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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
37
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 17. Mai 2015
Obwohl es (oder weil es?) das Thema aller Themen ist, kann ich nur feststellen, daß ich von Y. schon bedeutend interessantere und berührendere Bücher gelesen habe. Ich empfinde es als regelrecht trocken und fast nüchtern, und es fehlt esprit. Schade.
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am 3. Juni 2016
Tolles Buch wie alle Yalom Bücher, jedes mit seinem eigenen Schwerpunkt und Thematik. Unbedingt zu empfehlen. Bleibt lange im Kopf
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am 14. März 2009
... hat der Psychologe Irvin D. Yalom in seinem neuesten Werk. Er berichtet einfühlsam von seinen Patienten und den verschiedenen Ausprägungen von Todesangst, die er in seiner beruflichen Praxis erlebt hat. Auch seine eigene Angst spart er nicht aus. Mit großer Ernsthaftigkeit und lebendigen Fallschilderungen nähert sich Yalom dem schwierigen Thema.

Sein Buch bietet vor allem denjenigen Hilfe, die bereits schlechte Erfahrungen mit anderen Therapeuten gemacht haben, weil ihre Todesangst nicht erkannt oder ernst genommen wurde. Yalom sagt, dass die Todesangst nicht für eine andere Angst steht, sondern für sich selbst, eben als Angst vor dem Sterben, dem Verlassen der Welt und den geliebten Personen. Auch die Angst vor dem Vergessenwerden spielt eine große Rolle und natürlich die Angst, überhaupt nicht richtig gelebt zu haben, wenn das Ende naht. Diese Erkenntnisse bilden zunächst eine klare Grundlage für die Diagnose und weitere Hilfestellung für eine Therapie.

Nimmt man die Todesängste ernst, so gibt es mehrere Möglichkeiten, mit ihnen umzugehen. Da der Autor trotz seiner religiösen Erziehung selbst keinen Trost im Glauben findet, ist er gezwungen, die Angst vor dem Tod allein verstandesmäßig zu lösen und muss ohne diese Stütze (oder Krücke) auskommen. Sein Buch bietet daher insbesondere all jenen wertvolle Hilfe, die ebenfalls nicht an ein religiöses Jenseits glauben können.

Besonders tröstlich kann hierbei Yaloms Symmetrie-Aussage zum Tod sein. Er erinnert die Menschen daran, dass sie vor ihrer Geburt schließlich auch nicht gelebt haben und nun mit dem Tode ganz einfach wieder in diesen ursprünglichen Zustand zurückkehren. So kann der Tod etwas von seinem Schrecken verlieren. Auch das Weiterleben in Kindern oder in beruflichen Werken kann Trost bieten. Das Buch zeichnet mehrere konkrete Möglichkeiten auf, wie man die Angst in den Griff zu bekommen und sogar mit Hilfe der Todesangst ein besseres Leben führen kann.

Ich persönlich empfehle das Buch als eines von mehreren zu dem Thema Tod. Es ist sehr gut lesbar, ordentlich recherchiert und kann vielen Menschen helfen. Es bietet allerdings keine vollständigen Überblick zum Thema und ist möglicherweise nicht für Jeden das Richtige. Mir persönlich kam ein wenig das Argument zu kurz, dass der Tod nicht nur ein Furcht einflößendes Schreckgespenst sondern auch ein nützlicher Ratgeber für entscheidende Fragen im Leben ist. Auch hätte man vielleicht noch den Erlösungsgedanken eingehender behandeln können. Wer einmal jemanden im Alter oder nach schwerer Krankheit friedlich sterben sah, verliert den Schrecken vor dem Tod.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Juli 2013
Yaloms Werk 'In die Sonne schauen – Wie man die Angst vor dem Tod überwindet' befasst sich, wie der Titel es bereits ausdrückt, mit der Endlichkeit eines jeden Lebewesen und mit dem Umgang dieser. Ich bin nicht unbedingt ein Verfechter der Psychoanalyse, aber ich mag Yaloms Art wie er Themen innerhalb der Psychotherapie, und damit auch Themen aus dem alltäglichen Leben, beschreibt. Die Sprache, die er verwendet ist einfach und bildhaft. Schnell spielen sich einem die jeweiligen Szenen vor dem eigenen geistigen Auge ab.

Insgesamt empfinde ich das Buch als lesenswerten Trostspender, wenn man die Schwierigkeit dieses Themas berücksichtigt. Yalom lässt nicht nur die Erfahrungen seiner Patienten, sondern auch seine eigenen im Umgang mit dem Tod in das Buch miteinfließen. Keineswegs rät Yalom das Thema zu verdrängen, da Ängste und Panikattacken als häufige Symptomatik aus dieser Verdrängung resultieren. Vielmehr sollte man sich direkt mit dem Tod auseinandersetzen, also zur Sprache bringen, was einem genau an dem Tod ängstigt, um so bewusster den Moment im Hier und Jetzt zu (er)leben.

