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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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am 11. Februar 2008
Jane Charlotte sitzt - wenn man dem Klappentext glaubt, unter Mordanklage, aber entsprechende Hinweise im Text fehlen - in einer psychiatrischen Klinik und spricht mit einem Arzt. Diesem offenbart sie nach und nach ihre Lebensgeschichte. Jane ist schon als Schülerin von einer Geheimorganisation rekrutiert worden, einem nahezu perfekt im Untergrund arbeitenden nichtstaatlichen Geheimbund, der über wahnwitzige Möglichkeiten verfügt. Die Aufgabe dieser Organisation besteht darin, das Böse zu bekämpfen, und eine Untergruppe namens "Bad Monkeys" befasst sich mit der Beseitigung von Menschen, die unrettbar an das Böse verloren sind - Kinderschänder, Massenmörder, Attentäter und dergleichen. Sie, diese unrettbar Bösen, sind die Bad Monkeys, die schlechten Affen, also jene Menschen, die philosophisch betrachtet mindestens einen entscheidenden Evolutions- oder Sozialisationsschritt ausgelassen haben. Mit hochtechnischen NT-Waffen ("natürlicher Tod") exekutiert die Sondergruppe Kindesentführer, Pädophile und Kofferbomber. Janes erstes Opfer war der Hausmeister ihrer Schule, der in seiner Freizeit Jungen entführte und strangulierte. Ihre Karriere bei den Bad Monkeys währte mehrere Jahrzehnte, mit großen Unterbrechungen, in denen es für die einsame Frau nicht immer leicht war, das Leben neben der wirklich sehr geheimen und für Außenstehende absolut unglaubwürdigen Agententätigkeit in den Griff zu bekommen.

Ruffs neuer, recht kurzer - nur 250 Seiten umfassender - Roman entwirft eine obskure Verschwörungstheorie, der der Leser immer schwerer zu folgen in der Lage ist. Man wird mit einer Geschichte konfrontiert, die mit einer Vielzahl von Andeutungen und Querverweisen gespickt ist und die immer haarsträubender wird, während man dem durchaus intelligenten Zwiegespräch zwischen vermeintlicher Patientin und vermeintlichem Arzt folgt. Ungefähr ab der Mitte war ich nicht mehr dazu in der Lage, mir einen halbwegs befriedigenden Abschluss für das Buch vorzustellen, und mindestens in dieser Hinsicht wurde ich auch nicht enttäuscht. Im letzten Drittel war ich noch geneigt, mir das ganze als Parabel zurechtzubiegen, etwa die Namen der Organisationsmitarbeiter - sie heißen True, Love und Wise - als Metaphern für eine verlustreiche, fehlgeleitete Kindheit zu interpretieren, und den Roman als psychologische Fallstudie zu verstehen, worauf auch der Rohrschachtest auf dem Cover ein Hinweis zu sein scheint. Aber das tatsächliche Ende ist dann wieder so faktisch und mittelbar, dass ich das Buch eher ratlos zuschlug. Was ist wahr, was ist Fiktion innerhalb der Fiktion - ich weiß es nicht. Und, Schande über mich - ich will es auch eigentlich überhaupt nicht wissen.

Um nicht falsch verstanden zu werden - "Bad Monkeys" liest sich spannend und rasant, die Dialoge sind witzig und intelligent, und auch Janes Geschichte innerhalb der Geschichte bereitet durchaus Lesespaß, aber spätestens mit dem Auftritt der "schlechten Jane" und dem Beginn des sehr irren Showdowns verliert sie den letzten Rest Bodenhaftung. Was auch immer Ruff erzählen wollte, bis zu mir ist das nicht vorgedrungen. Schade.
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am 14. April 2008
Seit seinem Erfolgsdebüt „Fool on the Hill“ erfreut sich Matt Ruff einer eingeschworenen Fanbase. Knapp 20 Jahre später folgte nun sein (erst) vierter Roman „Bad Monkeys“, der auch als Audiobook erhältlich ist.

