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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
8

am 7. Dezember 1998
Dieses Buch von Lord Bullock hat mir sehr gefallen. Es ist wissenschaftlich fundiert und gut recherchiert, es nimmt Bezug auf viele andere Werke zu diesem Thema, ohne den Leser dabei zu überfordern. Trotz der Gewichtigkeit dieses Themas versteht es Bullock, doch eine gewisse Flüssigkeit in seinem Schreibstil zu bewahren und auch die geschichtlichen Hintergründe spannend zu schildern. So fällt es dem Leser nicht schwer dieses doch ziemlich umfangreiche Buch zu bewältigen. Fazit: Ein rundum gelungenes Werk!
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am 5. Februar 2001
Zu Beginn als ich das Buch kaufte war ich ziemlich überwältigt von der Seitenanzahl dieses Buches. Als ich die ersten Kapitel gelesen habe, und ich nicht mehr aufhören konnte war mir klar, daß dieses Buch nicht nur ein umfangreiches Detailgeschehen bietet sondern sich auch sehr genau mit den wirtschaftlichen Daten, Hintergründe der Psyche und den nach dem Krieg entstandenen Bündnissen beschäftigt. Ein sehr spannendes, umfangreiches Buch, daß man in keiner Bibliothek missen sollte!
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am 3. November 1999
Allan Bullock versteht es in seinem sehr umfangreichen Werk ausgezeichnet, dem Leser die zum Teil komplexen zeitgeschichtlichen Hintergründe im "Zusammenspiel" mit den charakterlichen Eigenheiten der beiden großen Diktatoren und deren Intentionen zu vermitteln. Ein sehr lehrreiches und dabei spannendes Buch ! Geschichtslektüre der absoluten Spitzenklasse !
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am 1. September 2003
Wahrscheinlich kann man dieses Werk nicht in einem Zug bewältigen. Dafür ist es zu umfangreich und hintergründig recherchiert, und bietet neben einer großen Datenmenge geschichtsträchtiger Ereignisse viele subtile, manchmal scheinbar nebensächliche Themen. Bis ins Detail gehend zeigt uns Alan Bullock einen wohl einzigartigen Abriss Neuer Geschichte auf. Das parallele Leben der größten Diktatoren seit Menschengedenken Hitler/Stalin überrascht nicht wirklich in einigen gemeinsamen Charakterzügen; menschenverachtend, mitleidslos, misstrauisch, wankelmütig und scheu. Andererseits werden auch ihre Unterschiede klar herausgearbeitet. Dann stehen sich zum Beispiel Stalins Lernfähigkeit im Verlaufe der Kriegshandlungen und sein Verhältnis zur Roten Armee und Hitlers Halsstarrigkeit und Unbelehrbarkeit gegenüber. Beide sind sie Einzelgänger, weder privat noch im Amte wirklich zu Beziehungen fähig.
Wer sich für eine komplexe Betrachtung der Hitler/Stalin-Ära interessiert, ist mit Bullocks Werk gut beraten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Februar 2007
Das Buch bietet keine originellen Deutungen oder Theorien. Klar neigt es zu dem Ansatz, dass Maenner Geschichte machen. Die Kernaussage lautet, dass das sozialistische System gute Intentionen hatte, diese aber mit verbrecherischen Mitteln durchzusetzen suchte, waehrend der Nationalsozialismus schon in seinen Zielen verwerflich war: Eroberung fremder Territorien durch Raubkrieg, Unterdrueckung und Vernichtung anderer Rassen und Voelker u.s.w.
Der Vergleich zwischen Hitler und Stalin, die eigentliche Intention des Werkes, foerdert nicht wirklich neues zu Tage. Ueberhaupt finde ich Doppelbiographien etwas problematisch. Kaum hat man sich in die Vita einer Person eingelesen kommt wieder ein Abschnitt ueber die andere. Das ist mitunter stoerend und bringt den Leser aus dem Konzept.
Die Passagen zu Hitler sind genauer und ausfuehrlich geschrieben, kein Wunder, hat der Autor doch schon in den fruehen Fuenfzigern die erste grosse Hitlerbiographie geschrieben.
Zusammenfassend laesst sich sagen, dass das Buch auf mehr als 1000 Seiten umfangreiche, wenn auch nicht neue Informationen bietet. An geeigneten Stellen baendigt der Autor diese Informationsflut durch Kommentare und Zusammenfassungen, was Klarheit fuer den Leser schafft. Das Buch ist elegant und fluessig geschrieben und eine Fundgrube fuer den zeitgeschichtlich Interessierten.
