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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
7
4,7 von 5 Sternen
Missing Links: Über gutes Webdesign
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:68,00 €+ 3,00 € Versandkosten

am 8. März 2004
Man möchte ja kein Beckmesser sein -- aber auch beliebte Bücher können noch besser werden. Deshalb als Ergänzung zu all dem (berechtigten!) Lob diese Hinweise (welche in die Neuauflage/-ausgabe vielleicht mittlerweile eingearbeitet wurden):
Die tw. zu kleinen Abbildungen haben bereits andere bemängelt -- zu Recht. Überhaupt ließe sich verallgemeinern, dass das ambitionierte Layout an etlichen Stellen die inhaltlichen Aussagen des Autors zum Thema Nutzbarkeit/Ergonomie konterkariert: So erschweren kleine Schriftgrößen und/oder schwache Kontraste die Lesbarkeit, sind Text, Bild und Quellennachweise zusammenhanglos über die Doppelseiten, Marginalspalten und Fußnoten verstreut.
Auch kleinere inhaltliche Unstimmigkeiten haben sich eingeschlichen (Abb. 2 vs. Tab. 2, Zuordnung der Quellen [20] bis [22]) -- bei mehr als 300 Seiten Umfang sicherlich entschuldbar.
Wirth weigert sich dogmatisch zu werden -- angesichts der vielen heiß diskutierten, immer wiederkehrenden Fragen ein weiser Entschluss: ein konsequentes "je nachdem" lässt stets ein argumentatives Hintertürchen offen. Ironie dieser Strategie: Einen der wenigen Punkte, an denen Wirths klar Stellung bezieht und "kaulquappengroßen Bildchen" jegliche Wirksamkeit abspricht (Abb. 68), widerlegt er später selbst, als er empfiehlt, "raumfüllende Schmuckgrafiken zurechtzustutzen" (Abb. 148).
Der betont lockere Stil gleitet nur an wenigen Stellen ab ins überdreht Plappernde ("...nach längerem Strinrunzeln habe ich [Jesi] als korrekten lateinischen Plural von 'Jesus' bestimmt", 145). Ein Lektorat könnte allerdings kleinere Redundanzen wie "Sprachjargon" (36) ausmerzen. Dass auch Wirths sich dem Sog des Jargons nicht ganz entziehen kann, zeigen solch leicht vermeidbare Anglizismen wie "Inverted Pyramid-Style" (209).
Schwerer wiegen inhaltliche Lücken wie die auf S. 87 ohne Quellen belegte Behauptung, das Lesen am Bildschirm dauere 25% länger. Dieses Detail ist deshalb beachtlich, weil Wirths auf S. 208 genau dieser Grundannahme widerspricht -- diesmal mit Hinweis auf eine entsprechende Studie.
Überhaupt: die Studien! Abgesehen von den notorischen "amerikanischen Wissenschaftlern", wie Wirths selbst sie ironisch kategorisiert und der mitschwingenden bangen Frage, wie zuverlässig und praxistauglich all diese Forschungsergebnisse wohl sein mögen, abgesehen von diesem fundamentalen Zweifel ist die extensive Quellensammlung, die Wirths Recherche versammelt, sicherlich eine der Stärken dieses Buches. Da wünschte man sich aber doch vom Verlag die mittlerweile übliche Online-Ergänzung zum Printprodukt: Wie hilfreich wäre eine Linkliste, damit man die Bandwurm-URLs nicht mühsam selbst eintippen muss!
Immerhin enthält die Verlags-Website Informationen über den Autor -- verwunderlich, dass diese nicht auch im Buch selbst genannt werden.
Um zum Titel dieser Rezension zurückzukehren: das Buch ist der Verbesserung würdig -- schließlich möchte man es allen Webschaffenden als Pflichtlektüre uneingeschränkt empfehlen: Psychologie für die Praxis!
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am 30. Oktober 2002
Ich bin seit Jahren in der Softwarergonomie tätig und kenne die einschlägige Fachliteratur. Aber dieses Buch ist anders. Es ist nicht nur sehr informativ - es ist auch unterhaltend geschrieben. Und das ist außergewöhnlich!
Die Erfahrung lehrt, dass in dieser Sparte sog. Fachliteratur der Leser oftmals schnell erschöpft, das Thema aber nicht erschöpfend behandelt ist. Man glaubt gar nicht, wie schwer es manchen Autoren fällt, eine Tat in einen Gedanken umzusetzen...
Der Insider kennt Herrn Dr. Wirth ja schon von seiner Website und den vielen Artikeln, in denen er in seiner ganz eigenen bittersüßen süffisanten schonungslosen Art die millonenteuren Cross-Media-Full-Service-Interactive-Corporate-Communication-Verfehlungen - die Website-Groschengräber der Großen der Industrie und ihren ausführenden „Internetschergen" - analysiert und aufzeigt. Und ich muß zugeben, ich bin ein Fan von diesen Texten. Aber Vorsicht - wer diesen Schreibstil - ich nenne es immer „Websitebashing" - erwartet, sollte Wirths neues Buch erst mal im Buchladen anlesen.
Missing Links ist ein unterhaltendes ausgezeichnetes Buch über die große weite Welt der Kommunikation, Gestaltung und Sprache im Internet auf inhaltlich weit gefächertem hohem Niveau. Sehr schön hält Wirth die Balance zwischen wissenschaftlichem Anspruch, eigenen Erfahrungen und Schlußfolgerungen, vielen Praxisbeispielen, Anregungen, Unterhaltung und seinem Humor der immer mal wieder hintergründig aufblitzt. Endlich mal ein Buch zu diesem Thema was überaus gelungen den Bogen spannt zwischen Grundlagenwissen und was man beachten muß, wenn man mit seiner Zielgruppe im Netz tatsächlich eine Kommunikation aufbauen will.
