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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
143
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 6. August 2016
Dieser Roman hat mich sehr beeindruckt.zumal der Autor sehr authentisch über seinLeben schreibt.Außerdem war der Roman sehr spannend geschrieben,sodaß ich das dicke Buch ziemlich gelesen habe.
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am 28. Juni 2017
dieses buch von hanns-joseph ortheil habe ich erstmals vor ca. 4 jahren gelesen und war sehr berührt und begeistert. nun habe ich das buch für eine freundin bestellt, die ortheil und dieses buch noch nicht kennt.
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am 5. März 2016
Ortheil kreist in so vielen Büchern um sich selbst, es wird einfach zu viel. Z.T. widersprechen sich auch die Angaben, die er zu seiner Vita als zeitweise verstummtes Kind macht, was dem Ganzen Glaubwürdigkeit nimmt. Schade, beim Erstkontakt (Berlinreise) war ich noch völlig gebannt von Schicksal und Phänomen, aber wenn es zum Selbstzweck oder zur Gelddruckmaschine wird, dann nicht mit mir.
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am 13. Oktober 2016
Klar - Herr Ortheil beschreibt sein Leben. Stark autobiographisch. Irgendwie dann aber doch vorhersehbar; da bleiben die Figuren irgendwann psychologische Abziehbildchen. Würde ich nicht während einer eigenen Lebenskrise (dieses Buch wird ja gerne in Lebenskrisen empfohlen und gelesen) lesen, sondern eher im Abstand einiger Jahre; so als "Auffrischung".
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. August 2011
Musik hat etwas Heilsames, besonders, wenn man sie selbst macht. Das ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen. Und die Musik hat eine enge Verbindung zur Sprache.
Johannes, das Alter Ego des Autors in diesem Buch, erlebt das am eigenen Leib. Die Musik holt ihn aus seiner Stummheit, aus seiner Außenseiterposition, aus seiner Isolation.
Johannes wächst in einer engen Symbiose mit der Mutter auf, die sich nach dem Verlust ihrer anderen vier (!) Söhne wie eine Ertrinkende an ihn klammert. Keinen Schritt kann er allein machen, keine Freundschaften zu Gleichaltrigen aufbauen, nicht selbständig werden. Die Mutter ist nach dem letzten Todesfall verstummt, und Johannes wird aufgrund der engen Bindung ebenfalls stumm. Mutter und Sohn brauchen die Sprache auch gar nicht, sie verstehen sich aufgrund der Nähe zwischen ihnen ohne Worte.
Johannes verbringt die Tage überwiegend mit seiner Mutter in der elterlichen Wohnung. Beide lesen viel, so dass er sich die Sprache durchaus aneignet, er spricht sie nur nicht. Seine Art, sich auszudrücken, ist die Klaviermusik.
Schließlich gelingt es dem Vater, die ungesunde Symbiose zu beenden und es seinem Sohn zu ermöglichen, seine musikalische Begabung ausbilden zu lassen. Johannes ist ein großes Talent und wird an einem angesehenen Internat angenommen. Aber da kommt es erneut zu Problemen.
Schließlich scheitert die Pianistenkarriere an einer Sehnenscheidentzündung und Johannes wird zum Schriftsteller.
Er hat seine Sprache gefunden, und es ist eine sehr reiche Sprache. Gefühlvoll und sensibel schildert Ortheil diese ungewöhnliche Kindheit.
Besonders die Verzweiflung der Mutter und das Einfühlungsvermögen des Vaters werden plastisch. Und auch die Hochs und Tiefs von Johannes sind nachvollziehbar.
Ich fand dieses Buch überwältigend und einfach großartig.
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am 18. Februar 2013
Eigentlich sind es zwei Bücher. Wunderschön, mystisch, eindringlich die stille Welt des Jungen. Diese ist keineswegs ereignisarm. Feine Beobachtungen der Geschehnisse um ihn herum, Landschaften, Empfindungen, Verhalten der Eltern, der anderen Kinder. Später wird klar, wie stark der Junge die Befürftigkeit der Mutter internalisiert hat.

Kitschfreier, fein gewebter Erzählstoff. Die Reisen, welche der Vater mit dem Jungen unternimmt, die starken Gefühle, welche zu ersten Lautäußerungen führen; der Sprachgebrauch muss jedoch noch mühsam erarbeitet werden. Das ist große Schreibkunst.

