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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
42
4,8 von 5 Sternen
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am 3. Februar 2014
Delly ist irgendwie anders. Sie handelt sich mit ihrer ungebremsten Art viel Ärger ein. Bei einer Tierschau lässt sie Hühner frei, weil sie ihr leid tun. Sie nimmt sich Muffins von ihrer Nachbarin, weil sie sie für ein Geschenk hält. Mit Mitschülern prügelt sie sich trotz ihrer geringen Körpergröße durchaus auch mal. Und das alles ohne jegliches Unrechtsbewusstsein. Doch wenn man diese Geschichten aus Dellies Sicht liest, sind ihre Handlungen ohne weiteres nachvollziehbar, sie wirken sogar sympathisch, denn Delly meint es nur gut. Als eine neue Mitschülerin in ihre Klasse kommt, ändert sich vieles. Ferris ist auch anders, aber anders anders. Sie spricht nicht und lässt auch körperlich niemanden an sich heran. Delly versucht, hinter ihr Geheimnis zu kommen und findet so eine Freundin. Dieses Buch ist eine wunderbare, warme Geschichte über Kinder am Rande der Gesellschaft. Der Leser lernt neue Perspektiven kennen, er bekommt eine andere Sicht auf viele Alltagssituationen. Denn es gibt nicht nur die eine Wahrheit, die man uns schon als Kinder eintrichtert. Andere Sichtweisen werden hier akzeptiert. Delly ist ein wunderbares Mädchen, das keinen Ärger machen möchte, es aber wegen ihrer ehrlichen, direkten Art leider auch nicht immer verhindern kann. Sie leidet darunter, dass ihre Eltern auf Grund ihrer Aktivitäten traurig sind, aber sie kann auch nicht aus ihrer ehrlichen Haut. Die Geschichte ist flüssig und gut lesbar geschrieben, auch für relativ junge Leser. Das Cover ist toll, es spiegelt Dellies Lebensgefühl wider.
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am 18. Februar 2014
Tolles Buch für 8-12 Jährige Mädchen. Delly ist anders das merkt Sie vor allem daran das Sie ständig ärger bekommt. Nur das Sie eigentlich gar nicht böse ist. Sie ist entweder zur falschen Zeit am falschen Ort oder Sie ist ehrlich (zu ehrlich für die meisten Erwachsenen man ist politisch korrekt oder diplomatisch aber ehrlich?) Sie denkt sich verrückte Sachen aus aber niemand versteht Sie. Es ist nicht leicht doch irgendwie schafft Sie es die Freude zu bewahren sich nicht zuviel anhaben zu lassen. Sie ist kreativ erfindet nicht nur ihre eigene Welt sondern auch eigene Worte. Irgendwann kommt eine neue Mitschülerin die weder spricht noch sich berühren läßt. Delly aber läßt nicht locker und freundet sich mit Ferris an. Sie erfährt irgendwann was bei und mit Ferris los ist und ihr Gerechtigkeitssinn sorgt dafür das Sie helfen will. Es gibt ausserdem RB Dellys Bruder der Delly zeigt das man Ärger verzählen kann. Dann ist da noch Brud der auch mit Ferris befreundet ist und das gibt etwas stress mit Delly. Brud stottert und als alle Outsiders sich zusammen tun erreichen Sie viel mehr als Sie und vielleicht auch wir als Leser gedacht hätten. Super Buch so ganz ohne erhobenen Zeigefinger unglaublich viel lernen. Zu 100% Empfehlenswert
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am 30. Januar 2014
Inhalt:
Delly, die eigentlich Delaware heisst, hat noch fünf Geschwister: Dallas, Tallahassee, Montana, Galveston und RB.
Galveston und Delly streiten sich immer, denn Delly macht nichts als Ärger. Deswegen hat sie mittlerweile auch keine Freunde mehr und Delly wird immer trauriger.
Man erfährt von einigen Überraschenken und ADellteuern durch die Delly immer wieder Streß bekommen hat. Sie versteht nicht, was sie verkehrt macht und möchte sich auch nicht ändern.
Als eines Tages dann ihre geliebte Mama Clarice in Tränen ausbricht, sagt sie sich selbst, dass es so nicht weitergehen kann.
Ihr kleiner Bruder RB ist der Einzige, der sie vergöttert und er gibt ihr einen guten Tipp, wie sie sich so verändern kann, dass sie keinen Ärger mehr macht.
Eine große Hilfe dabei ist ihr auch Ferris Boyd, obwohl Ferris nichts macht und auch niemals etwas sagt...

Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich trotz Leseprobe nicht so richtig wusste, was hier auf mich zukommen würde.
Am Anfang habe ich einfach nur gedacht... diese Delly. Nichts als Ärger mit dem Kind. Nie macht sie was sie soll und immer tut sie das, was sie nicht soll.
Doch mit der Zeit wurde das Buch immer schöner und berührender und im Nachhinein würde ich sagen, dass mich das Buch positiv überrascht und berührt hat.
Delly macht immer alles verkehrt, aber wie es scheint sagt ihr niemand genau was. Delly darf dies nicht, Delly darf das nicht, aber wieso nicht? Sie hat das Gefühl, dass selbst ihre Mama sie abgeschrieben hat und plötzlich möchte sie sich ändern. Sie mag sich selbst nicht mehr und das von einer Elfjährigen zu hören ist schon schlimm. Ihr Bruder gibt ihr einen Tipp, den sie umsetzt und der ihr sehr hilft. Als sie das Gefühl hat wieder "rückfällig" zu werden ist ihr Ferris Boyd eine große Hilfe. Es entwickelt sich eine Art stille Freundschaft zwischen den beiden.
Nach und nach wird Delly auch von allen gelobt. Ihre Mama ist stolz auf sie, sogar die Lehrerin und noch viele weitere. Mit jedem Lob wächst Delly immer mehr und wird für andere nicht nur zur Freundin, sondern auch ein Vorbild.
Delly ist eine starke Persönlichkeit, sie ist mutig und stark, obwohl sie ein Winzling ist.
Es war einfach wundervoll die Entwicklung von ihr mitzuerleben, vom Chaoskind zum Engel.
Wer Delly nicht liebt, der kennt sie nicht.

Fazit:
Eine wundervolle Geschichte die uns zeigt, dass man alles schaffen kann und das es nichts kostet jemanden zu loben. Nicht nur für Kinder geeignet.
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Delly ist ein kleines Mädchen und ein freier Geist. Was sie fühlt und denkt, muss aus ihr heraus. Sie lebt im Augenblick und merkt deswegen nicht, dass sie andere verletzt und stört. Nur hinterher gibt es immer jede Menge Ärger. Und dann versteht Delly auch, dass sie ihrer großen Familie Probleme bereitet. Auch bei der örtlichen Ordnungsmacht ist sie kein unbeschriebenes Blatt. Manchmal klaut sie oder schwänzt die Schule. Aber sie meint das alles in ihrer kleinen Welt nicht böse. Doch die große Welt hat langsam von ihr genug und bedroht sie mit einem unangenehmen Schulwechsel.

Das alles ändert sich als Ferris Boyd in Dellys Klasse kommt. Ferris will kein Mädchen sein, sie spricht nie und möchte nicht angefasst werden. Als erfahrener Erwachsener ahnt man schnell, was mit ihr ist. Ferris ist in ihrer Seele aus einem schrecklichen, aber für Delly zunächst nicht sichtbaren Grund tief verletzt und scheinbar das genaue Gegenteil von ihr. Ungebrochen und neugierig wie Delly nun einmal ist, möchte sie dem Geheimnis von Ferris Boyd auf die Spur kommen. Niemals würde Delly jemanden ausgrenzen, nur weil er anders ist oder sich merkwürdig verhält.

