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am 4. Mai 2008
"Wien wartet auf Dich!" ist die etwas unglückliche Übersetzung des englischen Management-Bestsellers "Peopleware". Der englische Titel trifft den Kern des Buches nämlich weitaus besser und legt bereits eines der wichtigsten Geheimnisse offen: Bei Projekten geht es meist nicht um Technologie, sondern um Menschen! Mit dieser These haben es die Autoren DeMarco und Lister in den Management-Olymp geschafft: Wohl kaum ein anderes Buch wird bei Diskussionen über die Führungskultur so oft zitiert, wie dieses.

Auch wenn die erste Auflage bereits 1991 erschienen ist, hat sich an der Aktualität dieser Thematik nichts geändert. Wer schon ein paar Softwareprojekte hinter sich hat, weiß höchstwahrscheinlich, dass gute Mitarbeiterführung auch heute keineswegs selbstverständlich ist. Viele Manager scheinen die gute Leistung aus ihrem Team förmlich herauszuprügeln wollen. Mit strenger Hand und ohne Rücksicht auf die Individualität der Teammitglieder erwarten sie, dass die Mitarbeiter einfach funktionieren - und zwar wie Maschinen. Länger und härter arbeiten, das scheint für viele von ihnen die Lösung für unhaltbare Terminpläne zu sein. Und Freizeit oder Zeit für Familie muss diesen Zielen dann eben hin und wieder geopfert werden. Für einen kurzen Zeitraum mag das auch funktionieren, doch auf lange Sicht bewirkt man das genaue Gegenteil: Die Motivation der Mitarbeiter rutscht ab, die Kreativität und Qualität der Arbeit leidet und vom eingeschworenen Team ist bald nichts mehr zu sehen. Im schlimmsten Fall beginnen die Mitarbeiter damit, sich langsam nach neuen Arbeitsplätzen umzusehen.

Doch mit dieser Feststellung fängt das Buch erst an. DeMarco und Lister geben im Verlauf der über 30 Kapitel zahlreiche unschätzbare Weisheiten sowie Tipps und Tricks preis. Sie erklären, wie ein perfektes Arbeitsumfeld auszusehen hat, welche Arbeitsorganisation zu höherer Produktivität führt und zeigen, wie gute Mitarbeiter ausgewählt werden und wie man diese auch hält und die Fluktuationsraten vermindert. Äußerst interessant sind auch die Kapitel zur Teambildung, die die Frage klären, wie gute Teams zusammengestellt werden - eingeschworene Teams, die stärker sind, als die Summe der einzelnen Teammitglieder. Und zu guter Letzt zeigen die Autoren, dass Arbeit nicht nur Spaß machen kann, sondern auch sollte und wie dieses Ziel erreicht werden kann.

Wie alle Bücher von DeMarco und Lister glänzt auch das vorliegende durch einen lockeren und eingängigen Schreibstil und tolle Anekdoten, sodass man es mit Freude in wenigen Stunden verschlingt. Zur Zielgruppe gehören alle, die irgendwie in ein Softwareentwicklungsteam eingebunden sind, egal ob als Manager, Projektleiter, Programmierer, Architekt oder Ähnliches. Allerdings werden aufgrund der Universalität der Ratschläge auch Projekte außerhalb der Softwarebranche von diesem Buch mehr als profitieren können.

