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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
6
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am 30. September 2013
Leider teilweise grottenschlechte Übertragungen, die ins Satirische gehen: "Wühl bitte nicht nach Gründen auf dem Grunde / der hundserbärmlichen Kausalität." Das nur als ein furchtbares Beispiel, und das bei einem so wunderbaren Song wie "Alexandra Leaving". Cohen wird damit fast lächerlich gemacht. Insbesondere da auch die Verlagsarbeit die minimalistische Selbsverständlichkeit ignoriert: Zur lyrischen Übertragung gehört das Original dazu gestellt. Keine Ahnung, wie es dem Verlag gelang, die Rechte zu bekommen. Wenn er sie denn überhaupt hat, und diesen Rechtsbereich nicht auch einfach ignorierte. Zwei Sterne gibt es, weil Leonard Cohen trotz alledem immer noch Leonard Cohen ist, und auch immer durch solch schlampige Arbeit durchscheint. Da ist ein Riss, ein Riss in jedem Ding, so kommt das Licht herein.
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Man kann es nicht am Stück lesen und man kann es (leider!) nicht mit Genuss lesen. Sicher, Leonard Cohens Lyrik tastet sich oft an den Grenzen des ästhetisch gerade noch Verkraftbaren entlang, doch das ist es nicht. Dafür mag man ihn ja (auch). Seine Fähigkeit poetisch alles einzufangen, das Abstoßende genauso klar wie das Schöne, das Göttliche wie das allzu Menschliche, die pure Lust am Leben, gar Gier, und ein Blickwinkel, der Gott und körperliche Geilheit eben gerade nicht widersprüchlich scheinen läßt, auf der einen Seite; auf der anderen eine Geistlichkeit beinah völlig frei von körperlichen Bedürfnissen; all das einzufangen, darzustellen und in seiner Sprach- und Liedkunst zu vereinen macht ihn groß.

Nur diese Übersetzungen! Poesie zu übersetzen ist zugegeben schwer, vielleicht sogar wirklich unmöglich. Einen anspruchsvollen Sachtext zu übertragen, kann schon gründlich mißlingen, weil hintergründiger Wortsinn im Flusse eines Satzes eben oft recht weit vom offensichtlichen aus dem Wörterbuch abweichen kann. Ein Roman ist da schon ungleich schwerer in eine andere Sprache zu hieven. Von Gedichten sollte man vielleicht wirklich die Finger lassen, jedenfalls wenn man beabsichtigt im vorgegebenen Vokabular des Dichters zu bleiben. Das, was die Übersetzer – es waren neun, leider ist nicht verzeichnet, wer wofür verantwortlich ist – hier rhetorisch zusammen-staksen, ist über weite Strecken kaum erträglich und ganz gewiss nicht im literarischen Sinne von Leonard Cohen.

Wie es besser geht, zeigte M.G. Schoeneberg mit seinen Übersetzungen einiger Liedtexte Cohens für das 2014 von vielen Sängern und Musikern gemeinsam geschaffene Album “Poem – Leonard Cohen in deutscher Sprache“. Schoeneberg klebte eben nicht am Wort, sondern hat sich am Geist und an der inhaltlichen Idee der Texte orientiert, hat die Aussage und das zugrundeliegende Gefühl herausgefiltert und dies dann in deutscher Sprache neu poetisch zusammengebaut. Um singbare Texte zu erhalten, war diese Vorgehensweise unerlässlich und, ja, auf diese Weise driftet man sicherlich zuweilen etwas vom Original ab. Für reine Wortübertragungen mag dies dann zielverfehlend sein, doch wenn man etwas bedauerlicherweise nicht gut hinbekommt, sollte man es besser einfach lassen.

Ein Genuss ist diese Übersetzung des “Book of longing“ jedenfalls nicht. Es reicht nur, um gerade noch ein wenig die Weite von Cohens gedanklichem Universum zu bestaunen, seine Schönheit erschließt sich einem so leider kaum. Wenn das Sprachvermögen des Lesers im Englischen ausreicht, unbedingt zum Original greifen.
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am 16. Februar 2012
Ich gehöre zu den "Vorbewertern" - habe das Büchlein zwar nicht verrissen, musste jedoch einige kritische Anmerkungen bringen. Mir ist nicht ganz klar, weshalb Amazon diese Bewertungen gelöscht hat! Ich habe keine Lust, meine Rezension noch einmal zu schreiben, doch ist es schion etwas merkwürdig, dass eine (EINE) 5-Sterne-Bewertung stehen geblieben ist. Zusammengefasst: Wegen einiger schlimmer Übersetzungsmängel gibt es zwei Punkte Abzug.
22 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2013
Ich kann manchen Text, manche Zeile zwar nicht begreifen, aber eine Vielzahl der Gedichte und Gedanken sind einfach zauberhaft. Vorallem sind es Verse aus den verschiedensten Lebensphasen Cohens, was das Büchlein noch interessanter macht.
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am 27. April 2013
Was ich bisher gelesen habe, hat mich überrascht. Es ist keine leichte Kost, manches muß ich 2x lesen und wirken lassen. Aber: Es ist Poesie, von einer ganz fein-derben Art. Gefällt mir.
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am 2. Juni 2010
Von einigen Vorbewertern verrissen,trotzdem finde ich dieses Buch genial. Für einen echten Fan ein "muss".
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