Ferris spürt dies und lässt Delly langsam an sich heran. Sie zeigt ihr ihr den geheimnisvollen Ort im Wald, an den sie sich zurückzieht und lässt Delly teilhaben. Nach und nach versteht Delly intuitiv, was mit ihrer neuen Freundin nicht stimmt. Dass die Autorin ihre kleinen Leser fast bis zum Ende darüber im Ungewissen lässt und sie dann auch nur sanft aufklärt, gehört zur Feinsinnigkeit, mit der dieses wunderbare Buch geschrieben wurde. Zwei kleine Seelen, die auf den ersten Blick gar nicht zueinander passen wollen, beginnen sich anzuziehen, zu verstehen und zu helfen. Das zu erfahren und gleichzeitig Dellys Unbekümmertheit und Komik mitzuerleben, machte das Lesen dieses ungewöhnlichen Kinderbuches zu einem Erlebnis, wie ich es lange nicht hatte.
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am 4. Februar 2014
Die elfjährige Delly ist ein besonderes Mädchen: sie nimmt kein Blatt vor den Mund, kümmert sich nicht darum was andere von ihr denken und zieht Ärger jeglicher Art magisch an. Bis Ferris in die Klasse kommt. Ferris ist auch anders: Sie spricht nicht und will nicht berührt werden. Alle respektieren das, nur Delly will wissen, warum. Doch sie muss erst lernen, Ferris’ Schweigen zuzuhören, bis diese sich öffnet. Als es geschieht, ist es die größte Überraschung, die Delly je erlebt hat. Und der Beginn einer großen Freundschaft.

Cover und Titel:
Der Titel "Die Wahrheit, wie Delly sie sieht" macht definitiv neugierig, da er impliziert, dass es im Buch um ein Mädchen und dessen sepzielle Beziehung zur Wahrheit geht. Das Cover zeigt ein Mädchen, dass rücklings an einem Ast hängt und lässt einen leichten, lustigen Roman vermuten. Doch das trifft nur zum Teil zu...

Mein Eindruck:
Der erste Abschnitt erinnerte mich stark an Michel aus Lönneberga :-) Sehr sympathisch! Delly ist ein Mädchen, das eigentlich am laufenden Band Ärger macht. Dabei ist sie nicht absichtlich böse. Sie meint es ja nur gut. Eben wie Michel. Ein besonderes Highlight ihres Charakters sind ihre Wortneuschöpfungen wie z.B. "Überraschenk" (ein Geschenk, das gleichzeitig eine Überraschung ist). Diese Neologismen zeugen von einer außerordentlichen Kreativität der Autorin und ich könnte mir vorstellen, dass viele junge Leser des Buches einige von Dellys Wortneuschöpfungen in ihren Sprachgebrauch übernehmen. Am Ende des Buches gibt es sogar ein Wörterverzeichnis der Neologismen mit jeweiliger Erläuterung. Als Delly Ferris kennenlernt und sich beide langsam anfreunden, verändert dies Delly grundlegend. Ferris zeigt ihr, dass man nicht immer Verbotenes anstellen muss, um Spaß zu haben.
Während die erste Hälfte des Buches den Leser oft zum Lachen bringt, gewinnt die Geschichte ab der Mitte erheblich an Tiefgang. Dieser geht soweit, dass ich mich gefragt habe, ob elfjährige Kinder dieses Buch wirklich schon lesen sollten. Ein kleiner Kritikpunkt, der allerdings nicht wirklich schwer ins Gewicht fällt, sind die vielen ungewöhnlichen Namen der handelnden Personen im Buch. Ich als Erwachsene hatte am Anfang schon Schwierigkeiten mir alle zu merken. Ich kann mir vorstellen, dass es für junge Leser ähnlich schwierig ist.
Nichtsdestotrotz ist "Die Wahrheit, wie Delly sie sieht" ein kluger, unterhaltsamer und berührender Roman, den ich nicht nur Jugendlichen empfehlen kann.
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am 16. März 2015
Katherine Hannigan erzählt in ihrem Kinderbuch "Die Wahrheit, wie Delly sie sieht" von der elfjährigen Delly, der die Wahrheit wirklich auf der Zunge liegt. Sie erlebt, wie die Wahrheit Ärger, aber auch gute Dinge hervorbringen kann. Jedoch nutzt Delly nicht nur gerne ihr Mundwerk, sondern lässt auch immer wieder ihre Fäuste sprechen, wenn sie der Meinung ist, dass sie im Recht ist. Doch Delly verändert sich auf einmal komplett, und zwar wegen Ferris. Ferris kommt neu in ihre Klasse und unterscheidet sich von allen Kindern, die Delly so kennt. Sie spricht nicht, und erlaubt es niemandem, sie zu berühren. Dadurch findet sie auch keine Freunde, denn jeder hält sich von ihr fern. Doch nicht Delly. Denn sie will wissen, warum Ferris nicht spricht und deckt somit eine schreckliche Wahrheit auf.

