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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 11. April 2007
Als Murakami-Fan der ersten Stunde habe ich mich natürlich wie ein kleines Kind über die neue Sammlung des Japaners gefreut (auch wenn es sich bei den einzelnen Beiträgen um alte Geschichten handelt). Doch leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Grundsätzlich ist alles da, was man von dem Autoren kennt: Skurrile Einfälle, eine blumige Sprache, Einzelgängerische Charaktere, eine melancholische Grundstimmung und der Eindruck, man befände sich irgendwo auf dem schmalen Grat zwischen der Realität und einer entrückten Traumwelt. Und doch fehlt etwas. Die Geschichten wirken meist unfertig, fragmentarisch, und im Vorwort schreibt Murakami dann auch, dass einige dieser Kurzgeschichten später in Romanen eingearbeitet wurden, wo sie eben perfekt passen. Nebst diesen älteren Geschichten, befinden sich in 'Blinde Weide, schlafende Frau' auch fünf brandneue Kurzgeschichten, die in Japan sogar als Einzelband erschienen sind. Doch auch diesen Geschichten fehlt etwas, sie wirken distanziert und irgendwie kühl. Es gibt aber auch Highlights im Buch (zumindest für mich), bei denen Murakami zur Zeit der Entstehung in Topform war: Im Jahr der Spaghetti / Tony Takitani / Aufstieg und Fall von Knasper / Der Affe von Shinagawa.
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am 19. Januar 2007
Eigentlich mag ich ja keine Erzählungen - außer sie sind von Haruki Murakami. Der Name bürgt wirklich für Qualität und das zeigt sich in diesem Buch einmal mehr. Erzählungen vom Beginn seiner schriftstellerischen Karriere und neue Stücke füllen die Seiten auf die bekannt abwechslungsreiche und malerische Art. Phantasiegebilde beschreibt er auf so natürliche und verständliche Weise, dass ihre Daseinsberechtigung nicht anzuzweifeln ist. Mit einfachen Worten erweckt er Charaktäre zum Leben, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Immer lässt er seinen Lesern einen gedanklichen Spielraum und zieht sie somit gekonnt in seinen Bann! Dieses Feuerwerk an Ideen war wunderbar zu lesen und ich bin traurig, dass ich schon am Ende angelangt bin! Ein Muss für jeden Murakami Fan!
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am 3. September 2014
lese ich eigentlich gar nicht so gern, weil sie so schnell vorbei sind. Ich lese aber gern Schriften von Murakami und bei diesem Buch war ich auch glücklich mit Kurzgeschichten. Wie üblich geht es um Leute und ihr Leben im Alter so um die 30. Ich kann das Buch empfehlen.
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am 31. August 2010
"Blinde Weide, schlafende Frau" ist mit Abstand der umfangreichste auf Deutsch vorliegende Erzählband Haruki Murakamis. Neben einem Vorwort, in dem Murakami erklärt, wie unterschiedlich er mit (seinen) Romanen und Kurzgeschichten umgeht, bietet das Buch 24 Kurzgeschichten auf 400 Seiten. Diese stammen aus 3 Dekaden (von 1983-2005) und weisen dementsprechend natürlich inhaltlich wie qualitativ eine enorm große Bandbreite auf.

Inhaltlich sind sie aber alle sehr murakamiesk :). Mal sind es alltägliche, aber sehr berührende und intelligente Geschichten über zwischenmenschliche Beziehungen (Tipp: Ein modernes Volksmärchen für meine Generation - aus der Vorgeschichte des Spätkapitalismus), die den Boden des Rationalen nie verlassen. Dem stehen surreale, teilweise schon absurde Geschichten gegenüber, die den Leser zur einen Hälfte absolut verzaubern und zur anderen verwirren.
Qualitativ gesehen ist die Bandbreite ebenso weit gefächert: einige der Geschichten gehören mit zu den besten, die Murakami geschrieben hat, viele (!) reichen aber nicht an seine anderen heran. Der Anteil an Geschichten, bei denen der Funke auf MICH nicht übergesprungen ist, war bisher bei keinem anderen seiner Erzählbände so groß. Dabei kann ich nicht einmal genau sagen, woran es lag. Es fehlte ihnen irgendwie an dieser für Murakami so typischen Magie ... wer Murakami kennt, wird wahrscheinlich wissen, was ich meine, ohne dass ich es gerade besser beschreiben kann ;).

Sprachlich weisen sie alle den für Murakami so typischen schlichten und lakonischen, aber trotzdem intensiven Stil auf; alle Geschichten sind flüssig und einfach zu lesen.

Aus dem Vorwort erfährt man, dass Murakami einige der Geschichten später in seine Romane eingebunden hat. Wer mit seinem Werk vertraut ist, der wird sie in abgeänderter Form in "Naokos Lächeln" (Glühwürmchen), "Sputnik Sweetheart" (Menschenfressende Katzen) und "Mister Aufziehvogel" (Im Jahr der Spaghetti) wiederfinden.

