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Kundenrezensionen

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am 20. Mai 2010
Ich muss schon manchmal den Kopf über die Rezensionen hier schütteln. Da wird geurteilt über Stil und Nichtstil, es wird Bedeutungslosigkeit attestiert und es fehlt bei all dem dann auch noch, dass man behauptet, es selber besser schreiben zu können.
Ich wünschte mir manchmal qualitativ bessere Kritiken zu den Büchern! Das mediale Zeitalter verführt so viele zu reinem Rummeckern und Abkanzeln. Schade.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich vortrefflich streiten.
Ich finde das Buch von Frau Gavalda einfach vortrefflich gelungen. Diese kurze Geschichte enthält so viele schöne Nuancen, dass ich gerne einiges mit dem Textmarker anstreichen möchte. Ich dachte beim Lesen oft, dass ich sie um die Fähigkeit beneide, Dinge so gut auf den Punkt bringen zu können.

Ihr erstes Werk mit den Kurzgeschichten war für mich schon ein Klassiker - hier hat sie es wieder mal bewiesen: Sie ist eine erstklassige, erfrischende und sehr unterhaltsame Autorin. Ich lese jedes Buch von ihr immer wieder mit großer Freude.

Fünf Sterne, ganz klar. Habe das Buch schon mehrmals verschenkt. Danke, Frau Gavalda!
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am 20. August 2010
Was mir an Anna Gavalda gefällt, ist ihre Freude am Erzählen. Ihre Romane sind durchweg ein wenig platt, die Figuren hart an der Grenze zum Klischee, und die Handlung plätschert mehr oder weniger ziellos vor sich hin - aber dies wird eben in der Regel aufgewogen von Gavaldas Erzähllust, ihren breiten Schilderungen völlig nebensächlicher Details. Deutlicher und lebendiger als in jeder noch so präzisen Formulierung wird auf diese Weise der Alltag ihrer Figuren deutlich, die alle ihr kleines, privates Elend mit sich herumschleppen. Mehr noch: Man glaubt aus den Zeilen das stille Wohlbefinden der Autorin beim Schreiben herauszulesen, und dieses Wohlbefinden geht auf den Leser über, der sich mit jeder Seite behaglicher fühlt.
Ebendiese Behaglichkeit kann bei der Lektüre von "Ein geschenkter Tag" nicht aufkommen, und auch ihre Erzähllust kann Frau Gavalda hier nicht austoben - das Buch ist einfach zu kurz.
Sicher gibt der Ausflug, zu dem Garance und Lola mit ihrem Bruder Simon und seiner unerträglichen Frau Carina aufbrechen, einen schönen Rahmen für die Handlung ab. Zugleich ist er das Symbol ihrer Hilflosigkeit als junge Erwachsene, die noch ihrer Kindheit nachtrauern und gleichzeitig die Verlogenheit der älteren Generation erkennen müssen, während sie plötzlich ihr Leben in die eigene Hand nehmen sollen. Die "normale" Garance, die "verdrehte" Lola, der ruhige Simon, der "verplante" Vincent und die entsetzliche Carina sind schöne Beispiele dafür, wie unterschiedlich auf diese Herausforderung reagiert werden kann, und Frau Gavalda zeigt ihr Dilemma gekonnt ehrlich und ohne falsches Pathos.
Aber so kühn der Handlungsbogen gespannt ist, so billig und klischeehaft sind die einzelnen Szenen gestaltet. Immer die alte Geschichte: Schwägerinnen, die sich dauernd zanken müssen, Schwestern, in deren Vertrautheit niemand eindringen kann, ewig unverstandene Kinder, die kein Bein auf den Boden kriegen, alles ist furchtbar tragisch, und am Ende nimmt Garance einen kleinen Hund mit nach Hause... Hundertmal hat man diese Topoi in anderen Büchern vom gleichen Niveau gefunden, und "Ein geschenkter Tag" hebt sich kaum von ihnen ab, zumal die Handlung, wie gewohnt, nie recht in Gang kommt.
Ich lese Anna Gavalda gern, aber originell kann ich ihre Bücher nicht nennen. Nur wo sie Raum hat, kann sie ihren Charme entfalten; in der Novelle ist sie nicht daheim.
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TOP 100 REZENSENTam 10. April 2015
Der Roman von Anna Gavaldas verspricht eine heitere und nostalgisch aufgeladene Reise in die Unbeschwertheit und eines schön verlebten Tages der dort vorkommenden Hauptprotagonisten. Die Erzählerin berichtet von der nervigen Schwägerin Clarine, deren Verklemmtheit und Apothekerinnenwissen jedem Familienmitglied auf den Geist geht. Es ist ein Zurückgleiten in die Vergangenheit und ein Leben im Jetzt und eine unternommene Landpartie lässt die Geschwister Lola, Simon und die Erzählerin übermütig werden.