Was wäre, wenn es eine geheime Organisation gäbe, die notorisch böse Menschen geschickt eliminiert? Die wegen Mord inhaftierte Jane Charlotte behauptet für genau so eine Organisation tätig zu sein und berichtet dem Gefängnispsychologen von ihrer Arbeit in der Abteilung „Bad Monkeys“. So brachte Jane angeblich mithilfe moderner „natürlicher Tod-Waffen“ so einige böse Buben um die Ecke. Anfangs noch recht glaubhaft erzählt, verstrickt sie sich jedoch in immer mehr Widersprüche, die schon bald am Wahrheitsgehalt zweifeln lassen. Ist Jane also nur eine begnadete Lügnerin oder gibt es sie wirklich - die Bad Monkeys?

Matt Ruff ist ein Meister, Schein und Sein miteinander zu koppeln und dieser Mischung eine amüsante Note zu verpassen. Spannend und zugleich vergnüglich lässt er die Protagonistin - betont cool von Jasmin Tabatabai gelesen - diese haarstäubenden Geschichten erzählen.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Mai 2009
Jane Charlotte, festgenommen wegen Mordes, sitzt in der psychiatrischen Abteilung eines Gefängnisses. Sie behauptet, Mitglied einer Organisation zu sein, die sich das Ziel gesetzt hat, das Böse in der Welt zu beseitigen. Jane Charlotte erzählt, - wie die Organisation sie gefunden hat, - über ihre durchgeführten Aufträge und - über Dinge, die immer phantastischer und unglaublicher werden: Miniaturkameras, die überall alle und jeden überwachen, Waffen, die töten ohne Spuren zu hinterlassen - es ist eine Organisation, die jederzeit über alles und jeden informiert ist und sich anmasst, selbstgefällte Urteile zu vollstrecken. Vom Psychiater, der sie befragt, mit Tatsachen konfrontiert, die nicht zu ihren Aussagen passen, hat sie für all diese Ungereimtheiten Erklärungen. Die dann noch eine Spur fantastischer und unglaublicher klingen, doch aus ihrer Sicht (und damit auch der der Leserin und des Lesers) aus der Allgegenwärtigkeit und den Fähigkeiten der Organisation herrühren und damit durchaus plausibel klingen. Das Ganze steigert sich bis zu einem wahrhaft überdrehten Finale (dessen Ende ich natürlich nicht verrate :-)), das man unter Umständen zweimal lesen muss, um sicher zu gehen, die Auflösung richtig verstanden zu haben.
Auch wenn der Ausgangspunkt ein Mord war: Ein Krimi im herkömmlichen Sinne ist dieses Buch nicht. Eher eine Mischung aus Fantasy, Science-Fiction, Actionthriller? Egal - auf jeden Fall gut zu lesen und so spannend, dass man es in einem Rutsch durchbekommt.
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am 19. September 2008
Durch diverse Empfehlungen habe ich dieses Buch mit hohen Erwartungen gelesen. Matt Ruffs bisherige Romane werden schon jetzt als Klassiker gehandelt, und sein origineller Stil auch in der Themenwahl hat mein Interesse geweckt.

Erzählt wird die Geschichte von Jane Charlotte, die zu einer Organisation gehört, deren Ziel die Eliminierung von Bad Monkeys ist, bösen Affen, bei denen jede Hoffnung auf eine Integration in die Gesellschaft unbegründet ist. Sie erzählt ihre eigene Geschichte in einer Verhörzelle, denn sie wurde wegen Mordes verhaftet. Langsam breitet sie vor dem Leser eine Welt aus, in der Kräfte hinter der Wirklichkeit agieren, die ein altes Spiel um Gut und Böse spielen. Doch stets bleibt die Frage: ist das alles wahr, die Ausgeburt einen wahnsinnigen Geistes oder doch nur Teil des Spiels?

