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am 26. Oktober 2016
Ein zauberhaftes Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Mein absoluter Favorit. Wie bei "Eine Frage der Zeit" klingt der Titel doch irgendwie kitschiger, als das Buch dann ist. Genau genommen ist der Inhalt weit weg von kitsch, dafür eher an abenteuerlichen Vorstellungen und interessanten Ideenkonstrukten. Wer von der Kolonialzeit begeistert ist, für Piraten auch immer was übrig hatte, für Verschwörung und Abenteuer, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Auf historischen Tatsachen baut Capus die Theorie auf, Stevenson hätte seine Schatzinsel gefunden und seine Geschichten seien doch nicht so frei erfunden, wie er immer behauptete. Das Originalwerk Stevensons muss man dafür nicht kennen, lohnt sich aber trotzdem als nette Hintergrundlektüre, wobei ja eigentlich dieses Werk als Hintergrundlektüre dienen soll.
Mein Fazit:
Wesentlich spannender als die Schatzinsel selbst und ein wirklicher Gewinn für das Bücherregal
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am 18. November 2015
Alex Campus schreibt nicht nur mit großem Recherchenwissen und höchst individuellen Theorien und Gedanken, er schreibt auch mit immer wieder durchblitzender Heiterkeit, die er offenbar bei den Entdeckungen über Robert Louis Stevenson empfunden hat. Das Buch ist ein wirklich angenehmes Vergnügen, gut zu lesen, informativ und auch noch spannend: Kann das stimmen? Wieso kamen andere Biographen da nicht früher drauf? Was steckte wirklich hinter dem abenteuerlichen Leben dieses Abenteuerschriftstellers?
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am 1. Januar 2017
Es geht natürlich m den Piratenschatz frei nach Stevenson.
Wir erfahren sehr genau die Historien der Schatzsuche, das Leben des Schriftstellers Stevenson und vieles Interessantes
mehr. Sehr gut geschrieben und noch besser recherchiert.
Eine gut investierte Zeit.
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am 4. Januar 2017
An sich interessantes Thema, aber irgend wie zu viel unerhebliche und farblose Details. Immer wenn ich denke "jetzt wird es interessant" ist es zwei Seiten später schon wieder vorbei.
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am 15. Mai 2013
Obwohl es sich nicht um einen Krimi handelt ist dieses Buch ebengleich spannend. Es werden hier Theorien aufgestellt, die anhnd von literarischen Nachweisen untermauert werden. Ob der Author der Schatzinsel diese auch wirklich selbst gefunden hat oder nicht bleibt dem Leser übrig selbst zu beurteilen.
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am 10. Dezember 2015
Man fühlt sich direkt an die Orte des Geschehens versetzt. Dies ist bei bisher allen Büchern von Alex Capus der Fall.
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am 21. August 2013
Das Hörbuch wird von Dieter Moor sicher und lebendig gelesen.
Den Inhalt fand ich total packend geschrieben und gut recherchiert.
Unbedingte Hörempfehlung!!
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am 25. Oktober 2007
Die Reihe "GEO-Hörwelten" ist eine wunderbare Idee! Zwölf "Hörwelten" sind bereits erschienen, die vorliegende über das Leben von Robert Louis Stevenson, dem Autor der "Schatzinsel", ist die vierte im Reigen.

Zusammengestellt hat sie der Franzose Alex Capus, gesprochen wird sie
nicht von Christoph Ransmayr (der liest die Ausgabe 07 über die "Schrecken des Eises und der Finsternis"), wie fälschlicherweise vermerkt, sondern vom Schweizer Dieter Moor.

Wir erfahren viel Neues und die Hintergründe der Entstehungsgeschichte der "Schatzinsel" auf fünf CDs in ungekürzter Fassung.

Historische Fakten werden von Alex Capus mit subjektiven Mutmaßungen gekonnt verknüpft und mit hervorragender Stimme von Dieter Moor vorgetragen.

