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am 5. Juni 2010
Ich muss zugeben - der Klappentext hatte mich neugierig gemacht! Da ich sehr gerne Krimis lese, schienen mir die Bewertungen der schwedischen Zeitungen (auf der Rückseite des Buches) sehr vielversprechend zu sein.

Aber jetzt, wo ich mich durch das Buch hindurchgequält habe (ein Buch nicht fertig lesen gibt's bei mir nicht und die Hoffnung stribt bekanntlich zu letzt) bin ich nur noch froh, dass es vorbei ist.

Natürlich kann man sagen, dass die Darstellung der Polizeiarbeit in diesem Buch vermutlich viel realitätsnaher ist, als in den meisten anderen Krimis, die man so zu lesen bekommt. Aber ein Komissar, der nur daran denkt, wann er sein nächstes Bierchen zischen kann und sonst nur rassistisch, chauvinistisch, arrogant - und unfähig ist (Eigenschaften, die er auch seinen Kollegen unterstellt, wobei er sich für den einzig waren hält)? Auch die anderen Hauptdarsteller bleiben uninteressant und nerven auf Dauer nur. Wenn nicht der Kollege Lewin wenigstens ein bischen ordentliche Polizeiarbeit machen würde und das Ermittlerpaar Anna Holt und Eva Mattei (kommen nur leider viel zu spät in Erscheinung) ein paar interessante Verhöre mit anschließenden Analysen bringen würden, dann hätte das Buch nichts, aber auch wirklich nichts interessantes!

Ok, nennen wir es eine Charakterstudie von Polizisten. Aber Krimi? Von "Höchstspannung von der ersten bis zur letzten Seite" konnte nun wirklich nicht die Rede sein! Dazu nahmen viele geschilderte Episoden, die nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun hatten, aber auch nicht wirklich die Charaktäre besser erklärt hätten (zB die Wiederholte Beschreibung eines Traumes vom Sommer in dem er Fahrrad fahren lernte) die Fahrt raus. Meine Hoffnung, dass die Geschichte irgendwann an Fahrt zunehmen würde wurde leider bitter enttäuscht. Es endete so langweilig wie es angefangen hatte!
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am 12. August 2008
Ich habe noch nie einen Krimi mit so einem unsympathischen und offensichtlich unfähigen Kommissar gelesen...

In einer kleinen Stadt wird eine junge Polizeianwärterin ermordet. Da Ferienzeit ist und die kleine Stadt nicht so wirklich viel Erfahrung mit Mordfällen hat, wird Verstärkung aus der hauptstadt angefordert. Die kommt auch: in Form des saufenden und faulen Bäckström und einigen ihm unterstellten Leuten. Während Bäckström sich von einer Bierpause zur nächsten und einer Mahlzeit zur nächsten hangelt, versucht er die Ermittlung so zu koordinieren, dass der Mörder möglichst schnell gefasst wird. Leider ist er mit einer unfähigen Polizei vor Ort und fast ausschließlich dämlichen Kollegen gesegnet, so dass die Ermittlung natürlich vor sich hin dümpeln und sich einfach kein Verdächtiger auftut.

Trotz oder auch gerade wegen des unfähigen Kommissars und der ziellosen Ermittlungen hat mir das Buch ganz gut gefallen. Es ist wirklich mal etwas anderes und Leif Persson versteht es offensichtlich Charaktere darzustellen. Auch ist die Geschichte durchaus glaubwürdig, denn Leute wie Kommissar Bäckström gibt es sicher auch bei der Polizei und wieso müssen Krimikommissare immer die Guten sein? Empfehlenswert.
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am 17. Juni 2007
Wer ohne besondere Erwartungen an das Buch herangeht, wird es vermutlich ganz okay finden. Die hohen Erwartungen, die die zitierten Zeitungskritiken wecken, werden jedoch bitter enttäuscht. Wenn dies wirklich der beste schwedische Krimi aller Zeiten sein soll, wäre dieses Genre nie zu dem geworden, was es heute ist. Höchstspannung von der ersten bis zur letzten Seite wird versprochen. Tatsächlich bleibt der Krimi durchgehend auf dem gleichen Spannungsniveau - aber auf einem ziemlich tiefen. Bis zum Schluss wartet man vergeblich darauf, dass die Geschichte Fahrt aufnimmt und schon lange vor Ende des Buches ist alles gelaufen. Eine Identifikation des Lesers mit den Protagonisten kommt nicht auf. Alles in allem leider höchstens Durchschnitt!
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am 7. Januar 2009
Ich habe das Buch nicht mal halb gelesen und es jetzt weggelegt.Es ist langweilig. Kein bisschen spannend. Nervig. Es dreht sich immer nur um das gleiche und es wird keinerlei Spannung aufgebaut.Ich habe noch nie eine Bemerkung zu einem Buch geschrieben aber da das Buch so schlecht ist und es mich sehr ärgert, das ich dafür soviel Geld ausgegeben habe muß ich meine Meinung schreiben.
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am 17. Januar 2008
Ein kaltblütiger Mord an der 20-jährigen Polizeischülerin Linda erschüttert die Öffentlichkeit in dem kleinen Städtchen Waxjö in Schweden. Selten bisher mussten sich die Polizisten des idyllischen Ortes mit Morden befassen. Der "Fall Linda", wie er bald genannt wird, erhält auch von der Zentralen Polizeibehörde oberste Priorität, und ein Team von Polizisten wird aus Stockholm aus dorthin geschickt, um den Fall zu lösen.