Delly ist wirklich ein liebenswürdiges Kind. Sie ist ein kleiner Wirbelwind, macht, was sie will und lebt in ihrer eigenen Welt. Ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen. Ferris war mir zu Beginn ein Geheimnis, aber auch sie finde ich toll. Sie befreundet sich mit Delly und ihrem süßen kleinen Bruder RB.
Das Buch ist als Kinderbuch eingestuft, ich finde jedoch, dass es vor allem Jugendliche lesen sollten. Es ist ein sehr interessantes Thema, das in unserer Gesellschaft nicht sehr oft angesprochen wird. Der Schreibstil ist toll und die Idee finde ich wirklich sehr schön.

Deshalb erhält "Die Wahrheit, wie Delly sie sieht" von mir 5 Punkte.
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am 17. Februar 2014
"Die Wahrheit, wie Delly sie sieht" von Katherine Hannigan ist im Februar 2014 im Carl Hanser Verlag erschienen. Es erzählt die Geschichte von Delly, zweitjüngste von 6 Kindern der Familie Pattison. Sie hat ihre eigene Sicht der Dinge und die führt oft zu Ärger. Als Folge davon erntet sie nur noch Schimpfe und fühlt sich irgendwann ungeliebt und einfach nur noch SCHLIMM. Als Ferris Boyd, ihr nicht erkanntes Überraschenk, plötzlich in der Klasse auftaucht und sie wieder einmal ausspricht, was sie denkt (was aber nicht immer angebracht ist) und dafür gemaßregelt wird, fühlt sie sich auch von ihrem Lehrer abgeschrieben. Doch damit ist der Höhepunkt des Tages noch nicht erreicht und im Laufe des Tages stößt sie noch andere, ihr wichtige Menschen vor den Kopf und als sie ihre Mutter zum Weinen bringt, gibt sie sich auf. Nur ihr kleiner Bruder R B, schafft es, eine kleine Hoffnung in ihr zu wecken, dass sie es schaffen kann, nicht mehr soviel Ärger zu machen. Sie soll zählen... Das tut sie auch und es entspannt so manche Lage, auch weil sie sich in gefährlichen Situationen zurückzieht. Dabei beobachtet sie Ferris Boyd und irgendetwas an ihr fasziniert Delly. Sie beobachtet sie weiter und irgendwann erteilt ihr Ferris eine Lehre: Delly soll nicht einfach machen, sondern fragen! Ab da geht es steil bergauf mit Delly. Ihr Teufelskreis ist durchbrochen und sie freundet sich mit Ferris an. Diese stille Freundschaft ist so bezaubernd, so intensiv und hat doch mit allerhand Schwierigkeiten zu kämpfen.
Das Buch ist wunderbar geschrieben, bildhaft und warm. Dellys eigenen Wortkreation, die man im Dellexikon nachschlagen kann, zeigen, wie genau sie die Welt inspiziert. Einfache Worte reichen da nicht aus! Noch schöner wäre es, wenn das Dellexikon auf eine eigene lose Karte gedruckt wäre, damit man nicht soviel nach hinten blättern müsste, zudem würde es sich als Lesezeichen wunderbar nutzen lassen!
Delly ist zwar ein kleines Mädchen, aber eine Kämpfernatur, die ihre Energie nur in die richtigen Bahnen lenken musste! Sie steht für Hoffnung, Glück, Freundschaft und Mut, den man im richtigen Moment aufbringen muss. Eine Freundin, auf die man sich verlassen kann. Danke Delly, dass du uns zeigst, dass man mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen muss und dabei manchmal unkonventionelle Wege gehen muss.
Das Lesealter ist mit ab 11 Jahren angegeben, das finde ich passend, aber nach oben hin ist es offen. Das Thema Freundschaft und dass Freunde sich auch helfen und genau hinsehen müssen, betrifft schließlich jedes Alter und ist hier toll umgesetzt!
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am 1. März 2014
"Die Wahrheit wie Delly sie sieht" ist ein wunderbares bewegendes Buch. Es tat mir mitunter weh zu lesen, wie Kinder ausgegrenzt werden die sich aufgrund ihrer Persönlichkeit von anderen Kindern unterscheiden. Delly ist liebenswert und durch ihre phantastische, kreative Art ein Mädchen, welches sich immer wieder Ärger einhandelt. Durch diesen Ärger verliert sie ihr Strahlen und dieses wird erst wieder hervorkommen, wenn Delly, die ihre eigene Sprache erfunden hat ihr Überraschenk gefunden hat. Selbst die Polizistin des Ortes ist Delly gut bekannt und es vergeht auch kein Tag an dem Delly nicht von ihr nach Hause gebracht wird. Ich mochte Delly seit dem ersten Satz des Buches und am Ende, nachdem ich das Buch zugeklappt habe, würde ich mir mehr Kinder wie Delly wünschen. Kinder die nicht wegsehen, sondern alles daran setzen ihrer besten Freundin zu helfen. Ferris hat ein Geheimnis und es ist so schrecklich, das es mir fast körperlich wehtat. Der Grund für Ferris Schweigen ist das, was ich keinem kleinen Mädchen oder Jungen wünschen würde. Es ist kein Wunder, das sie sich in sich zurückzieht und aufhört zu sprechen. Delly ist diejenige, die das Geheimnis erkennt und helfen muss.

