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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Oktober 2016
Eine Frau mittleren Alters beschließt nochmal ihr Leben gründlich zu verändern - ein Dauerbrennerthema. Ebenfalls ein gern genommenes Thema: Berichte von Weltreisen.

Die Journalistin Meike Winnemuth liest mit angenehmer Stimme ihre Erlebnisse, die sich dank des Gewinns einer halben Million Euro bei „Wer wird Millionär?“, ergaben. Eine Weltreise sollte es werden. 12 Städte, die sie entweder besser kennen lernen wollte oder noch gar nicht kannte. Solch vertraute Orte wie Paris und New York sollten es nicht sein, dafür lieber Mumbai, Addis Abeba, Kopenhagen und zuerst Sydney. Die 12 Kapitel sind als Briefe an Menschen gestaltet, die für die Autorin wichtig sind, denn die Eindrücke von jeder Reise in eine fremde Stadt sei so subjektiv und von so vielen Faktoren abhängig, dass sie „eigentlich verboten werden sollten“, wie die Frau mit dem sympathisch trockenen Humor schreibt.

Während der Reise war Winnemuth weiter als freie Journalistin tätig und nutze die Zeit um in einer anderen Umgebung zu arbeiten, aber auch genügend unverplante Zeit zu haben, um spontan neue Eindrücke zu sammeln, wie das Ukule spielen in Sydney mit Hunderten unbekannten Menschen. Schönes Fazit: das Geld von Günter Jauch hätte es nicht gebraucht. Nur den Mut neues zu wagen. Ein inspirierendes, schönes Reisetagebuch!
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am 16. September 2017
Mittlerweile schon ein Klassiker finde ich. Eine mitreissende Art zu schreiben, man kauft ihr alles ab und möchte nach Beendigung des Buches sofort selbst auf Weltreise gehen. Ich habe es schon zweimal gelesen.
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am 17. Mai 2017
Sehr inspirierend und leicht zu lesen. Alleine eine doch manchmal anstrengende Fröhlichkeit, das etwas manieristische Brief-Format und eine Neigung zu elitärem Luxus nerven leicht, auch wenn man daraus nur mit Missgunst einen Vorwurf oder Mangel bauen kann. Ich habe es trotzdem gerne gelesen und auch die nachdenklichen Töne geschätzt.
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am 10. November 2017
Habe es geschenkt bekommen. Und bin immer noch begeistert davon, daher gibts das jetzt zu Weihnachten als Geschenk an Freunde.
Wichtige Passagen habe ich mir angestrichen.
Und Hawai und Barcelona sind jetzt fix auf meiner Planliste "was ich mir anschauen will"
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am 15. April 2013
Mit mutigem Zocken gewann die Journalistin Meike Winnemuth eine halbe Million bei Jauch. Ein Jahr lang lebte sie für jeweils einen Monat in einer anderen Stadt rund um den Globus - wie zu erwarten mit äußerst unterschiedlichen Empfindungen und Eindrücken. Diese spielen im Buch eine größere Rolle, als die Beschreibungen der besuchten Städte - und das ist gut so, denn dafür gibt's ja Reiseführer. Es ist toll, was die Autorin alles mit höchst unterschiedlichen Menschen erlebte und dabei für ihr eigenes Leben lernte - vor allem Mut zu Wagnissen und Veränderungen.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Juni 2016
Wenn man dieses Buch beschreiben soll, muss man betonen, dass dies ein sehr persönlicher Reisebericht ist, der auch die Weltanschauung der Autorin deutlich macht. Man sollte keinen Reiseführer im herkömmlichen Sinne erwarten, auch wenn hier durchaus touristische Ziele Erwähnung finden.

