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am 6. Februar 2004
Auch der zweite Van-Veeteren-Roman ist keine Enttäuschung sondern eine Entdeckung! Nesser steigert sich sowohl was die Dramaturgie als auch die Glaubwürdigkeit und die seelische Verfassung seiner Figuren anbelangt.
Die Story:
In Kaalbringen, einem beschaulichen kleinen Küstenort irgendwo in der Phanatsie Nessers und wahrscheinlich in Europa gelegen, geht der "HENKER" um. Er wird von der Presse und der Bevölkerung so genannt, weil seine Morde einer Exekution gleichkommen. Die Opfer werden blutig und brutal mittels einer im Schlachtgewerbe gebräuchlichen äußerst scharfen Axt getötet. Der Polizeichef von Kaalbringen, Bausen, steht kurz vor seiner Pensionierung und vor einem fast schier unlösbaren Fall. Ihm wird deshalb Unterstützung in Person von Hauptkommissar Van Veeteren und Kommissar Münster zur Seite gestellt. Aber auch dies scheint nicht zum Erfolg zu führen. So sehr die Polizei sich auch bemüht, es gibt keinen Ermittlungsansatz. Sie stoßen weder auf eine Verbindung der Opfer untereinander noch auf ein mögliches Motiv des Henkers. Plötzlich steht der Henker vor seinem vermeintlich vierten Opfer und Van Veeteren fällt durch Zufall das fehlende Bindeglied in den Schoß, sodaß sich die Sache langsam entwirren und entschlüsseln läßt mit einem gar nicht so überraschenden Mörder, wie er auf der Buchrückseite noch angekündigt wird.
Dramaturgisch und "technisch" ein guter Kriminalroman. Die Geschichte wird von dem tiefgründiger und eindringlicher gezeichneten Charakter Van Veeterens getragen. Die kauzige und schrullige Art Van Veeterens ist derart sympathisch und nachfühlbar, daß man sich dem kaum entziehen kann. Und das macht den entscheidenden Unterschied zu Mankell`s Wallander aus.
Fazit: für alle, die Van Veeteren und Nesser mögen ein unabdingbares Muß. Für alle anderen: auch!
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am 1. Februar 2013
Also grundsätzlich ist dieses Buch - wie auch alle anderen dieses Autors - ohne Wenn und Aber empfehlenswert. Das Buch ist von Anfang an sehr spannend, ein sog. Pageturner. Unbedingt lesen! Leider ist die Geschichte gegen Ende etwas holperig und recht schnell zu Ende, auf sehr seltsame Art übrigens. Aber das ist man von den Van Veeteren Erzählungen schon gewöhnt. Man hat etwas den Eindruck, als wäre die selbst erfundene Ermittlung dem Autor mit der Zeit selbst zu kompliziert geworden, sodass der Täter plötzlich ohne Begründung einfach "entdeckt" wird. Das sind die Barbarotti-Bücher um Längen besser und durchdachter.
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am 1. April 2018
Super spannend. Ein wahrer Genuss. Einer der besten van Veeteren Krimis die ich jemals gelesen habe. Freue mich auf weitere
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am 31. Juli 2001
Als Van Veeteren-Fan erwartete ich mit Spannung die Taschenbuchausgabe. Im Umschlagtext wird dem "gewieften Leser" (mit dem man sich zweifellos identifizieren kann)ein furioses Ende und ein überraschender Mörder prophezeit. Mit einer solchen Ankündigung wird das Mitraten so einfach (da der Mörder ja jemand sein muß, auf den man sowieso nie kommen würde),daß der Tatverdächtige schon nach den ersten Seiten feststeht. Einzig das Motiv lässt Fragen offen und schafft Interesse zum Weiterlesen. Am Ende fühlt man sich irgendwie um einige Seiten Rätselspaß betrogen. Auch das "furiose Ende" lies auf sich warten. Statt dessen gelang dem Autoren (wie üblich) ein leiser und sentimentaler Schluß. Ich frage mich , welchem "Krimiliebhaber" ist diese "geniale" Aussage gelungen, die dann auch noch als Buchwerbung mißbraucht wird??? Meiner Meinung nach würde das Buch ohne diese Information einiges gewinnen und den vorurteilsfreien Leser spannende Stunden bescheren.
