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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 12. Mai 2011
'Ich höre'. Akten liest der pensionierte Leiter der Reichspolizei Lars Johansson nach einem schweren Schlaganfall nur noch ungern. Das muss er auch nicht, denn seine Fähigkeit, 'um die Ecke zu denken' kehrt schneller zurück, als die Beweglichkeit eines rechten Arms. So findet er sich zurecht. Ungefähr in der Mitte des Buches löst er den 25 Jahre alten Fall. Danach geht es nicht nur darum, den Täter zu fassen, sondern vor allem dafür zu sorgen, dass er auch zur Verantwortung gezogen wird. Denn der Mord an einem vergewaltigten Mädchen ist verjährt, aber nicht vergessen.
Leif G.W. Perssons Roman ist eine moderne und lange Fassung von Friedrich Dürrenmatts Der Richter und sein Henker, worauf er auch direkt Bezug nimmt. Um den sterbenden Johansson herum, der seine Untersuchung im Wesentlichen vom heimischen Sofa aus vorantreibt, installiert Persson eine Menge Wasserträger: alte Kollegen, Familienangehörige, Pfleger. Zwischen Schmerzen und weiterhin ungesunden Mahlzeiten ' Dürrenmatts Bärlach lässt grüßen ' liefern sie dem sterbenden Mann notwendige Informationen. 'Ich höre.'
In diesem Buch geht es nicht um die Jagd. Es geht um Gerechtigkeit. Eine klare Empfehlung.
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am 6. November 2011
Ich kann mich den bisherigen 5-Sterne-Rezensionen nur anschließen: im Grunde ist dort schon alles gesagt, aber da ich nach der Lektüre des Buches tatsächlich das starke Gefühl hatte, nicht nur einen guten Kriminalroman, sondern einfach auch ein gutes Buch gelesen zu haben - was nicht unbedingt dasselbe und in der Fülle des Angebots auch nicht selbstverständlich ist - möchte ich doch die lobenden Stimmen noch einmal unterstützen.
Über die nicht unspannende Aufklärung des rätselhaften Falles hinaus geht es eben insbesondere auch um allgemeine moralisch-ethische Fragen wie Recht und Gerechtigkeit und die Schwierigkeit, das eine vor dem Hintergrund des anderen zu sehen und zu beurteilen. Trotzdem geschieht dies hier nicht trocken philosophisch-theoretisch, sondern anschaulich und menschlich gut nachvollziehbar.
Genauso verhält es sich mit dem nur allzu menschlichen Schicksal des Ermittlers und titelgebenden Detektivs Lars Martin Johansson, den Persson-Leser ja schon aus den anderen Büchern der Reihe kennen. Das wird nicht billig menschelnd und rührselig-melancholisch sondern nüchtern und respektvoll, zum Teil mit Perssons typischem grimmigen Humor, aber dennoch im positiven Sinne berührend erzählt. Keine einfache Sache, wie ich meine.
Alles in allem in Buch, das mich persönlich mit dem Gefühl zurück gelassen hat, dass die damit verbrachten Stunden nicht verschenkt waren, sondern zum Weiterdenken angeregt haben.
Kleiner Nachsatz zum Schluss: die bekannte Figur des Kollegen Evert Bäckström, die in anderen Büchern der Reihe für meinen Geschmack oft etwas überkarikiert und zu dick aufgetragen daher kommt, ist hier glücklicherweise nur in relativ sparsamer Dosis vorhanden, was dem Buch und seiner Geschichte nur gut tut.
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am 4. April 2014
eigentlich schon länger her, dass ich es gelesen habe, - aber es war eines der Bücher, die ich mit Bedauern weggelegt habe... es hätte gerne noch weiter gehen können... insbesondere wegen des "entspannten" Hauptdarstellers. Schade dass es keine Fortsetzung gibt!
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am 23. Januar 2013
Mir hat dieser ruhige und doch spannende Krimi sehr gut gefallen, ein pensionierter Kommisar wird nach einem Schlaganfall mit einem Jahre zurück liegenden Mord an einem Mädchen konfrontiert, er beschäftigt sich mit dem Fall vom Krankenbett aus und obwohl es weder einen Serienmörder noch ein klassisches Ermittlerteam gibt fand ich das Buch unterhaltsam, spannend, teilweise lustig und vor allem glaubwürdig, für mich eines der besten Bücher des Autors, wer Van Veeteren von Hakan Nesser mag, wird auch den sterbenden Dedektiv gerne lesen.