Ach hätte er doch den zweiten Teil weggelassen. Ein - zugegeben sensibler - junger Mann auf der Sinnsuche seines Lebens. Kaleidoskopartig wechselt die Erzählung zwischen seiner Jetzt- und Jugendzeit in Rom jeweils mit ausführlichen Passagen zu seinem Klavierspiel. Lebensart in Rom, Beginn und Verlust der ersten Liebe, die Nicht-Verwirklichung seines ersten Lebenstraumes... ermüdend. Erster Teil: fünf Punkte, zweiter Teil: einen.
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am 9. August 2016
Hanns Josef Ortheil schreibt in seinem autobiografischen Roman über seine erstaunliche Entwicklung und sein Ringen mit der starken Neigung zur Introversion, die ihn nicht nur zu einem stillen sondern sogar stummen Kind machte. Seine Auseinandersetzung mit den ihm gegebenen Lebensumständen vermitteln Einsichten, die berühren und ermutigen. Das Buch zeigt die Ambivalenz der Introversion: Das Drama aber auch das Potential und die große Gabe, die darin liegen können. Es ist aber vor allem ein sehr spannendes, mitreißendes und gut zu lesendes Buch.
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am 6. Januar 2012
Dieser autobiografische Roman eines stummen Jungen, der durch das Klavierspiel und die Liebe und Geduld seines Vaters wieder den Zugang zur Sprache findet, hat mich sehr berührt. In seiner frühen Kindheit lebt der kleine Johannes völlig abgeschottet vom Rest der Welt mit seinen vom Krieg traumatisierten Eltern. Die Beziehung zu seiner ebenfalls stummen Mutter ist beinahe symbiontisch; die beiden lassen sich nie aus den Augen und versuchen sich gegenseitig Halt zu geben. Als jedoch ein Klavier die Stille der kölner Wohnung bricht, entdeckt Johannes sofort seine grosse Leidenschaft. Dies reicht jedoch noch nicht dazu aus, Johannes aus seiner Sprachlosigkeit zu befreien. Erst als sein Vater den gemobbten Jungen aus der Schule suspendiert und mit ihm aufs Land zu seiner Familie fährt, gelingt es Johannes sein Potential zu entfalten und Schritt für Schritt das Sprechen und auch das Lesen und Schreiben zu erlernen.

Es ist äusserst spannend, Einblick in die sehr eigene, äusserst tiefgründige Gedankenwelt des kleinen Jungen sowie des erwachsenen Mannes erhalten zu dürfen. Man spürt regelrecht, wie Ortheil die Mauern, hinter denen er seine Kindheit zu verbergen versucht hatte, suksessive abreisst und die Vergangenheit nun völlig ehrlich und möglichst realitätsgetreu wiederaufleben lässt. Gleichzeitig beschreibt Ortheil aber auch das Hier und Jetzt, nämlich seinen Aufenthalt in Rom, was der Geschichte einerseits eine gewisse Spannung gibt, da man wissen möchte, wie aus dem stummen, klavierspielenden Jungen aus Deutschland ein erwachsener, gesprächiger, römischer Autor geworden ist. Andererseits weiss der Autor ja selbst nicht, wie sich sein Aufenthalt in Rom entwickeln wird, was die Erzählung auch zu einer Reise ins Ungewisse macht.
Die Sprache ist sehr lebendig und farbig mit vielen schönen Formulierungen und detaillierten Beschreibungen. Dennoch hat die Erzählung einen gewissen Fluss, sie wirkt keineswegs überladen oder "klebrig". Die Geschichte hat einen starken Sog, der einen zwingt, das Buch nicht mehr aus der Hand zu lassen.
Dennoch ist "Aus dem Leben" keine leichte Abendlektüre. Man spürt regelrecht die bleierne Schwere, die das Schweigen über die Schrecken der Vergangenheit über Johannes Elternhaus gebracht hat. Daneben existieren aber auch sehr schöne, sinnliche oder auch lustige Szenen, die ein Absinken in negative, traurige Gefühle vermeiden.

