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am 14. Juli 2017
Hakan Nesser ist in meinen Augen ein begnadeter Erzähler. In diesem Roman versucht er 3 unterschiedliche Geschichten zu erzählen. Erstens ist das die Geschichte um den fast siebzigjährigen Leonhard, der, den Tod vor Augen, zu seinem letzten Geburtstag lädt. Die Geschichte ist nicht wirklich spannend, aber die Zeichnung der Charaktere macht es sehr lesenswert (4 Sterne). Zweitens kommt dazu die Geschichte des etwa 40 Jahre jüngeren Leonhard. Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Prager Frühlings (ebenfalls 4 Sterne). Natürlich stehen beiden Geschichten letztendlich im Zusammenhang. Drittens aber, wird dann auch noch die Geschichte eines gewissen Lars Gustav Selen erzählt und zum Überfluss versucht Nesser diesen Protagonisten auch noch in Beziehung zu der Story um Leonhard zu setzen. Und das misslingt gründlich (1 Stern - macht in der Summe 3 Sterne). Hätte Nesser diesen ganzen Handlungsstrang einfach weg gelassen, wäre das Buch zwar um knapp 200 Seiten kürzer geworden, aber es hätte dem Buch sehr gut getan.
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am 16. Juni 2017
für mich ein absoluter Fehlgriff, alles auffällige wurde hier schon geschrieben. Stutzig wurde ich , als ich den Papierumschlag abnahm , und auf dem Buch vorne ein anderer Titel und ein anderer Autor aufgedruckt ist .
Ich habe es komplett gelesen , aber viele Dinge nicht verstanden . Serienmörder ??? Wo war der ??
Abhaken und entsorgen.
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am 10. Juli 2017
nach schwererer lektüre und anstrengenden texten zu diesem nesser gegriffen, mehr zufällig entliehen, da mir seine krimis sehr zusagten.
"Himmel über London" übertrifft alles, was mir in letzter zeit an unterhaltsamen büchern untergekommen ist!
witzig auf sehr gediegene art, spannend, vor allem aufgrund der parallelgeschichte -
sehr zu empfehlen für menschen, die gerne auch mal um die ecke lesen!
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am 25. Mai 2014
Als der Schäferhund sich in der Wohnung erleichtert hatte, war auch mir klar, dass der sprachlich brilliante Schriftsteller ( ich schreibe bewusst Schriftsteller und nicht Krimiautor ) sich diesmal verrannt hat.
Im ersten Drittel entsteht eine gute Exposition der Figuren, der Handlungsstränge, der Handlungsorte.
Dann muß etwas passiert sein im Hause Nesser.
Wie ein Kind im Sandkasten wirft er alles durcheinander, ein paar Reste der Sandkastenlandschaft werden noch ein wenig bespielt, zum Schluß noch einen Mord und ein Kommissar der zu spät kommt. Der Spieler steht auf, verlässt den Sandkasten und geht seiner Wege. Tschüß Hakan
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am 20. August 2014
Ich hatte mich auf den Roman von Nesser gefreut, wurde aber - je weiter ich in die verschiedenen Handlungsstränge vorstieß - mehr und mehr enttäuscht. Wenngleich sich das Buch "easy going" liest, so ist es schwerer Stoff, der zäh und langweilig geschrieben ist. Eben doch kein typischer Nesser. In diesem Stil kann man auch 2000 Seiten oder mehr verfassen, ohne einen Spannungsbogen aufzubauen. Ich bin enttäuscht, habe aber dennoch tapfer durchgehalten.
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am 31. Dezember 2013
Mich auf eine intensive Lese-Adventszeit vorfreuend, legte ich mir, neben anderen, gleich zwei Romane mit einem London-Setting zu und las mich sodann dem seltenen Ereignis einer Doppelenttäuschung entgegen: "Der Ruf des Kuckucks" (von J.K. Rowling alias R. Galbraith) und nun "Himmel über London"!