Fazit: Ein Hörgenuss für alle Reiseliteraturliebhaber und ein Muss für alle erwachsenen Freunde der "Schatzinsel".
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am 4. Oktober 2005
nun es hätte ein krimi werden können oder auch eine neuzeitliche piratengeschichte. nein, ich glaube das wollte der autor nicht, zuerst macht er uns auf ein paar ungereimtheiten der bisherigen biographen aufmerksam und versteht es doch spannend uns die frage vorzuführen: "hat er oder hat er nicht den schatz gefunden". der autor wurde von der südsee infiziert - mich hat er neugierig gemacht - auch neugierig auf piratengeschichten - "die schatzinsel" liegt schon auf dem tisch ;-)
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am 6. Januar 2006
Zu den frühen Leseerlebnissen, die nachhaltig einen positiven Eindruck auf mich gemacht haben, gehört neben Mark Twains «Tom Sawyer» auch «Die Schatzinsel» von Robert Louis Stevenson. Ich habe wohl auch andere Piratenbücher gelesen damals - kann mich aber kaum an eines noch erinnern. Später habe ich es wieder vorgeholt und meinen Kindern vorgelesen und dabei gemerkt, dass die Faszination an der Geschichte nicht verloren gegangen ist.
Und nun kommt jemand daher - auch noch ein Schweizer - und behauptet, die Schatzinsel hätte es wirklich gegeben und Stevenson hätte sie selbst gefunden. Grund genug, das Buch, das derart spektakulär beworben wird, nicht mal eines Blickes zu würdigen. Von derart sensationslüsterner Spekulationsliteratur habe ich schon immer Abstand gehalten. Nachdem aber ein Bekannter die Bemerkung mache, dass das Buch nicht der Werbung entspräche und lesenswert sei, habe ich mich herabgelassen, es in der Buchhandlung einmal in die Hand zu nehmen.
Das war ein Fehler!
Schon der Untertitel söhnte mich ein wenig mit dem Buch aus: «Eine Vermutung». Gut! Also keine Behauptung. Da konnte ich auch schon mal ins Inhaltsverzeichnis schauen und das Buch etwas anlesen. Was soll ich noch viel sagen - schon war es gekauft und nicht lange danach durchgelesen.
Der Autor führt seine Geschichte damit ein, dass er Stevenson und seine Frau Fanny auf Samoa ankommen lässt. Wer ein wenig von dem Autoren der Schatzinsel weiß, dem ist bekannt, dass die Reise in die Südsee seine letzte war. Samoa sollte auch nur eine kurze Station vor der eigentlichen Rückreise nach Europa sein. Aber warum blieb Stevenson? Warum kaufte er sich ein Haus, blieb und holte sogar noch seine Mutter aus Schottland dorthin?
Geschickt unterbricht Alex Capus hier die Handlung und führt die Geschichte von «Fanny und Louis» vor, zeigt dabei die eine und andere Schnittstelle zur Schatzinsel, die später noch bedeutsam wird. Im vierten Kapitel kommt dann die Insel «Cocos Island» ins Spiel, die vor Nicaragua im Pazifischen Ozean liegt und von Schatzsuchern in über 100 Jahren kreuz und quer umgegraben wurde in der Hoffnung, den gestohlenen Inkaschatz zu finden, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus Lima gestohlen wurde.
Im fünften Kapitel erzählt Capus, wie Robert Stevenson seine «Schatzinsel» schrieb. Spannend für alle, die selbst schreiben. Der Bruch in der Geschichte, die Stelle, an der Stevenson mit dem Roman nicht weiterkam und damit das Phänomen, das viele andere Schriftsteller auch bewegt(e), wird sehr deutlich herausgearbeitet. Und deutlich wird auch: was Stevenson schrieb, war reine Phantasie. «Diese» Schatzinsel konnte er nicht gefunden haben.
Im weiteren Verlauf des Buches wird dann aufgedeckt, dass es auch nicht um den Romanschatz, sondern um den schon erwähnten «Inka-Schatz» ging, der aber eben nicht vor Nicaragua lag, sondern ...
Was soll ich hier die ganze Geschichte noch einmal erzählen. Es gibt ja das Buch des Schweizer Schriftstellers Alex Capus, der das schon hervorragend gemacht hat. Man weiß am Ende, das es eine reine Vermutung ist - wie auf dem Buchumschlag aufgedruckt. Aber man möchte glauben, dass sie stimmt. Ganz wie die Geschichte von Robert Louis Stevenson.
Und ganz neben: die Geschichte vom «Flaschenteufel» spielt ebenfalls - wenn auch eine nebensächliche - Rolle in dem Buch.
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