Beim Lesen wird schnell klar: diese reiselustige Frau hat Optimismus, ordentlich Chuzpe und kann humorvoll und charmant schreiben.
Auch wenn sich bei mir ab und zu ein Anflug von Reiselust zeigt, hätte ich dieses Experiment nicht so konsequent durchgezogen. Das ist schon ein mutiges Unterfangen und setzt Durchhaltevermögen voraus.
Allerdings hat Meike Winnemuth als kinderlose Single-Frau auch nicht die familiäre Bindung, die an die Heimat fesselt. Sie lässt los, geniesst neben neuen Eindrücken das süße Nichtstun, schreibt ihre Erlebnisse in Form eines Blogs und hält den Kontakt mit Freunden in Briefform aufrecht.

Im Laufe ihrer Reise macht sie so einige Erkenntnisse, die zum Nachdenken anreigen. Sie reist mit wenig Gardrobe, ist mit kleinen Wohnungen zufrieden und wird immer offener den fremden Menschen gegenüber. Ihre Ansichten kann man gut nachvollziehen, ihr Schreibstil ist unterhaltsam und einfach nett geschrieben.
Nach jedem Land schreibt sie die 10 Dinge auf, die sie dort gelernt hat.

Wer träumt nicht davon, mal ein Jahr auszusteigen aus dem normalen Arbeitsalltag, um dann in verschiedenen Ländern zu leben. Das setzt jedoch voraus, dass man auch einiges hinter sich lässt, auf die Pflege intensiver Kontakte verzichtet und eine Existenzgrundlage hat, die finanziell so eine Auszeit möglich macht. Meike Winnemuth hat es gewagt und dabei Mut bewiesen. Sie hat für ihr Leben neue Lebensziele und Erkenntnisse gewonnen, neue Freundschaften geschlossen und sich selbst bewiesen, dass sie sich in ihrer Gesellschaft allein nicht langweilt.
Sicherlich zeigt Meike Winnemuth einen Hang zum Emanzentum, der ihrem Buch aber auch gut zu Gesicht steht. Denn wenn Männer allein reisen ist das Wagnis deutlich geringer als für eine Frau.

Ohne große Mühen macht dieses Buch es möglich, selbst auf eine große Reise mitgenommen zu werden. Eine unterhaltsame Lektüre, die zeigt, wie man Lebensträume verwirklichen kann, wenn man nur will.
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am 15. Mai 2013
Nach dem Gewinn einer halben Million bei "Wer wird Millionär" erfüllte sich Meike Winnemuth den Traum einer Weltreise. 12 Städte in 12 Monaten sollten es sein. Aus jedem Land hat sie einen Brief geschrieben an einen Verwandten, einen Freund, eine Reisebekanntschaft. Diese Briefe sind hier zusammengefasst mit einigen Tipps für Weltreisende und vielen schönen Fotos.

Meike Winnemuth hat ohnehin einen Hang zu Experimenten, so hat sie zum Beispiel ein Jahr lang jeden Tag das selbe Kleid getragen. Auch dieses Reisejahr sieht sie als großes Experiment, in dem sie viel Neues ausprobiert und allen Wünschen und Neigungen nachgeht. Einmal Ukulele spielen oder Tauchen lernen? Alles scheint möglich in diesem Jahr der grenzenlosen Freiheit.

Einen reinen Reisebericht darf man allerdings nicht erwarten. Meike Winnemuth hat während ihrer Reise einen Blog geführt [...] in dem es viele Fotos und alle Reiseberichte zum Nachlesen gibt. Die Briefe – und somit das Buch – sind viel persönlicher. Man erfährt viel über ihr Innenleben, ihre Gefühle und die Veränderungen, die sie dank der Reise durchlebt.

Sehr sympathisch lässt die Autorin uns Leser an allem teilhaben. Dabei bleibt sie immer fröhlich und positiv, auch wenn die Situation gerade eher zum Verzweifeln ist. Es hat mir so viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, dass ich mir nur ein Kapitel pro Tag erlaubt habe, um länger etwas davon zu haben. Ich habe mich bestätigt gefühlt in meinen Eindrücken von Mumbai, dafür aber Lust auf andere Orte bekommen (Tel Aviv, Äthiopien, mal wieder Kopenhagen) und darauf, vielleicht auch mal ein Experiment zu wagen. Es muss ja nicht gleich ein ganzes Jahr sein.

