenen Aufs und Abs des Unternehmens entwickelten.
Es ist gut, auch einmal diese andere Sicht, nicht die von Steve Jobs zu sehen, denn Apple insgesamt war keine Ein-Mann-Show, wie es ansonsten häufig den Eindruck macht.
Tatsächlich war Wozniak der Hardware Guru hinter den ersten, extrem erfolgreichen, Apple Computer-Modellen.
Man merkt auch, das Steve Jobs und Wozniak nie wirkliche Freunde waren und Jobs das kindliche Gemüt von Wozniak brutal fürseine Zwecke genutzt hat. Andererseits hätte Wozniak allein die Firma Apple nie gründen können. Das Vertrauen zu Jobs verlor Woz endgültig, als heraus kam, das Steve Jobs ihn im Zusqmmenhang mit der Programmierung einea Spiels um einige hundert Dollar betrogen hatte.

Das Buch ist ganz flüssig zu lesen, vom Stil her jedoch manchmal hölzern und so, als hätte ein Kind oder Jugendlicher den Text verfaßt. Vielleicht liegt es aber auch an der Übersetzung.
Teilweise ist Woz schon fast peinlich ehrlich, z.B. Als es um die Ausrichtung zweier Rockkonzerte geht, bei denen er Millionen Dollar verbrennt und das noch nicht einmal bedauert...

Am Ende hatte ich den Eindruck, einem Mann zuzuhören, der nie richtig erwachsen geworden ist.
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am 17. Mai 2007
Der Autor ist einerseits sehr von sich überzeugt, andererseits ist das Buch sehr lebendig geschrieben und gibt ein sehr glaubhaftes Bild der Entwicklung des Apples und auch seiner persönlichen Entwicklung. Er scheut sich ja auch nicht, von den teilweise peinlichen Pubertätsabenteuern zu erzählen, aber ich finde, das tut dem Buch keinen Abbruch. Er verzichtet angenehmerweise auf fachlich sehr tiefgehende Einzelheiten, so dass das Buch eine angenehme Feierabendlektüre darstellt. Lesenswert!
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am 15. Oktober 2006
Der Detailreichtum in seinen technischen Schilderungen mag zwar für den Laien etwas ermüdend sein beim Lesen. Die Techniker unter den Lesern werden das Buch aber lieben, merkt man doch mit jedem Wort der diesbezüglichen Beschreibungen, daß Steve Wozniak ein Techniker mit Leib und Seele war und ist. Diese Technik-Verliebtheit zieht sich durch die Biographie wie ein roter Faden. Aber auch die Darstellung seiner zwischenmenschlichen Eigenschaften berührt einen sehr. Er scheint wahrlich einer der Menschen zu sein, dem Geld nicht alles bedeutet, obwohl er mehr als genug davon hat.

Als Bewunderer solcher Genies gebe ich dem Titel alle fünf Sterne.
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am 8. Februar 2009
Nach der Biografie von Steve Jobs (Steve Jobs: Und die Erfolgsgeschichte von Apple) habe ich mir Steve Wozniak vorgenommen. Er ist ein wirklich gutes Pendant von Steve Jobs. Hier schreibt ein Mensch, der mit ganzen Herzen Ingenieur ist. In jeder Firma scheinen die Techniker die zweite Geige hinter den Kaufleuten zu spielen. Steve Wozniak ist trotzdem sehr stolz auf seine Leistungen als Techniker. Manchmal erscheint er einem richtiggehend naiv, denn schließlich lebt er im kapitalistischen USA. Ob man ihm also immer abnimmt, dass er zufrieden in seiner Rolle war ? Er geht recht grosszügig mit Geld um und man denkt, das ihm das Geld nicht so wichtig ist. Er hatte aber auch das Glück als Mitgründer von Apple zu einem kleinen Vermögen gekommen zu sein. Das Vermögen hat er grosszügig zu einem grossen Teil verschenkt, um andere Mitarbeiter bei Apple zu motivieren oder um Musikfestivals zu veranstalten. Das Buch ist ein Muss für jeden, der sich für die Erfolgsgeschichte von Apple interessiert. IWoz ist das passende Gegenstück zu Steve Jobs und man sieht, dass der Erfolg von Apple ohne die Beiden nicht möglich gewesen wäre.
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am 20. Oktober 2006
Wozniak erzählt in seinem Buch über seine Jugend (in der er tausende von Preisen: Mathe, Elektronik) etc. gewonnen hat, wie er Steve Jobs kennenlernte (und wie dieser ihn ein paar mal wirklich hintergangen hat - siehe die Story mit Atari und der Entwicklung von Arkanoid), wie die beiden Apple gründeten und er später ausstieg um eine Universalfernbedienung zu entwickeln. Immer wieder betont Wozniak wie einzigartig genial er ist, wie toll usw. (Der beste Ingenieur der Welt) ... dies lässt psychologisch tief blicken. Wahrscheinlich hat er wirklich ein Problem damit, dass Steve Jobs ihm immer die Show gestohlen hat. Er war der geniale Erfinder des Apple II, der Tastatur, der Farbausgabe am Fernsehgerät - aber alle verbinden Apple mit dem Marketing-Genie Steve Jobs.

Das Buch ist etwas holprig geschrieben - kann aber auch an der Übersetzung liegen. Für Computer Nostalgiker, die nochmal einen Blick auf die gute alte Zeit werfen wollen lesenswert.
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