Dieser Roman ist äußerst schmerzhaft, wenn man lernt zwischen den Zeilen zu lesen und auch unausgesprochene Worte erkennen kann. Delly und Ferris können auch ohne Worte miteinander sprechen, denn es verbindet sie viel mehr als ein ausgesprochenes Wort. Nicht nur Delly hat in diesen Situationen ein warmes Gefühl im Bauch, auch mir wurde es mehrfach wohlig. Mit echten Freundinnen kann man definitiv auch unausgesprochene Worte teilen, das zeigt uns Delly hier in diesem Buch. Letztendlich ist Delly eine kleine Heldin und das hat sie sich auch verdient, denn den Vorsatz nichts mehr anzustellen um ihrer Familie nicht wehzutun hat sie sich hart erkämpft.

"Die Wahrheit wie Delly sie sieht" ist erschreckend deutlich wie schnell man Kinder verletzten kann und manchmal auch professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Wir haben hier zwar kein wirkliches Happy End, denn es ist schon zu viel passiert, was sicherlich großen Schaden in der kindlichen Psyche hinterlassen hat, aber wenn man eine Freundin wie Delly hat wird man auch diese Hürde überwinden können.

Fazit: Äußerst wertvoll und nachwirkend!
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TOP 500 REZENSENTam 17. Februar 2014
Delly ist elf Jahre alt und hat es nicht leicht. Sie hat fünf Geschwister, was ansich ja schon ein Problem werden kann. Noch dazu aber gerät sie immer und immer wieder in Schwierigkeiten. So ganz versteht Delly nicht, wie das immer wieder passieren kann und als sie kurz davor steht, auf eine Schule für schwererziehbare Kinder zu kommen, versucht sie alles, das zu ändern. Ihr kleinster Bruder RB hat mit seinen 8 Jahren einen guten Tipp, wie sie Ärger vermeiden kann: Zählen! Und Delly zählt und zählt und zählt ... aber nur RBs bedingungslose Liebe und Unterstützung lassen sie durchhalten. Zum Glück taucht dann Ferris Boyd auf. Obwohl sie aussieht, wie ein Junge und nichts sagt und nichts macht, wird sie zu Dellys bester Freundin und Stütze. Doch dann wird alles anders ...

Zunächst war ich ein wenig skeptisch: der Schreibstil kommt mir ein wenig zu einfach und naiv für die Zielgruppe 11-13 Jahre vor. Mir scheint, das Buch wäre für 8-11 jährige Kinder doch besser geeignet. Aber dann steigert sich die Story mit der Zeit doch zu etwas, das für die Jüngeren evtl. zu anspruchsvoll sein könnte. Der moralische Zeigefinger schimmert bei jeder Seite durch, aber auf eine sympathische Art. Ja, wir müssen alle und immer versuchen, höflich(er) miteinander umzugehen und mehr Fragen zu stellen, statt Behauptungen und Forderungen in den Raum zu stellen. Auch müssen wir nicht nur an uns, sondern auch an andere denken. Und RB ist ein wunderbares Kind: auch dann geduldig und hilfsbereit, wenn sein Gegenüber stur ist und die Hilfe und Liebe gar nicht erkennt.

