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Kundenrezensionen

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am 9. Mai 2011
Das ist meine erste Rezension bei Amazon und nun ich tue nun das, was ich bei anderen Bücherbesprechungen der Amazon-Kunden immer kritisiere: Ich vergebe fünf von fünf Punkten!
Wie oft habe ich mich gewundert, gespöttelt oder mich sogar geärgert, welcher völliger Unsinn oder totaler Müll die volle Punktezahl erhält.

Über "St.Ives" kann ich mit wenigen Worten sagen: Ein Kleinod des Schotten Robert Louis Stevenson!

Dieser Roman besticht mit einer spannenden Liebesgeschichte, einem charmanten Helden, der den Leser schnell für sich einnimmt und herrlichen Beschreibungen. Die Sprache ist schwungvoll, sehr rhythmisch und angenehm zu lesen.
Von Anfang bis Ende wird der Leser von einer warmherzigen Lebendigkeit eingenommen, die ausgezeichnet unterhält und viel Freude bereitet.
Trotzdem wird dieses Buch von Stevenson vermutlich nie irgendwelche Bestsellerlisten erklimmen:
Dafür ist es zu "altmodisch" und zu wenig "Cool"!
Erwähnenswert ist sogar der Anhang! Der ausgezeichnete Übersetzer Andreas Nohl glänzt mit seinem Nachwort, über die Enstehungsgeschichte dieses Buches erzählt die Frau des Authors, Fanny Van de Grift.
St.Ives wäre allein schon wegen seines Humors empfehlenswert: Beispielsweise der Vergleich des im Hühnerstall eingesperrten Protagonisten von Hennen mit Puritanern, einfach großartig und sehr witzig!

Heutzutage sagt man zu so etwas Tollem: "Ganz großes Kino!".
Mein Eindruck: Hervorragende Literatur mit einem selten gewordenen Lesevergnügen!
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am 4. April 2011
Der eine und andere Leser wird sich noch erinnern an die faszinierende Lektüre der "Schatzinsel", an die Schauernovelle "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" oder an "Die Junker von Ballantrae" - Bücher des schottischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson. Historische Romane vor allem, die in der Tradition des großen Walter Scott ("Ivanhoe"), auch des Alexandre Dumas des Älteren, stehen und ein literarisches Genre etabliert haben, das heute fast inflationäre Ausmaße angenommen hat.

Robert Louis Stevenson also, geboren 1850 in Edinburgh und gestorben im Alter von 44 Jahren 1894 auf Samoa. Neben vielen anderen Werken hat er der Nachwelt gleich einem Vermächtnis einen unvollendet gebliebenen Roman hinterlassen, der heute gemeinhin als sein Meisterwerk gilt: "St. Ives". Dieser zwischen Naturalismus und Romantik angesiedelte Abenteuer- und Liebesroman ist, so sieht es der Verfasser des brillanten Nachworts Andreas Nohl, der auch als hervorragender Übersetzer zeichnet, als eine Vorwegnahme postmodernen Erzählens. Über die Enstehung dieses Romans berichtet Stevensons Frau Fanny Van de Grift Stevenson in einem interessanten Erinnerungsbericht, der das Buch abschließt.

Stilistisch lässt sich dieser Roman an der zeitgenössischen Literatur messen. Eine geschliffene Sprache, klangvoll und rhythmisch zeichnen ihn aus. Auch zeigt sich das schriftstellerische Können Robert Louis Stevenson in der feinen Ironie, in der plastischen Charakteristik seiner Personen und in seinem großen erzählerischen Vermögen. "In der Tat gibt es kaum einen Schriftsteller, in dessen Werk die Sätze von solch überbordender Vitalität und schmeckbarer Sinnlichkeit funkeln." - so Andreas Nohl.