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am 19. Februar 2011
Hab mir das Buch auch endlich mal bestellt, weil ich es schon so lang wollte. Eine Doppelbiographie über zwei Jahrhundertmänner(oder soll ich sagen Monster?) ist ja auch nicht mal eben so geschrieben aber ich finde es gut, dass die beiden Lebenslinien so mal verknüpft werden als wenn man Hitlers und STalins Bio einzeln für sich lesen würde. Ich würde auch sagen, dass Stalin der gefährlichere von beiden war. Schon allein ohne die Invasion der Deutschen sind mehrere Millionen Menschen gestorben unter Stalin und seinem Machtapparat. Und Stalin wurde immer unterschätzt von seinen Kampfgefährten und Lenin hat zu spät gemerkt, wen er da an die Schalthebel der Macht gebracht hat. Und an Leuten wie Stalin merkt man auch, dass solche unscheinbaren Männer immer die gefährlichsten sind. Er war nichts besonderes. Wie mal eine Zeitzeugin erzählte: "stellen Sie sich vor, dass die Tatsache, dass Stalin nichts Besonderes war; dass alle Leute in seinem Umfeld wesentlich klüger und talentierter waren als er. Das hat ihn gerettet. Mit ihm hatte niemand gerechnet als großer politischer Figur". Bin noch nicht sehr weit aber schon die frühen Jahre bis 1917/1918 im Leben der beiden scheint ja vieles geschehen zu sein. Da der arbeitslose gescheiterte Hitler, der nichts zustande brachte und auf der anderen Seite, ein Mann, immer verfolgt und verbannt aber im Gegensatz zu seinem Gegenspieler aus Braunau, hatte er schon ein Ziel vor Augen.
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am 9. November 2009
Umfassende, hochintelligente und detailreiche Parallelbiographie zweier Ungeister des 2o. Jahrhunderts, die in ihrer zerstörerischen Kraft von fast nichts zu überbieten sind. Der Autor geht auch auf die unterschätzten Nebenaspekte ein (Hitlers Sexualität, Stalins religiöse Karriere), die diese Männer in einem höher auflösenden Bild erscheinen lassen. Hitler ist bereits in der Allgemeinheit verfemt, doch Stalin freut sich in seinem Zerrbild als "Väterchen" in Rußland leider noch einiger Beliebtheit, da offenbar nicht sein kann, was nicht sein darf. Doch nur im Eingeständnis grauenhafter Verfehlungen beider politischen Seiten liegt die Hoffnung für das Kommende.
Mein Fazit nach der sehr spannenden Lektüre: Hitler als das esoterisch-irrational-religiöse Element, Stalin dagegen als überlegter Zyniker, fast noch böser als Adolf und Konsorten selbst. Hitler schuf Vernichtungsfabriken, Stalin ließ richten und richtete dann auch noch die Richter, um ein umfassend perfektioniertes Angstsystem des gegenseitigen Mißtrauens zu errichten. Noch auf dem Sterbebett zeigt er den drohend erhobenen Zeigefinger.
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am 8. November 2011
Der Autor beweist mit diesem Werk, dass er Experte auf diesem Gebiet ist: sehr fundiert und mit psychologischem Geschick vergleicht er die beiden gefährlichsten und menschenverachtendsten Diktatoren des vergangenen Jahrhunderts, anhand ihrer Charaktere und BIografien.
Sehr überzeugend werden dem Leser die Ähnlichkeiten der beiden Unmenschen verdeutlicht; der Leser ist davon überrascht: da sind zunächst gute schulische Erfolge (die bei Stalin allerdings wesentlich länger anhalten als bei Hitler); das Gesangstalent der Beiden (beide waren sehr engagierte Sänger im jeweiligen Schulchor!); beide hatten Probleme mit dem Vater und eine enge Beziehung zur Mutter (naja; das soll es ja oft geben!); beide waren sie als Jugendliche "Rädelsführer" (wobei Stalin extremer - als Kopf einer Jugendlichen Verbrecherbande - in Erscheinung getreten ist!); beide waren sie natürlich äußerst narzisstisch und sahen sich selber als den "Mittelpunkt der Welt"; beide waren sie natürlich zu äußersten Grausamkeiten fähig; beide hatten wenig Freunde, und konnten nicht gut mit Frauen umgehen (Stalin's eine Frau beging Selbstmord; Hitler's "Frau" Eva Braun beging ebenfalls mehrere Selbstmordversuche wegen ihrem "Mann"); ....