Viele ihrer Erkenntnisse haben auch meinen Alltag bereichert, gerade wenn es darum geht, mit weniger Ballast und einer kleineren Wohnung zurechtzukommen oder offener gegenüber fremden Menschen und Neuem im allgemeinen zu sein. Ein bisschen Reisefieber und Fernweh schleicht sich beim Lesen natürlich auch ein, aber das ist auch mein einziger – nicht sehr ernst zu nehmender – Kritikpunkt. Ansonsten eine absolute Leseempfehlung!
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am 3. November 2014
Ich erwartete zuerst eine Art Reiseführer durch die 12 Städte....das gabs eher nicht, war aber aufgrund der sehr persönlichen Schilderungen der Autorin was mit ihr passiert ist bzw wie sie die jeweiligen Städte erlebt hat besser als ich mir das vorgestellt hatte. Zusammenfassend ein Hammer, der schon in einem gären kann, ähnliches auch machen. Geld ist nixht wirklich das Kriterium und ich überlege schon mal welche 12 Städte ich denn besuchen wollte...Zusammenfassung: Nix für jemand, der die hot spots der jeweiligen Städte kennenlernen will, somdern eher was für Menschen, die neugierig, fröhlich und ohne Angst sind was Neues kennenzulernen
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am 17. Dezember 2015
Einfach gut.
...wenn mer Fernweh hat, dann ab auf die Couch und los....
Für alle Frauen, die einfach mal raus aus dem Alltag wollen und für diejenigen, die nicht wußten, dass Frau auch alleine reist.
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am 30. Oktober 2013
Die Autorin kann gut mit Sprache umgehen, weiss zu unterhalten, hat sicher auch eine gute Allgemeinbildung und noch viele andere Talente, die ihr bei einer solchen Reise dienlich sind und einen Erfahrungsbericht in dieser Form möglich machen. Dass dies kein klassisches Reisehandbuch sein soll, sondern ein sehr persönliches Buch über das Unterwegssein im weitesten Sinne, war mir von Beginn weg klar und stellt auch den Reiz des Geschriebenen dar. Trotzdem hat sich bei mir bei fortschreitender Lektüre ein Eindruck breit gemacht, der das anfängliche Angetansein zunehmend mit leichter Gereiztheit angereichert hat: Hier schreibt jemand, der hin und wieder ein wenig zu selbstgefällig scheint, der ein wenig zu dick aufträgt, wie intensiv er zu Leben versteht, ungeheuer viele interessante Bekannte und Freunde hat und weiter in diesem Sinne. Ich konnte mich oftmals des Gefühls nicht erwehren, dass ein bisschen was Manisches, Getriebenes in dieser Reisenden mitschwingt. Auch die vielen Weisheiten, für sich genommen ansprechend und überzeugend, werden irgendwann ein wenig zu üppig eingestreut, was in ihrem Brief an ihr jüngeres Selbst besonders stark rüberkommt, bis hin zum Künstlichen, Gespreizten.
Kommt dazu, dass es sicher richtig ist: Wir haben im Leben mehr Möglichkeiten zu wählen, als uns vorderhand scheint. Vor vielen neuen und spannenden Erfahrungen hält uns oft nur die Vorstellung ab, unser Leben sei nun mal so oder so. Jedoch hat die Autorin, neben einem ihr bestimmt nicht abzusprechenden Lebenshunger und Tatendrang, auch Mittel und Möglichkeiten, die der Mehrheit nicht zur Verfügung stehen.
Alles in allem ist dieser Reisebericht sicher unterhaltsam, in Teilen lebensklug und anregend, hat aber auch seine kleinen "Ärgerlichkeiten". Je nachdem, welches der Elemente mehr Wirkung entfaltet, macht das Lesen verständlicherweise mehr oder weniger Spass.
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