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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
24
34 Meter über dem Meer: Roman
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:18,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 500 REZENSENTam 14. November 2017
Dieses Buch zu lesen ist einfach nur schön, wärmt das Herz und bringt einen zum Lachen.

Ella ist eine junge Frau , die gerade ihr Studium der Literaturwissenschaft abgeschlossen hat und ihre erste Stelle bei einem Radiosender antritt. Ihr Leben ist nicht immer einfach, aber sie hat die Eigenschaft, sich das Leben zu erträumen , wenn sie auf Probleme trifft. Vielleicht nicht immer die richtige Art, aber bisher ist sie damit gut durchgekommen. Doch trotzdem wünscht sie sich manchmal ein anderes Leben und dieses überrascht sie eines Tages mit einer Wohnungstauschannonce.Horrowitz ein älterer Herr, hat solch eine Annonce aufgegeben und Ella lässt sich darauf ein. Horrowitz ist ein Meeresbiologe, der noch nie das Meer gesehen hat , weil auch er nie den Mut aufgebracht hat, vertraute Gefilde aufzugeben. Beide treffen damit die richtige Entscheidung, denn der Wohnungstausch hält für beide viele Überraschungen in ihrem Leben bereit.

Die Autorin Annika Reich hat einen wunderschönen Schreibstil, der absolut passend zu dieser Geschichte ist und ihre Figuren kann man eigentlich nur lieb gewinnen. Mit sehr viel Empathie beschreibt sie das Leben der beiden Einzelgänger und das ist ihr so fantastisch gelungen, dass ich das Buch in einem Tag durchgelesen habe, da ich nicht nicht von Horrowitz, aber vor allem von Ella trennen konnte.

Ein absolutes Wohlfühlbuch, das man nicht verpassen sollte.
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am 15. August 2013
Auf äußerst vergnügliche und unterhaltsame Art geht es darum, wie jeder sein unterschiedliches Lebenskonzept umsetzt.
Erinnert mich irgendwie an Jonathan Franzens "Freiheit"
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am 23. Juni 2013
das buch habe ich mehrfach verschenkt, vorher selbst gelesen, weil die idee eines wohnungtausches mit eventuellem gleichzeitigen tausch der identität der person mir interessant erschien,
im reellen leben habe ich noch keine personen kennengelernt, die vergleichbare aktionen umgesetzt haben -
höchstens mal "urlaub in meiner unterkunft getauscht gegen urlaub in deinem ferien-domizil", wenn es passende eigentums-verhältnisse auf beiden seiten gab.
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am 19. März 2012
"Ich weiß, wie du riechen würdest, ich weiß, wie du laufen würdest, ich weiß, wie du mich küssen würdest, wie du schauen würdest, ich weiß einfach wie wir hier nebeneinander durch die Straßen gehen würden, wenn du jetzt hier wärst."
(S. 264)

Ella, eine junge Frau, hat grade ihr Studium beendet und tritt nun ihren ersten Job an und wünscht sich schon ein anderes Leben zu haben.
Horowitz geht es genauso. Nur ist er nicht mehr so jung und hat den Großteil seines Lebens schon hinter sich. Ein Meeresbiologe, der das Meer noch nie gesehen hat. Die beiden tauschen ihre Wohnungen, machen neue Bekanntschaften und ändern so unbewusst ihr Leben.

Annika Reich hat mit ihrem Roman "34 Meter über dem Meer" ein Buch geschrieben, dass mich anregte über das Leben und all die kleinen glücklichen Zufälle, aber auch die Alltaglichkeiten nachzudenken.

Wir treffen auf zwei sehr unterschiedliche, aber sehr liebenswerte Charaktere: Ella und Horowitz. Auf den ersten Blick haben die beiden nichts gemeinsam, je näher man sie aber kennen lernt merkt man, dass Ella als auch Horowitz mit ihrem Leben nicht zufrieden sind. Aber sie wissen auch nicht, wie sie es ändern sollen.