Was mir allerdings fehlt, ist die Unterscheidung zwischen dem Tod und das Sterben. Der Tod ist ein unausweichlicher Endzustand. Das Sterben hingegen ist ein Prozess, der oftmals hinausgezögert wird (werden kann). Je nachdem an welchem Punkt sich der Mensch während des Sterbeprozesses befindet, kann dies große Ängste auslösen. Eine Patientin Yaloms bringt diese Unterscheidung in einer Therapiesitzung ein. Yalom selbst aber berücksichtigt diese Unterscheidung nicht weiter. Vielleicht würde sich dann jedoch zeigen, dass nicht wenige Menschen Angst vor einem qualvollen Sterbeprozess haben, sprich Schmerzen, albtraumhafte Visionen während des Sterbeprozesses etc. und der Zustand des Todes damit selbst nur eine untergeordnete Rolle spielt.
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am 16. Juli 2015
Irvin D.Yalom hat mich schon mit 2 anderen Büchern sehr fasziniert: Die Schopenhauerkur und Als Nietzsche weinte. Letzteres ist m.E. das Beste!
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am 18. April 2015
Im Gegensatz zu anderen Lesern spricht dieser Band mir persönlich nicht aus der Seele.
Ich finde es sowohl problematisch, Menschen,die ohnehin schon Angst vor dem Tod haben,vor die
Aussicht eines absoluten Nichts und die Auflösung der Seele nach dem Lebensende zu stellen.
Es mag sein, dass dies für Herrn Yalom in Ordnung ist; aber es gibt Menschen, denen macht die von ihm
als selbstverständlich in den Raum gestellte Tatsache des absoluten Nichts mehr Angst als evtl. Konsequenzen
für ihr Leben. Auch halte ich es für gewagt, den Glauben eines Menschen -z. B. an Jesus Christus ,die Vergebung der Sünden
und ein ewiges Leben - sowie jede andere Art von Religion als reine Wunschvorstellung aufgrund von Angst vor dem Tod
abzutun. Das finde ich nicht nur gewagt, sondern anmassend. Deshalb gebe ich nur zwei Punkte-einen,weil er die Mehrzahl der Leser-innen
zu erreichen scheint und den anderen Punkt, weil er Patienten hat, die mit seiner Einstellung zurechtkommen
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am 3. Januar 2014
Dieses Buch ist großartig und berührend. Es geht um die Angst vor dem Tod. Herr Yalom wendet sich diesem Thema sehr offen zu und beschreibt in vielen Fallbeispielen, wie sich diese Angst immer wieder in tehrapeutischen Situationen einschleicht. Er ist dabei als Therapeut/Autor sehr spürbar und persönlich.
Das, was vermittelt wird, betrifft, wie der Tod selbst jeden Menschen betrifft, auch jede Therapierichtung.
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am 29. November 2012
Das Buch ist auch für einen Laien sehr verständlich und interessant geschrieben. Es gibt eine andere Sichtweise auf die Dinge des Lebens.
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am 6. November 2010
Eine für mich sehr bewegende Auseinandersetzung Yaloms mit dem Tod und mit der menschlichen Angst vor ihm, bzw. vor dem Sterben. Eine Mischung aus gut gewählten Fallbeispielen, philosophischen Betrachtungen und ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Thema. Vieles hat mich sehr berührt, vor allem der Gedanke des "Weckrufes", Aufzuwachen und sich der Endlichkeit unseres Daseins wirklich bewusst zu werden, um es erst dadurch in vollen Zügen zu leben. Yalom beschäftigt sich hier in verständlicher Sprache mit Fragen, die uns alle betreffen. Wohl dem, der sich ihnen bei Zeiten stellt
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am 1. Februar 2009
Irvin Yalom, US Amerikanischer Psychotherapeut und -analyitker, hat mich wieder einmal mit der Art uns Weise, wie er seiner beruflichen Tätigkeit nachgeht, sehr beeindruckt.
Für mich ist er ein Redekünstler.

"In die Sonne schauen" ist eine Mischung aus einer Lebenshilfe - Lektüre und einem Fachbuch mit philosophischen Untermalungen.
Im Buch werden laufend praktische Beispiele dargestellt und aufgezeigt, wie die Gepräche zwischen Therapeut und Patient verlaufen können und mit welchen Werkzeugen der Therapeut effizient arbeitet um so den Patienten auf die eigentliche Ursache, seiner Beschwerden, aufzuklären.

Da dieses Buch von Todesängsten handelt, wählt Yalom verschiedenste Fälle aus, damit der Leser sich ein Bild machen kann, wie tief die Todesanst bei vielen sitzt und wie sie sich auswirkt, durch Zwangsgedanken/handlungen, oder etwa zwischenmenschlichen Problemen. Zwischendrinnen schreib Yalom über die Träume seiner Patienten und zeigt, wie diese mit den aktuellen Gedankengängen und Ängsten zusammenhängen.

Besonders angetan, war ich von den Standpunkten verschiedener Philosophen. Unter anderen werden Epikur und Nietsche zitiert und erklärt, wie er deren Ansätze in die Therapie einbaut. Philosophie und Psychotherapie sind meiner Meinung nach untrennbar. An vielen Stellen im Buch, konnte ich Wiederholungen von früheren Büchern, die er geschrieben hat bemerken. Ich empfand es aber nicht als störend, im Gegenteil, der Kontext wurde neu erstellt.

Sehr mutig vom Autor, hab ich das Kapitel über seine Erfahrungen, die er im Zusammenhang mit dem Tod machte, gefunden, obwohl Therapeuten in der Regel nicht gern von sich selber berichten. Ich empfand es als ein wertvolles Kapitel im Buch.

Gegen Ende richtet sich Yalom vorwiegend an Therapeuten und gibt Ratschläge, wie sie das Thema Tod am besten behandeln und als Thema einbringen.

Um es kurz zusammenzufassen: Das Buch bleibt dem Leser positiv als Unterhaltungs- und Fachliteratur in Erinnerung und es bereichert.
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