Die Autorin ist Jahrgang 1970 und die Protagonisten des Buches sind ca. diese Altersklasse. Die im Buch vorhandenen Dialoge sind knapp und kurz, spritzig und mehr als flapsig gehalten. Da findet im Auto Gekicher und Gefluche statt, da wird über andere Personen hergezogen die nicht in die Sichtweisen der Geschwister passen und insbesondere die Clarine schneidet dabei schlecht ab.

Es ist definitiv kein Buch für mich. Hängt wahrscheinlich mit meinem Alter zusammen oder ich besitze für diese Art eines Unterhaltungsromans nicht die dazu gehörige Portion Humor. Die Handlung des Buches soll ein Elixier gegen Gleichgültigkeit und falsch verstandener Pflichten sein. Für mich ist es nichts anderes als sich über andere Menschen herzuziehen, die den Sinn des Lebens eben anders sehen und verstehen. Das begegnet mir im Leben genug und brauche ich nicht noch in Buchform.
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Ein dünnes Büchlein, große Schriftart, große Abstände, ganz kurze Zeilen, fast wie bei Gedichten, wohl um überhaupt ein 'Buch' zu füllen. Ich kam mir echt veralbert vor.

Die Geschichte selbst ganz nett zu lesen, so was gibt's in Frauenzeitschriften auch immer wieder mal, nichts Herausragendes.

Ich habe mich geärgert dafür diesen Preis gezahlt zu haben, ein bißchen mehr Lesespass hätte ich schon erwartet.

Ab in die Kiste für den Weihnachts-Bücherflohmarkt.
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am 19. Mai 2010
traf mich dieses kleine Büchlein, das sich um vier Geschwister dreht - und um diesen besonderen Sommertag, den sie gemeinsam dem Leben mopsen, um sich ihn gegenseitig zum Geschenk zu machen.
"Ein geschenkter Tag" ist ein typischer Gavalda-Roman. Seine Sprache, Bilder und Figuren scheinen einem ganz eigenem, eben dem Gavalda-Kosmos zu entspringen. Ein Kosmos in lavendelblau und hellgrün, ein paar Tupfer Rosa und Weiß hier und da. Ein Kosmos, in dem granziöse Frauen in antiquierten Cabrios spazierenfahren, den Nervensägen eine lange Nase drehen, Wagenradhüte so bezaubernd wie vor hundert Jahren sind und der Schauplatz eines Picknicks nur die Butterblumenwiese an einem Bach sein kann. Geschichten im Shabby-Style sozusagen. Jener Shabby-Style übrigens, dem man schon in"Zusammen ist man weniger allein" begegnete und ihm auf der Stelle verfiel. Der uns in seiner Leichtigkeit und Anmut, in seiner frechen Heiterkeit fortwährend lachen und grinsen läßt, während der unterschwelligen Melancholie die Träne zu verdanken ist, die gleichzeitig im Augenwinkel blinkt.
"Ein geschenkter Tag" ist ein zauberhaftes, poetisches und leichtes Stückchen Literatur, das ich wohl immer wieder aus dem Regal nehmen werde, um ein weiteres Mal dieses bitter-süße Ziehen in der Herzgegend zu spüren.
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am 19. Juni 2012
Im Februar dieses Jahres wurde Anna Gavaldas Roman 'Ein geschenkter Tag' als Taschenbuch neu aufgelegt, in dem vier Geschwister spontan von der Hochzeit ihrer Cousine fliehen und noch einmal eine kurze Zeit ihre gemeinsame Freiheit genießen wollen und sehnsüchtig auf vergangene Tage zurückblicken, bevor sie wieder in den Alltag zurück müssen: "Eine überraschende Landpartie. Ein glücklicher, zärtlicher, geräuschvoller Tag in Gesellschaft von Brüdern und Schwestern, die ihrer Kindheit Adieu sagen.", wie der Klappentext verspricht.