Ella liebt Paul hat jedoch Probleme offen mit ihm zu sprechen - wahrscheinlich aus Angst ihn zu verlieren. Mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester versteht sie sich auch nicht wirklich, und oftmals bleiben wichtige Worte unausgesprochen. Sehr oft habe ich mir die Frage gestellt ob Ellas Leben wirklich so verlaufen ist, wie sie es erzählt oder ob sie dieses Leben und die ganzen Situationen für sich so "erlebt" hat.

Horowitz Leben ist ein wenig verkorkst. Er liebt das Meer, seine ganze Wohnung erzählt von dieser Liebe, ist Meeresbiologe und hat doch noch nie das weite Meer gesehen. Eine Familie hat er auch nicht und Liebe scheint in seinem Leben ein fremdwort zu sein - bis Ellas Mutter in sein Leben tritt....

Ein Buch, dass die Entwicklung zweier Menschen aufzeigt, die sich ein anderes Leben wünschen. Es wird einem bewusst, wie sehr einen Menschen, auch noch im Erwachsenenalter, neue Bekanntschaften und Beziehungen prägen und so dein Leben verändern können.
"34 Meter über dem Meer" zeigt und, dass es eigentlich keinen Stillstand gibt und sich unser Leben jeden Tag aufs neue verändert!

Authentisch, warmherzig und erschreckend ehrlich - so ist Ellas und Horowitz Geschichte!
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. April 2012
'Das ist doch eine Frage, die wir uns alle immer mal wieder stellen: Lebe ich das Leben, das ich immer haben wollte? Und viele wollen ihres am liebsten tauschen.'
Ella hat zwar gerade ihr Studium abgeschlossen und beginnt ihren Job bei einem Radiosender, aber sie hat noch nicht herausgefunden, welches Leben sie leben möchte, deshalb tauscht sie mit dem alternden Meeresbiologen Horowitz die Wohnung. Er zieht in ihre kleine Wohnung in Berlin-Mitte, um sich von den Gegenständen seines bisherigen Lebens zu lösen, und sie in seine große Charlottenburger Wohnung, die wie ein Schiff eingerichtet ist, um in ein anderes Leben hineinzuschnuppern.
Das Meer hat einen großen Stellenwert in diesem Buch, das in Berlin, also 34 Meter über dem Meeresspiegel, spielt. Denn Horowitz arbeitet seit langem an einem Buch über das Meer, wird aber irgendwie nie fertig. Das Meer ist für ihn zu vielseitig, um es umfassend beschreiben zu können.
'Das Meer', Horowitz dachte nach: 'beinhaltet alles, was mich je fasziniert hat: die Unendlichkeit, die Tiefe, das Geheimnis und das Fernweh. Und jedes Meer hat seinen eigenen Charakter.'
Ella und Horowitz sind, jeder auf seine Art, Menschen, die sich vom gesellschaftlichen Mainstream abheben. Während Ellas Schwester Jasmin ihr Leben sehr gradlinig und ordentlich gestaltet und den normalen Ablauf Ausbildung ' Ehemann ' Kinder einhält, macht Ella immer wieder Umwege, lässt sich ablenken. Deshalb bringt es sie auch so durcheinander, zum ersten Mal ernsthaft verliebt zu sein. Glücklicherweise ist Paul ein sehr geduldiger Mensch.
Ella scheint ein wenig nach ihrer Mutter Sybille zu kommen, einer in den frühen 80ern stehen gebliebenen Lebenskünstlerin, die mehrere Sprachen spricht, völlig unkonventionell ist und früher immer einen Scheich gefunden hat, der sie und ihre Töchter unterhält. Ausgerechnet dieser Paradiesvogel kommt mit dem liebesunerfahrenen Horowitz zusammen, der von ihrer Lebenserfahrung überwältigt ist.
'Was ist denn Scheitern anderes als die Interpretation einer Geschichte, die man auch hätte anders erzählen können? (') Wenn mich etwas lockt, dann versuche ich es, und wenn es nicht klappt, dann scheitere ich eben. Das nehme ich mir doch nicht übel. (') meine Träume, die sind so prachtvoll wie eh und je, die nimmt mir keiner. Wenn ich's mir recht überlege, scheitere ich eigentlich ganz gern. (') Wenn man scheitert, macht man doch eine unmittelbare Erfahrung.'
Geübt im Scheitern ist auch die Fahrradkurierin Natalia, die Ella bei einem Unfall auf die Füße fällt. Zwischen den beiden recht unterschiedlichen Charakteren entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft.
Wie ein Wohnungstausch das Leben mehrerer Personen nachhaltig verändert und zum Besseren wendet, ist in diesem Buch einfach wunderbar beschrieben. Die ungewöhnlichen Charaktere bleiben ebenso im Gedächtnis wie die ungewöhnliche Geschichte, die mit einem leicht lesbaren, aber trotzdem tiefgründigen Schreibstil erzählt wird.
Dieses Buch, dem ich viele Leser wünsche, landet in meinem Lieblingsbuchregal.
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am 7. Januar 2013
Inhalt:
Horowitz, ein mittelalter Meeresbiologe, der noch nie das Meer gesehen hat, möchte aus seiner gewöhnten Umgebung ausbrechen und hängt deswegen Zettel aus, an denen er anbietet, seine Wohnung zu tauschen.
Ella hat gerade ihr Studium beendet, steht kurz vor ihrer ersten festen Arbeitsstelle und hat das Gefühl, mehr ein Verwirrspiel als ein Leben inne zu haben. Sie stößt zufällig auf die Wohnungstauschzettel und erhofft sich durch diese ungewöhnliche Methode mehr Klarheit für sich, ihre Liebe und ihr Leben.
Die beiden tauschen ihre Wohnung und lernen dadurch nicht nur neue Bekanntschaften kennen, nein, sie kommen sich selbst auch wieder viel näher.