Der Roman ist bis an die Kante gefüllt mit skurrilen Charakteren und Ideen. Die Handlung unternimmt mehr als eine überraschende Wendung, doch das Ende ist dann wieder überraschend vorhersehbar. Der größte Kritikpunkt meinerseits liegt in der relativ platten Aufarbeitung des Themas Realität, die keineswegs zum Nachdenken anregt.

Fazit: ein skurriler, gut zu lesender Roman, der jedoch leider etwas die verhoffte Tiefe vermissen lässt.
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am 7. September 2008
Am Anfang konnte ich ein paar mal sogar richtig lachen, was mir bei Büchern eher selten passiert. Spannend ist es dann nur mäßig, aber weglegen möchte man das Buch auch nicht - die Unterhaltung ist o.k.. Allerdings hat mich das Ende irritiert und war mir dann etws zu abgehoben. Der ordentlich Schuss Fantasy war natürlich zu erwarten, wirkt bisweilen dann aber inkonsistent im Handlungsablauf und war mir zu übertrieben. Seinen Erstling fand ich fesselnder und auch mystischer, aber vielleicht weil ich damals auch noch zwei Jahrzehnte jünger war (jetzt 44) und man in diesem Alter für dieses Genre generell empfänglicher zu sein scheint.
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Das leicht gekürzte Hörbuch des neuen Romans von Matt Ruffs strotzt nur so von abgedrehten Ideen in einer verrückten Story. Dazu gibt es eine obercoole Heldin, von der man bis zum Schluss nicht weiß, ob sie gut, böse oder einfach nur verrückt ist. Mit ihren unerwarteten Wendungen braucht die skurrile Erzählung selbst den Vergleich zu echten Klassikern des Genres nicht zu scheuen.

Raffiniert und schnodderig spricht Jasmin Tabatabai ihre Jane Charlotte so identisch, dass das Zuhören eine wahre Freude ist. Ein weiteres spannendes Tor in eine Parallelwelt - Matrix und Co lassen grüßen.
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am 17. Februar 2008
Für die ca. 230 Seiten brauchte ich zwei Tage, bzw. drei Sitzungen. Ganz besonders heftig war für mich diesmal die Erfahrung, einen verhältnismäßig aber konzentrierten kurzen Ruff zu lesen, der mir mehrmals den Kopf in alle Achsen drehte wie's ihm passt, auf einnehmend, verwirrende und mich hinreissende Art. »Bad Monkeys« schreit danach verfilmt zu werden (was aber eigentlich nix heißt, denn ich finde das Lob 'so packend wie ein Film' für Literatur zumeist läppisch).

Der Roman ist einerseits ein Kammerstück, eine Charakterstudie, denn die Handlung setzt im Juno 2002 ein, im weißen Raum einer Gefängnispsychatrie in Nevada, wo ein Dr. Vale die festgenommene Jane verhört. Diese '›White Room'‹-Kapitel sind kurz, auktorial erzählt, rekapitulieren bzw. leiten zu den längeren Kapiteln über, in denen Jane als Ich-Erzählerin ihre Lebensgeschichte als 'Bad Monkey'-Agentin erzählt.

Jane ist eine packende, charismatische Erzählerin, wenn sie von ihrer wilden Kiffer-Jugend im San Francisco der Siebziger berichtet; davon, wie sie ein netter Polizist zu Verwandten aufs Land bringt, nachdem sie beim Dope-Anbau erwischt wurde und ihre allein erziehende Mutter durchdrehte. Schön sachte driftet dann die realistische Welt ins Verschwörungs-Phantastische, wenn die jugendliche Jane eine seltsame 'Natürliche Ursachen'-Knarre findet (mit der man Herzinfarkte und Schlaganfälle verursachen kann), ein Artefakt einer namenlos bleibenden Organisation, von der Jane später für die Abteilung 'Bad Monkeys' rekrutiert wird.