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HALL OF FAMEam 24. Februar 2013
Der sterbende Detektiv" (btb 74378 - Den döende detectiven", 2010) ist - wie schon aus dem Titel zu ersehen - der letzte Kriminalroman von Leif GW Persson mit dem schwedischen Detektiv" Lars Johannsen. Erster Teil: Auge um Auge". Lars Johannsen, pensionierter Top-Ermittler und zuletzt Chef des Reichskriminalamts, erleidet einen Schlaganfall. Danach ist der nicht mehr der, der er vorher war. Da erzählt ihm seine behandelnde Ärztin von einem ungelösten Mord an einem 9-jährigen Mädchen, der etwas über 25 Jahre zurückliegt. Zweiter Teil: Zahn um Zahn": Lars Johannsen beginnt mit Hilfe eines ebenfalls pensionierten Ex-Kollegen vom Krankenbett aus seine Ermittlungen. Bei Durchsicht der alten Unterlagen fallen ihm einige Ungereimtheiten auf - sie können den bislang unbekannten Tatort eruieren. Dritter Teil: Hand um Hand": Sobald Lars Johannsen - wenngleich mit einer körperlichen Behinderung - nach Hause entlassen wird, setzen die beiden - verstärkt durch Max, einen jungen Mann, der Lars Johannsen von seinem wohlhabenden Bruder Evert als Mädchen für alles" zur Verfügung gestellt wird - ihre Recherchen so erfolgreich fort, dass sie den Täter ausforschen. Vierter Teil: Fuß um Fuß": Aufgrund der Tatsache, dass der Mord verjährt ist, versucht Lars Johannsen den Täter zu überzeugen, sich selbst zu bestrafen - er scheitert. Fünfter Teil: Leben um Leben": Lars Johannsen, der Detektiv", stirbt. Sechster Teil: Dein Auge soll ihn nicht schonen": Es kommt das Finale mit einem nicht ganz überraschenden Ende. Der sterbende Detektiv" ist ein ausgezeichneter Kriminalroman, wo ein cold case" überzeugend gelöst wird. Eine zusätzliche innere Spannung erzielt Der sterbende Detektiv" durch die Darstellung der Zeitsprünge bei der Ermittlung - Was geschah damals? Wie sieht man es heute? - und durch den Bezug auf die Möglichkeiten eines nach einem Schlaganfall behinderten Menschen.
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am 9. Mai 2011
Lars Martin Johansson, Polizistenlegende und (Haupt)figur in vielen Persson-Romanen, wird von einem Schlaganfall niedergestreckt und beginnt vom Krankenbett aus die Ermittlungen zu seinem vielleicht letzten Fall. Persson entwickelt - wie in all seinen Polizeiromanen - eine glaubwürdige und stringente Story, die auch mit überraschenden Details, Wendungen und Endungen besticht. Seine Figuren zeichnet er lebensnah: es gibt keine "Superbullen", die vor der Banalität des Alltäglichen gefeit wären, Persson präsentiert diese Ausflüge ins (Allzu)Menschliche ironisch und humorvoll. Den schon pensionierten, von der Krankheit gezeichneten Johansson zeichnet er mit viel Einfühlungsvermögen, wenngleich die Darstellung der krankheitsbedingten Entwicklung der Romanfigur nicht mit letzter Überzeugung gelingt. Die Edition scheint etwas schlampig (Fehler bei Satzzeichen) und in der Übersetzung manchmal gar holprig und nicht so überzeugend wie bei den vorangegangenen Romanen - dem Verlag würde ich daher nicht fünf Sterne geben, dem Buch aber schon.
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am 30. April 2013
Den legendären Mordermittler Lars Martin Johansson, seit kurzem Pensionär, ereilt das Schicksal vor seiner Lieblingswürstchenbude: Schlaganfall.
Nachdem er aus dem Koma erwacht, das Leben für ihn neu beginnt, ist nichts mehr wie zuvor: Eine Seite seines Körpers ist gelähmt, der linke Arm scheint mit einer Haifischflosse ausgetauscht worden zu sein. Als sei das alles nicht genug, ist ihm auch noch seine sprichwörtliche Fähigkeit um die Ecke denken zu können abhanden gekommen.
Durch einen Zufall beginnt Johansson vom Krankenbett aus in einem fünfundzwanzig Jahre zurückliegenden Mordfall zu ermitteln.