Vielleicht war für beide Romane eine Hommage an diese Stadt beabsichtigt, ich hege jedoch eher den Verdacht, dass die Entscheidung beider Autoren, die Haupthandlung in die beliebte Metropole zu verlegen, ein schlichter Sympathieverstärker sein sollte.

"Himmel über London" erzählt vom auf den Tod an Krebs erkrankten Leonard Vernim, der, gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Maud, ihren beiden erwachsenen Kindern und vorläufig unbekannten Gästen, seinen letzten Geburtstag feiern möchte. Dazu lädt er sie in ein Restaurant in London ein und der Leser lernt nun peu à peu die Familienmitglieder kennen und bangt dem zündenden Hauptereignis, besagter Feier, entgegen. Dazwischen liegt, andere Zeit, anderes Land, andere Personen, eine Erzählebene um Lars Gustav Selén in Schweden. Zahlreiche Flicken werden umständlich zu einer überfrachteten Geschichte zusammengenäht - zuweilen fühlte ich mich dabei wie vor dem bekannten Bild vom Spiegel, im Spiegel, im Spiegel ...

Warum Hakan Nesser dem Leser so ein mühevolles Kuddelmuddel verschiedener Leben, Figuren und Handlungen und das Sammelsurium überladener Emotionen zumutet, erschloss sich mir leider nicht. Seite für Seite las sich zäh, klebrig und unendlich anstrengend und ermüdend. Erzählstränge bleiben unpräzise, schwammig und so lange in der Schwebe, bis sie nicht mehr interessieren. Eine vage Ahnung, wie und wo alle Fäden zusammenlaufen, kristallisiert sich ohnehin heraus und eigentlich strebte ich nur dem Ende entgegen, um Bestätigung und Gewissheit zu finden - kleine Überraschung inklusive. Den Schreibstil empfand ich detailverliebt, schwafelig und manieriert. Passagenweise glaubte ich an autobiografischen Gedanken teilzuhaben. (Ideenspielerei: Lenkt die Erzählung den Erzähler oder umgekehrt?)

Die Story ist beileibe auch nicht so energiegeladen, wie der gewitterige Titel und das Klima im Roman verheißt, um durch den Kunstgriff der Erzählungsverschachtelung hilfreiche Unterstützung zu erfahren. Der Gesamteindruck, der nach dem ersehnten Zuklappen der Rückdeckels bei mir blieb, war ein deutlich depressiv verstimmter. Leser sollten aufpassen, dass es ihnen nicht wie den meisten Protagonisten ergeht, die sich gerne mal übergeben (derzeit wohl très chic?)! Das dennoch deutlich auslesbare intellektuelle Potential und schriftstellerische Können des Autors muss zur Unterschiedsbeurteilung zu Ein-Stern-Groschenroman-Unterhaltung führen.
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am 6. März 2015
Ich habe alle Bücher von Hakan Nesser gelesen. Ich liebe seine Art zu schreiben. "Himmel über London" ist für mich mit Abstand das Schlechteste. Eine verworrene Geschichte, der es an Spannung fehlt und die sich zieht wie Kaugummi - da kann auch Nessers Stil nichts mehr retten. Sehr enttäuschend und nicht empfehlenswert.
Wer noch nichts von Nesser kennt, der sollte lieber mit Büchern einsteigen wie "Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla", "Die Schatten und der Regen" oder "Das zweite Leben des Herrn Roos".
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am 26. Dezember 2013
Ich kaufte dieses Buch, da ich die Bücher von Hakan Nesser immer verschlungen habe. Aber dieses Buch habe ich zur Hälfte geduldig gelesen, dann wurde es mir so langatmig und langweilig, dass ich mich einfach durch mein Kindle durchgeklickt habe, bis es endlich zu Ende war. Wahrscheinlich habe ih einen Fehler gemacht, indem ich einen Krimi erwartete und übersehen habe, dass "Roman" dabeistand. Als Roman wäre das Buch wahrscheinlich nicht so schlecht, aber es ist doch sehr langatmig geschrieben, mir hat sich der Sinn auch nicht wirklich erschlossen, vielleicht lag es daran, dass ich leider immer wieder darüber eingeschlafen bin. Über die Inhaltsangabe ist genug gesagt worden, die will ich hier nicht wiedergeben, habe sie auch nicht wirklich vertanden, weil ich Wochen brauchte, um mich durch dieses Buch zu quälen. Aber vielleicht fehlt mir ja auch das tiefere literarische Verständnis.
Dagmar Lahn
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Ich bin zwiegespalten, was dieses Hörbuch angeht. Ich glaube einfach Hörbücher sind nicht ganz so meins, dass ich Hörspielen einfach besser folgen kann als Hörbüchern. Daher habe ich für dieses Hörbuch gefühlt auch ewig gebraucht, weil ich oft beim Hören eingeschlafen bin.