Den Leser, mit der Erinnerung an die Stevenson-Lektüre früherer Jahre, interessiert die literaturwissenschaftliche Wertung und Eindordnung vielleicht etwas weniger. Umso mehr aber die Story. - Es ist die Zeit der napoleonischen Kriege, die den historischen Hintergrund zu diesem abenteuerlichen Roman abgeben. Der französische Junker Anne de Kéroual de St. Yves, auf Englisch wird er sich St. Ives nennen, gerät in Gefangenschaft der Engländer und wird ins schottische Edinburgh verbracht. Hier verliebt er sich in das hübsche Mädchen Flora, eine Schottin. Nicht zuletzt wegen ihr flieht er aus der Festungshaft, tötet einen Menschen und wird in der Folge des Romans von der Polizei gejagt.

Seine abenteuerliche Flucht führt ihn durch ein gottverlassenes Schottland - immer in Gefahr aufgegriffen zu werden. Dem entgeht er mit List und manchmal auch Tücke, Er gerät in große Gefahren, muss sich in finsteren Kaschemmen durchschlagen, lebt zeitweise in einem Hühnerstall, erlebt ein aberwitziges Abenteuer mit einem durchgebrannten Liebespaar, kommt zu Geld, dass ihm irgendwie wieder abhanden kommt, wird Besitzer einer weinrote Kalesche und trifft einen "Spaßvogel". Am Ende wird der "gordische Knoten" zerschlagen. St. Ives bekommt seine Flora gegen alle Widerstände und landet wieder in Frankreich.

Dieser Held St.Ives ist eine außergewöhnliche Figur. Witzig, eloquent, wagemutig, fintenreich und selbstverliebt - Attribute, die ihm das Leben schon erleichtern, manchmal aber auch erschweren. Den Leser nimmt dieser Ritter mit Fehl und Tadel sehr schnell für sich ein. Ihm folgt er gern auf der Flucht, mit ihm leidet und liebt er. Und fühlt sich am Ende reichlich belohnt und hervorragend durch dieses Buch unterhalten.

Ein wunderbarere Roman aus einer anderen Zeit, der auch heute noch und immer wieder begeistern kann. Gute, große Literatur eben. Und ein einzigartiges Lesererlebnis.
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am 6. April 2016
Inhalt:
Roman über den adligen Franzosen St. Ives (nach dem Nachwort S. 477 „eine Mischung aus Casanova und Felix Krull“), der während der Napoleonischen Kriege in englische Kriegsgefangenschaft gerät, im Gefängnis in Edinburgh Flora, die Liebe seines Lebens, kennenlernt, sich mit einem Mithäftling, der Flora beleidigt, „duelliert“ (beide Gegner mit je einer Scheren-Hälfte) und diesen tötet, aus dem Gefängnis flieht, von seinem steinreichen Onkel, der sein Vermögen und seinen Wohnsitz nach England verlegt hat, beerbt wird, unter großen Gefahren, wegen des „Duells“ und seines Ausbruches polizeilich gesucht und von seinem Cousin und Rivalen um die Erbschaft verfolgt seine Flucht nach Frankreich trotzdem abbricht und nach Edinburgh zurückkehrt, um zu verhindern, daß Flora vom Befehlshaber des Gefängnisses, Major Chevenix, weggeheiratet wird, Floras Heiratsversprechen erhält und mit knapper Not auf einem Ballon entkommen kann, notwassert, per Schiff nach Amerika gelangt und über Paris wieder nach England zurückkehrt und dort schließlich seine Erbschaft antritt und heiratet.

Zur Ausgabe:
Tückischerweise wird in der dtv-Ausgabe weder auf dem Klappentext noch bei den bibliographischen Hinweisen noch im Inhaltsverzeichnis irgendwo vermerkt, daß es sich um einen unvollendeten Roman handelt. Auf S. 353 kommt nach Kapitel 30 folgende kleine, verschämte und kursiv gedruckte Notiz am Seitenende: „Hier bricht das Manuskript des Autors ab; das Folgende wurde von Mr. A. T. Quiller-Couch geschrieben.“ Etwas über hundert Seiten stammen somit aus einer zwar zeitgenössischen, aber fremden Feder.

