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am 8. Juli 2007
Ich studieren Informatik an der FH, und wir mussten mit diesem Buch arbeiten, weil es das offizielle Lehrmittel ist.
Das Buch ist sehr schlecht strukturiert. Beispielsweise werden mit "nicht ausgefüllten" Kästchen Beispiele aufgezählt. Ich gehe dann davon aus, dass ich diese erstmal überspringen kann. Aber nein, Brill greift dann wahllos auf diese zurück, so dass keine echte Trennung von Beispielen und Resttext stattfindet.
Der Aufbau ist teilweise sehr unzusammenhängend; Brill springt oft von einem Thema zu einem ganz anderen in einem einzigen Satz. Ausserdem hat es viele wirklich offensichtliche Rechenfehler in den Beispielen, aber leider auch Fehler in den Definitionen. Meines Erachtens führt Brill ausserdem teilweise viel zu viele Algorithmen ein, hier würden weniger auch reichen. (Gewisse Algorithmen findet man ausser in diesem Buch sonst nirgends...) Beispiel: im Kapitel über Lineare Abbildungen wird die Singulärwertzerlegung eingeführt. Die theoretischen Grundlagen, die nötig wären, um diese zu verstehen, werden gar nicht eingeführt. Kein Mensch ist in der Lage einzusehen, wozu dieser Algorithmus dient, geschweige denn, warum er funktioniert. Brill hätte sich lieber auf weniger Algorithmen beschränkt, dafür auf solche, die auch allgemein bekannt sind, und dafür die Theorie aufgebaut.
Ein anderer Kritikpunkt: man könnte z.B. beim Cantor'schen Diagonalisierungsverfahren sehr schön zeigen, dass es Probleme gibt, zu denen kein Algorithmus existiert. Dies tut Brill auch, nur leider nicht gerade sehr schön. Er erstickt die Kernidee in einem Wust von Sätzen und konzentriert sich so sehr auf die Definition der Zuordnung von Algorithmen zu Zahlen, dass die eigentliche Idee (m.E.) gar nicht mehr sichtbar ist. Man könnte diese Kritik auf weitere Teile des Buches übertragen, denn es wird nicht wirklich eine Brücke zur Informatik geschlagen. Beispielsweise wären die Linearen Codes in der LinAlg. eine Erwähnung wert. Auch die Bedeutung des Satzes von Euler für RSA hätte man besser hervorheben können.
Auch in der Analysis wird die Differentialrechnung auf eine etwas merkwürdige Art und Weise eingeführt (mit Polygonzügen?).
Kurzum: Das Brill-Buch fällt vor allem dadurch auf, dass viele Sachen wirklich nur oberflächlich angerissen werden, zahlreiche Verfahren und Algorithmen eingeführt werden, die fürs Verständnis der Materie unerheblich sind etc. Darunter leidet die Übersichtlichkeit, und als Fernstudent muss man sich dann mit zahlreichen Dingen herumschlagen, von denen man keine Ahnung hat, wie wichtig sie denn nun sind.
Ich kann vom Kauf nur abraten und würde jedem empfehlen, pro Themenblock ein Einzelbuch zu kaufen (z.B. für die Lineare Algebra "Lineare Algebra fürs erste Semester") und wenn man Anwendungen in der Informatik sehen möchte, kann man z.B. mal das Buch "Sieben Wunder der Informatik" reinziehen.
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am 24. Dezember 2005
Habe das Buch auf Empfehlung unseres Dozenten gekauft. Am Anfang fand ich es herausgeschmissenes Geld, aber mittlerweile ist das Buch zur ersten Anlaufstelle geworden um darin mathematische Problemstellungen zu finden und sie dann anhand des Buches selbst zu lösen. Alles ist sehr gut beschrieben. Auch enthält das Buch einfach geniale Algorithmen (Schritt-für-Schritt-Anleitungen), die die Definitionen und Beweise zu etwas sinnvollen, greifbaren machen. So kann man relativ leicht komplexe Zusammenhänge in ein eignes Computer-Programm packen und schauen wie die ganzen Definitionen real aussehen.
Natürlich ist etwas Fleiß und Verständniswille gefordert, es wird nicht alles bis zum Brei durchgekaut. Alles auf ca. FH-Niveau. Wer es etwas komplexer und komplizierter möchte sollte sich das Buch "Einführung in die Mathematik für Informatiker" von Dörfler und Peschek an tun. (Uni-Niveau).
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am 22. März 2007
Ich studiere Informatik an einer FH. Unglücklicherweise sind wir gezwungen mit diesem Buch zu arbeiten, weil der Dozent darauf 'abfährt'.