Die Sprecher gefallen mir sehr gut und sie lesen das Buch auch sehr betont und ansprechend, so dass ich ihnen eigentlich gut folgen konnte. Gut finde ich es auch, dass hier mehrere Lesen und nicht nur einer, das war für mich auch sehr angenehm und so konnte ich noch ein wenig besser folgen.

Die Spannung ist leider nicht durchgehend gegeben - das ist vielleicht auch der Punkt warum ich zwischendurch eingeschlafen bin beim Hören. Die Geschichte an sich ist toll, aber irgendwie zieht sie sich halt soo super lang hin, das finde ich nicht so besonders gut, gerade beim Zuhören sind Stellen an denen die Spannung fehlt eher schwer, da ich der Geschichte dann nicht so gut folgen konnte.

Die Charaktere sind gut gestaltet, auch wenn ich manchmal genauer hinhören musste, um wen es gerade geht.

Alles in allem war dies leider kein Hörbuch für mich.
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Dezember 2013
Die Wolken ballen sich und kulminieren gewaltig über London: verschiedene Personen versammeln sich zu einem letzten Geburtstag, die Menschen haben völlig unterschiedliche Schicksale, die Motive sind unklar und dann schleicht auch noch ein Serienmörder durch die wolkenverhangene englische Metropole. Alles andere als auf den ersten Blick durchschaubar ist das Handlungsgerüst, das „Himmel über London“ zugrunde liegt – und dann springt Nesser auch noch in der Zeit und in den Erzählebenen herum – dies verlangt dem Leser schon Einiges ab.

Wohlweislich prangt das Signet „Roman“ auf dem tollen Cover, denn wer sich vom Namen Hakan Nesser zur Annahme verleiten lässt, dass es sich hierbei um einen Krimi handelt, dürfte sich enttäuscht sehen. Zwar geht es auch noch peripher um einen Serienmörder, der bei seinen Opfern eine kaputte Uhr hinterlässt, dies ist aber der wohl nichtigste Erzählstrang.

Stattdessen ist „Himmel über London“ die Studie eines todkranken Mannes inklusive dessen Familie, ein Spionageroman und eine Verneigung vor der titelgebenden Stadt London. Jeder der einzelnen Gäste, die Leonard Vermin auf seiner letzten Geburtstagsfeier begrüßt, hat einen eigenen Erzählstrang und über das ganze Buch hinweg schafft es Nesser, den Leser im Ungewissen zu halten, was diese Personen im Innersten zusammenhält.

Wer an den Romanen von Ian McEwan oder William Boyd seine Freude findet, der dürfte auch mit „Himmel über London“ gut beraten sein.
Mit seinem neuesten Roman gelingt Hakan Nesser eine andere Tonlage als sie sonst in seinen Van-Veeteren- und Barbarotti-Krimis herrscht. Wer sich von Erwartungen losmacht, überraschen lässt und genügend Konzentration mitbringt, der erhält mit „Himmel über London“ einen eigenwilligen und vielschichtigen Roman aus der Feder eines der besten skandinavischen Autoren!
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