Bäckström, aus den anderen Büchern Perssons als eigenwilliger, rassistischer und sexistischer Cop bekannt, wird als leitender Ermittler beauftragt. Auch andere Mitglieder seines Teams erkennt der treue Perssonleser wieder und zwar aus dem Buch "Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters", in dem es um den bis heute nicht aufgeklärten Mord an Olof Palme geht und mit dem Leif GW Persson nach 20-jähriger Schreibpause ein sensationelles Comeback feierte.

Leif GW Perssons Spezialität ist die nüchterne, dokumentarische, oft auch richtig wissenschaftlich daherkommende Schilderung des Polizeialltags, mit all seinen Licht- aber vor allem auch seinen Schattenseiten. Und es gelingt ihm mit diesem Stil, das System kritisch-solidarisch zu hinterfragen. Der im Polizeikorps grassierende Rassismus und Sexismus, die Korruption - dafür steht sein Kommissar Bäckström, dem niemand wirklich Einhalt gebietet, auch als seine Ermittlungstaktik sich immer weiter verheddert. Er bleibt ganz auf DNA-Proben fixiert und hofft, dass ihm der Täter so ins Netz geht.

Doch seine Kollegen sind auch nicht untätig und die Beobachtungen einer 92-jährigen Frau führen schlussendlich zur Festnahme von Bengt Mansson, dem Kulturbeauftragten der Stadt Waxjö. Die Beweise sind erdrückend, doch er schweigt.

Erdrückend sind auch die Vorgänge um Bäckström, seine Spesenabrechnungen und der Vorwurf der sexuellen Belästigung einer Journalistin, was den mittlerweile zum obersten Polizeichef ernannten Lars M. Johannsen ( auch bekannt aus den anderen Büchern Perssons) dazu veranlasst, Bäckström abzuziehen und die ebenfalls bekannten Kommissarinnen Eva Holt und Lisa Mattei zu schicken um Mansson zu verhören.

Die Schilderung dieser Verhöre ist eines der großen Besonderheiten dieses Buches. Unspektakulär, nüchtern und dennoch höchst kritisch beschreibt Persson der Ermittlungsalltag der Kripo und die inneren und äußeren Verhältnisse unter denen sie arbeitet.

Leif GW Persson ist als Professor der Kriminologie und als Berater schwedischer Regierungs- und Polizeibehörden der ausgewiesene Kenner der Materie. Es gelingt ihm bei alle Solidarität und Verständnis für seine Polizistenfiguren mit jedem seiner ungewöhnlichen, aber absolut lesenswerten Bücher Skandale aufzudecken und auf den zweifelhaften inneren Zustand der Polizei hinzuweisen. Gespickt sind seine Romane weiters mit in die Handlung eingewobenen Gesellschaftsanalysen , die Schweden als ein Land zeigen, das sich sehr verändert hat und hinter einem Haufen von "political correctness" versteckt, es aber noch nicht wahrnehmen will oder kann.

Persson Krimis sind nicht spannend im eigentlichen Sinn, sie gewinnen ihre einzigartige Qualität aus seinem unverwechselbaren Stil.
Anspruchsvolle Krimiliteratur in der Tradition von Maj Sjöwall und Per Wahlöö, denen der Autor das Buch auch gewidmet hat.
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am 6. November 2008
Seit Hannibal stosse ich immer wieder auf Serienmörder, die mir langsam das Krimilesen vergällen.

Dieses Buch ist eine höchst erfreuliche Abwechslung: es ist kritisch, die Polizei und ihre Beamten sind Menschen mit mehr oder weniger grossen Fehlern, es wird niemand gehäutet oder geblendet und es hat Humor.

Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich empfehle dieses Buch allen Sehr-Viel-Krimi-Lesern!!!!
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am 26. Februar 2008
Vielleicht ist der Klappentext des Buches tatsächlich zu euphorisch, aber wer schon andere Krimis von Persson gelesen hat, der weiß, dass der Autor einen recht trockenen, realitätsnahen Stil bevorzugt. Anders als bei Wallander und Co wird hier die Detailarbeit der Polizei gezeigt und das ohne typisches "Showdown" Ende, wo der Held immer alles alleine regelt. Und wer sagt, ein Kommissar muss immer sympathisch sein? Auch dort gibt es "Idioten". Ich finde das Buch sehr realistisch und es zieht einem den Zahn vom immer strahlenden Protagonisten. Allerings gibt es zwei Sterne Abzug, da der Spannungsbogen am Ende doch stark abfällt und Bäckström Kommissar bleiben darf... (PS Ich finde aber, bevor man eine Rezension schreibt, sollte man das Buch zu Ende lesen!)
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am 25. September 2015
Obwohl ich nordische Krimis liebe,fäll dieses Buch bei mir glatt durch. Wenig Spannung und ein viel zu primitiver,frauenfeindlicher,unsympathischer Kommissar haben mir die Lust an einem weiteren Teil der Bäckstrom Reihe genommen.
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