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am 6. Mai 2012
Arundhati Roy lässt den/die Leser/in mit einer Leichtigkeit in eine betörend grausame Welt eintreten, wie man vielleicht in ein sanft dahinfließendes Gewässer hineinsteigt. Die Andeutungen sind unüberhörbar, die Hinweise unübersehbar, aber der Abgrund bleibt noch verborgen. Nach und nach wird der Strom der Erzählung unwiderstehlich und wie bei einem reißenden Fluss ist das rettende Ufer außer Reichweite. Wie am Ende eine über Generationen angesehene indische Familie an überholten traditionellen Vorstellungen zerbricht, ist nur mit der Wucht einer griechischen Tragödie vergleichbar.
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am 28. Oktober 2017
Wunderschön erzählt, berührend aber unendlich traurig und ausweglos, gefangen im Gesellschaftssystem Indiens. Bin schon gespannt auf ihr nächstes Buch, werde ich bestimmt lesen.
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am 10. April 2011
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Wobei ich an dieser Stelle weniger den Inhalt hervorheben möchte - die abschließende Szene am Fluss ist mir tatsächlich etwas zu brutal und ich frage mich, ob das in der dieser Form wirklich nötig ist - sondern die Spradhe. Innovativ, kreativ, völlig anders. Es gibt zahllose Wörte, Sätze und Formulierungen, die einen ganz neu über Sprache und ihre Verwendung denken lassen, und schließlich ist es auch das, was Literatur leisten kann: einen neuen Zugang zu Wörtern zu eröffnen, die nun mal das Einzige sind, was wir zur Verfügung haben, um uns auszudrücken, so dass man womöglich mit einem neuen Denken über Wörter auch auf neue Gedanekn und Anschauungen stößt.
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am 23. Dezember 2016
Es mag ein tolles Buch sein, jedoch finde ich es schwierig in die Geschenisse rein zu kommen. Die pädagogische Botschaft dahinter finde ich jedoch sehr wertvoll.
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am 28. Juli 2012
Das Buch war wunderschön! Anfangs war es etwas verwirrend, zumal es aus Rückblenden zusammengebastelt ist und nicht ganz klar war, was wann wo spielt. Aber blickt man erst dahinter, dann erwartet einen ein Abenteuer der besonderen Art: Man steckt mitten im Dschungel Keralas, in der scharfen Gesellschaftskritik der Autorin und in den Charakteren. Seit Langem mal wieder ein Buch, das mich sehr gefesselt und bewegt hat.
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am 3. Januar 2013
eins der besten bücher die ich je gelesen habe.
keine leichte kost.
man kann es nicht in einem rutsch durchlesen.
wird aber belohnt durch die aussergewöhnliche schreibweise.
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am 24. Juli 2002
Die kleine Geschichte einer indischen Familie, die nicht, wie der Klappentext behauptet, an "einer verbotenen Liebe" zerbricht, sondern am alltäglichen Rassismus, an den sozialen und politischen Verhältnissen. Die Charaktere sind interessant und außergewöhnlich, jedoch bleibt ihre Zeichnung mitunter auf halbem Wege stecken.
Was das Buch zu einem der besten macht, sind die Struktur und die Sprache. Ein unglaublicher Balanceakt von Leichtigkeit und Dichte der Erzählung, ein atemberaubender Spannungsbogen, der durch die meisterhafte, nicht chronologische Struktur erzeugt wird. Die Sprache beeindruckt durch ihre stilistische Vielfalt, durch ihre Poesie ohne Pathos, ihren Tiefgang ohne Schwere, ihre Derbheit ohne Vulgäres.
Das alles mündet in den Eindruck eines engagierten Buches, das eine kleine Geschichte nicht um ihrer selbst willen erzählt.
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am 24. August 2013
Dieses Buch gewann 1997 den Booker Prize, und nachdem ich es gelesen habe, weiß ich auch warum: Seine Autorin kann schreiben. Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, dass voller so origineller, eigenständiger und treffender Metaphern war. Hier lässt sich erlesen, was einen guten von einem schlechten Roman unterscheidet: neben der Handlung vor allem die eigene Sprache. Nicht selten brennen Autoren anfangs ein Feuerwerk ab, dem dann die Substanz fehlt. Nicht so hier: Frau Roy spricht das ganze Buch über mit dieser feinen, poetischen Stimme.

Und dann erzählt sie damit auch noch eine gute Geschichte. Dafür braucht man erstens ein Faible für Indien und sein Kastensystem, denn dort spielt der Roman, und zweitens für die Familie, denn davon handelt er. Es kommen eine ganze Reihe fremd klingender Namen aus mehreren Generationen vor, doch dank einer kleinen Zeichnung zu Beginn überblickt der Leser das Geflecht ganz gut. Das Buch ist eine alles andere als brave Chronik, sondern schildert Themen wie Kindesmissbrauch oder brutale Polizeigewalt an einem Unschuldigen und gibt so einen kritischen Einblick in die indische Gesellschaft.

Unbedingt lesen, wenn Sie einen der sprachlich besten Roman der letzten Jahre kennenlernen wollen.
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am 13. Dezember 2011
...der richtige Reisebegleiter auf meiner Studien-Reise durch Süd-Indien. Ein Buch voller Nuancen...ein Buch zum Wieder-Lesen...spannend...rührend...menschlich...einfach ein SCHÖNES Buch...ein MUSS für Indien-Liebhaber...danke Studiosus für die Empfehlung...
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am 12. November 2013
Das Buch hat mich so gefesselt und fasziniert, weil es wunderschön geschrieben ist. Am Anfang muss man sich in die Familie etwas "einarbeiten", da es viele Beteiligte sind, aber wenn man sie kennt wird das Lesen ein reiner Genuß, der auch Einblicke in indische Lebensverhältnisse gibt. Einfach schöm und zum Genießen! Wer natürlich auf Spannung aus ist sollte dieses Buch nicht lesen und dann schlecht bewerten. Ein Krimi ist einfach was anderes.
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