Um das Fazit kurz zu machen: Wenn Ihnen dieses Buch noch fehlt, ist ihre Management-Sammlung einfach noch nicht perfekt. Absolute Kaufempfehlung!
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am 29. August 2007
Für mich ist das Buch Basislektüre zum Thema Unternehmens- und Führungskultur. Wie alles von Tom de Marco ist es geprägt durch eine zutiefst menschliche Weltanschauung, die Grundlage für alle modernen Führungs- und Projektmanagementphilosophien ist. Die Anwendbarkeit ist branchenübergreifend und grundsätzlich. Absolut empfehlenswert.
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am 29. März 1999
Die beiden Autoren verstehen es auf interessante und spannende Art und Weise den Menschen in den Unternehmens- oder Projektmittelpunkt zu stellen. Viele der beschriebenen Situationen und besonders auch das "Fehlverhalten" des Managements bzw. der Projektleitung kommen einem doch sehr bekannt vor. So z.B. die immer kleiner werdende Bürofläche (Büro als Zelle oder auch 10 Arbeitsplätze für 15 Mitarbeiter), die Bildung und der Zusammenhalt von Teams oder der Irrglaube, mit immer mehr Technik die Produktivität zu steigern, ohne das sich das Management mit dem Individuum Mensch auseinandersetzt. Das Buch lohnt sich auf jeden Fall auch für Softwerker selbst und für Nicht-DV'ler, da ja auch sie zu einem Arbeitsklima beitragen, in der mehr Wert auf Kommunikation (oder: das Zusammenarbeiten im Team) gelegt wird. Für das Mangement die Erkenntnis: mehr Leistung ist nicht nur durch mehr Gehalt "erkaufbar".
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am 3. April 2005
Der Titel könnte nicht unpassendster sein, um zu beschreiben, worum es diesem Buch geht, nämlich um Peopleware. Management und Projektkoordination von Menschen in der Softwarebranche. Hierbei setzt sich das Buch sehr systematisch mit einem weiten Spektrum an Themen auseinander. Teilweise direkt, teilweise zwischen den Zeilen hat man mit diesem Buch einen Leitfaden, der weit über über die Softwarebranche hinausgeht.
Motiviert durch praktische Beispiele und Anekdoten, plaudern DeMarco und Lister aus dem Nähkästchen. Das Buch liest sich nicht zuletzt dadurch sehr gut.
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am 10. Januar 2003
Ein sehr lesenswertes Buch, dessen Originaltitel "Peopleware" besser auf den Inhalt hinweist. Ausserdem enthält das Buch interessante Hinweise zur Gestaltung der Arbeitsumgebung für Entwickler und Projektteams. Der Autor schreibt in einer flüssigen und verständlichen Art, die zum (Weiter-)Lesen anregt, was nicht zu letzt auch durch den offensichtlichen und hintergründigen Humor unterstützt wird.
Empfehlenswert für alle, die sich mit Führungsthemen (auch ausserhalb der IT-Landschaft) beschäftigen müssen (oder wollen).
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am 30. September 2000
Ebenso wie Tom DeMarcos' "Der Termin" ein sehr lesenswertes Buch, allerdings auch hier wieder Mängel bei der Übersetzung und leider jede Menge Rechtschreibefehler, schade, das sollte nicht passieren! Leider beziehen sich viele Verbesserungsvorschläge auf die Situation in amerikanischen Büros (Großraumbüros, sogenannte Cubicles), die in Deutschland wohl nur noch sehr selten oder gar nicht mehr anzutreffen sind. Dennoch sehr gute Tipps nicht nur für Mitarbeiter der Software-Branche, sondern für alle kreativen "Kopfarbeiter" und insbesondere deren Chefs.
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am 18. Januar 2012
Leider kein Roman im Stil von "Der Termin" aber trotzdem sehr lehrreich. Es ist schon erschreckend, daß das was DeMarco vor 20 Jahren erkannt hat heute noch in den meisten Firmen nicht erkannt oder umgesetzt wurde. Also immer noch ein Must Have für jeden Projektleiter, Chef oder Arbeitnehmer. Mein Urteil: sehr empfehlenswert!
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am 2. Dezember 1998
Eine ausgezeichnete und sehr lesenswerte Zusammenfassung darüber, was man in Softwareprojekten falsch und richtig machen kann. Wer immer sich mit den Arbeitsumgebungen und der Produktivität von Softwareentwicklern auseinandersetzt, sollte diese Erfahrungsberichte unbedingt gelesen haben.
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am 11. Januar 2003
Wer aus der IT-Branche ist muß dieses Buch einfach gelesen haben. Wer Mitarbeiter führt muß dieses Buch gelesen haben. Es gibt eben Werke die nicht einfach "nur so" geschrieben werden sondern wo eine Menge Erfahrung, Wissen und Liebe dahintersteckt. Und "Wien wartet auf Dich" oder "Peopleware" ist eben eines davon. Natürlich ist zu beachten daß zB das Kapitel über Teamarbeit ganz am Beginn dieses abflauenden Trends geschrieben wurde und somit ein wenig veraltert wirkt. Auch wenn Tom De Marco von Management spricht meint er manchmal amerikanisches Management. Dennoch: jeder soll es gelesen haben! Ein einzigartiges Buch!
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am 27. August 2011
Ich habe das Buch vor 12 Jahren gekauft als ich als Freelancer in der IT unterwegs war. Dann stand es ein paar Jahre im Schrank und nun wollte es ein Freund leihen. Nachdem es zurück war, fing ich mich nochmal fest. Was mir wieder an dem Buch gefallen hat: es geht um Menschen nicht um Ressourcen! Tom DeMarco erkennt das und hat das permanent im Blick.

Dieses Buch sollte Pflichtlektüre sein für Chefs und Projektleiter! Aber auch als einfaches Teammitglied lohnt es sich, in diesem Buch zu blättern. Es liest sich flüssig, wirkt nicht belehrend, einfach gut.
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