Meine Meinung:
Die Idee hinter dem Buch klingt durchaus interessant, einfach mal aus deinem eigenen Leben hinausschlüpfen und ein anderes ausprobieren, schauen, ob man vielleicht in einer anderen Umgebung, sich auch ein wenig selbst verändert. Die Charaktere tun es, sie verändern sich stätig im Laufe des Buches, was vermutlich daran liegt, dass sie in ihrer neuen Wohnung, auf Bekannte des anderen stoßen, neue Verbindungen knüpfen, die ihr Leben positiv beeinflussen.

Was ich ein wenig Schade fand war, dass die Zwei, oder zumindest der Meeresbiologe, der noch nie das Meer gesehen hat, zwar kauzig klingen, aber nicht wirklich so rüberkommen. Ella war nett beschrieben, sie ist einen in ihren großen und kleinen Sorgen schnell vertraut und auch sympathisch, Horowitz dagegen, man liest von seinen Eigenarten, kann sich aber darüber nicht wirklich ein klares Bild machen, weil einfach doch das Facettenreichtum, meiner Meinung nach, nicht wirklich ganz ausgeschöpft wurde. Er bleibt, so eigenen wie er sein mag, relativ farblos und damit ausdruckslos.

„Glaubst du, dass ich mir was vormache, dass ich mir das Leben schönrede? Wenn das Leben nur das ist, was ich daraus mache, dann ist Schönreden vielleicht gar kein Problem, dann ist es vielleicht sogar das Beste, was man machen kann; aber wenn es doch noch ein anderes Leben gibt, eines, in dem es Wahrheiten gibt, die mit meiner Sicht der Dinge nichts zu tun haben, dann verstelle ich mir das Leben, indem ich es mir schönrede, dann lebe ich daran vorbei – und das ist das Letzte, was ich möchte.“ (Seite 198)

Ellas Leben dreht sich sehr stark um die Beziehung zu Paul, von der sie selbst noch nicht sicher ist, was sie davon halten kann, das heißt, man hat immer wieder ein paar romantische Elemente eingeflechtet, wobei man mit der Protagonisten auf der Seite steht, nicht zu wissen, wie sich die Geschichte entwickelt. Generell ist es schwierig zu wissen, wohin sich Ella sowie Horowitz entwickeln, weil es immer wieder diese kleinen Überraschungsmomente und Wendungen gibt, die man sich gar nicht erwartet hat. Diese Erzählweise hält die Spannung gut und durchgehend aufrecht.

Mein Leben fühlt sich an wie die Antwort auf eine Frage, die ich nicht kenne. (Seite 45)

Neben den positiven und negativen Gesichtspunkten, bleibt mir nur zu sagen, dass die Geschichte nett ist, mehr allerdings nicht. Der Schreibstil ist gut gewählt, lässt einen dranbleiben und wissen wollen, wie die Leben der Zwei sich entwickeln, allerdings ist nichts wirklich so herausstechend, dass es das Buch zu etwas besonderen machen würde. Sicherlich kann man das Buch lesen, so als kleine Lektüre zwischendrin, aber mehr als nett kommt mir dafür letztlich nicht in den Sinn.

Fazit:
Eine nette, kurzweilige Geschichte, über das ausbrechen aus alten Mustern.
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am 22. April 2012