Die Autorin Anna Gavalda wurde 1970 im südwestlich von Paris gelegenen Boulogne-Billancourt geboren und studierte in Paris Literatur. Mit dem 1999 erschienenen Erzählband Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet feierte sie einen ersten Achtungserfolg auf der literarischen Bühne. Sie arbeitete einige Jahre als Französischlehrerin, bis sie sich seit 2000 ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Zwei ihrer mittlerweile fünf Romane wurden bereits verfilmt: Zusammen ist man weniger allein (2007) und Ich habe sie geliebt (2009).

Mit 'Ein geschenkter Tag' legt Gavalda einen Roman vor, der zwar an einigen Stellen mit einem dynamischen Schriftstil strotzt und somit die Eigenheit der Protagonistin Garance recht gut einfängt. Allerdings bleiben die restlichen Charakteren ungewöhnlich blass. Zudem stört der platte Humor und die seichten Mono- und Dialoge der Protagonisten.

Neben der Ich-Erzählerin Garance, sind da noch der ältere und von seiner Frau (Carina) gequälte Bruder Simon, die vom Leben und Ehe überforderte Schwester Lola und der wortkarge kleine Bruder Vincent. Die drei älteren Geschwister, zu Anfang noch mit Hausdrachen Carina, sind auf dem Weg zu einer Hochzeit, zu der das jüngste Anhängsel Vincent nicht erscheint. Kurzerhand wird beschlossen, ohne Carina, den Bruder zu besuchen. Ergebnis ist eine uninspirierte Geschichte über vier Menschen, die keinerlei Entwicklung innerhalb der Erzählung nehmen und die durch ihre zusätzlich unsympathische, weil grundlos arrogante Art, einem (sommerlichen) Lektüregenuss im Wege stehen.

Die überspitzt dargestellten Nebendarsteller von 'Ein geschenkter Tag', Carina und der Dorftölpel Nono können am Gesamtbild nichts ändern. Die dauerkeifende Ehefrau Simons, soll mit allen Mittel als das hemmende Element der sonst frei ausgelebten Geschwisterliebe kontruiert werden. Erst als sie den Wagen verläßt, können Garance & Co. ihr Zusammensein endlich wieder genießen. Was mit der Figur des arg beschränkten Nono beabsichtigt ist, bleibt unklar. Tatsächlich stiert er ausschließlich auf die Ich-Erzählerin und versucht wiederholt Auskünfte über ihren Jungfräulichkeitsstatus einzuholen:

"Im Stil von: Hallöchen, Nono. Wir sind's, deine neuen Freunde. Willkommen in unserem Herzen ... 'Seid ihr noch Jungfrau?', fragte er prompt. Die Platte hatte wohl einen Sprung ... (Kein Wunder!)." (112)

Selbstverständlich dürfen eine ordinäre Redeweise und der obligatorisch ungezügelte Speichelfluss bei der Skizzierung des Prototypen eines degenerierten Dorfbewohners nicht fehlen. Auch die spärlich gesäten ruhigen Momente, die doch scheinbar so wichtig für den Fortlauf der Geschichte sind, bleiben unausgereift und erinnern an schlechtes Hollywoodkino. So bei der Rückfahrt nach Paris und dem letzten Lied einer Playlist des bereits ausgestiegenen Vincent:

"Bei den ersten Gitarrenklängen biss ich mir auf die Lippen und fixierte angestrengt die Deckenleuchte, um meine Tränen hinunterzuschlucken. Simon verstellte den Rückspiegel, weil er mich sehen wollte: 'Alles in Ordnung? Bist du traurig?' 'Nein', antwortete ich, während die Fassade überall Risse bekam, 'ich bin super-superglücklich.' Auf der restlichen Fahrt sagten wir kein Wort." (142).