Mein Konklusion: Diese Buch hat viele Fehler, ist schlecht aufgemacht und erklärt die Themen in einer Art, dass selbst grundsätzlich Einfaches nicht verstanden werden kann.
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am 15. Februar 2005
Als ich nach meinem Abitur in Luxemburg wegen meinem Informatikstudium an einer deutschen Fachhochschule, in den deutschen Mathestoff einstieg stieß ich auf Anhieb auf größere Probleme, um mich mit den deutschen Begriffen zurechtzufinden. Da bei meinem Abitur der Unterricht auf Französisch gehalten wurde und die Unterlagen für die Mathematik Vorlesungen an der Fachhochschule sehr mager bis nicht vorhanden war, besorgte ich mir das Buch "Mathematik für Informatiker" von Manfred Brill um einen einfacheren Einstieg zu finden. Hier kam ich sofort zurecht und konnte die neuen Begriffe ohne Mühe zuordnen und für die anstehende Klausur lernen. Ich benutzte ausschließlich dieses Buch und bestand die Klausur ohne weiteres. Mittlerweile besitze ich die 2. Auflage, welche noch übersichtlicher gestaltet ist. Einige seltene Fehler aus der 1. Auflage wurden hier ebenfalls korrigiert.
Alles in allem kann ich sagen dass ich das Buch für sehr empfehlenswert halte und dass auch die zahlreichen Aufgaben zusammen mit den Lösungen auf der Webseite einwandfrei und sehr hilfreich sind. Auch heute benutze ich das Buch noch regelmäßig, da Mathematik für einen Informatiker nie nebensächlich wird, vor allem dann nicht, wenn man Matrizenrechnungen und Vektoralgebra für die Computergrafik Klausur üben muss (hier ist das Buch "Computergrafik" vom gleichen Autor übrigens auch sehr empfehlenswert!). Absolut empfehlenswert, inhaltlich einwandfrei und sehr gut strukturiert.
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am 12. März 2009
... sind der Grund, warum ich nur von diesem Buch abraten kann.

Ich studiere Wirtschaftsinformatik und Mathe gehört nicht unbedingt zu meinen Stärken, aber dennoch sind (sogar) mir schon auf den ersten Seiten einige üble Fehler aufgefallen. Da ich es nicht glauben wollte, hab ich sie mir von meinem Prof bestätigen lassen.

Tut mir leid Herr Brill, aber dass kann es nicht sein!!!
Einige Fehler lassen sich nunmal nicht vermeiden, aber so viele "üble" Fehler sind nicht mehr entschuldbar.
Sitzen! 6!!!
Gibt es denn beim HANSER Verlag keine Qualitätskontrolle?

Die Beispiele sind im Übrigen auch häufig durch die Brust ins Auge.
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am 15. Januar 2008
Dieses Buch ist hervorragend für jemanden, der Mathematik bereits super beherrscht und es nur als Nachschlagewerk nutzen möchte. Manfred Brill geht in die kleinsten Details ein, viel mehr als vergleichbare Bücher, und jede Definition wird akribisch bewiesen. Deshalb die 2 Sterne.
Allen die mit diesem Buch jedoch lernen möchten, kann ich nur raten Hände weg! Wer Mathematik bisher nicht gehasst hat, wird es spätestens jetzt tun. Die Erklärungen sind dürftig und für jemanden der nicht nur mit Formel alleine lernen kann sehr schwer nachvollziehbar. Die wenigen Beispiele sind zum Teil unlogisch oder enthalten gar Fehler. Die Lösungen zu den Aufgaben können im Internet von der Homepage heruntergeladen werden, enthalten aber noch mehr Fehler als das Buch selbst, was das Lernen nicht gerade vereinfacht. Für das Selbststudium nicht brauchbar.
Uns wurde von der Schule vorgeschrieben dieses Buch zu benutzen, habe mir aber auf Anraten unseres Professors noch die Bücher von Teschl und Teschl dazu gekauft. Während ich bei Brill stundenlang an einer einzelnen Seite herumstudiert habe und zum Teil entnervt aufgeben musste, war bei Teschl und Teschl schon nach kurzer Zeit alles einläuchtend und klar. Deshalb mein Rat: Wer damit Leben kann am Schluss einige kleine Details nicht zu kennen und dafür rasch und nervenschohnend gelernt zu haben, der soll sich die Bücher der Teschls ansehen und den Brill sein lassen wo er ist.
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