Ganz besonders freut und beeindruckt mich, dass Matt Ruff mit diesem Roman eine hinreissende Homage auf Philip K. Dick ' den (für mich) großartigsten US-Schriftsteller der zweitem Hälfte des 20. Jahrhunderts ' vollbracht hat. Trotz aller Späßchen und Thrills pulsen die Erz-Fragen von P. K. Dicks Werk (»Was ist Menschlich?«, »Wer bin ich?« und »Was ist Wirklichkeit?«) stets merklich durch den Strang der Erzählung. Was hab ich Seite um Seite gestaunt, wie eingängig »Bad Monkeys« ist, und doch zugleich wie verwickelt, mit seinen zig-ineinander geschachtelten Finten. Nachdem ich das Buch zuklappte, hab ich gut zwei Stunden spät nach Mitternacht am offenen Fenster gesessen, und mir den Wahnsinn durch Kopf und Gemüt gehen lassen, hie und da bestimmte Stellen noch mal gelesen und fassungslos darüber gestaunt, dass solche kunstvollen Kniffe tatsächlich möglich sind. Und wie immer bei Matt bin ich baff, wie dieser Kerl es schafft sehr ernste Dinge in einem so vergnüglichen Garn einzuweben.

Der für mich schönste, alles zusammenfassende Weisheitsspruch aus »Bad Monkeys«: OMNES MUNDUM FACIMUS (Wir alle machen die Welt)
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. September 2015
Jane Charlotte, eine junge Frau aus San Francisco, hat ein Problem. Sie wurde wegen Mordes festgenommen und erzählt jetzt ihre schier unglaubliche Geschichte einem Psychologen. Demnach nämlich gehört sie zu einer mächtigen Organisation, die sich „Bad Monkeys“ nennt und die wirklich üblen Typen aus dem Verkehr zieht. Dabei bedient man sich vorzugsweise geheimnisvoller Wunderwaffen wie Pistolen, die einen Herzinfarkt verursachen und eines nahezu unerschöpflichen High-Tech-Repertoires. Jane berichtet von ihrer nicht allzu glücklichen Kindheit und ihrem ersten Kontakt mit den „Bad Monkeys“ als sie mit 14 auf eigene Faust einen Kindermörder verfolgte. Ihre Jugend verlief eher ziellos, dazu kamen Drogenprobleme und so war sie durchaus bereit, gegen das Böse zu kämpfen, als die Organisation sie einige Jahre später anwirbt und auf erste Missionen schickt.

Janes Geschichte ist zweifellos faszinierend, aber als der Psychiater einige Fakten dazu recherchiert, stößt er recht bald auf Widersprüche und Ungereimtheiten. Besonders die Beziehungen zu Bruder und Mutter stellen sich dort doch entscheidend anders dar, als von der Geheimagentin geschildert. Ihre Erklärung dafür, die Affen-Chefs hätten die Dokumente gefälscht, um Spuren zu verwischen vermag nicht ganz zu überzeugen und so entwickelt sich ein Showdown, in dem sich die Ereignisse überstürzen...

Regelmäßige Besucher und Leser dieses famosen Blogs wissen, dass Matt Ruff einer meiner Lieblingsautoren ist und er hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht, denn wieder einmal hat er mit „Bad Monkeys“ eine völlig neue Richtung eingeschlagen, die Festlegung auf ein bestimmtes Genre ist ganz klar seine Sache nicht. Wir haben es hier mit einem Thriller zu tun, voll futuristischer Elemente und die Komplexität der Handlung weckt Erinnerungen an die Matrix-Filme. Obwohl vordergründig ein Zwei-Personen-Stück, erschließen sich aus Janes Erzählung mehrere Dimensionen in einer Welt, in der unter der Oberfläche der Normalität Konflikte von beinahe biblischen Ausmaßen ausgetragen werden. Natürlich nur dann, wenn die Geschichte stimmt und der Kampf nicht ausschließlich in der Psyche der jungen Frau tobt...