Dieses Buch ist auf jeden Fall äusserst empfehlenswert, insbesondere an Musiker und an Menschen, die tiefgründige, geistig hochstehende Literatur schätzen.
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am 2. Juni 2014
Mir persönlichen gefiel besonders der positive Grundtenor und die Veränderungsmöglichkeit der handelnden Personen im Roman. Die Sprache klar und allen (Lens)Situationen wird auch etwas positives abgewonnen. Sehr spannend geschrieben. Wenn man Musiker (speziell Pianist) ist, ist es noch interessanter (und amüsanter).
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Das Buch hat zwei Handlungsebenen: Die Gegenwart, in der sich der erwachsene Erzähler, mittlerweile mittleren Alters, in Rom aufhält. Er erhofft sich von diesem Ort, an dem er als junger Musikstudent lebte und glücklich war, Inspiration für seinen neuen Roman. Er macht die nähere Bekanntschaft einer jungen Frau und deren pubertierender Tochter. Für eine Zeit lang wird er Klavierlehrer und Mentor des jungen Mädchens. Dieses Beziehungsgeflecht spiegelt sein eigenes Leben. Am Ende kommt es für ihn sogar zur Erfüllung eines Lebenstraums.

In Rückblicken beschreibt er seine Kindheit und Jugend bis ins junge Erwachsenenalter. Über die dazwischen liegenden dreißig Jahre bis heute erfährt man nichts. Das Besondere an seiner Biografie ist die äußerst enge, während der Kinderjahre beinahe ausschließliche Bindung an die Mutter, die ihm fast zum Verhängnis wurde. Geboren wurde er nach dem 2. Weltkrieg, zu einem Zeitpunkt, als die Mutter nach traumatischen Erlebnissen bereits nicht mehr gesprochen hat. Folglich wächst auch er ohne Worte auf. Erst bei einem längeren Landaufenthalt, gemeinsam mit dem Vater und fern von der Mutter, erwirbt er sich die Sprache auf eine besondere Weise. Fortan wird sie neben der Musik eine zentrale Rolle in seinem Leben einnehmen und es entscheidend prägen.

Der Roman ist zugleich Adoleszenzgeschichte, Künstlerbiografie, Nachkriegserzählung, Mutter-Sohn- bzw. Eltern-Kind-Geschichte und Liebesgeschichte. Wie sein Protagonist hat der Autor das Glück, mehrere außergewöhnliche Talente mit überdurchschnittlichen Begabungen aufzuweisen: das Klavierspiel, das Schreibtalent und eine ausgeprägte Beobachtungsgabe. Es gelingt ihm, alle Talente zu fördern, zu nutzen, zur Vollendung zu bringen und zu brillieren. Damit ist er ein begnadeter Mensch.

Das Buch ist äußerst spannend geschrieben, flüssig zu lesen und übt einen Sog aus, dem man sich nicht leicht entziehen kann. Man muss einfach immer weiter lesen. Dem Autor gelingt ein Schreibstil, der den Leser ins Geschehen involviert. Ich konnte sowohl die Handlung als auch die Umgebung sehr plastisch vor mir sehen und bin geneigt, noch mehr von Ortheil zu lesen, um diesem Buch näher zu kommen. Ich habe mich beim Lesen die ganze Zeit gefragt, wo die Autobiografie aufhört und der Roman anfängt. Diese Frage finde ich deshalb spannend, weil mir der Ich-Erzähler, so gut er auch zu erzählen vermag, ein bisschen selbstverliebt und ichbezogen vorkommt. Diese Selbstgefälligkeit empfinde ich als Leser unangenehm, es macht mir den Erzähler sogar ein bisschen unsympathisch, und bislang weiß ich noch nicht, wie viel Ortheil tatsächlich in seinem Protagonisten (er heißt Johannes Catt) steckt. Möglicherweise resultiert diese Selbstzentrierung aus dem engen Verhältnis zur Mutter, das lange Zeit jede andere Person ausschloss, sowie aus seinem überdurchschnittlichen Erfolg im Leben. Deutlich wird seine Haltung am Verlauf seiner ersten Liebesbeziehung, die der als junger Mann in Rom hatte.

Die Entdeckung des Lebens ist auf jeden Fall ein sehr lesens- und empfehlenswertes Buch, dass vielleicht fünf Sterne verdient, von mir aber wegen der oben beschriebenen subjektiven Empfindung nur vier Sterne bekommt.
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