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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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4,2 von 5 Sternen
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am 31. Dezember 2009
Ein einziger Schuß verändert das sonst so beschauliche Leben von Julius Winsome. Denn dieser Schuß beendet das Leben seines besten Freundes und treuen Gefährten Hobbes. Wer nun meint, Hobbes sei doch nur ein Hund, der verkennt das ganz besondere Verhältnis zwischen Herr und Hund. Denn ausser Hobbes lässt Julius nur seine fast 4.000 Bücher in seine einsame Hütte im Wald. Das war nicht immer so. Doch der plötzliche, unsinnige Tod von Hobbes lässt in Julius einen immer stärkeren Hass auf die Welt da draussen entstehen. Und dann schiesst Julius zurück.

Ein Buch über einen einsamen, verbitterten Mann in einem verschneiten Wald; das soll einem nun die langen Winterabende wärmen? Ja, das tut es. "Winter in Maine" ist ein literarisches Kleinod. In präzisen, glasklaren Sätzen werden die Gefühle von Julius seziert und der Weg aus der Beschaulichkeit seiner Einsamkeit zum glühenden Racheengel nachvollzogen, ehe er sich seiner Verantwortung stellt.

Ein echtes Leseerlebnis.
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am 18. November 2009
...sind die Themen des Romans "Winter in Maine" von Gerard Donovan.
Was sich auf dem Klappentext so anliest, als ginge es um eine zunächst innig beschriebene, emotional aufgepumpte Beziehung zwischen einem Einsiedler und seinem liebsten Freund, einem Hund, die dann jäh zerstört wird, um in der Folge einen großen Rachefeldzug des Protagonisten loszutreten, bestätigt sich überhaupt nicht.
Glücklicherweise driftet das Buch nicht ab in die apokalyptische Welt(-sicht) eines Tarantino-Films.
Julius Winsome lebt, seit er denken kann, in einer Jagdhütte in den Wäldern von Maine, umgeben von einem kleinen Gärtchen und Tausenden von Büchern, die er von seinem Vater geerbt hat.
Ab und zu hört er Schüsse von Jägern zwischen den Bäumen.
Eines Tages bekommt er Besuch von Claire, die sich angeblich verlaufen hat, sie lieben sich einen Sommer lang, dann verlässt sie ihn: Claire hat -wie sie Julius gesteht- einen anderen Mann. Keine Riesenkatastrophe, Julius hat seinen Hund Hobbes, seine Ruhe und seine Bücher.
Dann wird Hobbes aus nächster Nähe erschossen. Julius ist persönlich getroffen und macht Jagd auf den möglichen Täter. Nach der 3. "Hinrichtung" ist ihm klar, dass zumindest zwei der Getöteten seinen Hund NICHT erschossen haben können.
Die Polizei fahndet mittlerweile nach Julius, in einem showdown in der Jagdhütte zwischen Julius und einem Polizisten, der außerdem Claires Mann ist, löst sich die (äußere) Handlung auf.
Wichtiger ist jedoch an diesem Buch die innere Handlung: Gedanken, Erinnerungen, Beschreibungen sind sehr prägnant gehalten.
Wie geht der Einsiedler mit den unterschiedlichen "Eindringlingen" um, mit Claire und den Jägern? Es ist die Geschichte eines Mannes, der alleine lebt, dann mal zu Zweit, zu Dritt, wieder zu Zweit, am Schluss alleine. Und all' das ohne große Bitternis, Melodramatik, Klagen. Julius geht die unterschiedlichen Stufen seines Lebens mit, er leidet auch, aber er zerbricht nicht.
Und der Schluss? Für meinen Geschmack sehr offen, entgegen der sonstigen Dichte des Buches. Deswegen nicht die Top-Wertung.
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am 8. November 2009
Mitten im Wald, jeweils fünf Kilometer von den nächsten Nachbarn entfernt, wohnt Julius Winsome allein mit seinem treuen Pittbullterrier Hobbes. Der 51-Jährige ist zufrieden mit seinem Leben. Er lebt vollkommen zurückgezogen und beschäftigt sich mit seinem Garten und den 3.282 Büchern, die ihm sein Vater hinterlassen hat.
Diese Idylle wird an einem frostigen Wintertag jäh zerstört, als ein Unbekannter Hobbes aus nächster Nähe, ganz in der Nähe seines Zuhauses, erschießt.
In Julius wächst der Wunsch nach Vergeltung und er beginnt einen mörderischen Feldzug, um den Tod seines vierbeinigen Freundes zu rächen.
Dabei ist ihm der Polizist Troy auf den Fersen- ausgerechnet der Mann, für den sich Julius einzige Liebe Claire nach einem schönen, gemeinsamen Sommer von ihm getrennt hat.

Der in Irland geborene Autor Gerard Donovan schildert die Stimmung und Einsamkeit des Winters in Mains Wäldern so wortgewandt und realistisch, dass man die Kälte fast körperlich spürt. Obwohl Julius zu einem kaltblütigen Mörder mutiert, verwirkt er dadurch zwar die Billigung, nicht aber die Sympathie des Lesers.
"Winter in Maine", von dem der Autor sagt, er habe das Buch innerhalb von nur 8 Wochen geschrieben, ist kein actionreicher Thriller, sondern ein ruhiger, ungemein fesselnder Roman der verdeutlicht, wie nah Liebe und Hass manchmal beieinander liegen.