Literarische Technik:
Der Roman ist dafür, daß er eines von Stevensons Alterswerken darstellt, eher enttäuschend. Die Episoden werden nacheinander und etwas hölzern heruntererzählt, eine wirkliche Spannung will nicht so recht aufkommen, die Figuren bleiben eher blaß, und die Liebesgeschichte zwischen St. Ives und Flora wirkt blutleer; kein Vergleich jedenfalls zu Stevensons brillanten Romanen „Entführt“ und „Catriona“, wo sowohl die Flucht- als auch die Liebesthematik ungleich spannender und tiefgründiger gestaltet sind. Vielleicht hätte Stevenson das Ganze noch einmal überarbeitet und das, was uns vorliegt, ist lediglich ein Rohentwurf, wer weiß.

Übersetzung und Fortsetzung:
Selbst die auf dem Klappentext gepriesene Neuübersetzung von A. Nohl kann das fragmentarisch gebliebene Werk nicht herausreißen, und die Fortsetzung von Herrn Quiller-Couch weist zwar vereinzelt originelle Ideen und Formulierungen auf und steigert sich auch allmählich etwas zum Besseren hin, setzt das trockene Heruntererzählen aber im Prinzip fort und kann den Figuren auch nicht mehr Leben einhauchen, eher im Gegenteil.

Nachwort und Einordnung des Werks:
Das offenbar ebenfalls von A. Nohl geschriebene Nachwort ist fast besser als der Roman selbst, und Nohl erweist sich dort als so glühender Anhänger und Verfechter Stevensons, daß er versucht, dem Roman sogar einige besondere Qualitäten abzugewinnen (S. 471: „In kaum einem anderen Werk hat Stevenson seine Heimatstadt, die Atmosphäre und das puritanische Leben so plastisch und stellenweise auch satirisch geschildert“), aber alles in allem handelt es sich um ein etwas seltsames Werk, eher eine „Travestie der romance“, wie A. Nohl selbst treffend schreibt (S. 479); hier „deutet sich das Ende der romance als mögliche Romanform an“ (ebd. 480).

Fazit:
Von Stevenson ist vieles brilliant; so kann man etwa alle Erzählungen von ihm unbedingt empfehlen, die in dem Winkler-Weltliteratur-Band (Dünndruck, aus dem Englischen übertragen und mit einem Nachwort und bibliographischen Erläuterungen versehen von Richard Mummendey) gesammelt sind. Aber nicht alles, was von großen Autoren kommt, ist gleichermaßen gut, und was an „St. Ives“ meisterhaft sein soll, ist nicht leicht nachvollziehbar.
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am 28. November 2013
Ich finde es schwierig fünf Punkte für ein Buch zu vergeben, aber hier stimmt wirklich alles - das Papier vom Buch, die Übersetzung ist sehr gut, und die Geschichte großartig!
Spannend und vergnüglich, ist es kein "muss man mal gelesen haben" Klassiker sondern schlichtweg ein... Vergnügen. Mehr will ich nicht verraten und wünsche viel Freude beim Lesen.
P.S. Eignet sich für alle Altersstufen (ab 14?) und Männlein wie Weiblein. Ein nicht zu pädagogisches Geschenk zu Weihnachten für ein/e kleine/n Büchernarr/närrin!
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am 21. September 2014
Wie herrlich altmodisch kommt dieser Roman daher, allerdings mit einer Sprache, die mich absolut begeistert und sehr gut unterhalten hat. In vielen Zeilen ist ein offener und versteckter Witz enthalten, der das Nachdenken lohnt. In diesem klassischen Abenteuerroman vor historischer Kulisse ist alles dabei, was man sich zur Unterhaltung wünschen kann: Liebe, Abenteuer, Spannung und ab und zu ein klein bisschen "Baron Münchhausen". Das Format des Buches war zunächst ungewohnt für mich (auch die sehr dünnen Blättchen), aber nach kurzer Gewöhnung fand ich es sogar toll, so einen handlichen Band zu lesen. Ich kann dieses Buch nur allen empfehlen, die wieder einmal Spaß an etwas anderer Literatur abseits des "Mainstream" suchen.
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am 25. November 2011
In der Presse vielgelobt, war ich gespannt auf das vergessene Wunderwerk von
Robert Louis Stevenson:
Es stellte sich als ein sehr unterhaltender Abenteuerroman des 19. Jh. heraus,
der recht gut und fluessig zu lesen ist und auch einen Anflug von Humor nicht
verleugnen kann.
Leider ist das Buch in einem sehr unueblichen Kleinformat, zwar gut ausgestattet aber doch durch die Schrifttypen, muehsam lerserlich.
Die Elogen der Presse waren wohl ein wenig zu freundlich.
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Der Carl Hanser Verlag bringt in regelmässigen Abständen Klassiker der Weltliteratur in einer Neuübersetzung und in hochwertiger Aufmachung auf den Markt. Ich habe mir bereits einige dieser Trouvaillen gekauft und gelesen und werde es auch weiterhin tun. Von Robert Louis Stevenson ist natürlich "Die Schatzinsel" weltbekannt und dieses Werk hier war sein Letztes das er vor seinem Tod leider nicht zu Ende schreiben konnte aber aufgrund seiner vorhandenen Notizen von A.T. Quiller-Couch zu einem tadellosen Schluss gebracht wurde. Kein Wunder also, dass die Feuilleton Seiten einiger Zeitungen diesen historischen Roman über den Klee loben.