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am 15. März 2014
Spannend, sehr real dargestellt und wie kein anderer kommt Hakan Nesser ohne Wiederholungsmodule aus. Jedes seiner Bücher einfach fesselnd. nehmen Sie sich nichts vor, wenn sie so ein Buch in die Hände kriegen. Sie haben keine Zeit, bis Sie es ausgelesen haben:-)
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am 1. Oktober 2013
gutes Buch. insgesamt vllt ein wenig langweilig, weil der ermittler nicht so der aufreger ist. Kann man lesen aber es gibt sicher bessere
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am 2. Juni 2013
Hakan Nesser - einer der Besten! Ich bin auch von diesem Van Veeteren Fall gänzlich gefesselt worden! Meine Empfehlung: UNDBEDINGT LESEN!!!
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am 3. Juli 2014
Aeusserst spannender Krimi mit unerwartetem Ausgang.
Mit das Beste,was ich bisher von Hakan Nesser gelesen habe.
Allen Schwedenkrimifans zu empfehlen.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Januar 2012
Als dieses Buch den Schwedischen Krimipreis gewann, hat es laut Aufdruck auf der Titelseite jedenfalls, muss der schwedische Krimi gerade eine schwere Krise gehabt haben.
Ich konnte in dem was Hakan Nesser hier auftischt weder von der Charakterisierung der Figuren, der Handlung, dem Schreibstil oder irgendeinem anderen nennenswerten Detail her nachvollziehen was diesen Preis gerechtfertigt haben mag.
Kommissar Van Veeteren wird in eine Kleinstadt am Meer beordert um der örtlichen Polizei zu helfen zwei brutale Morde aufzuklären, ein dritter ereignet sich bald nach seiner Ankunft. Die brutalen Taten verunsichern die örtliche Bevölkerung, die Presse macht Druck und die Polizei kann keine konkreten Ermittlungsergebnisse vorweisen. Van Veeteren der ja als Hilfe geholt wurde, kann den Ermittlungen keine Wende geben noch gibt er entscheidende Impulse. Wie er am Ende den Fall tatsächlich löst bleibt nebulös.
Hakan Nesser gelingt es nicht glaubwürdige Ermittlungsarbeit zu vermitteln geschweige denn sie spannend zu gestalten. Seine Figuren bleiben seltsam blass, die Dialoge, besonders bei einigen der Befragungen durch Van Veeteren, künstlich. Von der im Text behaupteten Angst und Verunsicherung durch die Mordserie spürt man nichts. Selbst als zum Ende hin etwas Spannung aufkommt, Van Veeteren den Täter bereits kennt, der Leser wird im Dunkeln gelassen, handelt die Polizei bedächtig geradezu träge obwohl jeder Anlass zu Eile und beherztem Vorgehen gegeben wäre.
Hakan Nesser ergeht sich ebenso wie seine Hauptfigur in Andeutungen. Die Charaktere werden kaum entwickelt. Sprachlich einfach, was ja durchaus kein Makel sein muss, entsteht kaum Atmosphäre. Auf den letzten Seiten wird's besser, aber da ist dann auch nicht mehr viel zu retten. Insgesamt belanglos, reissbretthaft und wie der Entwurf zu einem Buch das noch auszuarbeiten wäre.
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am 3. Januar 2010
Kommissar Van Veeteren steht vor einer Reihe ungelöster Mordfälle. Die Zusammenhänge zwischen den Opfern sind nicht ersichtlich. Worum geht es dem geheimnisvollen Axtmörder?
Dieses Hörbuch bot einen für mich absolut neuen Ansatz in der Hörbuchproduktion. Durch seine relative Kürze bot es sich wohl an, statt das Buch von einem einzelnen Sprecher lesen zu lassen, die vorhandenen Rollen von mehreren Sprechern übernehmen zu lassen, so dass aus dem Hörbuch mehr oder weniger ein Hörspiel wird. Die Soundeffekte und Hintergrundgeräusche sind dabei ausgezeichnet - die Sprecher leider nicht alle. Eine Sprecherin klingt auf einschläfernde Weise monoton, ein anderer Sprecher klingt, als ob er die ganze Zeit gurgelt.
Nichtsdestotrotz finde ich das Konzept im Prinzip gut. Die Story selbst ist eher langweilig und braucht eine Weile, um in Fahrt zu kommen. Hier hätte ein bisschen mehr Volumen der Story sicher gut getan, um eine dichtere Atmosphäre zu schaffen und dem geneigten Leser/Hörer mehr Zeit zu geben, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Doch bis zum Schluss wird man praktisch ohne einen Verdächtigen oder eine Ahnung des Motivs im Dunkeln gelassen und ist so natürlich vom Ende recht überrascht.
Die Geschichte hätte durchaus Potenzial zu einer längeren Geschichte gehabt. Potenzial, das hier leider verschenkt wurde.
Nichtsdestotrotz ist das Hörbuch recht unterhaltsam, darum 3 Sterne.
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