Sehr nett zu lesen aber nichts neues und sehr vorhersehbar. Die üblichen Protagonisten des Lebens liebevoll geschildert. Wenn man sich zu diesen polarisierenden Wesensarten und der möglichen Abastoßung, Anziehung und möglicher Befruchtung schon mal ein paar Gedanken gemacht hat, erfährt man wenig unbekanntes. Zudem birgt die Handlungsebene von den Personen ausgehend wenig überraschendes.
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am 30. März 2012
Ein Fakt, den nicht jeder kennt, ist der, dass Berlin 34 Meter über Normal Null liegt, also 34 Meter über dem Meer. Sowohl Berlin, in der die Geschichte spielt, wie auch das Meer haben eine prägende Rolle in diesem Roman.
Ella lebt in Berlin und erblickt eines Tages eine sehr verrückte Annonce für einen Wohnungstausch mit dem Meeresforscher Horowitz. In beiden Leben läuft es nicht gerade rund und daher versuchen sie aus ihrem jeweiligen Leben zu entfliehen indem sie ihre Wohnungen einfach tauschen, ohne sich überhaupt richtig zu kennen.
Es ist extrem interessant dargestellt, wie die sprunghafte und enorm verträumte Ella beginnt, das Meer und auch Horowitz Leben durch seine Wohnung langsam für sich zu durchleuchten und ihn daher langsam, aber sicher kennenlernt. Allein die Metaphern und die bildhafte Sprache, mit der die Charaktere und ihr Leben beschrieben werden, machen das Buch interessant. Jedoch muss man lernen Ella und ihren Gedankensprüngen und Träumereien zu folgen, denn oft gibt Ella sehr unerwartete Antworten, denn sie ist auf jeden Fall ein besonderer Charakter, der eventuell auch zur Abneigung führen kann.
Jedoch ist nicht nur Ella besonders, sondern auch Horowitz, der in seinem Leben ebenfalls eine sehr interessante Entwicklung durchgemacht hat, insbesondere in seiner Tätigkeit als Meeresforscher. Sehr interessant sind die Dinge, die direkt auf den Wohnungstausch passieren, insbesondere ihre Familien betreffend. Leider würde es jedoch zu viel von der Geschichte vorwegnehmen näher drauf einzugehen.
Zwischendrin muss ich jedoch auch gestehen, waren mir manche der Charaktere von ihrem Verhalten her doch ein wenig zu verrückt, wie auch manche Geschehnisse.
Insgesamt jedoch ist die Geschichte, gerade weil sie so anders ist, eine Geschichte zum Träumen, die aber auch zum Nachdenken anregt und einen gewissen Tiefgang besitzt. Man muss es jedoch schaffen, sich dafür mit den Charakteren und der Handlung auseinander zu setzten und sich auf diese einzulassen.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Februar 2012
Inhalt:
Die Ereignisse in Ellas Leben überschlagen sich: erst verschwindet Paul direkt nach ihrem ersten Kuss, und sie versteht die Welt nicht mehr, dann wird sie Zeugin eines Unfalls, das Opfer fällt ihr buchstäblich vor die Füße und möchte nun gern ihre neue beste Freundin werden, und dann findet sie einen Zettel an einem Ampelmast, wo ein älterer Mann nach einem Tauschpartner für seine Charlottenburger Wohnung sucht. Ella fasst sich ein Herz und ruft an - und lebt bald in einer 6-Zimmer-Wohnung und versucht, ihr Leben zu meistern.