Im Anhang, sozusagen als Nachwort, finden sich einige Ausführungen zur Entstehungsgeschichte dieses Buches, die im Gegensatz zum restlichen Roman einen gewissen Charme versprühen. Hier erzählt die Autorin über eine Besucherin einer ihrer Lesungen, die Anlass dazu gab, 'Ein geschenkter Tag' einem breiten Publikum zugänglich zu machen, das es vorher nur als auflagenbegrenzten Sonderdruck gab.

Wer von Gavaldas 'Ein geschenkter Tag' einen interessanten und heiter-melancholischen Roman über eine potentiell wohl spannende Geschwisterkonstellation erwartet, sollte lieber die Finger von dem Buch lassen. Wer es dennoch wagen möchte: Anna Gavaldas 'Ein geschenkter Tag' umfasst 160 Seiten, erschien als Taschenbuch im Fischer-Verlag und ist für 7,99 Euro erhältlich.
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am 13. Oktober 2010
Ja, schon schade, bisher habe ich alle Bücher von A.G. verschlungen, dieses war aus, ehe es angefangen hat.
Die Charaktere wurden nicht oder zu spät herausgearbeitet, das Buch hat keine Aussage, keinen Faden außer die Familienbande, ...
Was soll das??
Ich kanns ja weiterverschenken!
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am 2. Juli 2011
Angeblich ein Star der französischen Literatur, was ich aufgrund dieses Buches nicht nachvollziehen könnte. Die Ich-Erzählerin, ihr vergötterter Bruder und die geliebte große Schwester stehlen sich von der Hochzeit des Cousins davon, um den jüngsten Bruder, der in einem Schloß lebt, zu besuchen. Dort erleben sie einige Überraschungen und zum Teil skurrile Situationen. Obwohl es da einige interessante Ansätze gibt (z.B. 'und den Tyrannen, die ihre Größe nur dem Umstand verdanken, daß wir vor ihnen auf den Knien liegen'), ist dieser schmale Band aus meiner Sicht zwar temperamentvoll geschrieben, bleibt jedoch oberflächlich und zum Teil klischeehaft (z.B. die spießige Frau des älteren Bruders). Ich habe sie geliebt gefiel mir viel besser, weil hintergründiger und vielschichtiger.
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am 16. März 2015
Wunderschön geschrieben und in einem Rutsch durchzulesen (um dann, so wie ich, noch einmal von vorne anzufangen...). Ein einfach tolles Buch, das mich einmal mehr wünschen lässt, ich hätte mehr als "nur" eine Schwester (obwohl sie meine absolute Lieblingsschwester ist!!), weil dieses Geschwistergefühl, dieses " ich hab für jede Lebenslage mindestens eine Schwester oder einen Bruder" Gefühl hier so schön beschrieben wird. Als Kind habe ich meine beste Freundin, ihre Schwester und ihren Bruder als meine Geschwister Nummer 2-4 "adoptiert" und werde ihnen dieses Buch auf jeden Fall auch schenken, weil es einfach so schön ist und Erinnerungen weckt - es ist so eine Art der schönste Tag im Sommer in unserer Jugend in Buchform und macht ein bisschen wehmütig, so, wie es ein schon lange nicht mehr gehörtes Lied, das im Radio gespielt wird, auch schafft.
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am 26. Juni 2013
Ein schöner Frühlingstag. Eine Autofahrt zur Hochzeit einer Cousine. Und am Ende kommt doch alles anders.

"Ein geschenkter Tag" ist ein wunderbares kleines Büchlein, das man mal eben so zwischendurch einschieben kann. Es hat mir gute Laune gemacht und ich wäre gerne dabei gewesen. Wäre gerne eine Schwester gewesen.
Mir gefallen die bissigen Kommentare von Garance und die ganze Lästerei :-) und überhaupt finde ich den Zusammenhalt der Geschwister toll.

Ich liebe den Schreibstil von Anna Gavalda. Mit diesem Buch habe ich auch jetzt alle von ihr gelesen und hoffe, dass es bald etwas Neues von ihr gibt.

Die Meinungen über dieses Buch klaffen ziemlich weit auseinander. Mir scheint, man liebt es entweder oder mag es gar nicht. Ich empfehle es gerne weiter. Allen Fans von Anna Gavalda sowieso und für alle anderen ist es vielleicht sogar ein guter Einstieg in ihre Art des Schreibens :-)
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