Ein Buch, in dem es weniger um die Jagd nach einem Mörder geht, sondern vielmehr um Gerechtigkeit und Menschlichkeit (im Hinblick auf Johanssons Schlaganfall).
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am 31. Oktober 2014
Der Richter und sein Henker. Neu, geschrieben für die heutige Zeit. Wofür gibt man sein Leben? Für ein bisschen Spaß und für die Werte, die einen wichtig sind. Dies so in einen liebevoll geschriebenen Krimi zu packen, ist die eigentliche Leistung von Leif GW Persson
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am 6. Januar 2013
können sehr spannend sein. Sie sind es hier auch. Ich konnte mir ursprünglich nicht vorstellen, dass ein Detektiv, der die meiste Zeit auf seinem Sofa oder bei der Reha verbringt, eine spannendne Hauptfigur sein kann. Aber ich wurde eines besseren belehrt.

Eine gute Geschichte, gepaart mit dem Skandinavischen Lebensgefühl ist schon mal eine super Grundlage. Da jedoch ergänzt um moralische bzw. ethische Fragestellungen ....

Rund heraus, von mir eine Kaufempfehlung. Es war kurzweilig und ich habe es recht schnell gelesen. Musste leider noch in die Arbeit und auch noch ein paar andere Digne erledigen. Bin aber jede freie Minute zum Buch zurückgekehrt.
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am 21. Juni 2011
...hat mich die jüngste erzählung über Lars Martin Johansson, kriminaldirektor aD, der seinen letzten fall bearbeitet. Ein krimi, wie ihn nur Leif GW Persson schreiben kann. Eine story mit einer lebensgeschichte, gereift wie ein guter alter bordeaux. Ein polizeiroman, der in dieser perfektion nur aus der feder von GW Persson stammen kann. Verfasst von einem insider, der die schwedische polizei aus eigener anschauung erlebt hat, und als renommierter kriminologe, mediensachverständiger und fachmann für das schwedische aktenzeichen xy ungelöst, weiß worüber er schreibt.

Lisa Mattei, Anne Holt, Evert Bäckström, Bo Jarnebring, um nur die geläufigsten zu nennen, alles alte bekannte aus einer polizeikarriere welche sich in jahrzehnten entwickelt hat. Entwickelt mit allen facetten die den alltag und sämtliche gegebenheiten des polizeiarbeit schildern, berücksichtigend auch die privaten verhältnisse und die reflexionen mit dem dienstherrn und der politik. Die tatsache, daß die meisten mordfälle, sich im unmittelbaren umfeld des opfers ereignen, bildet den kern unserer handlung. Dieses faktum berücksichtigend, zeichnet Persson ein realistisches und plausibles gemälde, das wenige mordopfer (im gegensatz zu Wallander) behandelt und für mich umso glaubwürdiger wahrgenommen werden kann. Leser die einen stärker ausgeprägten spannungsbogen, mit etlichen mordopfern und blutrünstiger schilderung von brutalitäten mögen, sind bei Persson am falschen platz. Bei ihm dominiert die polizeiarbeit, die im wahrsten sinne des wortes in arbeit ausarten kann, die zahlreiche verleitfährten beinhaltet, und durch akribisches zusammenfügen winziger puzzleteile, kombiniert mit genialen gedankengängen, letztlich zur entlarvung des täters führt. Die einzelheiten unserer geschichte werden nicht verraten, soviel sei aber gesagt, der 'sterbende Detektiv' erleidet seinen tod. Weshalb ausgerechnet der größte und sympathischste held der gesamten 'Perssonlaufbahn' sein tragisches ende findet, bleibt geheimnis unseres schriftstellers. Viel lieber hätte ich es gesehen wenn das 'ekelpaket' Bäckström das zeitliche gesegnet hätte, aber Persson bleibt sich treu, realität geht vor wunschdenken?

Fazit: Leif GW Person hat wieder einmal seine anhänger gefesselt und bereichert, zum verständnis der gesamten geschichte ist es jedoch förderlich die früheren romane als erste zu lesen. Anmerkung für den verlag: Grisfesten ist immer noch nicht übersetzt, ich glaube alle fans warten auf dieses buch!
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