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am 15. September 2012
Ich wurde durch einen Zeitungsartikel auf die Romane des Schotten John Burnside aufmerksam, habe mich ein wenig umgesehen und diese Gedichte entdeckt. Es sind hauptsächlich (zumindest in der Übersetzung) reimfreie und formfreie Gedichte, die man trotzdem oder gerade deshalb ganz mühelos als Gedichte bezeichnen kann, weil Burnside in ihnen Impressionen, Gefühle und Momente zu Edelsteinen verdichtet. Es sind durchwegs naturalistische, aber auch magische Gedichte, in denen er das manchmal karge, aber meist erfüllende Leben an der Küste thematisiert. In den Gedichten atmet ein großer, freundschaftlicher Geist, der einen bei der Hand nimmt und durch sprühiges, launisches Wetter begleitet.

Die Edition Lyrik Kabinett bei Hanser hat ein schönes Buch hergestellt, mit hartem Pappeinband; von außen erweckt das Buch den Eindruck eines Notizbuches, der Inhgalt ist auf schönem Papier mit gut leserlicher Schrift gedruckt. Es macht also nicht nur Freude, das Buch im frühen Herbst zur Hand zu nehmen und sich hinaus begleiten zu lassen in die unwirtlichen aber dafür so wirklichen Szenarien des Alltags nebenan, es ist auch angenehm, das Buch in Händen zu halten, wissend, dass die Texte mit Verstand und Liebe ausgewählt wurden.

Die Gedichte hallen im Herzen lange nach, ohne schrill zu sein. Es ist der Nachhall des Lebens in seiner wunderbaren Unvollkommenheit, zusammengefasst in Zeilen und Verse von einem, der nicht nur gut erzählt, sondern auch etwas zu erzählen hat.

Nur vier Sterne, weil ich finde, dass das Gedichtband zu schmal ist. Kaum habe ich Lust darauf bekommen, ist es schon wieder zuende ...
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am 3. Oktober 2012
Die Edition "Lyrik Kabinett" im Hanser Verlag bürgt für Qualität, immer wieder lassen sich hierzulande unbekannte DichterInnen entdecken oder Neues, Abseitiges der deutschsprachigen Lyrik finden. So auch in diesem Fall.
Burnside ist bekannt als Autor verquerer Geschichten, in denen sich scheinbar nicht viel tut, wo es aber unter der Oberfläche nur so rumort und Bedrohung allerorten schwelt wie ein gefährliches Feuer. Überraschend, dass von ihm nun ein zweisprachiger Band mit Gedichten erschienen ist (und wenn man recherchiert, wird man nicht wenige Gedichtbände von ihm finden; dieser hier ist aber der erste auf deutsch).
Gleich vorweg: Die Gedichte sind sehr schön - zumindest sprechen sie mich an: bildhaft, die Natur mit einbeziehend, gleichzeitig philosophisch, manchmal fast intellektuell, aber immer atmosphärisch dicht. Meist sind es längere Texte, manchmal Zyklen oder zyklisch angeordnete Gedichte, die von Gedanke zu Gedanke mäandern, oftmals rhythmisch, in einem ganz eigenen Tonfall.
Ganz anders die Übersetzung: oft viel zu frei, Zeilenbruch und Rhythmus nicht beachtend (und damit die Aussage der Texte verfremdend), im Tonfall einmal zu intellektuell, dann wieder fast pathetisch - eines Verlages vom Kaliber des Hauses Hanser nicht würdig.
So bleibt zu hoffen, dass bald ein weiterer, umfangreicherer Band mit Burnside-Gedichten erscheinen wird, vor allem aber in besserer Übersetzung
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