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am 25. Juli 2001
Was Jan Assmann hier unternimmt, ist auf den ersten Blick nicht uninteressant, ein Versuch, der allerdings nicht gar so neu ist. Hier wird anhand von Forschungsarbeit an ägyptischer sowie israelitischer Religionstheoreme versucht darzustellen, daß zuerst die Politik, dann die Religion auf dem Plan stand. Ausgegangen wird von der Betrachtung "etablierter" Gebilde, also nicht unbedingt von einer Form sogenannter "Naturreligion", sondern von- sagen wir einmal- von dem Gebilde der uns prägenden Vorläuferreligionen, der ägyptischen also und der jüdischen. Jan Assmann als Ägyptologe hat sich die Aufgabe, besser gesagt, die Frage gestellt (und versucht sie zu kräftigen), daß sich in der uns so angegliederten Kultur des pharaonischen Ägypten samt seiner Frucht, der jüdischen Religion, der Keim auch unserer Kultur (vielleicht noch ausdeutbarer in Zukunft), befindet. Mit anderen Worten: Schon in der ägyptischen und biblischen Religion ist das angelegt, was unsere (chistliche!) Religion in der Regel nach außen deutlich werden läßt, nämlich die Aufgabe, Menschen in ihrer staatlichen Verantwortung zu stützen, zum Wohle des Gemeinwesens. Daß daneben der Effekt des Glücklichwerdens durch Hinwendung zum Schöpfergott (!) ebenso deutlich sichtbar wird, ist wohl zu Zeit nicht gerade Allgemeinwissen, aber wer weiß, vielleicht entsteht ja nocheinmal ein ählicher Geist wie der des Blaise Pascal in unseren Tagen. So gesehen ist dieses Werk wohl interesant, nur sollte ihr Inhalt und ihr Gehalt, wenn man so will, auch Laien noch deutlicher gemacht werden. Cicero, der in seinem Werk: De re publica das Diesseitige, also den Staat als das erstrebenswerte Ziel des Menschen ansieht und weniger das Jenseitige, wird uns aber, so meine ich, doch mehr gerecht und damit will ich auch schon schließen.
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