Katherine Hannigan zeichnet ihre Figuren ohne Auschweifungen klar und deutlich. Der Leser kann sich ein Bild über Delly und ihre Familie machen, ebenso über ihre Mitschüler, über die Dorfpolizistin, die Verkäuferin und die Lehrer. Es ist fast, als fände die Geschichte im eigenen Wohnort statt, so klar erkennt man die Personen. Das Leben von Großfamilien, die scheinbar weit entfernte Jugendzeit der Eltern, die Strenge von Lehrern und Polizei, die schwere Aufgabe, groß zu werden - die Autorin verpackt so viel mehr als nur eine Geschichte in diesem Buch! Es berührt, es bewegt, es öffnet - nicht nur Kindern - die Augen. Und es ist ein Buch, das möglichst viele gelesen haben sollten, damit die Welt ein klein wenig aufmerksamer wird und weniger Schlimmes passieren kann.

Absolut empfehlenswert! Selten kann ich Lobeshymnen auf Bücher dermaßen uneingeschränkt zustimmen, wie hier!
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am 11. Februar 2014
Das Buch „Die Warheit wie Delly sie sieht“ von Katherine Hannigan ist im Hanser Verlag erschienen und umfasst 586 Seiten. Es erzählt die Geschichte der elfjährigen Delaware Pattison, genannt Delly. "Delly Pattinson, das bedeutete ärGER: kleiner ärger, der sich anschickte, GROSSER ÄRGER zu werden,..“ Seit sie 6 ist macht Delly Ärger und als sie 11 ist weiß sie ganz sicher: Sie ist schlimm. Doch eigentlich möchte Delly das garnicht sein. Sie versteht auch nicht warum alles, was lustig anfängt zu Ärger wird. Doch irgendwann ändert sich alles.

Zum Inhalt:
Delly ist eins von 6 Kindern. Sie ist lebhaft, abenteuerlustig und sehr kreativ mit ihren Einfällen. Wörter wie „Dellyfest“, „Überraschenk“ und „Palastung“ begleiten sie durch ihren Tag. Ihr kleiner Bruder RB begleitet Delly gerne und möchte von ihr lernen. Mit einer Schwester und den Schulkammeraden rasselt Delly aber immer wieder zusammen. Es braucht oft nur eine Kleinigkeit und schon kommt es zu einer Prügelei oder andrem Unfug. Doch Delly ist stehts fröhlich. Bis irgendwann ihr Lächeln verschwindet. Delly weiß, Delly bedeutet „schlimm, Unrecht, Ärger“. Delly verzweifelt als auch der Lehrer, der immer zu ihr gehalten hat den Glauben an sie zu verlieren scheint. Als sie ihre Mutter weinen sieht begreift sie, so geht es nicht weiter. Sie muss was tun. Und sie wünscht sich eigentlich nichts mehr als sich zu ändern, doch sie weiß nicht wie. Eines Tages kommt ein neues Mädchen in ihre Klasse. Die Begegnungen mit ihr und auch ihr kleiner Bruder helfen Delly sich zu verändern. Sie lernt, dass vieles einfacher und ohne Ärger geht, wenn man fragt. Sie lernt Konflikten aus dem Weg zu gehen. Delly verändert sich, ihr Lächeln kommt wieder und noch mehr!

Meine Meinung:
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Man schließt die kleine Delly direkt ins Herz und leidet mit ihr, wenn die Erwachsenen sie wieder immer nur tadeln und bestrafen statt sie mal in den Arm zu nehmen oder ihr eine Situation zu erklären. Aber man verzweifelt auch an ihr und denkt, „Delly, denk doch mal nach“. Dellys Entwicklung ist hinreißend und berührend. Sie öffnet uns großen die Augen und zeigt wie man schwere Situationen gemeinsam mit Liebe, Mut und Vertrauen meistern kann. Der Schreibstiel ist flüssig und die kindliche Sprache bringt eine Leichtigkeit mit sich.
Das Buch ist als Kinderbuch eingestuft. Auf Grund der doch teils schweren Thematik ist es aber eher für ältere Kinder und Jugendliche geeignet. Aber auch Erwachsene sollten es lesen und den kindlichen Blick auf Dinge wagen, die wir oft zu oberflächlich wahrnehmen.
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