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Kundenrezensionen

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am 3. September 2009
In zehn kurzen Skizzen beschreibt Alex Capus die Lebensgeschichten von Unternehmerpersönlichkeiten, deren Namen heute so sehr in den Alltag eingedrungen sind, dass man gerne vergisst, dass auch hinter Konzernen wie Nestlé, Maggi oder Lindt einmal Menschen standen, die diese Unternehmen vor über 100 Jahren einmal gegründet haben.

Capus sucht nach Gemeinsamkeiten in den Persönlichkeiten, das besondere Etwas, das sie zu ihrem Erfolg befähigt hat. Schnell wird deutlich, dass jede Erfolgsgeschichte so individuell ist, wie die Erfolgsidee selbst. Und nicht immer hat eine Erfolgsgeschichte auch ein Happy End - manch erfolgreicher Gründer hat auch den Untergang seines Imperiums miterleben müssen, das nur durch Übernahme durch eine Konkurrenten gerettet werden konnte.

"Patriarchen" ist sicher keine historisch fundierte Wirtschaftsgeschichte. Aber Capus zeigt das lebendige Bild einer Epoche im Auf- und Umbruch, die heute nicht zufällig als "Gründerzeit" bezeichnet wird. Und er zeigt Menschen, die engagiert ihr Ziel verfolgen, es nie aus den Augen verlieren und nicht selten dafür auch ethische und moralische Grenzen übertreten.

Ein interessantes und kurzweiliges Buch.
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am 2. Dezember 2015
Capus beschreibt hier in seiner gekonnten Manier süffig und pointiert mit viel Liebe einige schweizerische Persönlichkeiten, von denen wir bisher nichts Genaueres wussten. Er hat die Persönlichkeiten sehr präzise recherchiert, wie der jeweilige Anhang belegt, langweilt aber nicht mit zu detaillierten Erwägungen. Ich habe als Kind noch Bildbände von Nestle Peter Cailler Kohler beklebt und freue mich, hier Genaueres über unsere damaligen Chocolatiers zu erfahren. Dass Herr Maggi seinen kurzen Lebensabend in den Armen einer schönen Pariserin verbrachte, macht ihn uns sympathisch. Ich verlange zum Ärger meiner Freundin in den Restaurants meist Maggi für den Salat. Auch Le Coultre gewinnt sehr durch die Darstellung. Nach einem Fondue auf der Marchéruz habe ich die Fabrik in Le Sentier gesehen, damals im Besitz von Mannesmann. Ich hatte mir so etwa 1965 eine Jaeger-LeCoultre Memovox gekauft, die mich mit ihrem mechanischen Wecker jeweils zuverkässig weckte, wenn ich im Militärdienst in kalten Winternächten im Gebirge meine Zeit nachts statt als patrouillierende Wache in einem Heuschober verbrachte. Der Artikel von Capus hat mich jetzt dazu bewogen, meine Memovox trotz des horrenden Preises für eine Revision (SFr.1200) doch einzuschicken. Die Zehn Portraits sind ein wahres Lesevergnügen.
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am 13. April 2007
Alex Capus gibt in sehr kurzen Kapiteln einen umfasenden Einblick in verschiedene Firmengeschichten - vom Schokoladenerzeuger bis hin zum Schuhfabrikanen. In lockerer, aber informativer Schreibweise wird über den Erfolg und Werdegang von zehn Firmen die Firmenetwicklung von der Entstehung bis zur Jetzt-Zeit geschildert.

Absolut empfehelnswert, um das Wissen rasch und locker zu erweitern.

Lässt sich auch gut zwischendurch lesen, da die einzelnen Kapitel relativ kurz sind.
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Wieso erfindet jemand etwas, warum kommt jemand zu Erfolg, weshalb sind diese Geschäftsideen so innovatorisch gewesen? Der Autor Alex Capus schreibt mit leichter Feder und sehr engagiert ein detaiertes Bild über 10 der größten PATRIARCHEN unserer Neuzeit.

Die Portraits von Rudolf Lindt, Carl Franz Bally, Julius Maggi, Antoine Le Coultre, Henri Nestle, Johann Jacob Leu, Fritz Hofmann La Roche, Charles Brown und Walter Boveri zeigen ein Bild dieser Persönlichkeiten auf, welches so noch nicht in Gänze bekannt war. Gerade der Stil des Buches ist es, welcher flüssiges lesen zulässt, sich informativ anschmiegt und ein Portrait nach dem anderen freigibt, ohne ermüdend zu sein.