Unbedingt lesenswert!
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am 24. Februar 2012
Wohin das führen wird, ist zunächst gar nicht absehbar. Da hört jemand einen Schuss, dann vermisst er seinen Hund.
" Um fünf vor vier kam ich auf die Lichtung und sah ihn im Blumenbeet liegend, blutüberströmt, kaum noch atmend". Sein Hund stirbt an den Folgen einer Schussverletzung.
Und nun knallt der Besitzer des Hundes, Julius, völlig durch. Er bewaffnet sich und macht sich auf die Jagd nach dem Täter. Vermeintlich fündig geworden schießt er mehrere Jäger, die er für schuldig hält, kurzerhand ab und verscharrt sie im Wald.
Dieser Roman "Winter in Maine" ist eine einzige Provokation. Hier wird Selbstjustiz einmal anders und immerhin originell zur Diskussion gestellt. Raffiniert schildert der Autor Gerard Donovan das Leben eines Einsiedlers, eines belesenen Spinners, der sich von einer zufällig vorbeikommenden Frau einen Hund aufschwatzen lässt.Die Liebesbeziehung zu der Frau ist bald vorbei, sie verlässt ihn, und zurück bleibt der Hund, auf den sich nun seine ganze Zuneigung konzentriert.
In den USA wird seit langem über Selbstjustiz nicht nur palavert. Sie wurde und wird in bestimmten Kreisen auch praktiziert. Das Prinzip des Vigilantismus lautet: " Ich/Wir nehme/n das Gesetz selbst in die Hand". Aus der trivialen Kunst und Literatur kennen wir diese Gestalten,z.B. Batman, Jack Bauer oder "The Punisher". Oft erblickt man etwas faschistoides in der Vorgehensweise und im Charakter dieser Protagonisten.
Im vorliegenden Roman nun also ein weiterer gebrochener, kaputter Typ, eben Julius Winsome.
Der Autor versucht dem Leser diesen Kerl schmackhaft zu machen, indem er mit äußerster Konsequenz nur dessen innerste Sicht der Vorgänge schildert.Julius ist so naturverbunden und fast bemitleidenswert in seiner Einsamkeit. Naturschilderungen auf höchstem Niveau von fast poetischer Schönheit konterkarieren die brutalen Morde und Kriegserinnerungen.
Das alles ist letztlich wirklich durchdacht und fast liebevoll angerichtet. Eine literarische Collage über Liebe und Verlust, Rache, die Reize und Unschuld der Natur, Einsamkeit und soziales Miteinander. Und über eine Männlichkeit, welche den lonesome rider, den dirty Harry, den Rächer verkörpert, geil auf Schußwaffen ist, und diese quasi zwanghaft gegen unschuldige Mitmenschen richtet.
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am 29. November 2009
"Julius Winsome", Einzelgänger und Eigenbrötler, streift nach der Ermordung seines Hundes bewaffnet durch die Wälder seiner Umgebung, eine Mischung aus Rächer und Irrem...
"Winter in Maine" lebt von der unglaublich bildreichen Sprache, mit der Autor Gerard Donovan es versteht Gefühle zu erzeugen. Die Beschreibung seines Protagonisten, dessen Umfeldes und der Menschen des Nordlandes sind so gut beobachtet und beschrieben, dass man sie beinahe riechen, hören und spüren kann. Und das ohne ein Buch für Hundebesitzer zu sein. Der Hund bleibt in Distanz, der Mensch, sein Fühlen, Handeln, seine innere und äussere Einsamkeit, in einer Landschaft am Ende aller Straßen, spielen die Hauptrolle.
Einziger Wermutstropfen des Buches und für mich der Grund einen Stern abzuziehen, sind die letzten 20 Seiten, in denen der Autor das besondere seines Plots nicht durchzieht. Gerard Donovan hätte hier alle Register ziehen können, um seinen Roman höchst unkonventionell zu vollenden. Er tut es nicht. Das Buch bietet ein Filmbereites Ende für Hollywood, konventionell, schade.
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am 6. November 2011
Ich muss sagen, dass sich mir der Inhalt des Buches nicht erschlossen hat. Maine ist ja auch der Wohnort von Steven King und wenn man dessen Bücher kennt, glaubt man, dass dort besonders viele Irre ihr Unwesen treiben ("Es"). Der Protagonist von "Winter in Maine" scheint auch so ein "Irrer" zu sein. Er lebt als eine Art Einsiedler im einsamen Wald und als jemand seinen Hund erschießt und er nicht sofort herausfinden kann, wer es war, fängt er an, alle Hobbyjäger, die ihm im Wald begegnen, zu erschießen. Damit ist die ganze Handlung des Buches beschrieben. Man fragt sich, was uns der Autor sagen wollte. Ja, es gibt einige sehr poetische Beschreibungen der Winteratmosphäre in Maine. An die Naturbeschreibungen eines Jack London (z.B. "Wolfsblut") kommt Donovan nicht annähernd ran. Mir erscheint die ganze Handlung des Buches irgendwie unlogisch. Warum das Buch so hoch gelobt wurde, verstehe ich nicht.
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am 2. Oktober 2014
Die Handlung gibt Einblicke in die Sichtweise von Jemandem, der in seiner eigenen Welt mit speziellen Regeln lebt. Das Buch erzählt, wertet aber nicht.
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am 25. Juni 2015
eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Einsamkeit, Liebe, Gewalt. spannend und fesselnd bis zur letzten Seite. Wunderbar die klare Sprache.
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am 12. Februar 2010
Dieses Buch bietet eine hervorragende Mischung aus Spannung und einer wundervoll einfühlsamen und bildreichen Sprache, die tiefe Gefühle und Sympathie für den Protagonisten weckt.
Es gibt Bücher, die machen einen traurig, wenn man die letzte Seite aufschlägt: Winter in Maine gehört sicher dazu.Winter in Maine: Roman
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am 24. November 2015
Der Tod seines Hundes und die traurige Geschichte der Rache, mit diesem Krimi gelingt dem Autor Donovan ein packender Krimi.
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