Es macht Spaß das Buch zu lesen, viele Aha-Effekte, sehr viele aktuelle Beispiele mit Verbesserungsvorschlägen, guter Druck - ich mag das Buch und kann es nur jedem empfehlen, der sich mit der weiten Thematik „Website und Kommunikation im Internet, Gestaltung und was der Nutzer will" auseinandersetzen muß und will.
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am 31. Dezember 2002
Ich habe wirklich lange nach einem derartigen Buch gesucht. Es ist sehr unterhaltsam geschrieben und man kann es fast nicht mehr aus der Hand legen. Die besprochenen Beispiele führen einem vor Augen, dass gutes WebDesign nicht (nur) in aufwendigen Grafiken und Bewegung besteht, sondern viel mehr in einem guten Konzept und vor allem darin, sich Gedanken über den User und dessen Ziele zu machen.
Jedem Web-/ScreenDesigner sei dieses Buch wärmstens empfohlen, aber auch denjenigen, die als Entscheider bei WebProjekten fungieren.
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am 31. Oktober 2002
Es ist schon ein sehr mutiges Unterfangen - sowohl von Verlagsseite als auch vom Autor selbst - ein weiteres Buch in einem so stark gebeutelten Sektor wie der Internetbranche zu veröffentlichen. Noch dazu, wenn es sich (auch) mit Usability beschäftigt - ein Bereich, der schon zu Zeiten blühender Netzlandschaften heftige Akzeptanzkämpfe auszufechten hatte. Das Selbstvertrauen des Autors und das Vertrauen des Verlages in diesen, sind jedoch berechtigt.
Die Stärke des Buches liegt in der Anwendung theoretischer Erkenntnisse aus den Gebieten der Kommunikations- und Gedächtnisforschung, Psychologie und Sprachwissenschaft auf die Entwicklung eines Webdesigns, das sich an diesen Erkenntnissen orientiert. Thomas Wirth geht es dabei aber nicht um ein Entwickeln von Standards oder um ein dogmatisches Festhalten an diesen, sondern um ein entschiedenes "es kommt darauf an". Und worauf es ihm wohl am meisten ankommt, ist das Berücksichtigen der menschlichen Kapazitäten und Denkstrukturen - Was erregt unsere Aufmerksamkeit? Wie verarbeiten, selektieren und speichern wir Informationen? Welchen Handlungs- und Motivationsgrundlagen unterliegen wir? - usw., d.h. gutes Webdesign greift auf "altes" Wissen, ohne das auch ein "neues" Medium nicht auskommt, zurück.
Wer wissen will, warum die Tatsache der Unmöglichkeit nicht zu kommunizieren ("alles ist Kommunikation")in einem Kommunikationsmedium natürlich nicht nur von theoretischem Interesse ist, sondern eine ganze Reihe praktischer Konsequenzen mit sich bringt, der wird hier bestens bedient.Wer sich außerdem Klarheit über Regeln und Funktionsweisen von Aufmerksamkeit, Motivationen, Handlungs- und Entscheidungsgrundlagen verschaffen will, sowie deren Einbindung in gutes Webdesign, der sollte sich dieses Buch ebenfalls zulegen. Darüber hinaus werden nützliche Informationen über Farben, Textaufbau und -gestaltung, Animationen (Flash) und Bilder weiter gegeben.
Alle, die sich schon etwas länger mit Usabilty oder Benutzerfreundlichkeit beschäfigen, können viele Verknüpfungspunkte ausmachen und haben das ein oder andere bestimmt auch schon gelesen (Banner-Blindness oder die leidige Scrolling Diskussion etc.). Und in diesen zeigen sich dann auch Schwachpunkte des Buches. So wird das Thema Scrolling zwar ausführlich behandelt, eine explizite Unterscheidung zwischen Navigationselementen und reinem Content jedoch nicht getroffen. Und das es durchaus Gründe gibt, die, trotz aller Banner-Blindness, deren Verwendung sinnvoll macht, wird ebenfalls außer Acht gelasssen.
Last but not least ist das Buch leider nicht besonders benutzerfreundlich gestaltet. Die Screenshots sind teilweise doch sehr klein (S. 300 Abb. 292 ist mein absoluter Favorit) und erfordern schon Adleraugen, um bestimmte Details ausmachen zu können. Außerdem haben sich gar viele Flüchtigkeitsfehler - Rechtschreibung, Anordnung der Screenshots, typographische Fehler - angesammelt. Die immerhin 49 Euro sind trotzdem eine lohnende Investition.
Tolles Ding Herr Wirth - weiter so!!
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am 25. Januar 2005
Ein wirklich tolles Buch aus deutschen Landen, das endlich mit dem Klischee aufräumt, Usability müsse sich immer und nur auf Jakob Nielsen und seine Bücher beziehen.
Aus der Sicht eines Webdesigners sage ich: lesen, lernen, schmunzeln, lachen (auch wenn einem manchmal das Lachen im Hals stecken bleibt, wenn man sich selber entdeckt...)
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am 16. März 2010
Ich habe das Buch mit einem Kollegen durchgearbeitet. Obwohl schon ein paar Tag alt ist es aktuell und vor allem gut und mit viel Spaß/Erkenntnisgewinn zu lesen.
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am 13. Mai 2003
Dieses Buch macht Spass, bringt einen weiter und hinterlässt nachhaltigen Einfluss auf die Arbeit am Designwerkzeug. Solche Bücher helfen bei der Arbeit !
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