Wo ist der Augenblick gewesen, wo sich die Idee kristallisierte? Was waren die geschichtlichen und gesellschaftlichen Umstände der damaligen Zeit? Brachte das unternehmerische Abenteuer auch Wagnisse, enttäuschte Hoffnungen und familiäre Tragödien mit sich?

Dieses Buch informiert darüber.

Sehr empfehlenswert!
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am 17. Dezember 2012
Um relativ schnell und unterhaltend einen Einblick in 10 grosse, namhafte Firmen zu erhalten, ist Capus' Buch hervorragend. Die ausgewählten Persönlichkeiten sind faszinierend und bisweilen auch ein kleinwenig abstossend zugleich. Viele Randinformationen zu Personen, Unternehmen und der gesamten Epoche werden flüssig und in einer angenehmen Erzählform übermittelt. Ich vermisste ab und an Referenzen zu verschiedenen Angaben, so dass ich mich selbst noch in das eine oder anderen Detail einlesen hätte können. Überhaupt, Referenzen ist ein gutes Stichwort - bei einigen Firmen und Personen (Lindt!) äussert der Autor verschiedenste Thesen, Mutmassungen und Vermutungen, welche er nicht belegen kann und sofort verwirft oder mit einem "man weiss es nicht" negiert. Es bleibt beim Lesen aber immer der Ersteindruck haften, auch wenn er denn in der Realität gar nicht stimmen würde. Capus streckt die unterhaltende Komponente da schon reichlich stark.

Alles in allem fühlte ich mich für acht Euro gut unterhalten und habe einige interessante Details gelernt - empfehlenswertes Buch, wenn man etwas zu den grossen Firmen in und um die Schweiz erfahren will.
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am 24. Dezember 2015
Hier handelt es sich um ein sehr interessantes Buch über die Unternehmer, die Konzerne wie Roche, ABB, etc. gegründet und entwickelt haben. Angereichert werden die Lebensgeschichten mit Details und auch Daten der Unternehmensentwicklung. Es ist ein Buch zum Abtauchen in die Gründergeschichten dieser grossen Konzerne.
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am 4. Februar 2007
Das Buch "Patriarchen" ist eine Zusammenstellung von zehn Artikeln, die Alex Capus für die Zeitschrift "Schweizer Familie" verfasst hat. Daraus erhellt sich, dass die Beiträge im Umfang beschränkt sind. In der Kürze liegt leider nicht die Würze, denn die Portraits sind extrem kurz, weshalb vieles ausgeblendet bleiben muss oder nur kurz angetippt werden kann. Folglich ist alles etwas oberflächlich. Zudem wird jeder Beitrag durch einen chronologischen Firmenlebenslauf ergänzt, was bei mir den Eindruck hinterliess, dass Capus' Buch sich bestens als Lehrmittel für die Schule eignen würde.

Die Idee, Schweizer Wirtschaftsgeschichte an zehn Firmengründern aufzuhängen, ist zwar interessant, leider hat Capus das Thema verschenkt. Die wirtschaftlichen Zusammenhänge und Hintergründe werden nicht oder nur unzureichend herausgearbeitet. Interessant ist, dass viel Schweizer Wirtschaftsgrössen ausländische Wurzeln hatten. Auch würde ich nicht von Portraits sprechen, da die Patriarchen nicht psychologisch erhellt werden und sehr blass bleiben. Vielmehr wird gezeigt, wie eine Person eine Geschäftsidee verwirklichte. Insgesamt kann das Resultat lange nicht so überzeugen wie "13 wahre Geschichten". Gerade bei der Buchausgabe hätte Capus die Möglichkeit gehabt das Thema zu vertiefen, was er leider nicht gemacht hat.
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am 4. September 2008
Capus als guter Erzähler bekannt mutiert hier zum Journalisten, der in sehr kurzen Portraits die Erfolgsgeschichten von 10 Firmengründern beschreibt. Flüssig und interessant erzählt bleibt die Spannung bis zur letzten eher fragwürdigen Erfolgsgründung der Waffenschmiede Bührle erhalten. Sicher hätte der Leser manchmal etwas mehr an Informationen gewünscht, aber das hätte den Umfang des kleinen Buches wohl gesprengt.
Insgesamt sehr unterhaltsam und auch aufschlussreich, auch unter dem Aspekt: Was hätte die Schweiz ohne die vielen Deutschen und auch Italiener gemacht, die letzlich mit zu dem Erfolg dieses Landes einen erheblichen Anteil geleistet haben
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