Mein Eindruck:
'34 Meter über dem Meer' liest sich durch die verhältnismäßig kurzen Kapitel und die einfache, lebendige Sprache schnell und unkompliziert. Die oft skurrilen Protagonisten wurden von der Autorin sehr klar und eindringlich beschrieben, einzelne Szenen (z.B. die Schilderung des Unfalls zu Beginn des Buches) sind so realistisch, dass man beim Lesen eine Gänsehaut bekommt und man das Gefühl hat, als Beobachter vor Ort zu sein. Die Emotionen zwischen den Figuren werden glaubwürdig geschildert und überzeugen.

Die Auflösung bestimmter Sachverhalte gegen Ende des Buches hat mir jedoch weniger gut gefallen und empfand ich als zu einfach, als kaum überraschend und als zu wenig bewegend.

Insgesamt hat mich '34 Meter über dem Meer' ein klein wenig an Anna Gavalda erinnert. Wer diese Autorin mag, dem könnte meiner Meinung nach auch Annika Reichs Roman gefallen.

Mein Resümee:
Eine unterhaltsame Geschichte mit skurrilen Protagonisten.
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am 25. Februar 2012
Ella ist eine junge Frau mit vielen Wünschen und Sehnsüchten. Horowitz ist ein älterer Meeresbiologe. Beide sind mit ihrem Leben unzufrieden und wünschen sich ein anderes Leben. So tauschen sie einfach ihre Wohnungen und entdecken ihr neues Leben.

Es lässt sich schwer beschreiben was dieses Buch ausmacht. Man kann viel drin entdecken oder gar nichts, es ist aufwühlend oder ruhig, nichtssagend oder tiefsinnig. Das liegt wohl alleine im Auge des Betrachters. Hat man die Ruhe dafür das Buch zu lesen oder wirft man es in die Ecke, weil man nichts versteht ?
Zwischen den Zeilen, in den vielen Gedanken und Gefühlen konnte ich einiges für mich entdecken, allerdings musste ich mich darauf einlassen. Es ist kein Buch, das man einfach so liest, dann wirkt es durcheinander. Versucht man aber das Dahinter zu sehen, so entdeckt man eine ganze Welt über das Leben. Was ist Leben ? Gefällt mir mein Leben ? Will ich es ändern mein Leben ?
Die Nebenfiguren in diesem Roman waren für mich auch eher nebensächlich. Irgendwie habe ich mich allein auf Ella und Horowitz konzentriert und über das Leben nachgedacht.
Mir hat das Buch insgesammt gut gefallen, wobei ich es manchmal gerne weniger verschachtelt gehabt hätte. Ich mag aussagekräftige Texte und Klarheit und weniger Texte mit vielfacher Interpretationsmöglichkeit. Wer aber diese Mehrdeutigkeit mag, der wird mit einem tollen Buch belohnt werden.
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