Wer hätte gedacht, dass diese beiden Männer derart unähnliche Ideologien hatten, in deren Dienst sie sich vordergründig stellten, dann aber in ihren Methoden sehr ähnlich waren? Und auch andere Ähnlichkeiten zwischen den Beiden begünstigten den berüchtigten "Hitler- Stalin- Pakt".

Letztendlich triumphierte Stalin über Hitler; auch aus dem Grund, weil er sich und seine militärischen Fähigkeiten realistischer einschätzte als Hitler, und schließlich seinen Generälen freie Hand ließ, während Hitler nur seinen eigenen (Un-) Fähigkeiten traute, und sonst fast nur noch seinem Schäferhund. Stalin war realistischer.
Moralische Bedenken waren Beiden fast gänzlich unbekannt; Paranoia, Hass und Misstrauen regierten ihr Handeln. Aber letztlich konnte Stalin mehr legitime Gründe für seinen Krieg gegen Hitler vorlegen als umgekehrt, und seine Alliierten damit mehr beeindrucken als der unzugängliche und in seiner eigenen Ideologie völlig erstarrte und festgefahrene Hitler (der am Ende des Krieges zudem schon lange schwer krank war). Wichtigstes Argument zu Gunsten Stalin's war die objektive Tatsache, dass Hitler Russland angegriffen hatte; nicht umgekehrt!
Hitler hatte sich keine Freunde gemacht; Stalin spielte auf der "Konferenz von Jalta" u.Ä. geschickt den Verhandlungspartner und Diplomatie- Fähigen.
Während Hitler ganz offensichtlich schon frühe die Welt anstrebte und in der ganzen Welt wegen seiner Juden- Vernichtung für große Empörung und wenig Sympathie sorgte, konnte sich Stalin im Ausland zum "Kämpfer gegen den Faschismus" und im eigenen Land als "Väterchen Stalin", der den "Großen Vaterländischen Krieg" gegen die "kapitalistischen Aggressoren" zur Verteidigung der "heiligen russischen Erde" führte, stilisieren.
Während Hitler zuletzt krank im Führerbunker in berlin vor sich hinjammerte und vegetierte und zu keinen vernünftigen Entscheidungen mehr fähig war, und sich schon gar nicht "mit letzter Kraft" an die Front zu seinen verblutenden Soldaten traute, die ihm scheinbar egal waren, stilisierte sich Stalin zum Front- nahen Ober- Genossen, der auch bei einem Angriff der Deutschen auf Moskau trotz Evakuierungs- Empfehlungen in Moskau blieb, um damit den Durchhaltewillen der Bevölkerung zu steigern (und so zu tun, als ob er mit ihnen bis zum Letzten kämpfen würde).
Hitler war auf jeden Fall mit zunehmendem Alter ein Phantast, der die Realität nicht einschätzen konnte, während Stalin in dieser Hinsicht doch zumindest wesentlich erfolgreicher war.

In der vorherigen Biografie der beiden Diktatoren fällt vor allem auf, dass Stalin sich früh dem Sozialismus verschrieben hatte, Hitler erst etwas später (nach gescheiterten berufl. Versuchen) seine extremistische Rechts- Position einnahm. Während Stalin dabei schon sehr früh mit Gefängnis und Strafgefangenenlagern Bekanntschaft machte, und dort sehr harte ZEiten erlebte, kam Hitler erst relativ spät in die verhältnismäßig luxuriöse "Feste Landsberg", wo er "Mein Kampf" schrieb, und wo er auch bald schon wieder entlassen wurde.
Allerdings richteten sich Hitler's Aggressionen Ideologie- bedingt hauptsächlich in erster Linie gegen die Juden, erst in zweiter Linie gegen Kommunisten und vor allem "slawische Untermenschen". Nicht auszudenken, was noch alles geschehen wäre, wenn Hitler den Krieg und damit noch weitere Länder gewonnen hätte! Da Stalin in seinem aggressiven Expansionsstreben erfolgreicher war, konnte er - Ironie des Schicksals! - mehr Menschen internieren und umbringen als Hitler; Stalin misstraute hier vor allem vielen ethnischen Minderheiten; nicht nur den alten zaristischen und "bürgerlichen" Gegnern!
Bei Stalin fällt auf, dass er misstrauischer gegenüber seinem persönlichen Umfeld war als Hitler: ersterer ließ auch "Freunde" und hohe sowjetische Amtsträger regelmäßig in seinem Verfolgungswahn umbringen. Besonders tragisch finde ich, dass vor allem viele verdiente ehemalige sozialistische Kampfgefährten, denen er überhaupt erst seine Macht verdankte, dabei ebenso ihm zum Opfer fielen wie seine tatsächlichen Gegner. VOr Stalin war Niemand sicher!
Hitler war mit Sicherheit der Schwächere der Beiden, mit vielen persönlichen Schwächen, offen für Schmeicheleien und zugänglich vor allem Leuten, die ihn als den "unumschränkten Boss" anerkannten, egal, wie unzulänglich sie in Wirklichkeit in ihrer jeweiligen Funktion waren.

Für mich hat das Buch vor allem folgendes Ergebnis gezeitigt: Letztendlich gibt es in einer Diktatur vor allem aber für die Diktatoren etwas zu lachen, was am Wesen der Dikatatoren liegt. Ihr selbstsüchtiges und verbrecherisches Naturell kommt natürlich auch in diesem Buch gut zum Ausdruck.
WEr sich eine solche Diktatur mit ihren entsprechenden Verhältnissen wiederwünscht, ist nicht ganz dicht!
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