Die Geschichte handelt vom französischen Junker Anne de Kéroual de St. Yves der im Mai 1813 das Pech hatte in britische Kriegsgefangenschaft zu geraten und ins schottische Edinburgh deportiert wurde. Dank seiner Englischkenntnisse schafft sich der namensgebende Titelheld in der Festung einen Sonderstatus und verliert prompt sein Herz an ein schottisches Mädchen. Der Gedanke an einen waghalsigen Ausbruch aus dem Gefängnis nimmt Formen an, wird umgesetzt und eine abenteuerliche Flucht quer durch die Britische Insel und noch ein gutes Stück weiter beginnt und endet für den Hasardeur doch dort wo sie dereinst begonnen hatte.

Der grosse Romancier Robert Louis Stevenson schafft eine Titelfigur die durch die Folgen des Krieges in der Fremde auf sich allein gestellt ist, aber ein unerschütterliches Selbstvertrauen und den Drang nach Freiheit besitzt. St. Ives nimmt entschlossen sein Schicksal selbst in die Hand und ist seines eigenen Glückes Schmid. Ein schmaler Grat zwischen Selbstverliebtheit, Hochmut und Stolz auf der einen Seite und der beinahe ritterlichen Moral, Tapferkeit und Ehrlichkeit die Liebe einer Frau zu gewinnen.

Das Buch beginnt fulminant und das erste Drittel überzeugt voll und ganz. Abenteuerromantik in einer Intensität die man als Leser/-in einfach nur geniessen kann. Im Mittelteil fabuliert der Autor vielleicht etwas gar viel, einzelne Szenen sind eher unwichtig andere dafür für den Verlauf der Geschichte unentbehrlich, und der Schlussteil beschert dann wieder den vollen Lesegenuss. Ein Werk das Geschichte atmet und die Aura längst vergangener Zeit verströmt. Die Sprache ist eine Mischung aus altmodischem Flair mit einem ganz eigenen Stil und dennoch recht geschmeidig zum Lesen. Die Neuübersetzung des Klassikers schafft den Spagat den Witz, die Originalität, aber auch die tragische Tiefe von St. Ives einzufangen und ist dabei provozierender als mancher Gegenwartsroman.
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am 11. Februar 2015
Sehr geehrte Damen und Herren,

bei der Leiferung dieses preislich nicht günstigen Bandes ist der Druck verkehr herum und auf den Seiten befinden sich Rückstände von Farbe, alles in allem ein schlechtes Durckexemplar, ich bin total enttäuscht. BItte nehmen Sie Kantakt zu mir auf, damit das Exemplar umgetauscht werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus BUlitta
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