Die gewohnte Sprachgewandtheit des Autors, gepaart mit seinem feinsinnigen Humor tut ein Übriges, um das Buch zu einem höchst spannenden Lesevergnügen zu machen, bei dem man ehrlich bedauert, wenn die letzte Seite umgeblättert ist. In diesem Fall wiederhole ich mich gern und appelliere erneut an alle hier versammelten Literaturfreunde: Lest endlich Matt Ruff, ihr werdet es nicht bereuen!
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am 4. Juni 2009
Was ist wahr und was entspringt der lebhaften Phantasie der Protagonistin Jane Charlotte, die wegen mehrfachen Mordes in der Psychiatrie sitzt? Gehört Jane Charlotte wirklich einer geheimen Organisation namens Bad Monkeys an, die sich zum Ziel gesetzt hat, die schlimmsten aller Bösewichte zu eliminieren, um das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wieder herzustellen?
Matt Ruff entführt den Leser auf eine faszinierende und spannende Reise, die zwischen Realität und Fiktion schwebt. Auf eine logische Erklärung wartet man, nachdem man sich einmal auf die ungewöhnliche Welt, die der Autor inmitten der uns bekannten Welt kreiert hat, jedoch vergeblich. Die Erlebnisse, die Jane Charlotte schildert werden immer abstruser und erinnern, auf ihrem Höhepunkt angelangt, an die Kämpfe der berühmten Matrix- Trilogie.
Doch Matt Ruff schafft es darüber hinaus, mit "Bad Monkeys" eine Mischung aus Thriller, Science Fiction und Phantasy- Geschichte zu verfassen. Der 250 Seiten lange Roman wartet mit humorvollen Dialogen auf und präsentiert einen mitreißenden, leicht verständlichen und intelligenten Erzählstil- auch wenn im Buch selbst einige Fehler entstanden sind (Beispielsweise sagt Jane Charlotte ständig: "kuck" anstatt "Guck").
Alles in allem ist "Bad Monkeys" ein gutes Buch, auf das man sich zwar einlassen, das man meiner Meinung nach jedoch nicht verstehen muss.
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am 7. Juli 2012
Ich habe die (gekürzte) Hörbuchversion dieses Romans gehört. Zu Beginn war ich restlos begeistert. Jane Charlotte sitzt im Gefängnis, weil sie einen Menschen getötet hat. Ein Gefängnispsychologe verhört sie in einem abgeriegelten Raum. Sie sagt, dass sie einer Geheimorganisation angehört, die sich zum Ziel gesetzt hat, böse Menschen zu eliminieren. Sie hat also im Auftrag und nicht aus Eigennutz gehandelt, außerdem zum Wohle der Menschheit. Sie sagt, er würde ihr ja sowieso nicht glauben und die Geschichte, wie sie zu dieser Organisation gekommen ist, sei sehr lang. Schließlich erzählt sie sie trotzdem. Und ihre Geschichte ist haarsträubend, hanebüchen, rasant, irre, unglaublich. Man weiß nicht, ob Jane verrückt ist, ob sie dann doch insgesamt zu viele Drogen konsumiert hat, ob sie lügt - oder doch die Wahrheit sagt, denn sie erzählt lückenlos und plausibel.

Nach etwa zwei Dritteln steigert sich die Geschichte jedoch dermaßen ins Surreale, dass sie die Form verliert. Die Spekulationen über Janes Charakter und die Wahrhaftigkeit ihrer Geschichte und damit auch die Möglichkeiten überhaupt werden zu viele. Zum Schluss bekommt der Autor dann doch wieder die Kurve - und noch eine und noch eine, bis er den Leser in den Abgrund stürzt. Das ist dann doch wieder genial. Letztlich kommt Bad Monkeys jedoch nicht an Ich und die anderen: Roman heran.
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