Letztendlich empfehle ich allen Murakami-Anhängern, einmal einen tieferen Blick in das Buch zu werfen. Wenn auch viele Geschichten nicht in der Art überzeugen können, in der es seine anderen tun, so stößt man doch auf ein paar echte Schätze.
Allen, die bisher noch keine Murakami-Anhänger sind, also noch die Qual der Wahl haben und gerade auf der Suche nach Kurzgeschichten sind, würde ich raten, zuerst "Nach dem Beben" (für mich die besten Kurzgeschichten überhaupt!) oder "Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah" zu lesen.
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am 7. Juli 2009
Murakami ist und bleibt ein Romancier. Kurzgeschichten sind nicht sein Ding. Man merkt jedes mal am Anfang einer Geschichte, dass die sehr ausbaufähig ist. Dann in der Mitte verstrickt er sich immer in Details und kommt dann drauf, dass er irgendwann zum Schluss kommen muss und hackt die Geschichte jedes mal hässlich ab. Ich finde Murakami zwar immer noch toll, aber Kurzgeschichten werde ich von ihm keine mehr lesen.
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am 1. Januar 2012
Vierundzwanzig Kurzgeschichten von Haruki Murakami finden sich in dem Band "Blinde Weide, schlafende Frau." Leider können einige wenige sehr gute Geschichten nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Autor hier nicht in Bestform ist.

Der im Jahre 1949 geborene Japaner Haruki Murakami hat in seinem bisherigen Schriftstellerleben bereits mehrere Romane und Kurzgeschichten verfasst, die mit etlichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden. Der vorliegenden Band "Blinde Weise, schlafende Frau", versammelt nun vierundzwanzig Kurzgeschichten des Autors, die er über einen Zeitraum von mehr als zwanzig Jahren verfasst hat und die bisher in Deutschland nicht veröffentlicht wurden. Abgesehen von den beiden vorhandenen Kurzgeschichten, die er später zu den Romanen "Sputnik Sweetheart", und "Naokos Lächeln", ausgearbeitet hat.
In dem interessanten Vorwort erklärt Murakami den Unterschied zwischen dem Schreiben von Kurzgeschichten und Romanen. "Einen Roman zu schreiben bedeutet eine Herausforderung für mich, Kurzgeschichten zu schreiben ist ein Vergnügen." Wie immer in den Geschichten von Murakami treffen Menschen, die auf der Suche sind, "...das vielleicht die Form einer Tür, eines Regenschirms, eines Doughnouts oder sogar eines Elefanten hat", auf mehr oder weniger skurrile Gegebenheiten, die sie gelassen hinnehmen und anfangen zu philosophieren, "Was einmal entstanden ist, existiert unabhängig von meinem Willen weiter." Und auch der Leser fühlt sich nicht fremd, wenn Affen plötzlich anfangen zu sprechen oder handtellergroße Zwergtaucher eine Firma leiten. "Das ist Vorschrift. Nach dem Mittagessen müssen wir baden." Es sind oft Spiegel, die den Protagonisten einen Blick in ihr eigenes Seelenleben werfen lassen oder den Eintritt in eine andere Welt ermöglichen. "Für ein paar Sekunden verirrte sich mein Bewusstsein zwischen Wirklichem und Unwirklichem."
Somit bieten die Geschichte eigentlich alles, was Murakami ausmacht. Doch leider wirken die Geschichten seltsam langweilig und sich wiederholend. "...von ihrem Leben erzählte, wurde ihr bewusst, wie uninteressant es im Grunde schon immer gewesen ist." Die Buchstaben werden immer zäher, Geschichten verschwimmen ineinander und das Lesen erfordert mehr Aufwand. Vielleicht sind vierundzwanzig Geschichten von Murakami hintereinander gelesen, einfach zu viel. Oder der Rezensent hat diesmal einfach keinen Zugang gefunden. Vielleicht muss dieser Band später noch einmal gelesen werden, vielleicht verlangt er danach und vielleicht wird er besser. Oder aber Murakami hatte einen guten Grund die Geschichten bisher nicht zu veröffentlichen. Es sind einfach seine schwächsten. Darüber können auch einige Höhepunkte in dem Band nicht hinüber helfen.
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am 6. November 2007
Wer sich kurzweilig unterhalten will, teilweise sehr außergewöhnliche Geschichten kennen lernen möchte, ist hier gut bedient. Ab vom alltäglichen Schreibstil der Massenautoren bekommt man hier was fürs Gemüt geboten, aus neuen Blickwinkeln - entlang der Grenzen der bekannten Wirklichkeit.
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am 2. Oktober 2010
Wiedereinmal ist ein Buch erschienen, welches die wunderbaren Kurgeschichten von Murakami beinhatet. Einige der Geschichten sind wunderschön und ziehen einen in den Bann. Ich habe dieses Buch gerne gelesen. Allerdings gefiel mir "Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sag" viel besser. Blinde Weide schlafende Frau ist aber auch lesenswert ;)
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am 6. Juni 2016
Ein Muss für jeden, der gerne Gutes liest. Dieser Murakami-Band ist der poetischste und tiefste von allen bei den Kurzgeschichten diesen größsten lebenden Autoren! Perfekter Einstieg!
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am 3. Februar 2016
Diese Kurzgeschichten von Murakami sind absolut lesenswert. Sie ziehen einen nach wenigen Zeilen in ihren Bann mit dem jeweiligen Geschehen im Grenzbereich der Realität.
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